Sonntag, 23. September 2018

Ich gebe dir die Sonne



 
Allgemeines:
 
Titel: Ich gebe dir die Sonne
Autor: Jandy Nelson
Verlag: cbj (21. November 2016)
Genre: Jugendroman
ASIN: B01LWE2IED
ISBN-10: 3570164594
ISBN-13: 978-3570164594
Seitenzahl: 480 Seiten
Originaltitel: I'll give you the Sun
Preis: 9,99€ (Taschenbuch und Kindle-Edition)
17,99€ (Gebundene Ausgabe)
 
 
Inhalt:
 
Am Anfang sind Jude und ihr Zwillingsbruder Noah unzertrennlich. Noah malt ununterbrochen und verliebt sich Hals über Kopf in den neuen, faszinierenden Jungen von nebenan, während Draufgängerin Jude knallroten Lippenstift entdeckt, in ihrer Freizeit Kopfsprünge von den Klippen macht und für zwei redet. Ein paar Jahre später sprechen die Zwillinge kaum ein Wort miteinander. Etwas ist passiert, das die beiden auf unterschiedliche Art verändert und ihre Welt zerstört hat. Doch dann trifft Jude einen wilden, unwiderstehlichen Jungen und einen geheimnisvollen, charismatischen Künstler …
 
 
Bewertung:
 
Erster Satz: "So fängt alles an."
 
So fängt sie an, die Geschichte, wie NoahundJude zu Noah und Jude wurden - eine Geschichte
voller Wirrungen, Missverständnisse, Hass und Schmerz, voller Versöhnung, Liebe, Freundschaft und Glück. Wir werden in unsichtbare Museen entführt, bekommen Ratschläge von toten Großmüttern, lernen Kometen-sammelnde Jungen kennen, ziehen schwebende Kleider an und sehen zu wie sich die Prophezeiung des Papageis "Prophet" erfüllt.
Klingt verwirrend? Lest einfach diese starke, mitreißende, emotionale, tiefschürfende, vielschichtige, manchmal fast schmerzhaft reale Geschichte, am Ende werdet ihr alles verstehen und mit einem sinnigen Lächeln die Buchdeckel zuklappen!!!
 

Mittwoch, 19. September 2018

Montagsfrage 17.09.18

Scan (verschoben)
 
Heyho,
 
erstmal eine dicke Entschuldigung, dass ich letzte Woche so still war und auch jetzt mit der Montagsfrage so spät dran bin. Es ist im Moment einfach so viel los bei mir, dass ich gar nicht dazu komme, zu bloggen. Neben meinem Schreibtisch stapeln sich schon eine ganze Menge Bücher, die nur darauf warten, dass ich endlich über sie schreibe und auch in meinem Kopf sind ganz viele Gedanken die endlich rausgelassen werden wollen. Ich werde bald Zeit finden (hoffe ich zumindest) und dann dürft ihr euch über ein paar interessante Bücher freuen!!! Aber jetzt wieder zurück zum Thema. Antonia von "Lauter und Leiser" wollte am Montag wissen:
 
 

Gab es schon einmal einen auf einem Buch basierten Film, den du besser fandest als das Buch?

 
Hui, da hat die liebe Antonia ja den "Das-Buch-war-besser"-Spieß mal umgedreht. Das ist ja ein recht heikles Thema, zu dem ich als Buchbloggerin auch nicht ganz unvoreingenommen bin. Natürlich bin ich immer in erster Linie vom Buch überzeugt und habe mir auch angewöhnt, Buch und die Verfilmung als zwei unterschiedliche Werke zu bewerten, da im Film durch Cast, technische Effekte, eventuellen Handlungsveränderungen, Musik, Setting etc. schon wesentliche Veränderungen und Einschränkungen vorgenommen werden. Auf der einen Seite kann das eine Geschichte einschränken, die außerhalb von technischen Beschränkungen und menschlichen Regungen viel besser funktioniert. Auf der anderen Seite gibt es immer wieder Filme, die es schaffen, etwas zu vermitteln, was das Buch bei mir nicht geschafft hat. In erster Linie funktioniert das bei mir gut bei Action-/ bzw. Horrorfilme aller Art, da meine eigene Fantasy immer gern alles ein bisschen schönt ;-) Ich denke, ihr versteht, was ich meine...
Ein Beispiel, das mir sofort gekommen ist, ist "Illuminati" von Dan Brown. Das Buch fand ich zwar recht unterhaltsam, doch auch sehr sperrig und etwas zäh. Da ist das Medium Film doch irgendwie passender auf die Geschichte zugeschnitten und man kann sich viel einfacher einfach in die Story fallen lassen.
 
Fällt euch so ein Beispiel ein und wie steht ihr allgemein zur "Buch/Film-Frage"?
 
Liebe Grüße
Sophia
 

Mittwoch, 12. September 2018

Montagsfrage 10.09.18

Scan (verschoben)

 
Hallöchen,
 
kaum zu glauben: am Montag ging die Schule wieder los und ich bin schon wieder so im Stress mit Abi, Vortrag, Kurswahl, Hausarbeit, Lektorat etc dass ich die Montagsfrage schlicht und ergreifend vergessen habe ;-) Naja, Mittwoch ist noch nicht zu spät, also hole ich sie schnell nach:
 
 

Ist Hörbuch-Hören für dich mit ’klassischem’ Lesen gleichzusetzen? Oder ist beides für dich grundverschieden?

 
Ich bin grundsätzlich noch nie ein großer Fan von Hörbüchern gewesen, weshalb ich diese Frage ganz schnell mit einem klaren "Nein" beantworten möchte. Für mich ist das Lesen etwas Persönliches, Stilles, fast schon Intimes, das zerstört wird, wenn eine weitere Person hinzukommt, die mir das vorliest. Ich kann nicht erklären, warum mich das stört, aber ich bemerke immer sehr schnell, dass die Geschichte auf mich nicht denselben Effekt hat, wie wenn ich sie selber lesen würde. Ich finde es nach spätestens einer halben Stunde sehr schwer, zuzuhören, mit meinen Gedanken nicht abzuschweifen und mich wirklich auf die Geschichte zu konzentrieren. Darüber hinaus habe rein organisatorisch nie die Zeit, ein Hörbuch zu hören, da es nicht ganz so leicht ist, sie wie Bücher einfach überall mit hinzunehmen. Denn was Hörbücher angeht bin ich immer noch eher der CD-Typ und kann mit Downloads nicht viel anfangen. Sobald ein Vorleser zwischen mich und die Geschichte geschalten ist, macht das schon etwas, verändert kleine Nuancen, denn das Vorlesen ist ja im Grunde schon eine erste Interpretation - der Ton, mit dem die verschiedenen Charaktere gesprochen werden, kleine Pausen zwischen den Sätzen, das Erzähltempo etc. Da lob ich mir doch eine ganz "klassische" Geschichte in Buchform, die erst in meinem Kopf lebendig wird ;-)
 
Wie geht es euch da? Hört ihr gerne Hörbücher und wenn ja, hat es für euch denselben Stellenwert wie das Lesen? 
 
Liebe Grüße
Sophia
 


Dienstag, 11. September 2018

Manchmal muss man sich verlaufen, um seinen Weg zu finden:

 

"Das Glück an meinen Fingerspitzen" von Julie Leuze erschien am 21. August 2018 beim Ravensburger Buchverlag. Der Roman kostet als Kindle 12,99€, als Gebundene Ausgabe 14,99€.
 
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
ISBN-10: 3473401668
ISBN-13: 978-3473401666
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
 
 
Inhalt:
 
Manchmal muss man sich verlaufen, um seinen Weg zu finden.
Und manchmal führt dieser Weg zu einem ganz besonderen Menschen.
 
Nebelverhangene Wälder, einsame Pazifikstrände – und absolut kein Kontakt zur Außenwelt: So stellt sich Jana das Paradies vor, seit sie am eigenen Leib erfahren hat, wozu Menschen fähig sind. Bei ihrem Onkel, der in der kanadischen Wildnis Wölfe und Bären erforscht, will sie endlich vergessen, was ihr im letzten Frühjahr passiert ist. Doch dann verschwindet ihr Onkel spurlos und vor ihrer Blockhütte steht plötzlich ein verletzter junger Mann namens Luke. Jana hat keine Wahl: Sie muss Luke vertrauen. Denn nur gemeinsam werden sie einen Weg aus der Wildnis finden. Auf der tagelangen Wanderung durch die unberührte Natur British Columbias kommen sich Jana und Luke langsam näher. Jana ahnt nicht, dass auch er vor etwas davonläuft …
 
 
Über die Autorin:
 
Julie Leuze, geboren 1974, studierte Politikwissenschaften und Neuere Geschichte in Konstanz und Tübingen, bevor sie sich dem Journalismus zuwandte. Mittlerweile widmet sie sich ganz dem Schreiben von Romanen für Erwachsene und Jugendliche. Ihr Buch "Der Geschmack von Sommerregen" wurde als bester deutschsprachiger Liebesroman des Jahres 2013 mit der "Delia 2014" ausgezeichnet.

Julie Leuze lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Stuttgart.

Mehr zur Autorin: www.julieleuze.de

 

Sonntag, 9. September 2018

Kurzrezension: Eine wie Alaska

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Die Fakten:
 
Autor: John Green
Verlag: dtv (1. Juni 2009)
Genre: Drama
Originaltitel: Looking for Alaska
Seitenzahl: 304 Seiten
Sonstiges: Zweifach nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2008
 
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Der Inhalt:
 
Miles hat die Schule gewechselt. Auf dem Internat verknallt er sich in die schöne Alaska. Sie ist das Zentrum ihres Sonnensystems, der magische Anziehungspunkt des Internats. Wer um sie kreist, ist glücklich und verletzlich gleichermaßen, euphorisch und immer nah am Schulverweis. Alaska mag Lyrik, nächtliche Diskussionen über philosophische Absurditäten, heimliche Glimmstängel im Wald und die echte wahre Liebe. Miles ist fasziniert und überfordert zugleich. Dass hinter dieser verrückten, aufgekratzten Schale etwas Weiches und Verletzliches steckt, ist offensichtlich. Wer ist Alaska wirklich?
 
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Die Eindrücke:
 
Schreibstil: Unglaublich wahrhaftig: Man liest nicht von Gefühle, man liebt.
Man liest nicht von Tränen, man weint.
Man liest den Humor nicht, man lacht.
 
Charaktere: alle exzentrisch und fein gearbeitet,
Beziehung ganz intensiver Art zwischen Miles, dem zurückhaltenden Langweiler mit der Vorliebe für letzte Worte und der schillerndsten Persönlichkeit unter den Nerds, dem Wirbelsturm eines Mädchens Alaska
 
Gefühle: Verzweiflung, Schuldgefühle, Leidenschaft, Erwachsenwerden, Traurigkeit, Schmerz, Liebe, Bewunderung, Inspiration samt große Literatur, Poesie und Philosophie
 
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Das Urteil:
 
Über Träume, besondere Menschen und kleine Inseln des Glücks inmitten des harten Schicksals - John Green wie er leibt und lebt! Lasst euch mitnehmen ins große "Vielleicht"!
 
 



Sie kommt aus der Asche und greift nach den Sternen: "Ash Princess"

 
Für Fans von Victoria Aveyard and Sabaa Tahir erscheint am 24. September 2018 bei cbj der Fantasyroman "Ash Princess" von Laura Sebastian. Für 12,99€ wird die Kindle-Edition zu haben sein, 20€ kostet die gebundene Ausgabe.
 
Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
ISBN-10: 3570165221
ISBN-13: 978-3570165225
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: Ash Princess #1
 

Inhalt:

Theo ist noch ein Kind, als ihre Mutter, die Fire Queen, vor ihren Augen ermordet wird. Der brutale Kaiser raubt dem Mädchen alles: die Familie, das Reich, die Sprache, den Namen. Und er macht aus ihr die Ash Princess, ein Symbol der Schande für ihr Volk. Aber Theo ist stark. Zehn Jahre lang hält die Hoffnung sie am Leben, den Thron irgendwann zurückzuerobern, allem Spott und Hohn zum Trotz. Als der Kaiser Theo eines Nachts zu einer furchtbaren Tat zwingt, wird klar: Um ihren Traum zu erfüllen, muss sie zurückschlagen – und die Achillesferse des Kaisers ist sein Sohn. Doch womit Theo nicht gerechnet hat, sind ihre Gefühle für den Prinzen …
 
 
Über die Autorin:
 
Laura Sebastian, geboren im südlichen Florida, hat schon immer gern Geschichten erzählt. Nach ihrem Schauspiel-Abschluss am Savannah College of Art and Design hat sie sich in New York niedergelassen. Wenn sie nicht schreibt, liest sie, probiert neue Cookie- oder Cupcake-Rezepte aus, kauft Klamotten, obwohl ihr Schrank aus allen Nähten platzt, oder überredet ihren faulen und sehr wuscheligen Hund Neville, mit ihr spazieren zu gehen.

Donnerstag, 6. September 2018

Filmempfehlung: Nerve

 Was ich wissen sollte:
 
Schauspieler: Emma Roberts, Dave Franco
Regisseur(e): Henry Joost, Ariel Schulman
Produktionsjahr: 2016
Spieldauer: 93 Minuten
Altersfreigabe: 12 Jahre

 
Worum geht´s:
 
Bist du Watcher oder Player? Auf Vees Highschool gibt es so gut wie kein anderes Gesprächsthema mehr als die immer riskanter werdenden Challenges, die das illegale Online-Game „Nerve“ seinen Spielern stellt. Um ebenso wie ihre Freundin Sydney einmal im Mittelpunkt zu stehen, meldet sich die eher schüchterne Vee kurzentschlossen selbst bei „Nerve“ an. Angetrieben vom Kick des Verbotenen bricht Vee mit ihrem ebenso attraktiven wie mysteriösen Game-Partner Ian schnell alle Tabus: keine Challenge ist ihnen zu riskant…


Warum ich mir den Film ansehen sollte:

"Hallo! Willkommen zu NERVE! Du hast PLAYER gewählt. NERVE ist eine unmittelbare Demokratie: Die Watcher denken sich deine Challenges aus! Die zwei Player, die am Ende der Spielzeit die meisten Watcher haben, kommen in das Finale, wo der Sieger alles bekommt. Es gibt drei Regeln – Erstens: Alle Challenges müssen auf dem Handy des Players gefilmt werden! Zweitens: Es gibt nur zwei Wege auszuscheiden: Versagen oder Aussteigen! Drittens: Verräter werden bestraft! Danke, dass du NERVE geheim hältst. Viel Glück, Player!"

Der Film basiert auf einer gleichnamigen Romanvorlage von Jeanne Ryan: "NERVE - Das Spiel ist aus, wenn wir es sagen". Und schon nach wenigen Minuten wird der Titel zum Programm: es beginnt ein einziger schillernd bunter Adrenalinrausch zwischen Hochgefühl und Todesangst. Obwohl wir es hier eigentlich mich einem typischen Film des
Genres zu tun haben, ist diese Mischung aus herzzerreißendem Young-Adult-Drama und atemlosen Action-Thriller doch unwahrscheinlich geistreich, wachrüttelnd und unterhaltsam.