Montag, 31. Oktober 2022

Montagsfrage #44 - Schlimmster Buchmoment?

Hallöchen,

eigentlich mache ich mir nicht besonders viel aus Halloween - anders als Fastnacht, Erntedank, Dreikönig oder andere lokale Bräuche und Festtage habe ich dieses Fest als Kind nie gefeiert und bin auch später nie auf die von Amerika zu uns herüberschwappende Welle aufgesprungen -, da es dieses Jahr aber ausgerechnet auf einen Montag fällt, konnte ich die Steilvorlage für die Montagsfrage natürlich nicht ungenutzt lassen:


Was war dieses Jahr bisher Euer schlimmster/gruseligster/unangenehmster Buchmoment?


Da ich wenige Horrorbücher lese und auch sonst selten Bücher mit ausdrücklich gruseligem Inhalt auf meiner Leseliste landen, habe ich überlegt, dass wir heute anstatt von rein gruseligen, über generell "schlimme, schreckliche" Buchmomente sprechen können. Ihr kennt das bestimmt, wenn in einem Buch oder einem Film eine Szene abläuft, vor dem man am liebsten seine Augen verschließen, sich die Decke über den Kopf ziehen und die Geschehnisse sofort wieder vergessen würde. Sei es etwas Gruseliges, etwas Unangenehmes zum Fremdschämen, etwas Brutales oder schlichtweg Ungerechtes - manchmal ist es schwer, auszuhalten, was in einem Buch passiert. Da ich mich nur schwer auf einen Moment festlegen konnte, habe ich mal drei herausgepickt, die im aktuellen Lesejahr bisher besonders schrecklich waren. 

Sonntag, 30. Oktober 2022

Monatsrückblick #22 - Oktober 2022


Hallöchen,

mein Oktober ging so vielversprechend los, wie mein September aufgehört hat. Mit Ausflügen nach Frankfurt, Karlsruhe und Freiburg, einem Kurztrip nach München in die Allianzarena, meiner Erstsemesterwoche des neuen Masters und schließlich meinem Besuch auf der Frankfurter Buchmesse war ich gut beschäftigt und habe den Herbst bisher sehr genossen. Dementsprechend weniger bin ich zum Lesen gekommen... 

Bücher

Samstag, 29. Oktober 2022

Kurzrension: The Girl in the Love Song


Die Fakten

Titel: The Girl in the Love Song
Autorin: Emma Scott
Verlag: Berkley (11. Mai 2021)
Genre: Liebesgeschichte
Seitenzahl: 368 Seiten
Weitere Bände: "When You Come Back
To Me (Band 2)
The Last Piece of His Heart (Band 3)
Deutsche Ausgabe: "The Girl in the Love Song" 
Link: Hier klicken!



Der Inhalt

Miller Stratton ist in bitterer Armut aufgewachsen und hofft, sich mit seinem außergewöhnlichen Musiktalent ein besseres Leben aufbauen zu können. Doch auch wenn der Erfolg zum Greifen nah ist, so scheint ihm eines verwehrt zu bleiben: Violet, das Mädchen in all seinen Love Songs. Sie ist die Eine für ihn, war es schon seit dem schicksalhaften Tag, als sie ihm mit dreizehn Jahren das Leben rettete. Jeder weiß das, außer Violet selbst, die sich mit aller Macht gegen die Gefühle für ihren besten Freund stemmt. Denn sie sieht jeden Tag bei ihren Eltern, was passiert, wenn die Liebe scheitert. Aber wie lange kann sie ihm bei seinem Aufstieg zum Ruhm zusehen, ohne sich einzugestehen, dass auch ihr Herz schon immer nur ihm gehört hat?



Die Eindrücke

Handlung: "The Girl in the Love Song" ist mein 11. Buch von Emma Scott (die Rezis zu ihren anderen Büchern könnt Ihr übrigens HIER finden). Wie bei bisher jedem ihrer Bücher habe ich mich auch in die Geschichte von Miller und Violet Hals über Kopf verliebt, ganz zufrieden mit dem Handlungsaufbau bin ich allerdings nicht. Das liegt vor allem an den vielen Zeitsprüngen, die die in vier Teile aufgespaltene Erzählung zerstückeln und in die Länge ziehen. Teil 1 behandelt das zuckersüße wie tragische Kennenlernen von Violet und Miller, bei dem die beiden 13 Jahre alt sind, danach folgt ein Zeitsprung von vier Jahren, welcher uns in eine Zeit voller Highschool-Klischees und Entfremdung mitnimmt, bevor sie sich in Teil 3 endlich näherkommen und in Teil 4 dann in einem Zeitraffer über Jahre alles auf einmal zu passieren scheint. Durch diese Aufsplitterung der Erzählung ging für mich nur die emotionale Nähe und die Entwicklung der Figuren verloren, es entsteht auch leider das Gefühl, dass sich alles in die Länge zieht, da gerade wenn man sich wieder in die neuen Umstände für die beiden eingefunden und das besondere Prickeln der Erzählung wiedergefunden hat, ein neuer Zeitsprung kommt und dieses wieder verflüchtigen lässt. Ich bin grundsätzlich kein großer Fan von Zeitsprüngen in Erzählungen, da sie häufig genau diesen Effekt mit sich bringen, kann aber verstehen, weshalb sich die Autorin für ihre Friends-to-Lovers-Geschichte, die von jahrelangem Hin und Her lebt, dafür entschieden hat. Glücklich mit der Umsetzung bin ich jedoch trotzdem nicht.

Freitag, 28. Oktober 2022

Neuzugänge #115 - 28.10.22

Hallöchen,

meine erste richtige Studienwoche im Master ist nun vorbei und es winkt ein langes Wochenende. Ob ich das so genießen können werde ist allerdings noch fraglich, da mich eine fiese Erkältung gerade ziemlich durchschüttelt. Der Lesestoff wird mir allerdings so bald nicht ausgehen. Mal ganz von meinem großen SuB abgesehen, sind heute wieder zwei neue Bücher eingezogen, auf die ich mich schon lange freue. 

Das erste Buch hat mich vom Knaur Verlag erreicht und ist der Start einer neuen Spin-Off-Reihe von Maggie Stiefvater. "Wie der Falke fliegt" ist der 1. Teil der Dreamer-Trilogie, die erneut in die geheimnisvolle Welt der Raven-Boys entführt und uns ein Wiedersehen mit Ronan Lynch beschert. Ich bin schon wahnsinnig gespannt auf das Buch, das am 2. November erscheinen wird.

Da mir "The Spanish Love Deception" von Elena Armasletzten Monat so gut gefallen hat, habe ich mir gleich die Fortsetzung ihrer Reihe, "The American Roommate Experiment" besorgt. Hier geht es um Linas beste Freundin Rosie und ihren Cousin Lucas. Ich freue mich schon!

Was ist zuletzt bei Euch eingezogen?

Liebe Grüße
Sophia

*unbezahlte WERBUNG, Rezensionsexemplar*

Vielen Dank an den Kanur Verlag für das Buch, was meine Meinung aber nicht beeinflussen wird!

Mittwoch, 26. Oktober 2022

Kurzrezension: People We Meet on Vacation


Die Fakten

Titel: People We Meet on Vacation
Autor: Emily Henry
Verlag: Berkley (11. Mai 2021)
Genre: Liebesgeschichte
Seitenzahl: 400 Seiten
Deutsche Ausgabe: "Kein Sommer ohne dich" 
Link: Hier klicken!



Der Inhalt

Eigentlich hat die abenteuerlustige Poppy in New York alles, was sie sich schon immer gewünscht hat. Wirklich glücklich war sie trotzdem seit jenem Sommer-Urlaub vor zwei Jahren nicht mehr, als sie zum letzten Mal mit ihrem besten Freund Alex verreist ist. Seitdem haben sie nicht mal mehr miteinander gesprochen. Also fasst Poppy sich ein Herz und bittet Alex, noch einmal mit ihr in Urlaub zu fahren, um über alles zu reden. Wie durch ein Wunder sagt er zu. Jetzt darf nur diese eine Wahrheit nicht zur Sprache kommen, die seit zehn Jahren still und heimlich im Zentrum ihrer scheinbar perfekten Freundschaft steht …


Die Eindrücke

Handlung: "People We Meet on Vacation" wurde diesen Sommer (besonders auf Booktok) stark gehyped und auch die deutsche Übersetzung "Kein Sommer ohne dich" kam bei den meisten LeserInnen sehr gut an, sodass ich gespannt auf die Geschichte war. Die Grundidee, die abwechselnde Erzählweise mit mehreren Zeitebenen und der Slow-Burn-Friends-to-Lovers-Trope klangen sehr vielversprechend für mich und haben schlussendlich auch dafür gesorgt, dass ich die Geschichte gerne gelesen habe. Ein richtiges Highlight wurde "People We Meet on Vacation" aber aus mehreren Gründen leider nicht. Zunächst einige Worte zur Erzählweise. Wir begleiten hier die beiden entfremdeten Freunde Poppy und Alex auf einen Sommertrip nach Palm Springs und während wir beobachten, wie die beiden sich wieder langsam annähern, kommen wir durch Einschübe aus den vorherigen zwölf Urlauben, der Wahrheit näher, was sie vor zwei Jahren auseinandergebracht hat. Dadurch wir auf diese Weise einen Schnelldurchlauf durch die letzten 12 Lebensjahre erhalten, wird der Beziehung der beiden noch mehr Tiefe und Geschichte verliehen. Ein negativer Nebeneffekt ist allerdings, dass man gleichzeitig das zähe Gefühl hat, nicht voranzukommen, da der Haupthandlungsstrang ständig unterbrochen wird, und gerne und oft zwischen den Urlaubsreisen durcheinanderkommt. Dementsprechend ist es zu Beginn etwas schwer, in die Geschichte hineinzukommen und auch das Ende zieht sich dank eines schwermütigen, unnötigen Dramas in die Länge, der Mittelteil ist jedoch grandios.