Montag, 27. April 2026

Montagsfrage #210 - Reihenphilosophie Teil 2?

Hallöchen,

wie angekündigt habe ich noch ein paar weitere Fragen rund um Buchreihen, gefunden und beschlossen, die Frage von vor ein paar Wochen zu einer Montagsfragen-Serie zum Thema Buchreihen auszuweiten. 


Wie viele angefangenen Reihen habt Ihr aktuell und wie groß ist die Chance, dass Ihr sie noch beendet?


Ich unterscheide hier mal in angefangene Reihen, die ich auch besitze und aktiv verfolge und angefangene Reihen, bei denen ich einfach irgendwann mal einen Band gelesen habe. Letztere wären nämlich ohne Zweifel in einem dreistelligen Bereich. Ich habe Stand heute 493 Bücher gelesen, die Teil einer Reihe sind, davon habe ich sicher nur höchstens 60% konsequent beendet. Das liegt daran, dass es gerade im New Adult Genre, was ich vor ein paar Jahren noch sehr viel gelesen habe, viele episodische Reihen gibt. In denen kann theoretisch jeder Band für sich stehen, da keine fortlaufende Geschichte erzählt wird, die Figuren aller Bände hängen aber miteinander zusammen (z. B. eine Freundesgruppe) und tauchen immer wieder auf. Hier habe ich selten eine ganze Reihe gelesen, sondern meist nur die Bände über die Personen, die mich am meisten interessiert haben. Außerdem habe ich natürlich im Laufe der Zeit auch etliche Reihenauftakte gelesen, die mich nicht überzeugen konnten und die ich deshalb nie weiterverfolgt habe. 

Sonntag, 26. April 2026

Kurzrezension: Light and Flame


Die Fakten

Titel: Light and Flame
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Verlag: Heyne (11. Oktober 2023)
Genre: Romantasy
Seitenzahl: 848 Seiten
Originaltitel: A Light in the Flame
Weitere Bände: Shadow and Ember (Teil 1)
Link: Hier klicken!




Der Inhalt

Kolis, der falsche König der Götter, ist ins Iliseeum zurückgekehrt und droht nicht nur die Welt der Götter, sondern auch die der Sterblichen in ewige Dunkelheit zur stürzen. Seraphina Mierel, die einst sterbliche Prinzessin, die die Macht der Primarin des Lebens in sich erstarken fühlt, ist die Einzige, die Kolis aufhalten kann. Doch dazu braucht sie die Hilfe von Nyktos, dem Primar des Todes – dem Mann, den sie heiraten, verführen und töten sollte. Doch inzwischen liegen die Dinge anders: Sera will nicht mehr nur der Form halber Nyktos Gemahlin sein, sie hat sich unsterblich in ihren Gatten verliebt. Doch Nyktos hat von Seras Mission erfahren und sein Vertrauen in sie ist erschüttert. Als Kolis Angriffe sich verstärken, muss Sera kämpfen – nicht nur um ihr eigenes Überleben und das der Welten, sondern auch um Nyktos' Liebe ...


Die Eindrücke

Disclaimer: Bereits vor 4 Jahren habe ich den ersten Band dieser Spin-off-Reihe gelesen. Meine Erfahrung mit der Hauptreihe "From Blood and Ash" liegt sogar noch weiter zurück, die ich nach vier Bänden schließlich nicht weiterverfolgt habe. Wieso habe ich "Light & Flame", also der zweite Band der Spinn-Off-Reihe rund um Sera und Nyktos, jetzt nochmal ausgegraben? Das ist eine sehr gute Frage, die ich leider nicht viel besser beantworten kann als mit "es lag schon so lange auf dem SuB, ich hatte spontan Lust auf Romantasy und dachte mir, warum eigentlich nicht". Leider entpuppte sich das Buch für mich als klassischer Fall von "zu lange gewartet" und rückblickend kann ich nicht wirklich sagen, dass es sich gelohnt hätte, dem Buch nochmal eine Chance zu geben. Kurz gesagt: Ich habe mehrfach darüber nachgedacht, das Buch abzubrechen, weil es mich einfach nicht richtig packen konnte. Gleichzeitig war es aber auch nicht langweilig oder schwach genug, um es wirklich zur Seite zu legen. 

Samstag, 25. April 2026

Kurzrezension: Not Quite Dead Yet


Die Fakten

Titel: Not Quite Dead Yet
Autorin: Holly Jackson
Verlag: Electric Monkey (22. Juli 2025)
Genre: Thriller
Seitenzahl: 400 Seiten
Link: Hier klicken!




Der Inhalt

In sieben Tagen wird Jet Mason tot sein. Jet ist die Tochter einer der reichsten Familien in Woodstock, Vermont. Mit 27 Jahren wartet sie immer noch darauf, dass ihr Leben endlich beginnt. "Das kann ich später noch machen", sagt sie immer. Denn Jet hat Zeit. Bis zu jener Halloween-Nacht, als sie von einem unsichtbaren Eindringling brutal angegriffen wird. Dabei erleidet Jet eine schwere Kopfverletzung, und die Ärzte sind sich sicher: In spätestens einer Woche wird ein tödliches Aneurysma Jet umbringen. Jet hätte nie gedacht, dass sie Feinde hat. Doch plötzlich sieht sie alle Menschen in ihrem Umfeld in einem neuen Licht: ihre Familie, ihre ehemalige beste Freundin, die jetzt ihre Schwägerin ist, ihren Ex-Freund. Sie weiß, ihr bleiben höchstens sieben Tage. Tage, in denen sich ihr Zustand verschlechtert und nur Billy, ein Freund aus Kindertagen, an ihrer Seite ist. Dennoch ist sie fest entschlossen, endlich etwas zu Ende zu bringen: Jet wird ihren eigenen Mord aufklären.


Die Eindrücke

Handlung: "Not Quite Dead Yet" ist mein siebtes Buch von Holly Jackson, nach der "A Good Girl´s Guide to Murder"-Reihe und ihren Einzelbänden wie "The Reappearance of Rachel Price" oder "Five Survive". Mittlerweile stelle ich mich schon vorab auf eine atmosphärische, emotional mitreißende und undurchsichtige Geschichte ein, trotzdem war "Not Quite Dead Yet" nochmal eine ganze Schippe besser als erhofft. Auf knapp 400 Seiten erzählt Holly Jackson abermals eine komplexe, hochspannende und atmosphärische Krimigeschichte mit Psychothriller-Elementen, die man kaum aus der Hand legen kann und die bis zur letzten Seite zum Miträtseln einlädt. Die gesamte Handlung spielt mit absurd hohem Erzähltempo innerhalb weniger Tage und ist dabei so intensiv wie herrlich unvorhersehbar. Mit jedem Kapiteln tun sich neue Abgründe im scheinbar heimeligen, geordneten Umfeld von Jet auf, sodass ich trotz grober Idee die Auflösung als solche niemals erraten hätte. Intensiviert wird die Suche nach Jets Mörder durch die fortschreitende Verschlechterung von Jets Zustand, ihrem mit jeder Stunde unweigerlich näher rückenden Tod und der leisen Hoffnung im Hintergrund, ob sie es nicht doch irgendwie überleben wird, jetzt, wo sie gerade beginnt ihr Leben in die Hand zu nehmen... 

Freitag, 24. April 2026

Serienempfehlung: "XO, Kitty" Staffel 3



Die Netflix-Spin-off-Serie "XO, Kitty", die als Fortsetzung des Universums von "To All the Boys I've Loved Before" entstanden ist, ging im April inzwischen bereits die dritte Runde und natürlich konnte ich es mir nicht nehmen lassen, auch ein drittes Mal nach Seoul an die KISS zurückzukehren. Nachdem mich bereits Staffel 1 mit ihrer herrlich leichten, romantischen und wunderbar chaotischen Art positiv überrascht hatte und Staffel 2 die Figuren und Beziehungen noch einmal deutlich vertiefen konnte, war ich sehr gespannt, ob die Serie dieses Niveau halten kann – vor allem nach dem vielversprechenden Ende rund um Kitty und Min-Ho.

Und ich muss sagen: Auch Staffel 3 bleibt dem bewährten Konzept der Serie absolut treu. Wieder gibt es jede Menge Liebeschaos, emotionale Verwicklungen, Missverständnisse und natürlich die gewohnt quietschbunte K-Drama-Atmosphäre, die mittlerweile einfach zum Charme der Serie dazugehört. Gleichzeitig merkt man aber auch, dass die Figuren – und vor allem Kitty – langsam erwachsener werden. Das letzte Schuljahr an der KISS bringt nicht nur neue romantische Komplikationen mit sich, sondern auch Themen wie Zukunftspläne, Universitätsbewerbungen, Abschiede und die Frage, wie das Leben nach der Schulzeit eigentlich aussehen soll. Besonders gut gefallen hat mir, dass Kittys Entwicklung diesmal noch stärker im Mittelpunkt steht. Während sie in den ersten Staffeln oft impulsiv und kopflos gehandelt hat, setzt sich Staffel 3 stärker damit auseinander, wer sie eigentlich unabhängig von ihren Beziehungen sein möchte. Natürlich bleibt vieles weiterhin überspitzt und manchmal auch vorhersehbar – das gehört bei XO, Kitty aber inzwischen einfach dazu. Gerade als leichte Wohlfühlserie mit viel Herz, Drama und Humor funktioniert das für mich wieder sehr gut. 

Insgesamt hat mir auch Staffel 3 wieder viel Spaß gemacht und ich freue mich, meine ausführliche Meinung jetzt meinem Sammelbeitrag zur gesamten Serie hinzugefügt zu haben. Wenn Ihr die neuen Folgen schon gesehen habt, bin ich wie immer gespannt, wie sie Euch gefallen haben und ob Ihr genauso mit Kitty, Min-Ho und Co. mitgefiebert habt wie ich.

Mittwoch, 22. April 2026

Neuzugänge #180 - 22.04.2026

Hallöchen,

nachdem ich mich jetzt länger zurückgehalten habe mit neuen Büchern (mein SuB ist in den letzten Monaten genug angewachsen!!!), habe ich heute mal wieder von zwei Neuzugängen zu berichten.

Zunächst habe ich einen 10€-Ebook-Gutschein (mein Weihnachtsgeschenk von PocketBook - vielen Dank an der Stelle!) eingelöst, bevor er verfällt und mich für "Die Wut, die bleibt" von Mareike Fallwickl entschieden. Von der Autorin habe ich bis jetzt "Liebe Jorinde" und "Das Pen!smuseum" gelesen und beides sehr gemocht. Auf ihren feministischen Wut-Roman, der ziemlich polarisiert hat, bin ich jetzt ziemlich gespannt und werde ihn direkt lesen, nachdem ich meine aktuelle Fanatsy-Reihe beendet habe.

Außerdem neu eingezogen ist "Swept Away" von Beath O´Leary, welches ich von NetGalley als Hörbuch erhalten habe. Ich habe davor noch nie ein Hörbuch über NetGalley angefragt, da ich meine Hörstunden bei Bookbeat für den Monat aber schon aufgebraucht habe, wollte ich das jetzt auch mal ausprobieren. Der Titel hat sich dann direkt angeboten. Denn bis jetzt hat mir ebenfalls alles von der Autorin sehr gut gefallen. Besonders "Time to Love" konnte mich 2023 verzaubern. In Beth O´Learys neusten Geschichte geht es um zwei Personen, die auf einem Segelboot abgetrieben werden. Ich freue mich schon sehr darauf, es zu hören!

Was ist zuletzt bei Euch eingezogen? 

Liebe Grüße
Sophia

*keine WERBUNG, Rezensionsexemplar*