Allgemeines
Titel: Das Ministerium der Zeit
Autorin: Kaliane Bradley
Verlag:
Penguin (23. April 2025)
Genre: Science-Fiction
ISBN: 9783641320522
Seitenzahl: 385 Seiten
Originaltitel: The Ministry of Time (übersetzt von Sophie Zeitz)
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Inhalt
Als eine junge Frau einen neuen Job bei einem geheimnisvollen Ministerium antritt, ahnt sie nicht, dass dieser schwüle Sommer ihr Leben für immer verändern wird. Denn das Ministerium der Zeit hat das geschafft, was niemand jemals für möglich Menschen durch die Zeit zu transportieren. Und so soll sie dem eigentlich 1847 verstorbenen Polarforscher Commander Graham Gore das Ankommen im lärmenden London des 21. Jahrhunderts erleichtern. Während er sich an mit den Wundern der Moderne wie Toilettenspülungen und Spotify vertraut macht, muss sie ihn damit konfrontieren, dass sich die Welt nicht unbedingt nur zum Guten gewandelt hat. Und als sei nicht alles ohnehin kompliziert genug, entwickelt sich aus dem anfänglichen Unbehagen weit mehr als nur eine tiefe Freundschaft. Doch das Ministerium hat seine ganz eigenen Pläne mit dem Zeitreisenden und plötzlich verschieben sich heute, morgen und gestern, und was die beiden zusammengeführt hat, droht sie nun mit aller Macht auseinanderzureißen.
Bewertung
„Das Ministerium der Zeit“ hat mich mit einem Happs verschlungen und wenige Stunden später gnadenlos wieder ausgespuckt. Ich weiß gar nicht so recht, was passiert ist – nur, dass ich das Buch über den gestrigen Tag wie in Trance gelesen habe und erst wieder aus der Hand legen konnte, als ich durch war. So gesehen hat Kaliane Bradleys Debütroman, der bereits beim Erscheinen der englischen Ausgabe im Frühjahr 2024 einen großen Hype ausgelöst hat, meine Erwartungen übertroffen. Es gehört definitiv zu jenen Romanen, bei denen man am Ende nicht ganz sicher ist, was man da gerade erlebt hat – aber ganz sicher weiß, dass es einen nicht so schnell loslassen wird.