Mittwoch, 30. September 2020

"What I Like About You" - das neue NA-Buch über eine Bloggerin...

Vielleicht habt ihr schon gesehen, dass ich schon seit ein paar Tagen ein brandneues Young Adult-Buch lese, auf das ich mich schon seit Längerem gefreut habe. Heute, am 30. September 2020, ist es endlich so weit und "What I Like About You" ist offiziell erschienen. Die Neuerscheinung des ONE Verlags hat 480 Seiten, kostet als broschierte Ausgabe 14€ und erzählt von den Irren und Wirren der Online-Liebe, den Vorzügen des Bloggens und den vielen tollen Menschen in der Book-Community. Falls euch das auch so neugierig gemacht hat wie mich, schaut unbedingt mal bei meiner Rezension vorbei, die in den nächsten Tagen/oder Wochen online gehen wird...


ISBN-10: 3846601055
ISBN-13: 978-3846601051

Inhalt:

Es gibt eine Million Dinge, die Halle Levitt und ihren besten Freund Nash verbinden. Sie lieben Bücher, können stundenlang reden ... Und trotzdem verschweigt Halle ihm, wer sie wirklich ist. Denn online heißt Halle Kels - ist berühmte Buchbloggerin und hat alles, was ihr im echten Leben fehlt: Freunde, eine tolle Community, Selbstvertrauen und natürlich Nash. Dann wechselt sie für ihr Abschlussjahr an eine neue Schule, und plötzlich steht Nash leibhaftig vor ihr - da ist Chaos vorprogrammiert!

(Quelle- Information und Coverbild: Amazon.de. Die Bilder und Cover, sowie die Inhaltsbeschreibungen und Klappentexte sind Eigentum des jeweiligen Verlages bzw. Schriftstellers oder anderweitigen Rechteinhabers.)

Moonlight Touch - Chroniken der Dämmerung

 

Allgemeines:

Titel: Moonlight Touch - Chroniken der Dämmerung 1
Autorin: Jennifer Alice Jager
Verlag: Ravensburger Verlag (18. August 2020)
Genre: High-Fantasy
ISBN-10: 347340196X
ISBN-13: 978-3473401963
Seitenzahl: 448 Seiten
Preis: 14,99€ (Kindle-Edition)
18,99€ (gebundene Ausgabe)
Weitere Bände: Midnight Soul - Chroniken der Dämmerung 2 (Frühjahr 2021)


Inhalt:

In a kingdom of light, she is the darkness.

Als Sheera festgenommen und in den Palast der Hochalben gebracht wird, fürchtet sie um ihr Leben. Denn sie ist nicht nur eine gesuchte Diebin, sondern auch eine Nachtalbe – ein geächtetes Wesen der Dunkelheit. Ihre Festnahme hat allerdings einen anderen Grund: Sheera soll an einem Wettstreit um den Königsthron teilnehmen. Wenn sie das tödliche Spiel überleben will, darf sie niemandem vertrauen – weder ihren adeligen Konkurrentinnen noch dem jungen Kommandanten der Armee. Doch Sheera wird schon bald einem weitaus gefährlicheren Feind gegenüberstehen: dem Kronprinzen des Menschenreichs …


Bewertung:

"Dieser Palast birgt nicht nur Schönheit. Er birgt auch viele Gefahren. Wenn du dich entscheidest, zu bleiben, wird das wahrscheinlich das größte Abendteuer deines Lebens. Aber nicht jeder ist dazu geboren, Abenteuer zu erleben. Nicht jedem ist genug Mut gegeben."

Der Ravensburger Verlag ist ja mittlerweile bekannt für seine wunderschönen Fantasy-Cover, bei "Moonlight Touch" haben sich die GestalterInnen aber nochmal selbst übertroffen. Das metallic-graue Cover mit den glänzenden Tropfen, der erhabenen Schrift und dem blassen Mädchen in Abendgarderobe ist einfach ein absoluter Hingucker! Umso mehr hat es mich gefreut, dass ich bei der Bloggeraktion mitmachen durfte und neben dem Leseexemplar ein ganzes Paket voller Goodies wie Lesezeichen, einem Notizbuch, einer Landkarte, Aufkleber, farbigen Steinen und Postkarten erhalten habe. Auch das Innere des Buches kann mit tollen Extras wie mit Tropfen verzierte Kapitelanfänge, einer roten Karte und einem bedruckten Buchdeckel unter dem Schutzumschlag aufwarten. Leider konnte mich der wirkliche Inhalt, die Geschichte, jedoch lange nicht so beeindrucken wie die Gestaltung...

Montag, 28. September 2020

Montagsfrage 28.09.2020


 Hallöchen,

leider hat sich bei mir seit letzter Woche nicht besonders viel getan. Ich bin immer noch am Streichen meiner Möbel, ich jobbe immer noch, mein HaZuReBü wächst immer noch und irgendwie nervt mich diese "immer-noch"-Phase immer noch... grrr. 


Welche kleinen Verlage kennt ihr eigentlich und mögt ihr gern?

Ich finde die zunehmende Kommerzialisierung des Buchhandels sehr schade und versuche deshalb aktiv, auch Selfpublishern und Kleinverlagen eine Chance und eine Plattform zu bieten. In meiner Zeit als Bloggerin sind mir dadurch auch eine ganze Menge total süßer, liebevoll geführter Kleinverlage über den Weg gelaufen und ich habe ganz viele positive Erfahrungen mit Indie-Verlagen gemacht, die oft sehr viel Herzblut und Leidenschaft in ihre kleinen Projekte stecken und im persönlichen Austausch viel offener sind als "die großen Verlage". Ich bewundere jeden, der den Mut hat, einen eigenen Verlag zu gründen oder bei einem dieser kleinen Unternehmen zu veröffentlichen und bin der Meinung, dass die Buchhandlungen diese Sparte des Marktes viel mehr unterstützen sollten. Ein paar meiner "Lieblings-Indie-Verlage", die ich in diesem Rahmen zusammentragen konnte, seht ihr hier aufgelistet, jeweils mit Link zur Verlagsseite, Genreschwerpunkt und persönlicher Buchempfehlung. 


Wenn Ihr weitere empfehlenswerte Kleinverlage kennt, schreibt mir doch gerne, dann werde ich die Liste noch erweitern. Falls nicht würde ich mich freuen, wenn Ihr Euch bei Gelegenheit mal Zeit nehmen und in den Verlagsprogrammen stöbern würdet. :-) 

Weshalb ist mir das ein so großes Anliegen? Weshalb erzähle ich euch das? Weil ich finde, dass gerade Buchblogger beginnen, in der Buchbranche eine ganz neue Rolle einzunehmen und durch die ganzen Selfpublisher immer mehr an Macht und Einfluss gewinnen. Kann beispielsweise eine unbekannte Geschichte eines Selfpublishers einen Blogger überzeugen, sodass dieser Werbung in seiner Sache macht, so ist das für das Buch ein riesiger Schritt ins öffentliche Rampenlicht, den man nicht unterschätzen darf. Wenn wir uns also ab und zu die Zeit nehmen, auch unbekannte Geschichten zu lesen, finden wir nicht nur immer wieder kleine, originelle Schätze, die definitiv mehr Aufmerksamkeit verdienen - wir können auch eine ganz andere Perspektive auf das Lesen bekommen und unseren Follower einen wirklich interessanten Beitrag bieten. Etwas zu Büchern zu schreiben, die in aller Munde sind, kann jeder, auf unscheinbare, übersehene Geschichten hinzuweisen, die abseits der großen Hypes auf eine Leserschaft warten, ist dagegen eine viel größere und wichtigere Kunst. 😁🥰 #wortzummontag


Liebe Grüße
Sophia

Sonntag, 27. September 2020

Muse of Nightmares - Das Erwachen der Träumerin



Allgemeines:

Titel: Muse of Nightmares - Das Erwachen der Träumerin
Autorin: Laini Taylor
Genre: Fantasy
Verlag: ONE (28. August 2020)
Originaltitel: Muse of Nightmares
Seitenzahl: 359 Seiten
ISBN-10: 3846601012
ISBN-13: 978-3846601013
Preis: 4,99 € (Kindle-Edition)
15€€ (Gebundene Ausgabe)
Weitere Bände: Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte (Band 1)
Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe (Band 2)
Muse of Nightmares - Das Geheimnis des Träumers (Band 3)


Inhalt:

Gerade noch war Lazlo der unscheinbare Bibliothekar aus Zosma, der von der vergessenen Stadt Weep träumte. Jetzt hängen die Hoffnungen all ihrer Bewohner an ihm, und Lazlo steht vor einer unmöglichen Entscheidung: Entweder er rettet die Liebe seines Lebens - oder Weep. Sein Gegner ist unberechenbar, und ohne die Hilfe von Sarai kann er ihn nicht bezwingen. Doch ist ihre Liebe stark genug, um alle Hindernisse zu überwinden und Weep endlich zu befreien?


Bewertung:

Laini Taylor träumte schon in "Strange the Dreamer - Der Junge der träumte",  "Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe" und "Muse of Nightmares - Das Erwachen der Träumerin" eine wundervolle Welt voller legendärer Mysterien über wütende Götter, gestohlenen Wörtern, verschwindenden Namen, unzerstörbarer Metalle, schrecklicher Albträume, gequälten Geistern, gefallenen Engeln, wunderschönen Monstern, gewiefter Alchemie und unglaublicher Magie herbei, sodass ich es kaum erwarten konnte, mit der Fortsetzung nach "Weep" zurückzukehren. Der abschließende vierte Teil des Fantasy-Epos präsentiert sich nun als einziger spannender Showdown, der endlich alle brennenden Fragen beantwortet und die vielen Fäden der Handlung kunstvoll zusammenführt. 

Montag, 21. September 2020

Montagsfrage 21.09.2020



Hallöchen,

auch diese Woche habe ich Blog-technisch nicht besonders viel auf die Reihe bekommen, sodass mein HaZuReBü ("Haufen zu rezensierender Bücher", habe ich letzte Woche aus gegebenem Anlass erfunden 😂) nur noch größer geworden ist (mittlerweile liegt er übrigens bei 11, wenn das so weitergeht, kann er bald meinem SuB Konkurrenz machen, seufz). Meine Entschuldigung (natürlich weiß ich, dass ich mich vor niemandem rechtfertigen muss, ich suche nur immer Entschuldigungen vor mir selbst, damit ich mich nicht schlecht fühle) ist wie letzte Woche auch: Streichen ist weitaus zeitraubender als gedacht. Mittlerweile zieht sich mein "Ich streiche alle Möbel, die ich besitze"-Projekt schon über drei Wochen. Rechnet man zu den damit verbrachten Zeitstunden drei Mittage Job die Woche und ein (im übrigen total spannendes) Blockseminar für die Uni, bleibt nicht mehr viel Zeit für anderes übrig. Aber jetzt zurück zum Wesentlichen:


Wie wichtig sind euch Book Awards?

Diese Woche macht es Antonia mir mal wieder leicht mit ihrer Frage. Auch wenn ich natürlich ab und an mal auf Shortlists linse oder aus Interesse einen Blick auf die Gewinner von Literaturwettbewerben werfe, spielen Book Awards für meine Kauf- oder Leseentscheidung in der Regel keine Rolle. Es kann durchaus mal vorkommen, dass mich ein Preis tatsächlich auf einen Newcomer aufmerksam macht (vor allem die Preisausschreibungen für Selfpublisher sind eine tolle Plattform um neue Autoren kennenzulernen) oder in der Buchhandlung eher ein Roman mit einem kleinen bunten Klebebutton, der auf einen gewonnenen Preis hindeutet, meine Aufmerksamkeit erregt, ich kaufe aber nicht gezielt nach Literaturpreisen. Viel wichtigere Kriterien sind da ein optisch ansprechendes Gesamtbild, ein interessanter Klapptext oder Empfehlungen von Freunden oder anderen Bloggern. Denn nur weil eine Jury oder ein Gremium beschlossen hat, dass eine Geschichte lesenswert ist, muss das nicht heißen, dass sie auch nach meinen Kriterien wertvoller ist, als andere Geschichten. 

Wie seht Ihr das? Schaut Ihr Euch ab und zu mal die Gewinner von Book Awards genauer an und beeinflussen sie Euer Leseverhalten?

Liebe Grüße

Sophia

Kurzrezension: Dreams of Yesterday

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Die Fakten:

Titel: Dreams of Yesterday
Autorin: L. H. Cosway
Verlag: LYX (28. Juli 2020)
Genre: Liebesgeschichte
Seitenzahl: 288 Seiten
Weitere Bände: Promises of Tomorrow (Cracks Duet 2, ET: 30.09.2020)

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Der Inhalt:

Am klarsten sehe ich meine Träume, wenn ich in deine Augen blicke

Als Evelyn den geheimnisvollen Dylan kennenlernt, scheint sie ihren Seelenverwandten gefunden zu haben. Der attraktivste Junge der Schule und sie möchten nicht nur beide weg aus Dublin, sie haben auch einen gemeinsamen Traum: Eines Tages wollen sie ihr eigenes Unternehmen in New York gründen! Doch während Dylan alles dafür tut, ihren Plan in die Tat umzusetzen, fehlt Evelyn der Mut, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Aber als ein tragischer Unfall geschieht muss sie sich entscheiden: für ihre Familie oder ihre Zukunft mit Dylan in New York.

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Die Eindrücke:

Handlung: Anders als erwartet, präsentiert L. H. Cosway uns hier keine oberflächliche Feel-Good-Romanze, sondern thematisiert hier Themen wie Homophobie, erste Liebe, Gangkriminalität, Körperverletzung, Trauer, Depression, Armut, Krankheiten und Träume von einem besseren Leben. Was eine ganz wundervolle Abwechslung zum ansonsten recht flachen, heiteren Durchschnittsbuch des Genres hätte sein können, funktioniert aber nur mäßig gut - aufgrund der geradezu lachhaften Länge (oder wohl eher Kürze) von 288 Seiten sind fast alle Themen nur oberflächlich angerissen und auch die Liebesgeschichte nimmt sich viel zu wenig Zeit. Nach dem unglaublich süßen Kennenlernen passiert bis zum großen Knall fast nichts. Der ereignet sich dann aber umso heftiger, wenn auch nicht ganz unerwartet. Der Klapptext führt ein wenig in die Irre - weder ereignet sich hier ein wirklicher "Unfall", noch träumen Dylan und Evelyn einen gemeinsamen Traum. 

Schreibstil: Auch der Schreibstil ist nichts Halbes und nichts Ganzes - kurzum ein etwas verwirrender Stil-Misch-Masch. An manchen Stellen schreibt die Autorin wunderschön poetisch und entspinnt tiefgreifende Unterhaltungen, nur um dann wieder zu plumpen, stark abgekürzten Beschreibungen zurückzukehren und interessante Themen weitläufig zu umschiffen. Sehr gut gefallen hat mir jedoch, dass L. H. Cosway mit der Problemgegend von Dublin ein ganz anderes Setting, eine viel düsterere Stimmung gewählt hat, als sonst im NA-Genre üblich.   

Protagonisten: Ein Schwarzmaler mit einer extrem guten Nase und ein gärtnernder Sonnenschein - nicht gerade eine Kombination, von der man alltäglich liest und doch eine, die wunderbar hätte harmonieren können. Konjunktiv weil die Autorin sich das leider durch das viel zu schnelle Erzähltempo verbaut hat. Nebenprotagonisten wie der homophobe Schulhofschläger, Evelyns schwuler bester Freund oder Dylans Clique bestehend aus einem lockigen Nerd und einem Goth-Girl wirken auf den ersten Blick recht stereotyp, können sich davon aber im Lauf der Geschichte immer mehr lösen. 

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Das Urteil:

Ein ungewöhnliches Liebesdrama, dessen Protagonisten, Setting und Themen grundsätzlich überzeugen. Leider nimmt sich die Autorin für all ihre Ideen jedoch viel zu wenig Zeit und lässt so im Mittelmaß versinken, was ein echtes Highlight hätte werden können. 

Montag, 14. September 2020

Montagsfrage 14.09.2020


Hallöchen nochmal,

nachdem ich euch heute morgen schon meine Neuzugänge gezeigt habe, will ich jetzt noch kurz die Montagsfrage beantworten (diese Woche pünktlich), bevor ich arbeiten gehe.

Nehmt Ihr dieses Jahr an der FMB teil?


Diese Woche ist die Frage relativ kurz zu beantworten: Nein, das habe ich nicht vor. Zwar soll die jährliche Buchmesse in Frankfurt dieses Jahr digital-fokussiert stattfinden (ein Menschenauflauf in der Messehalle kann unter den momentanen Bedingungen natürlich nicht stattfinden), da genau zu dem Zeitpunkt aber mein Semester wieder losgeht, ich dann wahrscheinlich wieder genug von Online-Streams und Konferenzen habe und außerdem eine Messe ohne wirkliche Begegnungen einfach nicht das Wahre ist, werde ich dieses Jahr wahrscheinlich aussetzen.

Wie seht Ihr das? Vielleicht könnt Ihr mich ja noch mit ein paar Argumenten überzeugen...

Liebe Grüße
Sophia


Neuzugänge #52 - 14.09.2020


Hallöchen,

leider ist mein Haufen zu rezensierender Bücher (HaZuReBü, wie ich ihn liebevoll nenne) nicht kleiner geworden - ganz im Gegenteil: ich habe sogar nochmals zwei Bücher beendet, die nun auf dem Stapel liegen und darauf warten, von mir rezensiert zu werden, seufz. Auch ein anderer Stapel ist in der letzten Woche größer geworden, dieser Zuwachs ist jedoch eher erfreulich! Deshalb will ich euch kurz voll Stolz meine Neuzugänge der Woche vorstellen. 

Vielen Dank an den dtv Verlag für ein brandneues Exemplar von Leonie Lastellas neuem Roman "Wenn Liebe eine Farbe hätte" und außerdem für die deutsche Ausgabe des Gedichtbandes vom Instagram-Poeten Atticus. "The Truth About Magic" ist im Imprint bold erschienen und einfach wunderhübsch gestaltet. Ein großes Dankeschön geht auch raus an den Rowohlt Imprint KYSS, der mir nachdem mir "It was always you" von Nikola Hotel schon so gut gefallen hat, auch noch den zweiten Teil der Dilogie "It was always love" zugeschickt hat. Heute morgen schon angefangen habe ich "Hate Notes" von Penelope Ward und Vi Keeland, welches ich vom LYX Verlag erhalten habe. 

Liebe Grüße
Sophia


*unbezahlte WERBUNG*

Vielen Dank an die Verlage für die Rezensionsexemplare, was meine ehrliche Meinung jedoch nicht beeinflusst.
 

Freitag, 11. September 2020

Montagsfrage 11.09.2020


Hallöchen,

minimal verspätet (hört ihr die Ironie?) komme ich heute mit einer kurzen Antwort auf die allwöchentliche Montagsfrage aus meiner (ungewollten) Urlaubspause zurück, die entstanden ist, weil ich in meinem WANDERUrlaub in einem BERGdorf in den ALPEN kein WLAN hatte (welch Überraschung, Sophia😂🙄). Leider habe ich also den Wiedereinstieg in die Montagsfrage nach Antonias Sommerpause um einige Tage verpasst und schiebe nun außerdem einen beträchtlichen Rezensionsstau (mittlerweile 9 Bücher, seufz) vor mir her. Da ich aber noch knapp anderthalb Monate Semesterferien vor mir habe, um all das zu richten, werde ich mich nicht weiter beschweren...


Macht ihr Gebrauch von Lese-/Bücherboxen oder könntet ihr es euch vorstellen?


Buchboxen, das sind - für alle, die davon noch nichts gehört haben - meist nett verpackte, ca. 20-30 Euro teure Pakete, die Überraschungsbücher zu einem bestimmten Thema und passende Goodies enthalten und monatlich bei verschiedenen Buchinstitutionen erhältlich sind. Eigentlich könnte ich die Frage schon mit diesem einen Erklärungssatz beantworten, in dem ich die Wörtchen "teuer" und "Überraschung" fett hervorhebe. Denn das sind die beiden Faktoren an dem immer populärer werdenden Konzept der Bücherboxen, die mich maßgeblich stören. Grundsätzlich liebe ich Überraschungen, Bücher und auch passende Goodies, da ich aber mittlerweile eine beträchtliche Sammlung an Büchern aller Genres angesammelt habe, ist die Wahrscheinlichkeit eines zu bekommen, das ich schon besitze oder zumindest schon gelesen habe, nicht unerheblich. Und das wäre - und damit kommen wir zu meinem zweiten Punkt - angesichts der recht hohen (zumindest in Bezug auf mein Studenten-Pensum) Anschaffungskosten wirklich ärgerlich. 
Ganz anders sieht das natürlich aus, wenn ich mich bei Verlagen um Buchboxen bewerbe und tatsächlich ab und zu mal eine KOSTENLOSE Box zu einem WUNSCHBUCH zugeschickt bekomme. Dagegen habe ich natürlich überhaupt nichts einzuwenden, hihi 😁.
Kurzum: ich liebe das Konzept, finde die Boxen, die oft den Feed von Bookstagrammern schmücken, ganz wunderhübsch, bin aber viel zu geizig, um mir wirklich eine zu bestellen...


Wie seht ihr das? Habt ihr es schonmal ausprobiert?

Liebe Grüße
Sophia

Dienstag, 1. September 2020

Die Farben meiner Hoffnung



Allgemeines:

Titel: Die Farben meiner Hoffnung
Autorin: Lisa Summer
Genre: Dystopie
Verlag: Selfpublishing über BoD (6. August 2020)
ASIN: B0893KKFC1 
ISBN-10: 3751902775
ISBN-13: 978-3751902779
Seitenzahl: 408 Seiten
Preis: 5,99€ (Kindle-Edition)
19,95€ (gebundene Ausgabe)
12,95€ (Broschiert)


Inhalt:

Für die jungen Frauen im System steht die jährliche Türkise Nacht an. Heute werden sie das erste Mal den unverheirateten Männern aus der Spike vorgestellt. Wer sie ersteigert, den werden sie heiraten. Eliza und Kyra sehnen sich schon lange nach diesem Tag: Endlich werden sie frei sein, endlich eine Familie gründen können, endlich das Tageslicht sehen. Aber eine Sache quält Eliza dabei. Was wird passieren, wenn sie eine Tochter gebärt? Für Mädchen ist kein Platz in der Spike.
Als dann auch noch Kyra kurz vor dem Fest in der Wüste verschleppt wird, begreift Eliza, dass nicht alle Männer aus der Turmstadt gut sind. Sie muss sich entscheiden: Spielt sie die Regeln dieser Welt mit oder geht sie ihren eigenen Weg?


Bewertung:

"Die Farben meiner Hoffnung" ist in vielerlei Hinsicht vor allem eins: eine positive Überraschung! Ich sage das nur ungern, weil das ja implizit bedeutet, dass ich anscheinend immer noch Vorurteile gegenüber Selfpublishern und geringe Erwartungen hinsichtlich Jugenddystopien habe, will der Young-Adult-Dystopie aus der Feder der bayrischen Selfpublisherin Lisa Summer aber ganz ausdrücklich zugutehalten, dass sie meine Erwartungen weit übertroffen hat. Trotz kleiner Schwächen konnten mich Gestaltung, Schreibstil, Protagonistin, Setting und Handlung überzeugen, sodass ich "Die Farben meiner Hoffnung" sehr gerne weiterempfehle!