Sonntag, 9. Dezember 2018

Der 2. Band der VIP-Reihe von Kristen Callihan: "Idol - Gib mir dein Herz"

 
"Idol - Gib mir dein Herz" ist der 2. Band der VIP-Reihe von NEW-YORK-TIMES-Bestseller-Autorin Kristen Callihan. Genau wie Band 1 "Idol - Gib mir die Welt", welches ich schon gerne gelesen habe, erscheint der New Adult- Roman am 30. November 2018 im LYX-Verlag.
 
Seitenzahl: 448 Seiten
ISBN-10: 3736307837
ISBN-13: 978-3736307834
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
Originaltitel: Managed
Preis: 9,99€ (Kindle)
12,90€ (Broschiert)
 
 
Inhalt:
 
Gabriel Scott - heiß wie die Sünde, kalt wie Eis

Sophie Darling kann ihr Glück kaum fassen, als sie für ihren Flug nach London ein Upgrade in die erste Klasse erhält - bis sie ihren Sitznachbarn kennenlernt. Gabriel Scott ist zwar der attraktivste Mann, den sie seit Langem gesehen hat, leider aber auch der unverschämteste. Und das ist noch nicht alles: Während des Flugs findet sie heraus, dass er niemand anders ist als der Manager der Rockband Kill John. Und somit womöglich bald ihr neuer Chef …
 
 
Über die Autorin:
 
Kristen Callihan hat sich bisher vor allem mit Romantic Fantasy einen Namen gemacht. "Game On" ist ihr erster Ausflug in das Genre der zeitgenössischen Liebesromane. Der erste Band der Reihe wurde aus dem Stand ein Bestseller. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in der Nähe von Washington D.C.
 
Foto © Kristen Callihan

Listened to this month - November 2018

 
Heyho zusammen,
 
Mit etwas Verspätung kommt heute das "Listened to this Month" für den November, in dem ich euch meine aktuelle Lieblingsmusik zeigen will. Diese Kategorie hat Magda mal eingeführt und ich habe sie lange schleifen lassen aber da musikalisch bei mir im letzten Monat viel gelaufen ist, muss ich jetzt einfach noch einen Post schreiben. Vielleicht ist ja was für euch dabei :-)
 
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Our Last Night Konzert:
 
Auch wenn heute schon der 2. Advent ist, sträubt sich irgendetwas in mir mit Vehemenz dagegen, Weihnachtslieder zu hören. Stattdessen bin ich schon seit einem Monat in einer absoluten Our-Last-Night-Hype-Phase und höre mit Begeisterung eine Sammlung an Metal-Bands rauf und runter. Auslöser war ihr wundervolles Konzert, auf dem ich am 05. November in Karlsruhe war. Das war definitiv eines der geilsten Konzerte, auf dem ich jemals war! In der kleinen Halle des Substage mit den vielen coolen Leuten und dieser unglaublich kraftvollen Musik hat die Menge gekocht und ich wäre am Ende noch so gern geblieben und hätte fast billigend in Kauf genommen, meinen Zug zu verpassen.
 

Montag, 3. Dezember 2018

Montagsfrage 03.12.18

 
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Hallöchen zusammen,
 
heute von mir nur eine ganz kurze Meldung da ich erstens total im Stress und zweitens total erkältet bin - eine ziemlich Produktivität-hemmende Kombination ;-)
 
 

Was sind für dich die schönsten Weihnachtsbücher?

 
Ich bin nicht der Lesertyp, der seine Bücherauswahl gezielt an die momentane Saison anpasst und somit im Sommer Strandlektüren und im Winter Weihnachtsbücher liest. Also fällt es mir schwer, ein wirkliches Weihnachtsbuch zu nennen, das ich immer wieder um Weihnachten herum lese. Was ich auf jeden Fall verstellen kann, ist das ich um die dunkle Jahreszeit immer sentimentale Anwandlungen bekomme und reflexartig zu schönen Kindergeschichten greifen und diese binch´-reading-mäßig rereade. Gerade für "Harry Potter", Astrid Lindgren, Michael Ende, Ottfried Preußler, "Percy Jackson" und "Gregor" scheine ich sehr anfällig zu sein. ;-)
 
Zudem lese ich in dieser Zeit auch lieber Liebesgeschichten und Fantasy - aber das hängt wohl einfach damit zusammen, dass ich immer leichte Winterdepressionen bekomme und eine schöne, anrührende Geschichte ein bewährtes Mittel ist, um darüber hinwegzukommen ;-)
 
Ansonsten fällt mir spontan nur ein einziges Buch ein, das ich letztes Jahr um die Weihnachtszeit gelesen habe und welches ich definitiv als Weihnachtsbuch beschreiben würde: "Wintersong" von S. Jae-Jones. Die moderne Auffassung der Sage um den Erlkönig, der jedes Jahr an dem Tag, an dem das alte Jahr stirbt und die Grenze zwischen den Reichen der Kobolde und der Menschen verwischt, durch die Welt der Sterblichen auf der Suche nach einer Braut wandelt hat es mir wirklich angetan. Die vielen widersprüchlichen Gefühle wie Liebe, Dunkelheit, Schmerz und nicht zuletzt der poetische Stil der Autorin machen das Buch zu einem absoluten Must-Read und meinem Highlight des Winters 2017! Dieser Geschichte wohnt eine unglaubliche Kraft, Poesie, Musik und Wildheit inne, die mich von der ersten Seite an gefesselt hat.
Wenn ihr also noch auf der Suche nach einer ultimativen warmherzig-leidenschaftlich-düsteren-magischen Weihnachtsgeschichte seid, kann ich euch diese Geschichte über zwei verlorene Gestalten, die über die Musik zusammen finden und von uralten Regeln der Magie wieder getrennt werden nur von Herzen empfehlen!
 
Habt ihr eine ultimative Weihnachtsgeschichte oder verändert ihr euer Leseverhalten gar nicht?
 
Liebe Grüße
Sophia

Montag, 26. November 2018

Montagsfrage 26.11.18

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Hallöchen zusammen,
 
und wieder bringt uns eine weitere Woche näher an Weihnachten und vor allem: den Weihnachtsferien. ;-) Ich bin schon wieder so ferienreif, dass ich kaum eine freie Minute zum Bloggen oder Lesen finde, also seht es mir nach, dass ich in der letzten Woche ein wenig still war und wohl auch noch ein bisschen weir still sein werde. Gestern habe ich nun endlich den fünften Teil von "Throne of Glass" fertig gelesen und kann nur sagen: WOW! Eine Rezension folgt im Laufe dieser Woche - versprochen ;-)
Doch nun zurück zur Montagsfrage:
 
 

Wie gehst du damit um, der einzige begeisterte Leser eines bestimmten Buches in deinem Freundes- und Bekanntenkreis zu sein?

 
Puh, das ist total schwierig. Ihr kennt das bestimmt auch: ihr lest ein Buch, verliebt euch Hals über Kopf in die Geschichte und wollt euch unbedingt mit jemandem darüber unterhalten... nur um dann feststellen zu müssen, dass kein Schwein jemals von dem Buch gehört, geschweige denn gelesen hat und ihr mit euren Gedanken und eurer Faszination ganz alleine dasitzt.
 
Ich bin definitiv der Typ Mensch, der seine Begeisterung gerne laut in die Welt hinausschreit und versucht, verzweifelt alle zu dieser Quelle meiner Begeisterung zu bekennen. Ich kann definitiv nicht still für mich alleine begeistert sein und dieses Gefühl gleich mit allen teilen. Ganz besonders wenn es um Bücher geht. Meine Mutter, mein Bruder, meine Freunde und natürlich vor allem meine Mitbloggerin Magda können davon ein Lied singen. Immer wenn ich von einer Geschichte ganz besonders begeistert war, würde ich am liebsten gleich alles spoilern und ihnen das Buch andrehen. Vielleicht bin ich in meiner Begeisterung sehr überzeugend oder vielleicht haben sie auch einfach nur Mitleid mit mir - oft funktioniert das und ich kann Leute mit der Quelle der Begeisterung süchtig machen ;-) Magda und ich machen das nun schon seit Jahren so (auch mit Musik, Filmen und eigentlich allem anderen) und nerven den anderen so lange in unserem Missionstrieb, bis wir ihn bekehrt haben (falls du das liest, Magda, vielen Dank für die vielen tollen Dinge, auf die du mich dadurch gebracht hast❤).
 
Ein besonderes Problem mit den fehlenden Kennern für ein gemeinsames Fan-Girl-Begeisterungs-Gespräch ergibt sich bei Rezi-Exemplaren. Wie viele ganz tolle Geschichten habe ich schon gelesen, nur um dann beim Rezi-Veröffentlichen bemerken zu müssen, dass gerade mal 5 Leute dazu eine Meinung abgegeben haben und kein Mensch dieses Buch kennt... Ein Beispiel sind da die Bücher von Susanne Gavénis, welche für mich echte Geheimtipps im Fantasy-Bereich sind (so geheim, dass ich sie gerne mit jedem teile - lest diese Bücher und schreibt mir, damit wir darüber reden können ;-))
Mies ist es auch, wenn man ein Buch vorab zum Lesen bekommt und dann mit seinen Gedanken und Gefühlen für die allgemeine Diskussion viel zu früh dran ist und noch keine Leserschaft da ist, die die Gedanken teilen können. Aber das ist wohl ein Luxusproblem...
Ich fühle auf jeden Fall mit allen mit, die in einer sehr buchfeindlichen Umgebung leben, keine so begeisterungsfreudigen Freunde haben und in ihrer Bestätigung aufs Internet angewiesen sind - ich würde durchdrehen!
 
Jetzt bin ich mal gespannt auf eure geheimen Lieblingstipps und würde gerne wissen ob ihr still und leise für euch begeistert sein könnt, oder ob euch auch so ein Missionstrieb befällt, wie mich.
 
Liebe Grüße
Sophia

Sonntag, 25. November 2018

Eine Fantasy Geschichte ganz nach meinem Geschmack... "Das Herz der Kämpferin"

 
Wenn ich schon gerade dabei bin, Book News zu von mir schmählich vergessenen Büchern zu schreiben, die bei der Fantasy-Leserschaft eingeschlagen haben muss ich dieses Buch natürlich auch noch erwähnen: "Das Herz der Kämpferin" von Adrienne Young. Auch diese Geschichte klingt ganz nach meinem Geschmack...
 
ASIN: B07BFF78B2
Preis: 13,99€ (Kindle-Edition)
16,99€ (Gebundene Ausgabe)
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: HarperCollins (1. Oktober 2018)
ISBN-10: 3959672489
ISBN-13: 978-3959672481
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 16 Jahre
Originaltitel: The Sky in the Deep
 
 
Inhalt:
 
Sie ist zur Kämpferin erzogen worden, und als Tochter des Clan-Führers würde die 17-jährige Eelyn jederzeit ihr Leben für ihre Familie und ihre Freunde geben. Während einer Schlacht gegen die verfeindeten Riki glaubt sie zu träumen. Denn Eelyn sieht ihren totgeglaubten Bruder - wie er an der Seite eines kühnen Riki kämpft. Weder ein Pfeil im Arm noch ein Schwerthieb könnte Eelyn so schwer treffen wie der Verrat ihres Bruders. Sie selbst würde sich niemals mit dem Feind verbünden. Auch nicht wenn sie sich verliebt. Und selbst dann nicht wenn es den Untergang der Clans bedeutet. Oder?
 
Autorenmeinungen:
 
»Mit ›Das Herz der Kämpferin‹ hat Adrienne Young faszinierenden, vielschichtigen Figuren in einer krass schönen Welt Leben eingehaucht. Alles ist üppig und atmosphärisch. Das Eis schmilzt auf der Haut, während gleichzeitig das Adrenalin ins Herz schießt. Eine packende und anschaulich erzählte Geschichte.«
-SPIEGEL-Bestsellerautorin Renée Ahdieh-

»Wild, lebendig und gewaltig schön.«
-New-York-Times-Bestsellerautorin Stephanie Garber-

»Rau, wunderschön und treffsicher. ›Das Herz der Kämpferin‹ erzählt sowohl düster und herzzerreißend von Krieg als auch umsichtig und gedankenvoll von Identität, Familie und Glaube - eine Geschichte, die so wild ist wie ihre Hauptfigur und genauso ein echtes und sanftes Herz hat.« -SPIEGEL-Bestsellerautorin Traci Chee-
 
 
Über die Autorin:
Geboren und aufgewachsen in Texas, lebt Adrienne Young heute in Kalifornien. Sie ist eine Feinschmeckerin, deren große Liebe dem Reisen und der Geschichte gilt und die sich zu ihrer Kaffeesucht bekennt. Wenn sie nicht gerade schreibt, findet man sie auf ihrer Yogamatte, auf Antiquitätenmessen, auf denen sie alte Bücherschätze sucht, beim Abendessen mit einem Glas Wein oder in einem ihrer Lieblingsmuseen. Sie lebt mit ihrem Ehemann, einem Dokumentarfilmer, und ihren vier kleinen Wildfängen unter der Sonne der Westküste.
 
 

Donnerstag, 22. November 2018

Eine interessante Neuerscheinung der New-Adult-Bestsellerautorin Laura Kneidl: "Die Krone der Dunkelheit"

 
 Auch wenn der Veröffentlichungstermin schon eine ganze Weile zurückliegt will ich euch noch kurz eine interessante Neuerscheinung der New-Adult-Bestsellerautorin Laura Kneidl vorstellen. "Die Krone der Dunkelheit" heißt der neue High-Fantasy-Auftakt, zu dem es schon eine Menge positiver Kritiken regnet und von dem ihr bestimmt schon gehört habt. Wenn nicht umso besser - schaut mal rein, es klingt sehr spannend!
 
Broschiert: 640 Seiten
Verlag: Piper (2. Oktober 2018)
ISBN-10: 9783492705264
ISBN-13: 978-3492705264
ASIN: 349270526X
Größe und/oder Gewicht: 13,1 x 4,5 x 20,5 cm
Preis: 12,99€ (Kindle-Edition)
15€ (Broschiert)
 
Der zweite Teil der Reihe, "Die Krone der Dunkelheit - Magieflimmern", erscheint am 2. Juli 2019 ebenfalls bei Piper (Cover links).
 
 
Inhalt:
 
Magie ist in Thobria, dem Land der Menschen, verboten – doch Prinzessin Freya wirkt sie trotzdem. Und das nicht ohne Grund. Vor Jahren wurde ihr Zwillingsbruder entführt und seitdem versucht Freya verzweifelt, ihn zu finden. Endlich verrät ihr ein Suchzauber, wo er sich aufhält: in Melidrian, dem sagenumwobenen Nachbarland, das von magischen Wesen und grausamen Kreaturen, den Elva, bewohnt wird. Gemeinsam mit dem unsterblichen Wächter Larkin begibt sich Freya auf den Weg dorthin und muss ungeahnten Gefahren ins Auge blicken.
Zur selben Zeit setzt die rebellische Ceylan alles daran bei den Wächtern aufgenommen zu werden, welche die Grenze zwischen Thobria und Melidrian schützen. Ihr gesamtes Dorf wurde einst von blutrünstigen Elva ausgelöscht, und Ceylan sehnt sich nicht nur nach Rache, sondern möchte auch um jeden Preis verhindern, dass so etwas noch einmal geschieht. Doch ihr Ungehorsam bringt sie bei den Wächtern immer wieder in Schwierigkeiten, bis sie schließlich bestraft wird: Sie soll als Repräsentantin an der Krönung des Fae-Prinzen teilnehmen. Dafür muss sie nach Melidrian reisen, in ein Land, in dem es vor Feinden nur so wimmelt.  
Und während sich die beiden Frauen ihrem Schicksal stellen, regt sich eine dunkle Macht in der Anderswelt, welche Thobria und Melidrian gleichermaßen bedrohen wird …
 

Montag, 19. November 2018

Montagsfrage 19.11.18

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Hallöchen zusammen,
 
heute morgen hatte es bei mir doch tatsächlich minus 1 Grad Celsius, also "hallo Winter", würde ich sagen ;-) Er hat ja ganz schön lange auf sich warten lassen und nachdem der Rekord-Sommer nun endgültig Geschichte ist kann ich mich ein wenig auf Weihnachten, kuschelige Abenden mit einem Buch vor dem Ofen und Skifahren freuen. Doch erstmal die heutige Montagsfrage, aka Gruppentherapiestunde für Buchtraumata, wie Antonia sie selbst so passend nennt. Denn heute geht es um die Enden von Büchern...
 
 

Hat dich schon mal das Ende eines Buches wütend gemacht?

 
Oh ja! Ein Ende einer Geschichte ist immer etwas besonderes, was damit zusammen hängt, dass die letzten Sätze eine riesige Verantwortung tragen: in einem letzten Showdown mitzureißen, die Geschichte logisch zu vollenden, alle losen Fäden aufzulösen, den Charakteren eine angemessene Auflösung zu kommen zu lassen und dem Leser einen letzten Denkanstoß mitgeben. Warum schreibe ich das? Es gibt zwei Arten auf die mich ein Ende frustrieren und in den Wahnsinn treiben kann:
 
Erstens: es ist einfach unglaublich schlecht gemacht, es fehlt die Hälfte, es ergeben sich riesige Logiklücken, alles geht viel zu schnell, die Wendung zum Guten (oder zum Schlechten) kommt unbegründet aus dem Nichts und man steht am Ende mit einem unguten Gefühl da und würde die Geschichte am liebsten umerzählen und einen richtigen Abschluss schaffen. Dieses Gefühl hatte ich bei Veronica Roths "Die Bestimmung - letzte Entscheidung", wo am Ende alles recht oberflächlich, überhastet und nicht gerade glorreich gelöst wird. Oder bei einem anderen Science-Fiction-Roman, den ich aus Spoilergründen nicht betiteln möchte, bei dem die ganze Handlung auf die Rettung der Erde abzielt und am Ende doch alles Leben zerstört wird und wir keinen Grund dafür erkennen können. Oder bei (tut mir leid, hier muss ich es einfach spoilern) "Bartimäus", welches schlicht und komplett aus dem Zusammenhang gegriffen mit den Worten "und dann starb ich" endet. Aber das ist natürlich alles Geschmacksache...
 
Die andere Art von Ende, die Frustration und Wut hervorrufen kann sind die, die sie unsagbar gut gemacht sind und so schmerzhaft ans Herz gehen, da man sich unbedingt ein anderes Ende gewünscht hätte, insgeheim aber weiß, dass dieses fiese Ende eine gewisse Wahrheit und Genialität in sich birgt. Und das sind die wirklich ärgerlichen, frustrierenden, da man sich hier nicht einmal beschweren kann, weil es wirklich gut gemacht ist und den Nagel auf den Kopf trifft. Ein solches Ende, das mein Happy-End-liebendes Herz zum bluten gebracht hat, im Rückblick jedoch zu einer der intelligentesten Abschlüssen einer Jugendbuchreihe gehört, ist "Die Tribute von Panem- Flammender Zorn". Diese Reihe wurde ja schon mehrmals in anderen Antworten genannt, was ich unbedingt nachvollziehen kann, da man als Leser natürlich sehr darunter leidet, dass am Ende sehr viele der liebgewonnenen Protagonisten sterben und die depressive Stimmung kaum einen Lichtblick zulässt, doch ich möchte nochmal hervorheben, dass ich genau das so gelungen finde (auch wenn mir mein Herz etwas anderes sagt). Gerade dass die Autorin verdeutlicht, dass die Protagonisten nach den traumatischen Ereignissen nicht einfach wieder zur Normalität zurückkehren können sondern irgendetwas in ihnen irreparabel gebrochen ist, macht dieses Ende so schmerzhaft realistisch und somit das, was alle verurteilen zur wahren Stärke der Reihe. Ein anderes Ende, das ich fast nicht ertragen konnte war "Gen-Tattoo" von L. J. Adlington, wer es gelesen hat, weiß was ich meine. Ich habe die letzten zwei Seiten gelesen und war so unglaublich wütend auf die Protagonisten, die Autorin, die Welt, die Ungerechtigkeiten, dass das definitiv ein Aus-dem-Fenster-Werf-Moment war!
 
Zur Bewertung von Enden in Rezensionen bin ich mir aus diesen Gründen immer total unsicher. Auf der einen Seite bin ich natürlich ein totaler Befürworter von Happy Ends, auf der anderen Seite sind gerade die Abschlüsse, die aus der traurigen Realität kommen könnten, die uns wütend machen, aufwühlen, an der Ungerechtigkeit verzweifeln und uns wünschen lassen, es hätte anders geendet die Enden, die uns am meisten beschäftigen, am tiefsten schürfen, den Weltschmerz am besten ausdrücken und uns am längsten in Erinnerung bleiben.
 
Wie seht ihr das? Fallen euch spontan Bücher mit schlecht gemachten oder gut gemachten Enden, die euch unfassbar beschäftigt und frustrieret haben?
 
Liebe Grüße
Sophia