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Freitag, 11. September 2026

Serienempfehlung: "My Life With the Walter Boys" Staffel 3



Diesen Sommer ist nun auch die dritte Staffel von "My Life with the Walter Boys" auf Netflix erschienen – und natürlich musste ich noch einmal nach Silver Falls zurückkehren. Während mich vor allem die Nebenhandlungen rund um George, Alex und die übrigen Walter Boys überzeugen konnten, hatte ich gleichzeitig immer stärker das Gefühl, dass die Geschichte unnötig in die Länge gezogen wird. Besonders das Liebesdreieck und die Beziehung zwischen Jackie und Cole drehen sich für meinen Geschmack inzwischen etwas zu oft im Kreis.

Trotzdem bleibt die Serie das, was sie von Anfang an war: gemütliche Wohlfühlunterhaltung mit Farmleben, Familiendynamiken und sommerlichen Kleinstadt-Vibes – auch wenn die Handlung und die Liebesgeschichten weiterhin recht klischeehaft bleiben. Wer die ersten beiden Staffeln mochte, wird deshalb vermutlich auch mit Staffel 3 wieder seinen Spaß haben.

Meine vollständige Einschätzung zu Staffel 2 und 3 sowie meine aktualisierte Serienempfehlung findet ihr jetzt auf dem Blog. Außerdem gehe ich in meinem Update auch auf die Diskussion rund um die deutsche Synchronisation und den Austausch mehrerer Sprecherinnen ein.

Habt ihr die neuen Folgen schon gesehen? Und wie hat Euch Staffel 3 gefallen?

Mittwoch, 26. August 2026

Serienempfehlung: "A Good Girls Guide to Murder" Staffel 2



Nachdem mich die erste Staffel von „A Good Girl’s Guide to Murder“ trotz kleinerer Schwächen als gelungene und atmosphärische Adaption von Holly Jacksons gleichnamigem Bestseller überzeugen konnte, war ich natürlich gespannt auf die Fortsetzung. Die BBC-ZDFneo-Netflix-Produktion nimmt sich diesmal den zweiten Band der Reihe, „Good Girl, Bad Blood“, vor und erzählt Pips Geschichte in sechs neuen Folgen weiter.

Nachdem Pip den Mord an Andie Bell aufgeklärt und mit ihrem Podcast einiges ins Rollen gebracht hat, möchte sie eigentlich einen Schlussstrich unter ihre Ermittlerkarriere ziehen. Doch als Jamie Reynolds, der Bruder ihres besten Freundes Connor, plötzlich verschwindet, kann Pip es natürlich nicht lassen und beginnt erneut nachzuforschen. Dabei wird schnell klar, dass dieser Fall nicht nur deutlich persönlicher, sondern auch gefährlicher werden wird ...

Auch die zweite Staffel bleibt der Buchvorlage erfreulich treu, schlägt dabei aber deutlich düsterere und ernstere Töne an als ihr Vorgänger. Pips Erfahrungen aus dem ersten Fall haben Spuren hinterlassen, und so rückt diesmal nicht nur der spannende Kriminalfall, sondern auch ihre persönliche Entwicklung stärker in den Mittelpunkt. Für mich eine gelungene Fortsetzung, die vor allem durch ihre Atmosphäre, das hohe Erzähltempo und eine erneut überzeugende Emma Myers punkten kann – auch wenn dadurch leider einige der liebgewonnenen Nebenfiguren etwas zu kurz kommen.

Wie hat Euch die zweite Staffel gefallen? Und welche der beiden Staffeln konnte Euch bisher mehr überzeugen? Erzählt es mir gerne hier oder unter meiner ausführlichen Serienempfehlung zu Staffel 1 und 2!

Dienstag, 4. August 2026

Serienempfehlung: Heated Rivalry

Kaum eine Serie war dieses Jahr so gehyped wie "Heated Rivalry". Die kanadische Romance-Dramaserie ist als Serienadaption der "Game Chagers"-Reihe von Rachel Reid entstanden und umfasst in 6 Folgen die Handlung des zweiten Bandes über Ilya und Shane. Da man die Serie aktuell nur auf HBO Max streamen kann, hat es eine Weile gedauert, bis ich dazu gekommen bin, ebenfalls einen Blick hineinzuwerfen. Fünf Monate nach dem großen Hype gibt es jetzt also noch meinen persönlichen Eindruck:


Darum geht´s:

Nichts kann den Profi-Eishockeystar Shane Hollander (Hudson Williams) aus dem Konzept bringen. Jetzt, da er Kapitän der Montreal Metros ist, wird er nicht zulassen, dass irgendetwas das gefährdet – schon gar nicht der sexy Rivale, mit dem er sich schon seit dem Anfang seiner Karriere battelt. Ilya Rozanov (Connor Storrie), Kapitän der Boston Raiders, ist alles, was Shane nicht ist. Als selbsternannter König des Eises ist er ebenso übermütig wie talentiert. Während sie beide in der Major League aufzusteigen beginnen, kreuzen sich ihre Wege immer wieder. In der Öffentlichkeit werden die Spieler der konkurrierenden Mannschaften als erbitterte Rivalen auf dem Eis präsentiert. Doch hinter verschlossenen Türen treffen sie sich regelmäßig, um ihr Begehren füreinander auszuleben. Allerdings darf niemand von ihrer geheimen Affäre erfahren, denn in ihrem maskulinen Umfeld des Hockeysports würde die Wahrheit ihre Karrieren gefährden. Kompliziert wird die Situation allerdings, als Shane und Ilya echte Gefühle füreinander zu entwickeln beginnen. Gibt es eine Chance für sie, zusammen sein zu können?


Das denke ich zur Serie:


Ich habe trotz des großen Hypes versucht, mit geringen Erwartungen an die Serie heranzugehen und das hat sich definitiv als gute Entscheidung erwiesen. Denn nach den ersten zwei Folgen war ich ehrlich gesagt noch nicht ganz überzeugt. Die Geschichte wird zunächst sehr körperlich erzählt und nimmt sich viel Zeit für die sexuelle Spannung zwischen Shane und Ilya, während die emotionale Ebene zunächst eher im Hintergrund bleibt. Dazu kommt, dass die Geschichte mit zahlreichen Zeitsprüngen auf mehrere Jahre gestreckt wird, sodass zunächst wenig emotionale Verbindung zu den Figuren entsteht. Gerade diese zerstückelte Erzählweise ist aber, was mir im Endeffekt fast am besten gefallen hat. Denn so können wir dabei zusehen, wie sich über einen längeren Zeitraum aus einer rein körperlichen Affäre langsam eine echte Liebesgeschichte entwickelt. Gerade dadurch fühlt sich die Beziehung nie überstürzt an, sondern wächst glaubwürdig und nachvollziehbar. Je mehr die Gefühle zwischen Shane und Ilya im Verlauf in den Mittelpunkt rücken, desto stärker entfaltet sich die Geschichte und desto besser wurden die Folgen für mich. 

Donnerstag, 9. Juli 2026

Serienempfehlung: Achtsam Morden Staffel 2



Mit "Achtsam Morden" ging Ende Oktober 2024 nach großer Vorfreude meinerseits die erste Staffel der brandneuen Adaption von Karsten Dusses gleichnamigem Dramedy-Bestseller online. Die deutsche Netflix-Serie deckte bisher den ersten Band der Bestsellerreihe ab, die der Erstveröffentlichung im Jahr 2018 mit mehreren Büchern wie "Das Kind in mir will achtsam morden", "Achtsam morden am Rande der Welt", "Achtsam morden im Hier und Jetzt" sowie "Achtsam morden durch bewusste Ernährung" fortgesetzt wurde. 

In acht neuen Folgen wird nun der zweite Band der Reihe, "Das Kind in mir will achtsam morden", erzählt. Hier geht Björns innere Reise hin zu mehr Gelassenheit turbulent, blutig und hochkomisch weiter. Als Chef von mittlerweile zwei Mafia-Clans, Inhaber einer Kita und nach wie vor als Vater, hat er so viel zu tun wie noch nie zuvor. Da passt es ihm eigentlich gar nicht, dass er nun plötzlich auch immer wieder die Beherrschung verliert. Therapeut Joschka Breitner bringt ihn endlich auf die richtige Spur: Es liegt an Björns innerem Kind... 

Wie in der ersten Staffel wird der Ton der Buchvorlage hervorragend eingefangen und die Geschichte skurril und mitreißend verfilmt. Allerdings fand ich das Erzähltempo im Vergleich zur ersten Staffel etwas gemächlicher, wodurch der Sehspaß aber keinesfalls minimiert wird. Zwar sind nicht alle Handlungsstränge gleich spannend, die Figuren sind aber weiterhin mit so viel Augenzwinkern und Charme gezeichnet, dass man es der Serie gerne verzeiht. Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt auf die dritte Staffel, die zum Glück auch schon bestellt ist!

Habt Ihr die Serie gesehen? Welche Staffel fandet Ihr bisher besser? Erzählt es mir gerne hier oder unter meiner ausführlichen Serienempfehlung zu Staffel 1 und 2:

Freitag, 3. Juli 2026

Serienempfehlung: Off Campus

"Off Campus" ist die neue Prime Serie, die seit Mai das Internet gestürmt hat. Als Adaption der fünfteiligen Off-Campus-Reihe von Elle Kennedy setzt sie in acht Folgen das erste Buch, "The Deal" rund um Hannah und Graham um, weitere Staffeln zu Grace und Logan ("The Mistake") oder Dean und Allie ("The Score") sind aber auch schon in Planung... Ich habe die Serie ganz ohne Erwartungen begonnen, da ich das Buch bereits 2024 gelesen habe und sehr mittelmäßig fand. Umso mehr überrascht wurde ich von dieser mitreißenden und deutlich frischer erzählten Geschichte...


Darum geht´s:

Hannah Wells (Ella Bright) ist verknallt. Doch während die gewissenhafte Einser-Studentin für gewöhnlich nicht auf den Mund gefallen ist, bringt sie ihrem Schwarm Justin (Josh Heuston) gegenüber leider kein Wort heraus. Sie ist verzweifelt. Warum sonst hätte sie sich auf das Angebot von Garrett Graham (Belmont Cameli), dem selbstverliebten, kindischen und vor allem sturen Captain des Eishockey-Teams einlassen sollen? Der Deal: Sie gibt ihm Nachhilfe, damit er die Abschlussprüfung besteht, und er steigert Hannahs Popularität und damit auch ihre Attraktivität, indem er so tut, als wäre sie sein Date. Traurig aber wahr: Der Plan könnte aufgehen..



Das denke ich zur Serie:

Gleich vorweg: Der große Erfolgsfaktor der Serie kann auf jeden Fall nichts mit der Handlung zu tun haben. Die klischeehafte College-Liebesgeschichte erfindet das Genre nämlich definitiv nicht neu. Mit Fake-Dating, Friends-to-Lovers, Nerd-Meets-Sportler, College-Coming-of-Age sowie dem aktuell anschlussfähigen Eishockey-Hype (der direkt an "Heated Rivalry" anknüpft) bedient die Geschichte eigentlich alle gängiges Tropes und Erzählklischees, die wir seit Jahren in dem Genre finden. Auch sonst sind die acht ca. einstündigen Folgen mit eher langsamem Erzähltempo, gelegentlichen Zeitsprüngen und unterschiedlichem Fokus sehr unspektakulär erzählt und stellen einen geringen Anspruch an ihre Zuschauer*innen. Warum also hat die Serie dennoch einen Nerv getroffen, sodass auch ich sie in kürzester Zeit gebinged habe? 

Freitag, 12. Juni 2026

Serienempfehlung: LOL Staffel 7



Auch 2026 gab es im Frühjahr eine neue Staffel LOL - diesmal die "Verflixte 7. Staffel". Da ich das Format seit Beginn verfolge, war ich auch diesmal gespannt auf die neuen Folgen.  Zum siebten Mal lädt Bully Herbig nun schon 10 deutsche Comedians ins Prime Studie zu einer sechsstündigen Nicht-Lachen-Challenge ein und hat sich auch dieses Mal wieder Großartiges einfallen lassen. Zum Jubiläum tritt er erstmals selbst in den Ring und überlässt die Moderation seinem Kollegen Horst Schlämmer (aka Hape Kerkeling). Mit dabei waren Carolin Kebekus, Elton, Max Giermann, Michelle Hunziker, Olaf Schubert, Martina Hill, Barbara Schöneberger, Torsten Sträter und Tedros, "Teddy", Teclebrhan. 

Meine ausführliche Meinung zur siebten Staffel findet Ihr nun hinzugefügt in meinem Sammelbeitrag zur gesamten Serie, den ich Euch hier verlinke. Habt Ihr die neuen Folgen schon gesehen? Ich bin sehr gespannt, was Ihr davon haltet!

Freitag, 29. Mai 2026

Serienempfehlung: Valeria

"Valeria" ist eine spanische Netflix-Serie, die in vier Staffeln das Leben von vier Freundinnen in Madrid über mehrere Jahre verfolgt. Basierend auf der Buchreihe "En los zapatos de Valeria" von Elísabet Benavent sind zwischen 2020 und 2025 30 Episoden erschienen, mit denen ich viel Spaß hatte und denen etwas gelingt, das vielen modernen Dramaserien nicht können: Sie fühlt sich trotz aller Überzeichnung erstaunlich menschlich an!


Darum geht´s:

Valeria (Diana Goméz) ist Schriftstellerin und hat ein großes Problem. Nicht nur leidet sie unter einer akuten Schreibblockade, auch in der Ehe zu ihrem Mann kriselt es gewaltig. Glücklicherweise kann Valeria die drei Frauen Carmen (Paula Malia), Lola (Silma López) und Nerea (Teresa Riott) zu ihren besten Freundinnen zählen. Trotz eigener Probleme unterstützen sie ihre Freundin bei all ihren Abenteuern und geben ihr Kraft und Mut. Eines haben sie alle gemeinsam: sie alle befinden sich in einem Strudel der Gefühle mit Herzschmerz, Geheimnissen, Eifersucht und anderen Sorgen, die sie nur gemeinsam bewältigen können... 


Das denke ich zur Serie:

Auf den ersten Blick ist "Valeria" eine klassische moderne Drama-Serie im Stil von "Sex & the City", die eine romantisierte und stilisierte Version des Lebens der Generation Y in der Großstadt zeigt. Kurzweilig inszeniert mit knalligen Farben, vor der wunderschönen Kulisse Madrids, in bunt eingerichteten Wohnungen, peppigen Outfits und mit erstaunlich viel erotischen Szenen wird das Leben der vier Freundinnen Valeria, Carmen, Lola und Nerea ausgeleuchtet. Künstlerische Einspieler, Stillleben, interessante Erzähl- und Schnitttechniken, eingeblendete Chats und Spielerein peppen die Geschichte zusätzlich auf.  

Freitag, 24. April 2026

Serienempfehlung: "XO, Kitty" Staffel 3



Die Netflix-Spin-off-Serie "XO, Kitty", die als Fortsetzung des Universums von "To All the Boys I've Loved Before" entstanden ist, ging im April inzwischen bereits die dritte Runde und natürlich konnte ich es mir nicht nehmen lassen, auch ein drittes Mal nach Seoul an die KISS zurückzukehren. Nachdem mich bereits Staffel 1 mit ihrer herrlich leichten, romantischen und wunderbar chaotischen Art positiv überrascht hatte und Staffel 2 die Figuren und Beziehungen noch einmal deutlich vertiefen konnte, war ich sehr gespannt, ob die Serie dieses Niveau halten kann – vor allem nach dem vielversprechenden Ende rund um Kitty und Min-Ho.

Und ich muss sagen: Auch Staffel 3 bleibt dem bewährten Konzept der Serie absolut treu. Wieder gibt es jede Menge Liebeschaos, emotionale Verwicklungen, Missverständnisse und natürlich die gewohnt quietschbunte K-Drama-Atmosphäre, die mittlerweile einfach zum Charme der Serie dazugehört. Gleichzeitig merkt man aber auch, dass die Figuren – und vor allem Kitty – langsam erwachsener werden. Das letzte Schuljahr an der KISS bringt nicht nur neue romantische Komplikationen mit sich, sondern auch Themen wie Zukunftspläne, Universitätsbewerbungen, Abschiede und die Frage, wie das Leben nach der Schulzeit eigentlich aussehen soll. Besonders gut gefallen hat mir, dass Kittys Entwicklung diesmal noch stärker im Mittelpunkt steht. Während sie in den ersten Staffeln oft impulsiv und kopflos gehandelt hat, setzt sich Staffel 3 stärker damit auseinander, wer sie eigentlich unabhängig von ihren Beziehungen sein möchte. Natürlich bleibt vieles weiterhin überspitzt und manchmal auch vorhersehbar – das gehört bei XO, Kitty aber inzwischen einfach dazu. Gerade als leichte Wohlfühlserie mit viel Herz, Drama und Humor funktioniert das für mich wieder sehr gut. 

Insgesamt hat mir auch Staffel 3 wieder viel Spaß gemacht und ich freue mich, meine ausführliche Meinung jetzt meinem Sammelbeitrag zur gesamten Serie hinzugefügt zu haben. Wenn Ihr die neuen Folgen schon gesehen habt, bin ich wie immer gespannt, wie sie Euch gefallen haben und ob Ihr genauso mit Kitty, Min-Ho und Co. mitgefiebert habt wie ich.

Donnerstag, 9. April 2026

Serienempfehlung: The Great

"The Great" ist eine US-amerikanisch-britische satirische Historienserie, die vom Streamingdienst Hulu produziert wurde und sich selbst augenzwinkernd als „anti-historisch“ bezeichnet. In insgesamt drei Staffeln mit 30 Episoden à etwa 50 bis 60 Minuten erzählt die Serie lose den Aufstieg Katharinas der Großen zur Kaiserin von Russland. Als großer Fan von historische Motive in Kombination mit bewusst freier, fiktionaler Interpretation sowie schwarzem Humor und moderner Erzählweise, war die Serie für mich ein absolutes Muss und ich muss Euch unbedingt davon berichten:


Darum geht´s:

Die junge Katharina (Elle Fanning) muss ihr Leben in Österreich zurücklassen, als sie mit dem russischen Kaiser Peter III (Nicholas Hoult ) verheiratet wird. Sie verspricht sich viel von ihrem neuen Leben in Russland. Voller Hoffnung auf Liebe und ein erfülltes Leben kommt sie an den russischen Hof und wird stattdessen mit einer brutalen, dekadenten und geistig stagnierenden Welt konfrontiert. Schnell erkennt sie, dass sie nicht nur überleben, sondern dieses System grundlegend verändern muss. Der Weg dahin ist radikal: Intrigen, Machtspiele und letztlich sogar Mord werden zu notwendigen Mitteln, um ihren Platz als "Katharina die Große" in der Geschichte einzunehmen.


Das denke ich zur Serie:


Schon im Trailer wird die Hauptzutat von "The Great" erkennbar: der großartige, tiefschwarze Humor. Wer sich auf die Serie einlassen will, muss von vornherein wissen, dass es sich hier keineswegs um eine leichte oder gemütliche Historienkomödie handelt. Vielmehr geht es hier oft derb, explizit und stellenweise unnötig blutig zu, um in satirischer Weise die Lebensart am russischen Zarenhof zu überspitzen. Ebenfalls vorab einstellen muss man sich auf den losen Umgang mit historischen Fakten. Wie schon der Untertitel - "Eine stellenweise wahre Geschichte" - ankündigt, nimmt "The Great" es mit der historischen Genauigkeit nicht so eng und mischt mit lockerer Hand Fakten mit Fiktion. Wer sich von beiden Punkten nicht abschrecken lässt, den erwartet über drei Staffeln allerdings ein intelligentes, spaßiges, vielschichtiges und hochspannendes Seherlebnis!

Montag, 2. März 2026

Serienempfehlung: "Bridgerton" Staffel 4



Ende Januar und Anfang Februar 2026 sind in zwei Etappen endlich die neuen Folgen der Erfolgsserie "Bridgerton" erschienen. Die vierte Staffel holt nun endlich die Verfilmung des dritten Buches "An Offer From A Gentleman" nach und erzählt Benedicts Geschichte, die ursprünglich schon in Staffel 3 an der Reihe gewesen wäre. Da ich aufgrund des bekannten Cinderella-Tropes nie der größte Fan der Buchvorlage war und auch Benedict bislang nicht zu meinen absoluten Lieblingsfiguren zählte, hielt sich meine Erwartungshaltung ehrlich gesagt in Grenzen. Umso überraschter war ich, dass sich Staffel 4 still und heimlich zu meiner bisherigen Lieblingsstaffel gemausert hat. 

Denn ja, auch die Serie greift den klassischen Cinderella-Trope auf, lässt Hauptfigur Sophie unter einer bösen Stiefmutter leiden, auf einer verstohlenen, rauschenden Ballnacht einen Gentleman kennenlernen um dann um Mitternacht fluchtartig zu verschwinden und schlägt damit in bekannte Kerben. Doch was die Serie aus dem recht abgedroschenen Stoff macht, ist schlicht großartig. Denn wie schon zuvor wird die Haupthandlung wunderbar mit den Nebensträngen verwoben, die die Geschichte abrunden und abwechslungsreich begleiten. Eloise und Hyacinth sorgen für einige lustige Momente, Francescas Geschichte nimmt ihren tragischen Lauf (der mit wahnsinnig toll gespielten, intensiven Szenen von Hannah Dodd berührt), teasert aber auch schon ihre spätere Liebesgeschichte an (ahhh, ich bin schon so aufgeregt!), die Queen und Lady Danbury sorgen für einige emotionale Momente und Violet Bridgerton bekommt endlich Unterstützung für ihren "blühenden Garten" (iykyk; "I am the tea you´re having"!!!). Freundschaften, besonders unter Frauen rücken stärker in den Fokus und alle liebgewonnene Figuren (bis auf Daphne und der Duke) tauchen mit schönen Szenen wieder auf. Zusätzlich finde ich auch die Upstairs/Downstairs Thematik, die den Bediensteten des "Tons" eine Stimme verleiht großartig umgesetzt. 

Dienstag, 27. Januar 2026

Serienempfehlung: "Percy Jackson and the Olympians" Staffel 2


Seit Dezember 2025 erschienen die neuen Folgen der zweiten Staffel "Percy Jackson and the Olympians" immer Mittwoch auf Disney Plus. Vergangene Woche ging nun die achte und letzte Folge der zweiten Staffel online, was bedeutet: Ihr bekommt jetzt meine Rezension zur zweiten Staffel...

Als großer Fan der Bücher von Rick Riordan war ich extrem gespannt, wie es in der neuen Staffel weitergehen würde, die die Handlung von "Im Bann des Zyklopen" abdeckt. Schon Staffel 1 hatte mir ja sehr gut gefallen, Staffel 2 konnte mich alles in allem aber nochmal deutlich mehr überzeugen. Aufgrund der Wartezeit sind die Darsteller deutlich älter geworden, was sich vor allem in den drei HauptdarstellerInnen bemerkbar macht, die nun nicht mehr kindlich, sondern jugendlich aussehen. Passend dazu ist auch die Handlung deutlich spannungsgeladener, epischer und sieht merkbar bildgewaltiger aus. Es scheint, als hätte Disney hier deutlich tiefer in die Taschen gegriffen, als noch in der ersten Staffel, um das Abenteuer des zweiten Bandes zum Leben zu erwecken. Egal ob ein Kreuzfahrtschiff voller Ungeheuer, Wagenrennen im Camp, das Meer der Ungeheuer, Circes Insel oder Polyphems Höhle - hier schreit geradezu alles nach einem riesigen Produktionsbudget. 

Dementsprechend hoch war für mich auch das Sehvergnügen und ich kann mich den begeisterten Stimmen nur anschließen. Worüber online allerdings heiß diskutiert wird, sind die Änderungen der Handlung, die die Screenwriter auch in dieser Staffel gemeinsam mit Autor Rick Riordan vorgenommen haben (z.B. die Sirenen-Szene oder Thalias Erwachen). Auch wenn sich mir der Hintergrund mancher Änderungen noch nicht ganz erschlossen hat, fand ich sie nicht störend - anders als die Filme respektiert die Serie die Vorlage durchaus und nimmt sich nur die Freiheit für behutsame Anpassungen - und bin gespannt, worauf das Drehbuch für die weiteren Staffeln abzielen soll. Staffel 3 ist zum Glück schon auf das Ende von 2026 angekündigt! 

Dienstag, 13. Januar 2026

Serienempfehlung: "Emily in Paris" Staffel 5



Seit Dezember 2025 ist die fünfte Staffel von Emily in Paris auf Netflix verfügbar – und natürlich habe ich mir auch diese 10 neuen Folgen wieder zügig angesehen. Nach dem turbulenten Ende der vierten Staffel bin ich allerdings mit eher gemischten Erwartungen gestartet, denn schon dort hatte sich angedeutet, dass die Serie erzählerisch an ihre Grenzen stößt. Leider bestätigt Staffel 5 diesen Eindruck recht deutlich.

Die Handlung pendelt erneut zwischen Paris und Rom, im Finale gibt es sogar noch einen Abstecher nach Venedig. Was nach Abwechslung klingt, wirkt jedoch erstaunlich ziellos. Das Liebeschaos um Emily, Gabriel und Marcello bleibt weiterhin ungelöst, alte Dreiecke werden nicht aufgelöst, sondern lediglich weitergeschoben. Auch Nebenhandlungen wie beispielsweise Sylvies Liebesleben nehmen viel Raum ein, wirken aber oft losgelöst vom Rest. Insgesamt fehlt der Staffel ein klarer roter Faden. Das Pacing ist flach, echte Konflikte bleiben rar und viele Episoden stehen eher nebeneinander, als gemeinsam auf ein Ziel hinzuerzählen.

Und trotzdem funktioniert die Serie in gewisser Weise noch immer. Die glamourösen Outfits, traumhaften Kulissen und die bonbonbunte Fantasieversion europäischer Metropolen sorgen weiterhin für eskapistische Unterhaltung, die sich leicht wegschauen lässt. Mit dem offenen Ende wird zudem klar auf eine sechste und wohl letzte Staffel hingearbeitet, in der erzählerisch noch einmal vieles möglich wäre.

Mehr zur Serie und meine ausführliche Einschätzung zu allen Staffeln findet ihr wie immer in meiner Serienempfehlung. Habt ihr Staffel 5 schon gesehen? 

Freitag, 9. Januar 2026

Serienempfehlung: Miss Sophie

Auf die Krimikomödie "Miss Sophie - Same Procedure as Every Year" war ich schon direkt nach der Verkündung gespannt. Die deutsche Produktion erzählt nämlich die Vorgeschichte zum Kult-Silvestersketch "Dinner for One", welches bei mir jedes Jahr nicht fehlen darf. Ohne große Erwartungen habe ich mich deshalb gleich im neuen Jahr an die 6 Folgen gemacht und wurde total positiv überrascht von dieser kurzweiligen und fantasievollen Serie!



Darum geht´s:


Als in England im Jahr 1918 die junge Miss Sophie (Alicia von Rittberg) erfährt, dass das Vermögen ihres Vaters aufgebraucht und ihr Schloss im Zuge einer Zwangsvollstreckung gepfändet werden soll, muss schnell ein Plan her. Obwohl sie ihre Unabhängigkeit schätzt, sieht sie keine andere Möglichkeit, als möglichst schnell einen reichen Mann zu heiraten. Und so lädt Miss Sophie fünf wohlhabende Kandidaten auf ihr Schloss ein: Der schüchterne Mr. Winterbottom (Frederick Lau), der ordnungsliebende Admiral von Schneider (Christoph Schechinger), der charmante Franzose Mr. Pommeroy (Moritz Bleibtreu), der attraktive Ungar Graf Szabos (Vladimir Korneev) und der Amerikaner Sir Toby (Jacob Matschenz) sollen in unterschiedlichen Challenges das Herz von Miss Sophie erobern. Als wäre dies nicht schon genug, erschüttert auch ein Mordfall die Heiratskandidaten und Miss Sophie muss sich gemeinsam mit ihrem treuen Butler James (Kostja Ullmann), der einst Sophies große Liebe war, bevor er ihr sieben Jahre zuvor das Herz brach, auf die Suche nach dem Mörder begeben. Ist es etwa einer ihrer Heiratskandidaten? 




Das denke ich zur Serie:


„Miss Sophie – Same Procedure as Every Year“ ist eine kurzweilige Mischung aus Komödie, Krimi und Romanze, die sich an den legendären Sketch "Der 90. Geburtstag oder Dinner For One“ von 1962 heranwagt. Statt den Kultsketch einfach zu erklären oder zu kopieren, interpretiert sie dessen Vorgeschichte auf originelle und überraschend abwechslungsreiche Weise. Wer sind die Herren  Sir Toby, Mr. Winterbottom, Admiral von Schneider und Mr. Pom­meroy, für die in „Dinner for One“ gedeckt ist? Woher kommt die Tradition, dass sich alle an Miss Sophies Geburtstag versammeln und die Gratulantin mit rauen Mengen von Alkohol ins neue Lebensjahr geleiten? Was verbindet Sophie und James? Auf diese Fragen wird in sechs Folgen á 45 Minuten eine launige Antwort gegeben. 

Dienstag, 6. Januar 2026

Serienempfehlung: Lessons in Chemistry

Auf die Verfilmung von Bonnie Garmus´ Roman "Lessons in Chemistry" (deutsch: "Eine Frage der Chemie") bin ich schon gespannt, seit ich im Mai 2024 das Buch gelesen und geliebt habe. Die Geschichte der Chemikerin Elizabett Zott ist aber leider nur bei Apple TV zu sehen, weshalb ich es bisher nicht geschafft habe, reinzuschauen. Vor Weihnachten habe ich mir dann aber doch endlich mal ein Probeabo geholt und die acht Episoden an zwei Abenden inhaliert. 


Darum geht´s:

Elizabeth Zott (Brie Larson) ist eine Frau mit dem unverkennbaren Auftreten eines Menschen, der nicht durchschnittlich ist und es nie sein wird. Doch es ist 1961, und die Frauen tragen Hemdblusenkleider und treten Gartenvereinen bei. Niemand traut ihnen zu, Chemikerin zu werden. Außer Calvin Evans (Lewis Pullman), dem einsamen, brillanten Nobelpreiskandidaten, der sich ausgerechnet in Elizabeths Verstand verliebt. Aber auch 1961 geht das Leben eigene Wege. Und so findet sich eine alleinerziehende Elizabeth Zott bald in der TV-Show »Essen um sechs« wieder. Doch für sie ist Kochen Chemie. Und Chemie bedeutet Veränderung der Zustände...


Das denke ich zur Serie:

"Lessons in Chemistry" ist eine großartige Serie, eine ebenso großartige Buchverfilmung und damit das späte Serienhighlight des Jahres 2025 geworden. Die acht Folgen treffen den heiter-ernsten Ton des Buches ganz hervorragend, nehmen die Handlung der Vorlage ernst und erwecken die eigenwilligen Figuren so charmant zum Leben, dass man sich am Ende wünscht, es wäre nicht nur eine Mini-Serie gewesen.

Samstag, 20. Dezember 2025

Serienempfehlung: "7 vs. Wild" Staffel 5



Seit dem 7. Oktober 2025 ist die fünfte Staffel von 7 vs. Wild bei Prime Video verfügbar – und natürlich habe ich sie mir gleich angesehen! Als "7 vs. Wild"-Fan bin ich allerdings mit durchaus gemischten Gefühlen in die fünfte Staffel gestartet. Denn bereits im Vorfeld war klar, dass diese Staffel anders wird, da Fritz Meinecke, Produzent und langjähriges Gesicht der Serie, nicht mehr dabei ist. Stattdessen führt nun Hervé Neukomm als Gastgeber durch die Staffel und lädt die Teilnehmenden zu sich in den Amazonas ein. Das ist als Setting so visuell ansprechend wie inhaltlich spannend. Die Kombination aus dichten Wäldern, gefährlichen Tieren und tropischem Klima bringt wieder das Gefühl echter Wildnis zurück. 

Erneut setzt die Show in 16 Hauptfolgen auf ein Gruppenformat, was ich grundsätzlich schade finde, da für mich der Reiz von 7 vs. Wild immer im Solo-Überleben lag. Gleichzeitig muss ich anerkennen, dass das im dichten Regenwald vermutlich kaum anders umsetzbar gewesen wäre. Besonders gut gefallen hat mir allerdings die neue Grundidee: Die Teilnehmenden müssen sich selbstständig aus dem Regenwald evakuieren, was regelmäßige Märsche, unterschiedliche Vegetationszonen und wechselnde Lagerplätze mit sich bringt. Dadurch wirkt die Staffel deutlich dynamischer als frühere Ausgaben, die oft sehr statisch an einem Ort blieben. Die häufig geäußerte Kritik, dass zu viele Gegenstände erlaubt gewesen seien, kann ich persönlich auch nicht nachvollziehen, denn leicht war diese Staffel trotz allem nicht. Deutlich mehr gestört hat mich, dass Regelverstöße (etwa bei Feuerwache, Alleingängen oder dem Eingreifen in bestehende Gegebenheiten) kaum thematisiert oder eingeordnet wurden. Hier hätte ich mir mehr Transparenz und Klarheit gewünscht.

Freitag, 19. Dezember 2025

Serienempfehlung: "Maxton Hall" Staffel 2



Seit der Ankündigung der zweiten Staffel von „Maxton Hall“ habe ich den neuen Folgen regelrecht entgegengefiebert – und natürlich direkt die sechs Episoden geschaut, als sie Ende November endlich alle verfügbar waren. Emotionale Höhen und Tiefen, jede Menge Drama, große Gefühle und visuell wieder ein absoluter Hingucker: Die Fortsetzung legt in vielen Punkten noch einmal nach. Gleichzeitig geht die Serie erzählerisch neue Wege, weicht stellenweise stärker von der Buchvorlage ab und setzt ihre Figuren unter enormen emotionalen Druck.

In meiner Serienempfehlung teile ich meine ausführliche Meinung zu Staffel 2, vergleiche sie mit der ersten Staffel und den Büchern und spreche darüber, was für mich besonders gut funktioniert hat und was weniger. Schaut gerne vorbei! Habt ihr die neuen Folgen schon gesehen? 

Sonntag, 2. November 2025

Serienempfehlung: Nobody Wants This Staffel 2


Nach etwas mehr als einem Jahr ist nun die zweite Staffel von Netflix´ "Nobody Wants This" erschienen. Ich war zwar kein brennender Fan der Culture-Clash-Rom-Com, sie bot aber leichte Unterhaltung, weshalb ich auch in die Fortsetzung wieder hineingeschaut habe. Auch in den neuen zehn Folgen besticht "Nobody Wants This" mit einem kurzen und kurzweiligen Vergnügen, das in zweimal Schauen wieder vorbei war. Auch wenn hier ebenfalls unterhaltsamer Culture Clash und lebendige Figuren geboten werden, war ich ehrlich gesagt ganz froh, dass die Folgen so kurz sind. Denn dieser überdrehte Humor trifft einfach nicht meinen Geschmack und es werden leider wieder genau dieselben Klischees und Erzählmuster wie in Staffel 1 ausgepackt... 

Meine vollständige Einschätzung zur zweiten Staffel findet ihr jetzt in meiner aktualisierten Rezension. 

Kennt Ihr die Serie? Und wenn ja – wie hat sie Euch gefallen?

Mittwoch, 29. Oktober 2025

Serienempfehlung: My Life With The Walter Boys Staffel 2



Diesen Herbst ist nun die zweite Staffel von "My Life with the Walter Boys" auf Netflix erschienen. Nach meiner eher verhaltenen Meinung zur ersten Staffel war ich ehrlich gesagt unsicher, ob ich der Serie überhaupt eine zweite Chance geben möchte, dann aber doch reingeschaut. Doch schon nach wenigen Folgen war klar: Die Tonalität hat sich spürbar verändert. Figuren wie Jackie, Erin oder Nathan wirken runder, reifer, und der Fokus liegt nicht mehr ganz so einseitig auf dem bekannten Liebesdreieck. Gleichzeitig bleibt die Serie aber weiterhin in vielen ihrer Muster verhaftet – zwischen cozy Kleinstadt-Romantik und altbekannten Teen-Drama-Klischees... 

Meine vollständige Einschätzung zur zweiten Staffel – inklusive Stärken, Schwächen und einem Ausblick auf eine mögliche Staffel 3 – findet ihr jetzt in meiner aktualisierten Rezension. 

Mich würde jetzt interessieren: Habt ihr weitergeschaut? Und wenn ja – wie hat es Euch gefallen?

Mittwoch, 8. Oktober 2025

Serienempfehlung: Modern Family

Im Januar 2025 habe ich eher spontan die US-amerikanische Sitcom "Modern Family" begonnen, die von 2009 bis 2020 ausgestrahlt wurde und deshalb den allermeisten schonmal über den Weg gelaufen ist. Auch mir war sie entfernt ein Begriff, ich hatte allerdings keine großen Erwartungen und habe nicht mal annähernd geahnt, dass die Serie rasend schnell zu einer meiner absoluten Lieblingsserien aller Zeiten aufsteigen würde. 11 Staffeln und 250 Folgen später bin ich nun wahnsinnig traurig, dass ich die Familie Pritchett wieder verlassen muss und mir ganz sicher, dass ich sie nicht zum letzten Mal angeschaut habe! 


Darum geht´s:

Die Familie rund um Jay Pritchett (Ed O’Neill) ist der Inbegriff einer modernen, amerikanischen Patchworkfamilie. Während er zusammen mit seiner seiner viel jüngeren Frau Gloria (Sofía Vergara) seinen Stiefsohn Manny (Rico Rodriguez) erzieht, haben auch seine erwachsene Tochter Claire Dunphy (Julie Bowen) und seine Sohns Mitchell Pritchett (Jesse Tyler Ferguson) bereits eigene Familien. Claire zieht mit ihrem Ehemann Phil (Ty Burrell) die modebewusste Haley (Sarah Hyland), die hochintelligente Alex (Ariel Winter) und den chaotischen, aber hilfsbereiten Luke (Nolan Gould) groß und Mitchell adoptiert gemeinsam mit seinem Lebensgefährte Cameron (Eric Stonestreet) ein vietnamesisches Baby namens Lily (Aubrey Anderson-Emmons). In den unterschiedlichen Lebensentwürfen der Familienmitglieder sind komödiantische Entwicklungen vorprogrammiert...



Das denke ich zur Serie:

"Modern Family" hat für mich drei große Stärken, die sie rasend schnell zu einer meiner absoluten Lieblingsserien katapultiert haben: Ein präzises Drehbuch mit sattelfesten Spannungsbogen, ein vielseitiger Humor und greifbare Figuren, die sich weiterentwickeln und sich selbst treu bleiben. Humorvoll, warmherzig und einfach nur klasse – "Modern Family" ist für mich eine Serie, die auf allen Ebenen überzeugt und die ich immer wieder ansehen werde.