Montag, 30. November 2020

Montagsfrage 30.11.2020


 Da geht er hin, der November. Gefühlt gestern hat mein Semester wieder angefangen und jetzt dürfen wir morgen schon das erste Türchen am Adventskalender öffnen. Da ich kein großer Novemberfan bin (Stichworte. kalt, grau, neblig) und mich sehr auf Weihnachten freue (mehr wegen der Auszeit in Form meiner Weihnachtspause, die da auf mich zu kommt), winke ich ihm nicht besonders traurig hinterher. Auch lesetechnisch war mein November äußerst mau - und da wären wir schon beim Thema der heutigen Montagsfrage (achtet auf diesen gelungenen Übergang 😂😜)

Welchen Einfluss haben Jahreszeiten auf dein Leseverhalten?


Genau wie Antonia (und wahrscheinlich der Großteil aller Studenten) wird mein Leseverhalten weniger von den Jahreszeiten an sich und mehr von den Semesterzeiten beeinflusst. Während ich unter dem Semester durch Fachliteratur, Zwischenprüfungen, Hausarbeiten, Vorlesungsstoff und Gruppenarbeiten kaum dazu komme, zu lesen, bieten die in meinem Studiengang sehr ereignislosen Semesterferien ganz viel Gelegenheit, zum "den ganzen Tag im Buch versinken". Es ist jedoch nicht nur die Menge der Bücher, die über das Jahr stark variiert (dieses Jahr von 8 bis zu 14 Büchern pro Monat), sondern auch der inhaltliche Schwerpunkt. Auch hier lasse ich mich weniger von den Jahreszeiten beeinflussen und lese gezielt Sommerlektüren oder Winterlektüren. Stattdessen sind meine Genrevorlieben stark von meinem empfundenen Stresspegel abhängig (die Psychologin in mir würde es so ausdrücken: subjektiv empfundener Stress und Anteil an gelesenen New-Adult-Büchern korreliert signifikant😂). Während ich in den Semesterferien die kognitive Kapazität habe, mich Klassikern, Subleichen, Sachbüchern, Thrillern und historischen Romanen zu widmen, lese ich unterm Semester überwiegend eher leichte Lektüre wie Romantasy oder Liebesgeschichten aller Art. 


Wie sieht es bei Euch aus? Beeinflussen Euch Jahreszeiten oder ganz andere Jahresrythmen?

Liebe Grüße
Sophia

Freitag, 27. November 2020

Eve of Man - Die Rebellin



Allgemeines:

 Titel: Eve of Man - Die Rebellin
Autoren: Giovanna und Tom Fletcher
Genre: Dystopie
Verlag: dtv (13. November 2020)
ISBN-13: 978-3423640633
ISBN-10: 3423640634
ASIN: B07R68BS6J
Preis: 18,95€ (gebundene Ausgabe)
14,99€ (Kindle-Edition)
Seitenzahl: 336 Seiten
Originaltitel: The Eve Illusion
Weitere Bände: "Eve of Man - Die letzte Frau" (Band 1)
"Eve of Man - Untitled" (Band 3, ET unbekannt)


Inhalt:

Eve, die letzte Frau der Menschheit, konnte mithilfe von Bram aus dem Turm, in dem sie seit ihrer Geburt gefangen war, fliehen. Und damit hat sie das System, das sie manipuliert, unterdrückt und instrumentalisiert hat, verlassen. ‒ Aber auch die Mütter, die sie 16 Jahre geliebt und versorgt haben.
Für einen kurzen Moment ist die Freiheit greifbar. Doch die Welt, die Eve nicht kennt, ist ein gefährlicher Ort. Als sich das Netz der Verfolger immer enger um sie zuzieht, muss sich Eve fragen, ob sie nicht ein Gefängnis gegen ein anderes getauscht hat. Wieder will man sie für eigene Zwecke einspannen. Eve und Bram müssen sehr genau schauen, wem sie vertrauen. Und auf Eve lastet darüber hinaus die Verantwortung, die sie als letzte Frau für die Menschheit hat.


Bewertung:

Schon der erste Teil der "Eve of Man" Reihe von Giovanna und Tom Fletcher hatte es in sich: ein bisschen "The Handmaid’s Tale", ein Schuss "Rapunzel", eine angedeutete Teenie-Lovestory und ein postapokalyptisches Setting, das liest man nicht alle Tage. Während "Eve of Man - Die letzte Frau" aber noch unter den Schwächen eines Trilogie-Auftakt litt, startet "Eve of Man - Die Rebellin" von der ersten Seite an voll durch und lenkt die Geschichte in eine ernstere, unvorhersehbarere und auch brutalere Richtung. Eine positive Überraschung auf voller Linie!

Montag, 23. November 2020

Montagsfrage 23.11.2020


 Hallöchen,

in der heutigen Montagsfrage geht es um ein Thema, das mir als Psychologie-Studentin besonders am Herzen liegt: Trigger-Warnungen. Ich beantworte diese Frage in einer kurzen Lücke zwischen einer Vorlesung "Klinische Psychologie" und einer Vorlesung "Pharmakologie", treffender könnte Antonia dieses Thema also kaum platziert haben...😂


Sollten Bücher, die sensible Themen behandeln, mit Trigger-Warnungen ausgestattet werden?


Wie Antonia schon ganz richtig erläutert hat, sind Trigger-Warnungen, englisch für "Auslöser-Warnung", Hinweise für Zuschauer, Zuhörer oder Leser, dass die gezeigten Inhalte eventuell provozierend, beleidigend oder verstörend wirken können. Solche häufig dem Inhalt vorangestellte Warnungen, wie man sie mittlerweile oft in Serien und Filmen findet, aber auch immer öfter in Büchern, tun meiner Meinung nach keinem weh, können aber Schlimmes vermeiden. Wichtig ist, im Kopf zu behalten, dass bei unangenehmen Themen nicht nur das eigene Wohlbefinden in Gefahr ist, sondern dass Trigger-Warnungen wichtig für Menschen mit psychischen Vorerkrankungen oder Traumata sind, damit sie potentiell retraumatisierende Situationen vermeiden oder sich zumindest bewusst mit einem potentiellen Auslöser einer Krise auseinander setzen können. 

Als Argumente gegen Trigger-Warnungen wird oftmals angebracht, dass man sich nicht gegen alles absichern kann und dass betroffenen Personen in jeglichen Situationen ihres Lebens Trigger über den Weg laufen können. Das stimmt zwar grundsätzlich, spricht für mich aber trotzdem nicht dagegen,  Bücher zu einer möglichst unproblematischen Zone für alle Leser*innen zu machen. Oftmals erfährt man aus Spoiler-Gründen aus dem Klapptext nichts über eine Wendung wie zum Beispiel ein Suizid, einen plötzlichen und letalen Autounfall oder ein anderes möglicherweise triggerndes Thema wie Magersucht, Depression, Drogensucht etc. Man kann Geschichten ja immer abbrechen, manchmal ist der Schaden dann aber schon getan.  Gerade dann finde ich es sinnvoll, der Geschichte eine Trigger-Warnung voranzustellen oder zumindest darauf zu verweisen, dass auf den letzten Seiten des Buches eine Trigger-Warnung zu finden ist. So kann dann auch garantiert werden, dass man sich als unbelasteter Leser nicht mal mit einem möglichen Spoiler konfrontiert sieht

Mal ganz von den klinisch relevanten Fällen abgesehen finde ich Triggerwarnungen auch für sensible Leser (wie ich es bin) sinnvoll. Ich für meinen Teil bin in manchen Lebensphasen (zum Beispiel bei großem Stress in Prüfungsphasen) ziemlich empfindlich gegenüber unangenehmen Themen oder heftigen Inhalten in Büchern und Filmen und suche mir deshalb durch diese Triggerwarnungen möglichst unproblematische Lektüren aus und kann mich schwierigeren Büchern dann stellen, wenn ich mich dazu in der Lage fühle. Sonst müsste ich ein angefangenes Buch vielleicht abbrechen und zu einem anderen Zeitpunkt fertig lesen. Das wäre auch kein großes Drama - ich wollte damit nur sagen, dass auch abseits der wirklichen Trigger so eine Warnung oder Inhaltszusammenfassung für manche Leser sinnvoll und hilfreich sein könnte. Und für alle anderen Leser: Ihr müsst es Euch ja nicht anschauen.  

Meiner Meinung nach sind Trigger-Warnungen also ein sehr positiv zu bewertendes Mittel, um (sich zwar in der Minderheit befindenden, aber deshalb nicht weniger wichtigen) betroffene Leser zu schützen. Diskutiert müsste meiner Ansicht nach also nicht werden, ob man solch eine Warnung für sinnvoll erachtet, sondern wo und wie man sie am besten anbringt, um die restlichen Leser nicht zu spoilern.


Was sagt Ihr dazu? Zu Trigger-Warnungen allgemein und auch zum Anbringungsort?


Liebe Grüße
Sophia

Sonntag, 22. November 2020

Kaleidra - Wer das Dunkel ruft


Allgemeines:

Titel: Kaleidra - Wer das Dunkel ruft
Autorin: Kira Licht
Genre: Urban Fantasy
Verlag: ONE (30. Oktober 2020)
ISBN-10: 384660108X 
ISBN-13: 978-3846601082
Seitenzahl: 560 Seiten
Preis: 6,99€ (Kindle-Edition)
17€ (gebundene Ausgabe)
Weitere Bände: Kaleidra - Wer die Seelen berührt (Band 2, ET: 26.03.2021)
Kaleidra - Wer die Liebe entfesselt (Band 3, ET: 29.10.2021)



Inhalt:

Wenn die 17-jährige Emilia eines liebt, dann sind es Rätsel. Als sie bei einem Museumsbesuch das sagenumwobene Voynich-Manuskript lesen kann, spürt sie, dass sie einem unglaublichen Mysterium auf der Spur ist - denn das Dokument gilt als eines der größten, nie entschlüsselten Geheimnisse der Menschheit. Dann trifft sie auf den attraktiven, aber sehr verschlossenen Goldalchemisten Ben, und die Ereignisse überschlagen sich: Emilia ist eine Nachfahrin des uralten Silberordens! Schnell gerät sie ins Kreuzfeuer rivalisierender Geheimlogen, und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt ...


Bewertung:

Ich habe von Kira Licht jetzt schon drei Bücher gelesen: ihren YA-Erstling "Sunset Beach" und ihre Götter-Dilogie. Von allen drei Werken war ich total begeistert - hatte aber auch einiges zu kritisieren. Und genauso stehe ich auch zu ihrem neuen Urban Fantasy-Auftakt. "Kaleidra - Wer das Dunkel ruft" ein eher ungewöhnliches Thema wundervoll in einer schillernden, witzigen und geheimnisvollen Geschichte um. 

"Wir sind Alchemisten". Er sah mich eindringlich an. "Und du bist eine von uns. Eine Loge ist eine Arbeitsgemeinschaft, ein Orden so was wie deine Nationalität. Man ist entweder Silber, Gold oder Quecksilber. Wir sind Gold und mit Silber ist alles kuschlig, mit Quecksilber bekriegen wir uns, weil sie die Weltherrschaft wollen. Klingt wie ein billiger Actionfilm, heißt bei uns aber Realität. Willkommen in der Welt der unbegrenzten Möglichkeiten. Ich hoffe, du bist gut in Chemie."

Freitag, 20. November 2020

Kurzrezension: Legal Love - Nie wieder ohne dich


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Die Fakten:

Titel: Legal Love - Nie wieder ohne dich
Autorin: J. T. Sheridan
Verlag: Bastei Lübbe, beHEARTBEAT (30. September 2020)
Genre: Liebesgeschichte
Seitenzahl: 254 Seiten
Weitere Bände: Legal Love - An deiner Seite (Band 1, Nora und David)
Legal Love - Mit dir allein (Band 2, Mel und Patrick)

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Der Inhalt:

Shannon Cramer lebt für ihren Job. Den Männern hat die junge Anwältin abgeschworen, nachdem sie einige äußerst schlechte Erfahrungen mit ihrem Exmann gemacht hat. Doch ausgerechnet er ist der Grund, warum sie einen neuen Job bei der jungen Kanzlei "Padget, Knight, Woods & Collins" anfängt. Dort erwartet sie mit ihrem ersten Mandat eine große Herausforderung: Shannon soll Seite an Seite mit dem australischen Partner Steven Knight zusammenarbeiten. So weit so gut - wäre er nicht der Prince Charming der Kanzlei, dessen Annäherungsversuchen sie kaum widerstehen kann ... 

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Die Eindrücke:

Handlung: Der dritte Teil der "Lawyers of London"-Reihe widmet sich ganz Kanzleipartner Steven Knight und der neuen Anwältin Shannon, die wie schon in den ersten beiden Bänden von einem Arbeits- in ein Liebesverhältnis schlittern. Wie die Rahmenhandlung und die Liebesgeschichte ausgehen wird, kann man schon nach wenigen Seiten recht treffsicher vorhersagen, dennoch schafft es J. T. Sheridan auch hier wieder, durch Nebenhandlungen und ein flottes Erzähltempo die Spannung bis zum Ende aufrechtzuerhalten. Aufgepeppt wird das recht unspektakuläre Annähern von Steven und Shannon unter anderen durch eine tolle Reise nach Nordengland inklusive romantischem Strand-Picknick, einer Sightseeing-Tour durch London, einer tragischen Hintergrundgeschichte der Protagonisten und einem spannenden Verfilmung-Schriftsteller-Fall, der aber leider nur kurz angerissen wird. 

Charaktere: Shannon reiht sich ohne große Ausreißer in die Reihe an emanzipierten, zielstrebigen und intelligenten Anwältinnen ein, die auch schon in den ersten beiden Bänden im Fokus standen. Sie präsentiert sich durch ihren beruflichen Neustart und ihre vermurkste erste Ehe jedoch ein wenig verletzlicher, als die beiden Power-Frauen Mel und Nora und erhält auch durch ihre Mitbewohnerin, ihren Kater und einen Einblick in ihre Herkunft aus Irland mehr Profil. Dafür ist aber ihr Gegenstück Spence ein recht farbloser und viel zu perfekter Love Interest, um wirklich interessant zu sein. Auch die Chemie zwischen den beiden ist leider kaum der Rede wert.

Schreibstil: J. T. Sheridan sorgt wieder mit einem lockerer Schreibstil und tollem, subtilen Humor dafür, dass die 254 Seiten wie im Flug vergehen. Wirklich tiefgründige Themen anzusprechen ist auch hier wieder nicht der Anspruch des Genres, dafür wird das Setting in London hier ein bisschen mehr genutzt, als in den Vorgängern. Auch die Protagonisten der zwei ersten Bände treten kurz auf und auch der übrig gebliebene Namenspartner Jerry für einen potentiellen weiteren Folgeband rückt kurz in den Fokus, ansonsten ist "Legal Love - Nie wieder ohne dich" jedoch unabhängig von der Reihe lesbar. Schade ist, dass die Geschichte recht abrupt endet und einen Epilog vermissen lässt, da vieles offen bleibt. Alles in allem ist "Legal Love" aber wirklich nett und unterhaltsam zu lesen. 

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Die Zitate:

"Dein Mr. Knight ist ein echter Glücksgriff. Er vereint alle Charaktereigenschaften sämtlicher Disney-Prinzen inklusive des coolen Typs aus Rapunzel. Wenn du ihn dir nicht schnappst, nehme ich ihn."

"Die Ängste sind immer noch da. Sie lauern in Schatten... verbergen sich hinter der Ecke, warten nur darauf, dass ich meine Deckung fallen lasse, um mich anzuspringen. Aber ich bin stärker geworden. Und mit jedem Tag, der vergeht, weiß ich besser mit ihnen umzugehen." Die Wärme, die mein Herz erfüllte, wandelte sich in ein Glühen. Sie wirkte manchmal so zart, so zerbrechlich und war doch viel stärker als ich selbst."

"Ich werde jetzt gehen", sagte sie leise. "Sonst bin ich verloren." Aber als sie ihren Pullover und ihre Jacke nahm und noch einmal über ihre Schulter blickte, während sie den Pub verließ, wusste ich es: Ich war derjenige, der längst verloren war."

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Das Urteil:

Eine unspektakuläre aber sehr unterhaltsame Fortsetzung der "Lawyers of London"-Reihe, die zwar wieder nicht mit unvorhergesehenen Wendungen, Tiefgründigkeit und außergewöhnlicher Chemie aufwarten kann, aber mit einem humorvollen Schreibstil, einem flotten Erzähltempo und einer tragischen Hintergrundgeschichte der Protagonistin die Spannung bis zum Ende aufrechterhält.

So gibt es auch für diesen dritten Teil solide 3 Sterne von mir. 

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*unbezahlte WERBUNG*
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar, was meine ehrliche Meinung jedoch nicht beeinflusst hat.
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Montag, 16. November 2020

Montagsfrage 16.11.2020

 Hallöchen,

eine weitere Woche voll mit Vorlesungen, Seminaren, Hausarbeiten und Zoom-Meetings liegt nun hinter mir und ich komme immer besser im neuen Alltag an. Doch heute will ich gar nicht so viel über mich schreiben, denn es gibt ein Montagsfragen-Jubiläum zu feiern! Antonia von Lauter-und-Leise hat nämlich heute ihre 100. Montagsfrage nach ihrer (gar nicht so feindlichen) Übernahme von Buchfresserchen hochgestellt. Es ist also Zeit, danke zu sagen, zurückzublicken und zu gratulieren: Liebe Antonia, danke, dass du das jede Woche machst und Respekt, dass dir noch nicht längst Zeit, Lust und die Fragen ausgegangen sind! Wie schwer es ist, jede Woche eine passende Frage zu finden, wurde mir bei der heutigen Montagsfrage einmal mehr klar. Antonia will heute nämlich wissen:


Welche Frage würdet ihr in Zukunft gern gestellt sehen?


Mich würden viele verschiedene Themen interessieren, wobei ich mir bei den einzelnen Fragen aber nicht ganz sicher bin, ob sie nicht schonmal - wenn nicht bei Antonia, dann bei Svenja - gestellt wurden. 

Was ich mich zurzeit immer öfter frage ist: Haben Blogs eine Zukunft, oder werden sie bald von Social Media Kanälen wie Booktube oder Bookstagram abgelöst? Hier würde mich mal die Meinung der Community interessieren. Vielleicht gibt es ja auch die ein oder andere Idee, wie man den Rückzug der Webblogs verhindern kann...

Außerdem frage ich mich immer wieder ob andere Blogger Html und Java Script wirklich draufhaben (und wo sie das bitteschön gelernt haben falls ja) oder ob die Design-Kenntnisse mehr aus Herumprobieren, Abschauen und aus Vorlagen-Zusammenbasteln bestehen, so wie bei mir. Vielleicht können wir uns ja so über ein paar Tipps austauschen. Hätte ich dringend notwendig, by the way... 😂

Und dann ist da noch die Ultimative Blogger Frage: Blogspot, WordPress oder unabhängiges Medium? Was sind die Vor- und Nachteile und wer hat sich aus welchem Grund für was entschieden. Da ich schon länger mit dem Gedanken spiele, auf WordPress umzusteigen, würde mir die Frage weiterhelfen.

Ein weiterer Punkt, der mir schon immer unter den Nägeln brennt ist wie andere Blogger mit Rezensionsanfragen umgehen, die uninteressant sind. Sagt ihr immer die Wahrheit und gebt zu, dass ihr kein Interesse habt? Wie bringt ihr den Autoren schlechte Rezensionen schonend bei? Und wie lange kann man eurer Meinung nach ein Rezi-Exemplar auf die Warteliste setzen und den Autor mit der Rezension vertrösten bis es unfreundlich wird?

Da ich vor kurzem mal meine Bücher gezählt habe, würde mich außerdem interessieren, wie viele Bücher Ihr so besitzt. 

Vielleicht ergibt sich ja aus dem ein oder anderen Vorschlag eine Diskussionsfrage... Ich würde mich freuen!

Liebe Grüße
Sophia

Samstag, 14. November 2020

Scythe - Das Vermächtnis der Ältesten



Allgemeines:

Titel: Scythe - Das Vermächtnis der Ältesten
Autor: Neal Shusterman
Genre: Dystopie
Verlag: Fischer (27. November 2019)
ASIN: B07W96QNBB
ISBN-10: 3737355088
ISBN-13: 978-3737355087
Seitenzahl: 608 Seiten
Originaltitel: The Toll
Preis: 16,99€ (Kindle-Edition)
19,99€ (Gebundene Ausgabe)
16,45€ (Audio-CD)
Weitere Bände: Scythe - Die Hüter des Todes (Teil 1)
Scythe - Der Zorn der Gerechten (Teil 2)


Inhalt:

Drei Jahre sind vergangen, seit mit Scythe Goddard ein Scythe der neuen Ordnung die Macht ergriffen hat, und seit der Thunderhead verstummt ist – für alle Menschen, bis auf Greyson Tolliver. Gibt es Hoffnung auf ein Wiedersehen mit Citra und Rowan und auf ein wirkliches Happy End in der scheinbar perfekten Welt?


Bewertung:

Eigentlich wollte ich ja auf das Erscheinen der neuen Auflage von "Scythe - Das Vermächtnis der Ältesten" als Broschierte Ausgabe warten, damit die Reihe im Regal zusammenpasst. Eigentlich - denn dann grätschte das Ende des zweiten Teils brutal dazwischen. Der Untergang Enduras, der Tod beinahe aller geliebter Protagonisten und das Verstummen des Thunderheads - Ihr erinnert Euch? Kein Wunder, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht und kein Jahr mehr warten konnte, bis die passende Ausgabe erscheint. Zu meinem großen Glück, hatte jemand aus dem Fischer Verlag Erbarmen mit meiner misslichen Lage und hat mir ein Exemplar in die Post gegeben (Heldin der Woche, by the way). Doch was sage ich jetzt zum Finale der großen Scythe-Trilogie? Dieser dritte Teil bleibt inhaltlich, emotional und atmosphärisch leider etwas hinter dem epischen Mittelteil zurück, findet aber einen würdigen, runden Abschluss für die Geschichte. 

Aus dem Testament des Toll: "Er stürzte auf sie herab wie der wütende Schlag von Millionen Flügeln, und am Himmel tobte der Donner. Die Reuelosen wurden niedergemacht, doch wer auf die Knie fiel, wurde verschont. Dann verließ er sie, löste sich abermals in einem Sturm aus Federn auf und schwang sich in den ruhigen Himmel empor. Frohlocket!"

Dienstag, 10. November 2020

Rixton Falls - Secrets



Allgemeines:

Titel: Rixton Falls - Secrets
Autorin: Winter Renshaw
Genre: New Adult
Verlag: LYX (30. Oktober 2020)
Seitenzahl: 352 Seiten 
ISBN-13: 978-3736314405
ASIN: B087RRTL5R
Originaltitel: Royal
Preis: 4,99€ (Ebook)
12,90€ (Broschiert)
Weitere Bände: Rixton Falls - Rules (Band 2, ET: 26.02.21)
Rixton Falls - Goals  (Band 3, ET: 25.06.21)



Inhalt:

Sieben Jahre ist es her, dass Royal ohne ein Wort des Abschieds verschwand und Demis Herz in tausend Scherben zerbrach. Er war ihr erster Kuss, ihre erste Ahnung von der Liebe, alles, was sie jemals wollte. Dabei wussten sie von Anfang an, dass sie nicht zusammen sein können. Denn als Tochter der angesehensten Familie von Rixton Falls hatte Demi einen Prinzen verdient und keinen Jungen aus einfachen Verhältnissen. Seit Royals plötzlichem Verschwinden versucht sie daher ihre erste große Liebe zu vergessen. Doch gerade als sie glaubt, endgültig über ihn hinweg zu sein, ist Royal zurück in Rixton Falls!


Bewertung:

"Rixton Falls - Secrets", ist der Auftakt der gleichnamigen Trilogie der amerikanischen Bestseller-Autorin Winter Renshaw, die jetzt auch in Deutschland im LYX Verlag Fuß fasst. Ich bin grundsätzlich immer sehr gespannt auf neue Autoren im New Adult Bereich und lese auch sehr gerne Übersetzungen aus dem englischsprachigen Raum, da diese oftmals einen etwas anderen Schwerpunkt setzen, als die deutschen New Adult Schreibenden: mehr auf die Chemie und die Gefühle zwischen den Protagonisten und weniger auf das thematische Grundkonstrukt. Davon mag man halten, was man will - diese Geschichte konnte mich mit Stimmung, Atmosphäre, Figuren und Stil leider nicht so packen wie erhofft. 

Montag, 9. November 2020

Montagsfrage 09.11.2020

 Hallöchen,

jetzt ist es genau eine Woche her, seit mein Wintersemester angefangen hat und ich bin schon total im Stress. Ich hatte mich wirklich darauf gefreut, dass es wieder losgeht, dutzende Zoom Meetings, wöchentliche Online-Abgaben und gefühlt hunderttausend verschiedene Webordner später geht meine Motivation jetzt aber der 0 entgegen. Was sagt man dazu? 🙄🤔


Wie nützlich findet ihr die Buchpreisbindung?

Für mich persönlich: sehr nützlich, denn sie erspart es mir, lange nach Schnäppchen zu suchen und Preise zu vergleichen. Außerdem erleichtert es mir meine Entscheidung, Buchhandlungen zu unterstützen, wenn die Bücher überall dasselbe kosten und im Internet nicht billiger verramscht werden. Wenn mir ein Buch entschieden zu teuer ist, kann ich mich immer noch nach gebrauchten Büchern oder Mängelexemplaren umsehen und diese für weniger Geld ersteigern. 

Für den Buchhandel: Ohne der Buchpreisbindung hätten kleinere Buchläden in Zeiten von Amazon, Thalia und Co keine Überlebenschance mehr, da Großhändler sie durch Dumpingpreise vom Markt verdrängen würden. Schon jetzt machen die großen Ketten und Onlinehändler es den Verlagen aber auch den kleineren Konkurrenten dadurch schwer, dass größere Rabatte beim Einkaufswert herausgeschlagen werden als üblich. Man will sich gar nicht vorstellen, was passieren würde, wenn  Mengenrabatte oder Honorarabrechnungen der Autoren in die Preisgestaltung einfließen - billige Bestseller und teure Randliteratur? Verlage, die nur noch auf einen großen Absatz setzen und sich auf keine Experimente mit Newcomern einlassen? Ich bin kein Marktforscher und kenne mich auch mit den internen Strukturen im Verlagswesen nur flüchtig aus, kann also nicht mit Sicherheit einschätzen, was Buchhändler und Autoren dazu sagen, für mich als Verbraucher klingt die Auflösung der Buchpreisbindung und der damit kommende Wettbewerb jedoch nicht besonders verlockend. 



Wie seht Ihr das? Buchpreisbindung ja oder nein?

Liebe Grüße
Sophia

Freitag, 6. November 2020

Serienempfehlung: Emily in Paris

Kennt Ihr diese Serien, die man zufällig anklickt, ohne jemals von ihnen gehört zu haben und dann in *hust hust* zwei Tagen * hust hust* die erste Staffel schaut? So eine Serie war die brandneue US-Netflix-Serie "Emily in Paris" von dem Macher von Sex and the City, Darren Star, die im Oktober 2020 herausgekommen ist. 


Darum geht´s:

Emily ist eine Amerikanerin aus dem Mittleren Westen und arbeitet bei einer Marketingfirma. Sie ergattert ihren Traumjob, als ihre Chefin schwanger wird und ihre Firma ihr die Stelle bei einer Tochterfirma in Paris anbietet. Dort angekommen reagieren die neuen Kollegen von Emily eher skeptisch auf ihren Tatendrang, außerdem erlebt sie einen Kulturschock und muss sich erst in die französische Kultur einfinden. Auch in der Liebe nimmt ihr Leben an Fahrt auf, sowohl ihr attraktiver Nachbar Gabriel als auch ihr Chef Antoine Lambert zeigen Interesse an ihr, gleichzeitig wartet in Chicago aber auch ihr Verlobter Doug auf sie.


Darum sollte ich mir die Serie ansehen:

Selten hat eine Netflixserie so stark polarisiert wie "Emily in Paris". Während man auf Instagram und von Freunden begeisterte Erzählungen von durchgebingeten Sonntagnachmittagen liest, wurde die Serie im Feuilleton regelrecht zerrissen und unteranderem als die "vielleicht dümmste Serie in der Geschichte von Netflix" bezeichnet. Ich habe von all dem Rummel um die 10 kurzen Folgen im praktischen 30-Minuten-Format erst erfahren, als ich sie weggesuchtet hatte und muss nun über sogenannte "Hate Watcher" einfach nur lachen. Wer sich herausnimmt etwas anzuschauen, nur um sich darüber aufregen zu können, hat das Prinzip einer Unterhaltungsserie wohl noch nicht ganz begriffen. 

Mittwoch, 4. November 2020

Filmempfehlung: The Greatest Showman


Ja, es ist kein besonders gut gehütetes Geheimnis: ich stehe auf Singfilme und Musicals aller Art. Dass ich demnach früher oder später über "The Greatest Showman" stolpern musste, war nur eine Frage der Zeit. Gestern Abend war es soweit und der Film hat mich in einem bunten Rausch an Musik und Glitzer mitgerissen. Die US-amerikanische Filmbiografie aus dem Jahr 2018 ist vom Leben des Zirkuspioniers P.T. Barnum inspiriert, welches Regisseur Michael Gracey farbenfroh als Musical umgesetzt hat.

Darum geht´s:

Der in ärmlichen Verhältnissen in Connecticut aufgewachsene Schneidersohn P.T. Barnum (Hugh Jackman) träumt davon, seiner Frau Charity (Michelle Williams) und seinen beiden Töchtern ein sorgenloses Leben bieten zu können. Aber als er seinen Job im Büro einer Reederei verliert, sieht die Zukunft zunächst alles andere als rosig aus, zumindest bis der ehrgeizige junge Mann eine findige Geschäftsidee hat: Er will ein Kuriositätenkabinett gründen. Mit einer kleinen Gaunerei beschafft er sich das nötige Startkapital und unternimmt anschließend eine großangelegte Suche nach Attraktionen. Er engagiert Männer und Frauen jeder Hautfarbe und Herkunft, die irgendwie aus dem Rahmen fallen – vom uniformierten Kleinwüchsigen bis zur Dame mit Bart, dazu Akrobaten und Tänzer. Barnum bietet seinem Publikum Spektakel, aber der sich einstellende Erfolg beim einfachen Volk genügt ihm bald nicht mehr. Er will endlich auch den Respekt der High Society und überredet deshalb den anerkannten Theatermacher Phillip Carlyle (Zac Efron), in sein Zirkusgeschäft mit einzusteigen...


Darum sollte ich mir den Film ansehen:

Keine Frage, die Wirkung dieses Films hängt voll und ganz von den Erwartungen ab, die man als Zuschauer mitbringt. Michael Gracey erzählt hier nämlich nicht eine sachlich fundierte und anspruchsvoll vielseitige Biografie, sondern lässt den Film selbst das Credo Barnums verfolgen: „Die erhabenste Kunst ist die, andere glücklich zu machen.“ Hier geht es also allein um die Unterhaltung der Zuschauer und diese ist auch garantiert - wenn man sich genau darauf einstellt. 

Dienstag, 3. November 2020

Die Tribute von Panem X - Das Lied von Vogel und Schlange



Allgemeines:

Titel: Die Tribute von Panem X - Das Lied von Vogel und Schlange
Autorin: Suzanne Collins
Genre: Dystopie
Verlag: Oetinger (19. Mai 2020)
Originaltitel: The ballad of songbirds and snakes
ISBN-13 : 978-3789120022
Seitenzahl: 608 Seiten
Preis: 15,99€ (Kindle-Edition)
26€ (Gebundene Ausgabe)
Weitere Bände: Die Tribute von Panem Trilogie 1-3

Inhalt:

"Snow landet immer oben"

Ehrgeiz treibt ihn an. Rivalität beflügelt ihn. Aber Macht hat ihren Preis. Es ist der Morgen der Ernte der zehnten Hungerspiele. Im Kapitol macht sich der 18-jährige Coriolanus Snow bereit, als Mentor bei den Hungerspielen zu Ruhm und Ehre zu gelangen. Die einst mächtige Familie Snow durchlebt schwere Zeiten und ihr Schicksal hängt davon ab, ob es Coriolanus gelingt, seine Konkurrenten zu übertrumpfen und auszustechen und Mentor des siegreichen Tributs zu werden. Die Chancen stehen jedoch schlecht. Er hat die demütigende Aufgabe bekommen, ausgerechnet dem weiblichen Tribut aus dem heruntergekommenen Distrikt 12 als Mentor zur Seite zu stehen – tiefer kann man nicht fallen. Von da an ist ihr Schicksal untrennbar miteinander verbunden. Jede Entscheidung, die Coriolanus trifft, könnte über Erfolg oder Misserfolg, über Triumph oder Niederlage bestimmen. Innerhalb der Arena ist es ein Kampf um Leben und Tod, außerhalb der Arena kämpft Coriolanus gegen die aufkeimenden Gefühle für sein dem Untergang geweihtes Tribut. Er muss sich entscheiden: Folgt er den Regeln oder dem Wunsch zu überleben – um jeden Preis.


Bewertung:

Wer von Suzanne Collins´ "Panem"-Reihe noch nichts gehört hat, lebt wohl unter einem Stein. Die Dystopie-Trilogie hat ja nicht nur Leser auf der ganzen Welt mitgerissen, Katniss Geschichte wurde kam auch durch vier Spielfilme in die Kinos. Als ein Prequel angekündigt wurde, das 64 Jahre vor den Ereignissen des ersten Buchs spielt und das Leben von Coriolanus Snow erzählt, war ich zuerst sehr skeptisch. Man nehme eine unsympathische Hass-Person, setze sie in ein dystopisches Nachkriegs-Setting und wähle einen Handlungsabschnitt, dessen Ende durch die Trilogie klar vorgegeben ist - wie soll das auch funktionieren? Ich hätte mich mit meiner Einschätzung nicht mehr irren können...

"Kommst du, kommst du,
Kommst du zu dem Baum,
Wo sie hängten den Mann, der drei getötet haben soll.
Seltsames trug sich zu.
Nicht seltsamer wäre es,
Träfen wir uns bei Nacht im Henkersbaum."

Montag, 2. November 2020

Montagsfrage 02.11.2020


Hallöchen,

heute ist es jetzt soweit: mein nächstes Semester startet. Mit dem Ende meiner langen Sommerpause sind sowohl positive als auch negative Emotionen und Gedanken verbunden. Zum einen freue ich mich natürlich auf all die spannenden Themen, Kurse und Theorien, die mir in den nächsten Monaten über den Weg laufen werden und es erfüllt mich mit Stolz, dass ich jetzt nicht mehr zu den "Erstis" gehöre, sondern schon im dritten Semester angekommen bin. Zum anderen habe ich mich aber so an meine Freizeit gewöhnt, dass mein übervoller Stundenplan und die ersten anstehenden Zwischenprüfungen einen ganz schönen Schock für mein entschleunigtes Gehirn darstellen. Wie dem auch sei - ich lasse auch das zweite Coronabedingt Online ablaufende Semester auf mich zukommen und versuche, mich so gut es geht auf alles Positive zu konzentrieren. 


Kann ein Autor auch ein guter Rezensent sein?

Hintergrund der heutigen Frage sind Autoren, die auch gerne Lesen und einen Buchclub oder einen Blog betreiben, oder auch Blogger, die sich ihren langen Traum erfüllen und selber Autor werden. Ich denke, dass sich diese zwei Rollen in der Buchwelt sehr gut ergänzen, da man für beide Tätigkeiten ähnliche Fähigkeiten benötigt. Als Autor hat man einen guten Einblick in das Leben eines Schriftstellers, in die Struktur hinter Geschichten, in die vielen Gedanken und Mühen, die in Plot, Stil und Figuren stecken und können deshalb Romane besser einschätzen, als Laien. Umgekehrt bringen Blogger viel Erfahrung mit Geschichten im Allgemeinen, Wissen über Hypes der Community, eine eher (selbst-)kritische Sichtweise auf Bücher und meistens auch Schreiberfahrung (und sei es nur beim Verfassen von Blogbeiträgen) ins Autorenleben mit und haben damit zusammen mit der schon bestehenden Reichweite einen großen Vorteil gegenüber anderen Neuautoren.  Also grundsätzlich würde ich die Frage bejahen: Warum sollten Autoren nicht rezensieren und Blogger schreiben?

Um aber nochmal zum Kern der Frage zu stoßen: Können Autoren per se trotz ihrer Autorenrolle gute Rezensenten sein? Ich habe bereits geschrieben, dass Autoren durch ihre eigenen Erfahrungen wohl eine andere Perspektive auf die schriftlichen Erzeugnisse anderer Autoren haben, was man als Vorteil betrachten kann. So hat man als Schreibender wohl noch mehr Bewertungsrichtlinien und Kriterien zur Verfügung als bloggende Laien, die "nur" ihren eigenen Geschmack und das Lesevergnügen als Maßstab setzen und mögliche Ursachen dafür analysieren können. Doch ist das auch ein Nachteil? Ist man als Schriftsteller objektiv was das Bewerten anderer Schriftsteller angeht, oder vergleicht man nicht automatisch mit den eigenen Fähigkeiten? Legt man die eigene Schreibe also als Maßstab an? Und was ist mit dem engen Netzwerk zwischen Autoren. Sind Freundschaften oder Konkurrenz nicht hinderlich, wenn man versucht, ein Werk objektiv zu rezensieren? Diese Fragen muss ich unbeantwortet lassen, aus dem einfachen Grund, dass ich keine rezensierende Autorin, sondern vielmehr eine nebenher ein bisschen schreibende Rezensentin bin und ich deshalb nicht den Erfahrungsschatz habe, auf diese Fragen zu antworten. Hierzu müssten wir beispeislweise Liza Grimm oder andere bloggende Autoren oder schreibende Blogger befragen. 😉 Ich könnte mir aber vorstellen, dass Autoren aufgrund ihrer anderen Perspektive einiges kritischer sehen, während sie an anderen Stellen eher ein Auge zudrücken, was "normale Leser" vielleicht mit anderen Augen sehen würden. 


Wie steht ihr zum Überschneidungsbereich zwischen Blogger und Autoren?

Liebe Grüße
Sophia