Montag, 26. Februar 2024

Montagsfrage #105 - Lesen von nicht vollständig übersetzten Reihen (Wortmagieblog)?

Hallöchen,

Leider bin ich immer noch ziemlich angeschlagen, also ist auch die vergangene Woche nicht viel bei mir passiert. Egal. Kommt vor. Die heutige Frage haben wir Elli vom Wortmagieblog zu verdanken. 

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Wie geht Ihr damit um, wenn eine Reihe nicht vollständig übersetzt wird - werden die übersetzten Bände dann trotzdem gelesen oder landet die Reihe gar nicht erst im Regal (Wortmagieblog)?

Wenn ich eine Reihe lesen möchte, diese allerdings nicht vollständig vom Verlag übersetzt wurde, ist für mich die Sachlage klar: entweder, ich lese die Reihe dann komplett in Originalsprache (sofern diese Englisch ist, ansonsten ist die Sprachbarriere zu groß), oder sie landet gar nicht erst im Regal. Denn nichts ist ärgerlicher, als einen oder mehrere Bände niemals lesen zu können, da der Verlag eine geliebte Reihe abgesetzt hat. 

Sonntag, 25. Februar 2024

Kurzrezension: The Lost Sisters


Die Fakten

Titel: The Lost Sisters
Autorin: Holly Black
Verlag: Hot Key Books (2. Oktober 2018)
Genre: Fantasy
Seitenzahl: 59 Seiten
Link: Hier klicken!




Der Inhalt

Während Jude sich am Hof von Elfenheim mit Prinz Cardan einen erbitterten Machtkampf liefert, verliebt sich ihre Zwillingsschwester Taryn in Locke, den schönen und betrügerischen Freund Cardans. Hier beschreibt Taryn in ihren eigenen Worten, wie es zu dem Verrat kommen konnte und wie sie versucht, die Vergebung ihrer Schwester zu erlangen …


Die Eindrücke

HandlungNachdem ich Holly Blacks "The Folk of the Air"-Reihe im letzten Frühjahr geradezu verschlungen habe, und Anfang des Jahres auch den ersten Teil der Sequel-Dilogie rund um "The Stolen Heir" sehr gerne gelesen habe, versuche ich mir nun mit den Novellen die Wartezeit auf "The Prisoner´s Throne" (erscheint im Februar 2024) zu verkürzen. Zuletzt hatte ich deshalb den Kurzgeschichtenband rund um Cardan gelesen. Nun stand die Novelle aus der Sicht von Judes Schwester Taryn auf dem Plan. Bei Zusatzbänden von erfolgreichen Reihen bin ich generell immer ein wenig skeptisch, da es sich oft einfach nur um Geldmacherei handelt und hatte deshalb wieder keine besonders hohen Erwartungen an diese Novelle. Besonders auch, da sie mit guten 50 Seiten sehr kurz ist. Wie erwartet erfahren wir hier nicht besonders viel Neues, dennoch habe ich den erneuten Ausflug nach Elfenheim aus der Sicht von Taryn wieder genossen.

Montag, 19. Februar 2024

Kurzrezension: "Ich hab nichts gegen Frauen, du Schlampe!"


Die Fakten

Titel: "Ich hab nichts gegen Frauen, du Schlampe!": Mit Liebe gegen Hasskommentare
Autorin: Sarah Bosetti
Verlag: Rowohlt (8. Januar 2020)
Genre: Politsatirische Lyrikanthologie
Seitenzahl: 128 Seiten
Link: Hier klicken!




Der Inhalt

Sarah Bosetti hat einen Weg gefunden, die Demokratie zu retten: mit Poesie gegen Populismus! Wohin man schaut Weltuntergang. Doch Klimawandel, Krieg und Krisen wären zu meistern, wenn die Menschen ihnen mit ehrlicher Vernunft begegnen würden. Im Kampf gegen Fake News, Diskriminierung und Diskursverschiebung nimmt Sarah Bosetti sich einige der schönsten, schlimmsten oder absurdesten populistischen Aussagen bekannter Persönlichkeiten vor – von Alice Schwarzer über Olaf Scholz bis Wladimir Putin – und beantwortet sie mit klugen, bissigen und witzigen Gedichten.

Die Eindrücke

Nachdem mir "Poesie gegen Populismus" so gut gefallen hat, musste ich direkt im Anschluss auch Sarah Bosettis früheres Buch mit dem klangvollen Namen "Ich hab nichts gegen Frauen, du Schlampe!" lesen. Auch hier gefällt mir das Konzept wieder sehr gut: die Autorin greift Hasskommentare gegen sie selbst auf und zerlegt diese dann im Anschluss in einem zynischen, gewitzten und sachlich treffsicheren Essay oder Gedicht. Dabei bleibt sie trotz ihrer klaren Worte und des beißenden Humors immer freundlich und wahrt die von ihr formulierten Regeln für gute Satire: sie tritt immer nur nach oben, beruht nicht auf Äußerlichkeiten und muss auf einer gemeinsam anerkannten Faktenbasis beruhen. 

Montagsfrage #104 - Abschreckende Wirkung bei Büchern?

Hallöchen,

letzte Woche hatte ich eigentlich in den Skiurlaub fahren wollen, da meine gesamte Familie aber dann Influenza Grippe bekommen hat, mussten wir das leider absagen. Richtig erwischt hat es mich glücklicherweise nicht (vielleicht darf ich mich dafür bei den circa 1,5 Liter Ingwershots bedanken, die ich in der Summe letzte Woche getrunken habe😂), aber so viel Tee gekocht und Wadenwickel gemacht habe ich noch nie in meinem Leben. Tja, immerhin bin ich so deutlich mehr zum Lesen gekommen als die vorangegangenen Wochen... Ich hoffe Ihr und Eure Lieben seid alle gesund und munter geblieben!

So und bevor die Anmoderation jetzt zu einer zu detaillierten Analyse der aktuellen Grippewelle ausartet, die Überleitung zur heutigen Montagsfrage, in der es um abschreckende Faktoren (buchige Redflags falls man es so bezeichnen will) bei Büchern geht. Wie immer gibt´s auch eine Kurzversion, für die Ihr dem Pop-Up-Fenster folgen könnt (falls Ihr einen Pop-Up-Blocker aktiviert haben solltet, könnt Ihr auch einfach DIESEN LINK verwenden). 


Was schreckt Euch bei einem Buch ab, wenn Ihr es zum ersten Mal in die Hand nehmt?

Auch wenn ich versuche, mich möglichst von inhaltlichen Gesichtspunkten zum Buchkauf verleiten zu lassen, gibt es doch einige oberflächliche Aspekte, die zusätzlich eine Rolle spielen. So gibt es ein paar Punkte, die mich abschrecken, wenn ich ein Buch in der Buchhandlung in die Hand nehme oder mir online überlege, ein Buch zu kaufen:

Sonntag, 18. Februar 2024

Kurzrezension: Poesie gegen Populismus


Die Fakten

Titel: Poesie gegen Populismus
Autorin: Sarah Bosetti
Verlag: Rowohlt (14. März 2023)
Genre: Politsatirische Lyrikanthologie
Seitenzahl: 209 Seiten
Link: Hier klicken!




Der Inhalt

Sarah Bosetti hat einen Weg gefunden, die Demokratie zu retten: mit Poesie gegen Populismus! Wohin man schaut Weltuntergang. Doch Klimawandel, Krieg und Krisen wären zu meistern, wenn die Menschen ihnen mit ehrlicher Vernunft begegnen würden. Im Kampf gegen Fake News, Diskriminierung und Diskursverschiebung nimmt Sarah Bosetti sich einige der schönsten, schlimmsten oder absurdesten populistischen Aussagen bekannter Persönlichkeiten vor – von Alice Schwarzer über Olaf Scholz bis Wladimir Putin – und beantwortet sie mit klugen, bissigen und witzigen Gedichten.

Die Eindrücke

Beim Sport habe ich passend zu aktuellen Aufbruchsstimmung und zum Bilden einer gesellschaftlichen Brandmauer gegen Rechts die letzten Tage "Wer Angst hat, soll zuhause bleiben!: Poesie gegen Populismus" von Sarah Bosetti gehört und ich sage Euch, dieses Buch hat mich zu körperlichen Höchstleistungen gepusht. Das Konzept ist einfach klasse: die Autorin greift in jedem der kurzen Kapitel eine Äußerung, einen Tweet oder ein Zitat einer Person des öffentlichen Lebens heraus (meist populistischer, hasserfüllter Kackmist) und zerlegt diesen dann im Anschluss in einem zynischen, gewitzten und sachlich treffsicheren Essay oder Gedicht. Dabei bleibt sie trotz ihrer klaren Worte und des beißenden Humors immer freundlich und wahrt die von ihr formulierten Regeln für gute Satire: sie tritt immer nur nach oben, beruht nicht auf Äußerlichkeiten und muss auf einer gemeinsam anerkannten Faktenbasis beruhen.