Sonntag, 17. Juni 2018

"Ein Himmel voller Bücher" - Amy Meyerson verzaubert mit ihrer Liebe zu Büchern

 
Am 4. Juni 2018 erschien "Ein Himmel voller Bücher" von Amy Meyerson bei HarperCollins. Die broschierte Ausgabe kostet 12€, die Kindle-Edition ist für 9,99€ zu haben!
 
ASIN: B06XRJTK95
Broschiert: 304 Seiten
ISBN-10: 3959671628
ISBN-13: 978-3959671620
 
 
Inhalt:
 
Eine bunte Postkarte aus Malibu, eine alte Ausgabe von Shakespeares "Der Sturm" und der kleine, chaotische Buchladen "Prospero Books" in Los Angeles. Die junge Lehrerin Miranda Brooks staunt nicht schlecht über das einzigartige Vermächtnis ihres Onkels Billy. Schon immer hat er ihr Rätsel aufgegeben. Warum hat er ihrer Familie den Rücken gekehrt? Warum spricht ihre Mutter nie über ihn? Miranda folgt der Spur der Botschaften, die er für sie versteckt hat - und die sie nicht nur in die Welt der Bücher führt, sondern ihr Leben von Grund auf ändert.
 

Über die Autorin:
 
Amy Meyerson unterrichtet kreatives Schreiben an der University of Southern California und hat in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht. "Ein Himmel voller Bücher" ist ihr erster Roman.

Dienstag, 12. Juni 2018

The Last State of Grace



 
Allgemeines:
 
Titel: The Last State of Grace
Autor: Leonie Jungen
Verlag: Independent Publishing (16. November 2017)
Genre: Science-Fiction-Romanze
ISBN-10: 1979682410
ISBN-13: 978-1979682411
ASIN: B077L7R1DZ
Seitenzahl: 414 Seiten
Preis: 9,99€ (Kindle-Edition)
13,17€ (Taschenbuch)
 
 
Inhalt:
 
-Ein Zukunftsroman über eine am Abgrund stehende Gesellschaft und eine Liebe, die alle Grenzen der Zeit sprengt-
 
Samantha Rain, 21-jährige Wissenschaftlerin, ist Miterfinderin der ersten Zeitmaschine der Menschheit, die die Welt vor der drohenden Apokalypse retten soll. Bei einem Testlauf wird der gleichaltrige Arthur Fisher aus dem 17. Jahrhundert in die Gegenwart gebracht. Samantha soll sein Gedächtnis löschen und ihn an die moderne Zeit anpassen. Doch zwischen Terroranschlägen, Intrigen und Verrat wird ihr klar, dass sie ihn nicht länger belügen kann. Und als ihr Vorsatz ins Wanken gerät, niemals Emotionen gegenüber einem Versuchsobjekt zu empfinden, droht sie damit nicht nur Arthurs Leben aufs Spiel zu setzen, sondern auch ihr eigenes....
 
 
Bewertung:
 
"Dies ist kein Tagebuch.
Und auch nicht nur eine Geschichte.
Es ist die Wahrheit."
 

Überzeugt, das Buch zu lesen haben mich auf den ersten Blick zwei Dinge. Erstens das wundervolle und wirklich besondere Cover und zweitens der ansprechende und berührende Anfang der Geschichte in der Leseprobe. Und mein erster Eindruck hat mich nicht getäuscht: hier wartete eine originelle Geschichte auf mich, die zwar nicht perfekt ausgearbeitet ist, dafür aber mit einer wunderbar sanft entwickelten Liebesgeschichte aufwarten kann.
 
 
Erster Satz: "Wenige Geschichten enden besser als sie begonnen haben."
 

Montag, 11. Juni 2018

Montagsfrage 11.06.18

 
Hallöchen,
 
nachdem es die letzte Woche ungewohnt still von meiner Seite war, wenigstens pünktlich meine Antwort auf die Montagsfrage! ;-)
 
 

 Gibt es eine Erzählperspektive, die du beim Lesen bevorzugst?

 
Einen wirklichen Liebling unter den Erzählperspektiven habe ich nicht. Das hängt für mich auf jeden Fall vom Genre und der Geschichte an sich ab, denn so gesehen hat ja jede Perspektive ihre Vorteile und ihre Funktion für die Handlung und die Atmosphäre.
 
Bei emotionalen Liebesgeschichten bevorzuge ich so beispielsweise auf jeden Fall die Ich-Perspektive um näher an meinen Protagonisten sein und ganz mit ihnen mitfühlen zu können. In Hinblick auf Thriller finde ich hingegen, dass vor allem durch personale oder neutrale Erzähler die Spannung aufrechterhalten werden kann und ein bisschen Distanz nicht schadet. Gerade was Psychothrillern anbelangt kann es natürlich ein besonderes Element sein, wenn wir schreckliche Ereignisse aus der Sicht des Täters beschrieben bekommen, oft wirkt dies jedoch abstoßend, da wir uns mit solchen Dingen (hoffentlich) nicht identifizieren können. Meine Freundin Hannah sagt immer, dass jeder Mensch auf seine Art und Weise ein wenig gestört ist, aber um die Motive hinter einem Mord voll und ganz nachfühlen zu können, fehlt mir dann doch die nötige Grausamkeit. Bei umfangreichen Fantasy-Geschichten hingegen ist ein auktorialen Erzähler, der Dinge erklärt und mit Hintergrundwissen versorgt, oft eine Erleichterung um das Große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren.
Die einzige personale Perspektivform, die ich wirklich verabscheue, ist die Du-Perspektive. Ich weiß nicht, ob ihr schon mal mit dieser Erzählweise in einem Buch konfrontiert wurdet, aber mich macht sie schier wahnsinnig, da dadurch die Person, die zwischen mir und der Geschichte steht verloren geht. Bei allen anderen Perspektiven sehen wir die Geschehnisse mehr oder weniger aus den Augen anderer Persönlichkeiten, bei der Du-Perspektive spielt die Handlung wirklich auf mich an und wenn ich mich weigere, das zu fühlen, was dort geschrieben steht, kann ich die Geschichte nicht an mich heran lassen.
 
Allgemein gesagt finde ich Perspektivwechsel ganz wunderbar, wenn sie klar definiert, von einander abgegrenzt und sinnvoll eingesetzt werden, da man durch diese ein breiter gefächertes Bild und neue Blickwinkel auf die Handlung bekommen kann.
 
 
Wie ist das bei euch? Habt ihr Präferenzen was die Erzählperspektive angeht und habt ihr eine Erzählform, die ihr nicht leiden könnt?
 
Liebe Grüße
Sophia

Mittwoch, 6. Juni 2018

Gejagt vom Tod, getrieben von dunkler Magie, getäuscht von rivalisierenden Königinnen!

 
Seit dem 31. Mai 2018 lässt sich die dazugehörige Geschichte zu diesem Slogan kaufen: Nicolas Bowling nimmt in dem Jugendbuch "Witchborn" die Leser mit ins England des Jahres 1577.
 
 

ASIN: B077Q3X3RQ
Preis: 12,99€ (Kindle-Edition)
18,99€ (Taschenbuch)
Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Chicken House
ISBN-10: 3551521050
ISBN-13: 978-3551521057
Originaltitel: Witchborn
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
 
Inhalt:
 
Deiner Gabe kannst du nicht entkommen!

England 1577: Die Hexenjagd hält das Land in Atem und auch die 14-jährige Alyce wird zur Zielscheibe. Nur knapp kann sie den Jägern entkommen, die auch ihre Mutter ermordet haben. Seitdem ist Alyce auf der Flucht und versucht ihre magischen Kräfte zu verstehen und zu beherrschen. Und obwohl sie ihre Verfolger nicht abschütteln kann, kommt sie einem gefährlichen Geheimnis auf die Spur: Sie soll zum Spielball einer königlichen Intrige zwischen Elizabeth I. und Maria Stuart werden. Und dabei trifft weiße Magie auf die dunkelste, die man sich vorstellen kann.
 
 
Über den Autor:
 
Nicolas Bowling lebt in London und ist Autor, Comedian, Musiker und Lehrer. Er hat in Oxford Englische Literatur, Griechisch und Latein studiert und unterrichtet an einer Schule in Croydon. »Witchborn« ist sein Debüt. Während des Schreibens seines Romans hat er eine Soloshow für das Edinburgh Festival vorbereitet und performt und am Album der Band ME FOR QUEEN mitgearbeitet.


Dienstag, 5. Juni 2018

Côte d’Azur

 
Hallöchen zusammen,
 
es ist zwar nicht Hollywood, Australien oder Peking, aber immerhin der reichste und schönste Streifen Frankreich: die Côte d’Azur. An diesem wunderschönen Streifen Frankreichs Mittelmeerküste habe ich meine letzten zwei Wochen verbracht und neben den prunkvollen Großstädten vor allem das glitzernde Meer und das angenehme Sommerklima genossen. 
Strand in Nizza
Spricht man von der Côte d'Azur und ihren berühmten Orten, so fallen meist die Städte Nizza, Cannes und Monaco in einem Atemzug. Mit mehr als 400.000 Einwohnern und einem Flughafen mit enormen Ausmaßen ist Nizza die unbestrittene Metropole in der gesamten Region. Natürlich stand außer Frage, dass ich die Stadt besuchen musste.
 
Altstadt Nizzas
Neben den geschäftigen Einkaufsstraßen, dem wunderschönen, wenn auch recht überlaufenen Strand, hat mir vor allem die gemütliche, urige Altstadt mit den hübschen, engen Gassen gefallen. Einen kleinen Schatten auf die Urlaubserkundungstour haben die vielen Obdachlosen auf den Straßen geworfen, die Bodyguards, die vor großen Geschäften platziert waren die zusätzlichen Vorsichtsmaßnahmen an Parkhäusern und die Boller an der Promenade, die nach dem schrecklichen Anschlag des letzten Jahren angebracht wurden. Denn hinter all der glitzernden Fassade, sind Verbrechen und Korruption ein großes Problem in Nizza, genau wie Arbeitslosigkeit und Rechtspopulismus.

Montag, 4. Juni 2018

Montagsfrage 04.06.18

 
Hallöchen,
 
jetzt ist der gefürchtete Schreck leider eingetreten: die Ferien sind vorbei. Normalerweise bekomme ich in den letzten Zügen des Urlaubs wieder Lust, etwas Produktives zu tun und endlich wieder einen strukturierteren Tag zu haben, doch dieses Mal hätte ich einfach noch eine Woche länger gebraucht. Vielleicht auch um die bevorstehende mündliche Prüfung aufzuschieben, die unmittelbar vor mir liegt... Naja, Augen zu und durch ;-)
 
 

Wenn du Bücher mit in den Sommerurlaub nimmst, liest du dann typische, leichte Sommerlektüre oder einfach ganz normal Bücher wie sonst auch?

 
Das ist bei mir gar nicht der Fall - im Gegenteil! Häufig nehme ich sogar vermehrt Bücher in den Sommerurlaub mit, die schon lange liegengeblieben sind. Während ich in meinem Alltag oft nur mäßig Lust auf anspruchsvolle Literatur, schwierige Themen, dicke Wälzer oder alte Sub-Leichen habe, kann ich mich diesen Geschichten ganz entspannt im Urlaub viel besser widmen. Hinzu kommt, dass ich im Urlaub viel mehr Zeit zum Lesen habe als sonst und die Wahrscheinlichkeit, eine Leseflaute zu bekommen niedriger ist. Außerdem kann man sich so unterbewusst zwingen, die Bücher zu lesen, da man gerade nichts anderes zu tun oder andere Geschichten zur Hand hat.
Nach Jahreszeiten zu lesen, war allgemein eigentlich nie mein Ding! Gerade in der dunklen Jahreszeit ist mein Bedürfnis nach leichten Liebesgeschichten immer viel höher als im fröhlichen Sommer.
 
Wie sieht das bei euch aus? Habt ihr auch Methoden, um euch selbst dazu zu überreden, schwierigere Bücher zu lesen und bevorzugt ihr im Sommer eine bestimmte Art von Romanen?
 
Eine schöne Woche wünscht euch
Sophia

Sonntag, 3. Juni 2018

Avanyas Legenden - Gastrezension


Hey ihr Lieben,
heute haben wir mal wieder eine Gastrezension für euch. Mein lieber Bloggerkollege von Martinsbuchbox, der seit März 2018 über seine Lieblingsbücher bloggt, hat uns seine Gedanken über ein High Fantasy Roman zur Verfügung gestellt.  Er ist eine super Blogger, der gewissenhaft und toll ausgestaltete Beiträge zu den verschiedensten Büchern schreibt. Ich weiß nicht, ob ihr den Blog kennt, aber es lohnt sich auf jeden Fall mal vorbeizuschauen!!!
Viel Spaß beim Lesen!
 
 

Spannender High Fantasy – Roman von einem neuen Autor…


Allgemeines:
 
Titel: Avanyas Legenden - Schatten der Vergangenheit
Autor: Mike Heinl
ISBN:  9783746017365
Preis: 13,99 €


Inhalt:
 
Hodd ist ein einfacher Bauer in einer Kleinstadt in Edros. Er lebt wie ein Einsiedler, ist grießgrämig, hat nur wenige Freunde, mit denen er sich manchmal in einer Schänke trifft. Dann taucht eines Tages eine Frau ohne Erinnerung auf seinem Hof auf, kurz danach ein Magier, der ihm offenbart, dass er dazu bestimmt ist, eine jahrhundertealte Bedrohung zu bekämpfen. Nach einigem Zögern lässt er sich schließlich, ohne zu wissen, was ihn erwartet, auf das Abenteuer ein.
 
 
Rezension
 
Vielen Dank an den Autor für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!
 
Das Cover halte ich persönlich nicht unbedingt für das größte Meisterwerk, das hätte man meiner Meinung nach besser gestalten können. Jedoch sind die Karten im Inneren des Buchse sehr schön gestaltet worden und man merkt, dass sich dabei viel Mühe gegeben wurde. Allgemein finde ich die Innengestaltung des Buches sehr gut.

Die Handlung im Buch ist doch eine klassische High Fantasy - Handlung mit vielen genretypischen Elementen, allerdings gibt es auch einige nicht - genretypischen Elemente, die das Ganze dann doch ein bisschen spannender machen. An sich ist aber auch die Handlung toll, da auch viel Spannung durch Perspektivenwechsel (auf den ich noch zu sprechen komme), bei dem immer andere Handlungen und entsprechende Probleme und Gefahren zustande kommen.
 
 
"Sie betrachtete die Pfeilspitze etwas genauer und musste schnell erkennen, wovon der Mann gesprochen hatte. Sie wusste, was vor Keelena auf sie alle wartete. Für einen kurzen Moment versagte ihr beinahe die Stimme, denn dieser Übergriff konnte nichts gutes verheißen. "Orucs...". Das Stimmengewirr wurde darauf noch aufgeregter und vor allem panischer." (Zitat von Seite 76)