Habt Ihr schonmal etwas von Book Bedazzling gehört? Hättet Ihr darauf auch Lust?
Liebe Grüße
Sophia
vergangene Woche war ich auf dem Geburtstag meiner lieben Freundin Annika eingeladen und habe dort ein süßes, neues, buchbezogenes Handarbeitshobby kennengelernt: Book Bedazzling. Das ist ein Trend, der aktuell anscheinend sehr beliebt ist, der bislang aber komplett an mir vorbeiging, und bezeichnet eigentlich nur den Vorgang, Bücher mit Glitzersteinen zu bekleben. Ich bin nicht die feinmotorisch trainierteste Person und definitiv keine passionierte Bastlerin, dieses DIY Projekt hat mich aber total schnell begeistern können, sodass statt dem ursprünglich einen geplanten Buch gleich drei verschönert wurden.
Vorab betonen möchte ich, dass es sich hierbei um eine unbezahlte Kooperation handelt. Das bedeutet, dass ich als Gegenwert für meine Berichterstattung das Produkt zugeschickt bekommen habe, ich aber ehrlich und ohne finanziellen Anreiz meine Erfahrungen mit dem Reader mit Euch teile. Ich werde in den kommenden Wochen also mal gründlich alle Funktionen des InkPad Colors testen und dann nach und nach ein paar Updates geben und den Reader schließlich mit allen Vor- und Nachteilen, die mir aufgefallen sind, vorstellen. Ihr seht und hört den Namen ab jetzt wohl wahrscheinlich ein bisschen öfter auf dem Blog.
Meine kleine subtile Bitte an das Universum im letzten Jahresrückblick wurde wohl nicht erhört: Wenn 2020 das verhaltensauffällige Kind war, das die ganzen Pläne der Gruppe gesprengt und jede Menge Chaos verbreitet hat, war 2021 der genauso anstrengende Zwilling, der auch noch ein paar Freunde mitgebracht hat... (verzeiht mir die Pädagogik-Metapher, das achtwöchige Praktikum im Sommer in einer Jugendhilfe-Einrichtung hat wohl die Verschaltung meiner Synapsen ein wenig geändert)
Das zurückliegende Jahr war also mal wieder anders als ich mir das vorgestellt hatte und für meinen Geschmack ein bisschen zu nah an meinen geliebten Dystopien. Wie immer war rückblickend aber nicht alles schlecht. Ja, ich war mal wieder im Homeoffice, da die Universität in beiden Semesterhalbjahren geschlossen war, ja, das Onlinestudium nervt immer noch und ja, ich vermisse es, meine Freunde jeden Tag zu sehen und meine Großeltern umarmen zu können. Ja, Konzerte wären schön, genau wie Weihnachtsmärkte, Kinobesuche, große Familienfeste und unbeschwertes Feiern, aber ansonsten? Ansonsten hat mich meine introvertierte, gemütliche Spaziergang-Schreibtisch-Lesen-Lebensweise vor schlimmen Einbußen gerettet. Ich will mich hier also gar nicht so lange über das C-Wort, das Varianten-Alphabet und dessen Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben beschweren, da die Pandemie meine ganz persönliche Erlebniswelt gar nicht sooo stark beeinflusst hat. Ich konnte fast alles, was mich glücklich macht (Lesen, Bloggen, Schreiben, Musik hören und machen, Serien schauen, mit meiner Familie zusammen sein und mich ab und zu draußen sportlich betätigen) weiterhin (und sogar in ausgedehnterer Form) ausüben. Mit 124 gelesenen Bücher komme ich zwar nicht ganz an den Spitzenwert von 2020 heran, ich habe aber auch in diesem Jahr dank gesellschaftlich endlich akzeptiertem Couch-Potato-Sein das 100-Bücher-Leseziel locker geschafft. Auch für einige spannende neue Serien(-fortsetzungen) und Filme blieb mir 2021 viel Zeit (Auflistung siehe Ende des Beitrags).
Titel: Mein Jahresbegleiter
Autorin: Melina Eggers
Verlag: Lübbe (27. August 2021)
Genre: Tagebuch-Kalender
ISBN-10: 3431050220
ISBN-13: 978-3431050226
Seitenzahl: 256 Seiten
Preis: 20€ (gebundene Ausgabe)
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Neben Geld, Nützlichem und Schokolade habe ich auch diesmal wieder einige buchigen Geschenke bekommen, die ich natürlich kurz stolz präsentieren will. Mein kleiner Bruder hat auf einem Schnäppchenmarkt zwei ganz spannende Thriller für mich ergattert. "Die Jesus Verschwörung" von Mathilde Asensi und "Nachtjäger" von Mirko Zilahy - beide aus dem Hause Lübbe. Da ich weiß wie gerne mein kleiner Bruder Thriller liest und sich ganz gerne nach dem Känguru-Prinzip "Mein, Dein, das sind doch bürgerliche Kategorien..." an meinem Bücherregal vergreift, war das natürlich ein geschickter Schachzug. Ich bin aber sehr gespannt auf die Geschichten!
Da wir uns im Moment nie einigen können, welche Filme wir anschauen wollen und wir große Fans von Elyas M´Barek sind, habe ich von meinen Eltern die Tragikomödie "Dieses bescheuerte Herz" und die dritte Fortsetzung der Erfolgskomödie "Fack yu Göthe" bekommen. Auf beide der Filme bin ich sehr gespannt und werde mich ihnen widmen, wenn mein abartiges Verlangen nach Märchenfilmen und romantischen, weihnachtlichen Komödien endlich abgeklungen ist ;-)
Meine Großeltern haben wohl von meinem riesigen Hype auf Marc-Uwe Klings Känguru-Werke mitbekommen und mir dann postwendend das brandneue Fortsetzungshörspiel "Die Känguru - Apokryphen" geschenkt. Ich habe schon ein kleines bisschen reingehört und mich natürlich nach wenigen Minuten schon schlappgelacht. Nach dem ich mit der "Offenbarung" fertig war bin ich erstmal in ein riesiges Känguru-Entzugs-Loch gefallen aber jetzt da ich wieder eine Prise trockener Humor, Situationskomik und Gesellschaftssatire griffbereit war, klingen meine Entzugserscheinungen wieder ab ;-) Und wenn ich damit fertig bin, kann ich mir ja immer noch "Qualityland" besorgen...
Außerdem kam pünktlich zum aufgestellten Christbaum ein Päckchen aus dem Norden Deutschlands an: Armin Weber hat mir die neuste Ausgabe seines brandneuen Paranormal-Thrillers "Knock-Out" zukommen lassen. Wenn ihr aufmerksame Verfolger meines Blogs seid, wisst ihr, dass der Autor mich schon mit seiner unkonventionellen und spannenden "Exoplanet"-Trilogie überzeugt hat und ich beim Vorschlagen der Motive und dem Lektorat des dritten Teils nicht ganz unbeteiligt war. Auch hier durfte ich wieder bei der Gestaltung und beim Klapptext meinen Senf dazu geben und war deshalb total gespannt, das Ergebnis in der Hand halten zu können. 
Abgefahren, ironisch, kunterbunt und voll süßer Verlockungen - das ist mein liebster Tim Burton Film und mein absolutes Weihnachtshighlight "Charlie und die Schokoladenfabrik". Wie eigentlich alle Tim Burton Verfilmungen - dem Meister des Besonderen - ist der Film unwahrscheinlich schräg, quietschbunt und märchenhaft und bestimmt nichts für Jedermann. Doch die leicht zynische Interpretation des Kinderbuchklassikers mit einem umwerfenden Johnny Depp, viel schwarzem Humor, einer unglaublichen Ideenvielfalt und der exzentrischen Liebe zum Detail ist dieser Film jedes Mal wieder eine wundervolle Reise in das fantastische Reich des Unmöglichen.