Montag, 10. Mai 2021

Montagsfrage 10.05.2021



Hallöchen,

die heutige Montagsfrage von Lauter&Leise muss heute leider ausfallen, da bei Antonia viel los ist. Meine Montage sind unitechnisch dieses Semester auch ziemlich voll, gerade heute Morgen ergab sich bei mir aber ein ungeahntes Zeitfenster, da ein Professor meinte, es wäre eine gute Idee, eine Vorlesung zu einem Thema zu halten, mit welchem ich mich im letzten Semester schon lang und breit beschäftigt hatte. Diese Gelegenheit will ich natürlich nicht ungenutzt verstreichen lassen und würde sagen: auf zu einer neuen Runde "Currently-Reading":


Was lest Ihr gerade?

Im Moment lese ich mal wieder zwei Bücher parallel. Während ich das noch vor einem halben Jahr niemals gemacht hätte, habe ich mittlerweile daran Gefallen gefunden, je nach Zeit, Ermüdungszustand und aktuellem Interesse das eine oder das andere Buch zur Hand zu nehmen. 

Das erste ist der dritte Teil der Splitterkronen-Reihe von Jennifer Estep, "Crush the King", welches ich als Buddyread zusammen mit Sofia von "Sofias kleine Bücherwelt" lese (sie ist ein mindestens ebenso großer Nikolai-Lantsov-Fan wie ich, schaut unbedingt mal vorbei!😊). Mit meiner Namensvetterin habe ich im letzten Jahr schon "Sweet at Heart" gelesen - was leider eher mäßige Begeisterung in uns ausgelöst hat, weshalb wir jetzt einen neuen Versuch wagen! Bislang gefällt uns die Geschichte sehr gut und ich bin gespannt, wie sich das Abenteuer um Everleigh, Sullivan und die anderen weiterentwickelt! Natürlich habe ich auch schon die ein oder andere Theorie....😁

Parallel dazu habe ich den Schreibratgeber von Susanne Gavénis begonnen, um die Pausen zwischen den Leseabschnitten des Buddyreads zu füllen. "Wirkungsorientiertes Schreiben" ist die brandneue und um gut 400 Seiten erweiterte Ausgabe des Schreibratgebers, welchen ich vor zwei Jahren schon mal unter dem Titel "Aller Anfang ist gar nicht schwer" vorgestellt hatte und keineswegs mein erstes Buch der Autorin. Von Susanne Gavénis habe ich schon eine ganze Reihe Geschichten aus den Genres Fantasy und Science-Fiction gelesen, die mich allesamt begeistern konnte. Deshalb bin ich umso mehr gespannt, was mir dieser neue Einblick für zukünftige Projekte und natürlich auch für meine Rolle als Rezensentin bringen wird. Bislang habe ich das erste Drittel hinter mich gebracht und bin begeistert, wie unterhaltsam und praxisnah der Ratgeber geschrieben ist und wie viele interessante Anknüpfungspunkte er dennoch bietet. Nach meiner dritten Vorlesung heute Mittag geht´s dann sofort weiter - ich freue mich schon!

Was lest Ihr gerade? Und wie gefällt es Euch?

Liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche
Sophia

Freitag, 7. Mai 2021

Protect the Prince


Allgemeines

Titel: Protect the Prince - Die Splitterkrone 2
Autor: Jennifer Estep
Verlag: ivy (5. Oktober 2020)
Genre: Fantasy
ISBN-10: 3492705421
ISBN-13: 978-3492705424
ASIN: B087G5K6JS
Seitenzahl: 480 Seiten
Originaltitel: Protect the Prince
Preis: 14,99€ (Kindle-Edition)
17€ (Broschiert)
Weitere Bände: Kill the Queen - Die Splittekrone 1
Crush the King - Die Splitterkrone 3
Link: Hier klicken!


Inhalt

Everleigh Blair ist die neue Königin von Bellona, doch ihre Probleme fangen gerade erst an: Täglich muss sie sich mit arroganten Adligen am Hof auseinandersetzen, die ihre Hände insgeheim nach der Krone ausstrecken. Als wäre das nicht schlimm genug, versucht ein Auftragsmörder, Evie in ihrem Thronsaal zu töten. Evie fragt sich, ob sie stark genug ist, um ihrer Rolle als Herrin des Winters gerecht zu werden. Während sie darum kämpft, ihre Magie, ihr Leben und ihre Krone zu sichern, verliert sie auch noch ihr Herz an Lucas Sullivan, den unehelichen Sohn des andvarischen Königs ... Und es stellt sich heraus, dass es nur eine Sache gibt, die noch schwieriger ist, als eine Königin zu töten: Einen Prinzen zu beschützen.

Bewertung

Den ersten Teil der Splitterkronen-Reihe, "Kill the Queen" von Jennifer Estep, habe ich letztes Jahr im März geradezu verschlungen, weshalb es für mich außer Frage stand, dass ich Everleighs Abenteuer auch in Band 2 und Band 3 verfolgen muss. Den Erscheinungstermin von Band 2, "Protect the Prince" habe ich letztes Jahr leider verpennt, weshalb ich mir jetzt kurz nach dem Erscheinungstermin des dritten Teils, den zweiten gebraucht gesichert habe, bevor es dann mit einem Buddyread zu "Crush the King" weitergeht. 

Mittwoch, 5. Mai 2021

Muttertags DIY: Blumenherz mit Grußbotschaft



Hallöchen,

Jetzt steht ja der Muttertag mal wieder vor der Tür (und der Vatertag zeichnet sich auch am Horizont ab), was bei mir wie jedes Jahr die Frage aufbringt, was ich meinen Eltern dieses Jahr als kleine Aufmerksamkeit schenken möchte. Von großen, teuren Geschenken zum Vatertag/Muttertag halte ich nichts, da mir diese ganze Kommerzialisierung auf die Nerven geht, ich überlege mir aber jedes Jahr eine Kleinigkeit, um Danke zu sagen. Dieses Jahr habe ich mal was ganz Neues ausprobiert und da ich mit dem Endergebnis ganz zufrieden bin, will ich meine Idee in einer kurzen DIY-Anleitung gerne mit Euch teilen. Vielleicht sucht der ein oder andere ja noch Inspirationen...


Das braucht Ihr dafür


  • Ein ca. 1m langes Stück fester Draht (alternativ geht auch ein altes Kabel oder Weidenholz) 
  • Grünzeug: Trockenblumen, Schleierkraut, Pampasgras oder Ähnliches (geht auch was Frisches aus dem Garten
  • Bastschnur oder Paketband zum Wickeln und für den Aufhänge
  • ein Blatt Papier oder Pappe in Wunschfarbe
  • Kleber, Stift und Schere
  • ca. 30-40 Minuten Zeit


So geht´s:


Zuerst biegt Ihr aus dem Draht/Kabel ein Herz oder eine beliebige andere Form in Eurer Wunschgröße. Bedenkt dabei: je größer Euer Herz, desto mehr Blumen braucht Ihr dafür. Wählt dann aus, mit welchem Grünzeug Ihr Euer Herz verzieren wollt. Trockenblumen kann man am Ende des Sommers ganz einfach selber herstellen, aber auch in Gärtnereien oder im Internet kaufen. Alterativ kann man auch frische Blumen aus dem Garten benutzen, die sich länger halten. Wenn Ihr verschiedene Blumen oder Gräser benutzt (ich habe Schleierkraut und  getrocknetes Pampasgras aus dem Garten verwendet), bietet es sich an, zunächst kleine Sträußchen daraus zu binden und diese dann erst im zweiten Schritt am Kranz zu befestigen. Am besten funktioniert das, wenn Ihr 3-5cm Stil am Grünzeug lasst, um die Ihr das Paketband oder die Schnur wickeln könnt. Wie Eure Bindetechnik im Endeffekt aussieht ist egal (ich habe die Schnur immer einmal um den Draht des Herzes und dann zweimal um den nächsten Strauß gewickelt und am Ende überstehende Blätter extra zurückgebunden), hier bietet es sich an, einfach auszuprobieren, was bei Euch gut aussieht. Die Blumen könnt Ihr um das gesamte oder nur um das halbe Herz machen, oder auch nur auf eine Seite. Je nach Größe des Herzes kann das auch sehr schön aussehen.

Montag, 3. Mai 2021

Montagsfrage 03.05.2021


Hallöchen,

seit das Semester wieder angefangen hat komme ich leider nicht mehr vor 18 Uhr zum Beantworten der Montagsfrage, da besonders zum Start der Woche immer eine Menge bei mir ansteht. Ich hoffe, Ihr verzeiht es mir also, dass ich schon wieder ein bisschen später dran bin. Die heutige Montagsfrage hat Torsten von Torstens Bücherecke gestellt:


Als Bloggerin habe ich natürlich ständig Kontakt mit AutorInnen, muss jedoch gestehen, dass ich diesen in den letzten 5 Jahren immer weniger von mir aus gesucht habe. Der Hauptkontaktpunkt sind bei mir im Moment Rezensionsanfragen, die in den häufigsten Fällen vom Autor oder der Autorin selbst ausgehen. Wenn ich Rezensionsanfragen von mir aus versende, gehen die doch meistens, jedoch nicht ausschließlich, an einen Verlag. Ungefragte Mails mit Rückmeldung (egal ob Kritik oder Fanpost) versenden ich selten an AutorInnen, da mir das häufig gar nicht in den Sinn kommt und ich meine Rezensionen nicht als essenziell hilfreich für die SchriftstellerInnen einstufen würde. Meine Meinung teile ich AutorInnen (sofern ich ihre Geschichten nicht als Rezensionsexemplar gelesen hab) höchstens ergänzend mit, wenn ich dringende Nachfragen (zum Beispiel nach Band 2), oder ein anderes Anliegen (Kontaktaufnahme zu einem Interview etc.) habe. Mails sind bei mir also eher eine Einbahnstraße: ich antworte sehr gerne auf Anfragen und kann auch gut und gerne die AutorInnen in exzessive schriftliche Diskussionen über ihre von mir gelesenen Werke verwickelnd (mit einer Autorin habe ich mir über die Jahre 312 Mails hin und her geschickt), von mir geht die erste Kontaktaufnahme jedoch in den seltensten Fällen aus.

Anders sieht es in den sozialen Medien, vor allem auf Instagram, aus. Da ich AutorInnen und Verlage immer auf meinen Posts und in meinen Storys markiere und diese dann häufig auf meine Kritik/mein Lob antworten, komme ich auf diese Weise sehr oft mit Leuten ins Gespräch, die ich sonst nicht unbedingt angeschrieben hätte (weil sie zum Beispiel eine riesige Fangemeinde haben, in den USA leben, oder da ich dachte, sie würden mir sowieso nicht antworten). Auch daraus haben sich schon ellenlange und ergiebige Bekanntschaften entwickelt, die meinen Alltag als Bloggerin bunter machen. 

Zu Beginn geht es dabei meistens in irgendeiner Weise um die Bücher der betreffenden Autorin, des betreffenden Autors (entweder als Rezensionsanfrage oder als Antwort auf meine Rückmeldung). Manchmal geht es jedoch auch um organisatorische Fragen wie Zitatrecht (dürfen sie meine Rezension als Blurb verwenden, darf ich ein Zitat in einem Post verwenden etc.), ein Interview oder Fragen um Rat (hey, du hast doch Selfpublishing gemacht, was kannst du mir da empfehlen, etc.). Mit der Zeit entwickeln sich dann jedoch manchmal auch persönliche Gespräche und aus dem Kontakt wird eine Bekanntschaft oder Freundschaft. Das freut mich natürlich immer besonders - speziell wenn man die Person dann auch noch auf einer Messe oder ähnlichem persönlich treffen kann...!
Wie sieht das bei Euch aus? Habt Ihr oft Kontakt zu AutorInnen und wenn ja, von wem geht das oft aus, in welchem Medium und um was geht es vor allem?

Liebe Grüße
Sophia

Mein fünfter Bloggeburtstag - Jubiläumsgewinnspiel 2021


Vor genau fünf Jahren war ein ganz besonderer Tag: einer spontanen Schnapsidee folgend ging mein erster Post auf diesem Blog online, was mich zur Bloggerin, mein Bücherregal bedeutend voller, meine Kontaktliste um einiges umfangreicher und mein Leben ein wenig bunter gemacht hat. Seit dem ersten Post vor vier Jahren (ein kurzzeiliger Neuerscheinungspost zu Jennifer L. Armentrouts "Opposition") ist eine Menge passiert: Ich habe ein passendes Design für mich gefunden, mir eine kleine aber feine Reichweite aufgebaut, Social-Media-Kanäle ins Leben gerufen, natürlich etliche Bücher gelesen (etwa 596), 1441 Beiträge veröffentlicht, 523 Rezensionen geschrieben, 472 interessante Neuerscheinungen vorgestellt, unzählige neue Kontakte geknüpft, eine Mitbloggerin verloren (schnief), viele Freunde gefunden und einfach meine Leidenschaft für Bücher und Musik frei ausgelebt!!! Rückblickend habe ich in den vergangenen Monaten viel mehr erreicht, als ich es jemals zu träumen gewagt hätte, als ich 2016 mit dem Bloggen begann und das macht mich natürlich tierisch stolz, sodass sich dieser Tag viel besser anfühlt, als der eigene Geburtstag: mein kleines Blog-Projekt wurde tatsächlich schon FÜNF Jahre alt!

Und weil das alles ohne Eure unglaubliche Leseliebe, Euer Interesse und Eure liebe Unterstützung nicht zu schaffen gewesen wäre, will ich wieder mit einem kleinen Gewinnspiel Danke sagen.


Das könnt Ihr gewinnen

 
Einmal das Taschenbuch zu Dan Browns "Meteor" aus dem Bastei Lübbe Verlag und einige Überraschungsgoodies. 

Darum geht´s: 

Als die NASA mithilfe modernster Satelliten-Technologie in der Arktis eine sensationelle Entdeckung macht, wittert die angeschlagene Raumfahrtbehörde Morgenluft. Tief im Eis verborgen liegt ein Meteor von ungewöhnlicher Größe, der zudem eine außerirdische Lebensform zu bergen scheint.
Rachel Sexton, Mitarbeiterin des Geheimdienstes, reist im Auftrag des US-Präsidenten zum Fundort des Meteoriten. Doch es gibt eine Macht im Hintergrund, die die bahnbrechende Entdeckung unter Verschluss halten möchte - und die bereit ist, dafür zu töten ...


Das müsst Ihr dafür tun:

1. Seid Follower auf diesem Blog. Immerhin will ich mich mit diesem Gewinnspiel bei meinen Abonnenten bedanken.
2. Schreibt in einem kurzen Kommentar unter diesem Post, warum ihr das Buch haben wollt.

(3. Wenn ihr mir auf einem meiner Social-Media-Accounts folgt und den Beitrag dort kommentiert, bekommt ihr eine Extrastimme zugeschrieben.)

Teilnahmebedingungen

  • Minderjährige dürfen nur mit Erlaubnis der Eltern teilnehmen
  • Nur Teilnehmer aus Deutschland sind zugelassen
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Für den Versand übernehme ich keine Haftung
  • Dieses Gewinnspiel steht in keinerlei Verbindung zu Facebook, Instagram, Blogger etc.
  • Meldet sich der Gewinner nach spätestens 2 Wochen nicht, verfällt der Gewinn.
Achtung: Das Gewinnspiel läuft bis zum Sonntag, den 30 Mai 2021 um 23.59 Uhr. Am 31. Mai wird dann ausgelost und der/die GewinnerIn benachrichtigt.

Viele Glück an alle, die teilnehmen!

Liebe Grüße
Eure Sophia

*unbezahlte WERBUNG*

Sonntag, 2. Mai 2021

Alles okay


Allgemeines

Titel: Alles Okay
Autor: Nina LaCour
Verlag: dtv (24. April 2021)
Genre: Coming-of-Age-Drama
ISBN-10: 3446264353
ISBN-13: 978-3446264359
ASIN: B07RHX39TF
Seitenzahl: 208 Seiten
Originaltitel: We are okay
Weitere Bände: xxx
Preis: 9,99€ (Kindle-Edition)
16€ (Gebundene Ausgabe)
9,95€ (Taschenbuch)
Link: Hier klicken!



Inhalt

“Ich sehe mich im Spiegel an. Übe mein Lächeln für Mabels Ankunft. Ein Lächeln, das sowohl Wiedersehensfreude als auch Zerknirschung ausdrückt. Ein Lächeln voller Bedeutung, das alles sagt, was zu sagen ist, damit ich es nicht sagen muss.“

Marin hat alles hinter sich zurückgelassen, ist Tausende Kilometer geflohen vor ihrem alten Leben, vor dem Verlust ihres geliebten Großvaters. Doch eines Tages steht plötzlich ihre beste Freundin Mabel vor der Tür. Und mit ihr all die Erinnerungen an zu Hause, an Sommernächte am Strand. Mit ihrer Beharrlichkeit gelingt es Mabel, Marin aus ihrem Kokon der Einsamkeit zu befreien. Und Marin begreift, dass sie eine Wahl hat: weiter im Verdrängen zu verharren oder zu ihren Freunden und ins Leben zurückzukehren.

Bewertung

"Alles okay" ist einer dieser Romane, die zwar etwas mit einem anstellen, bei denen man aber dennoch nicht so recht weiß, was man von ihnen halten soll. Nina LaCour hat hier eine unbestreitbar einfühlsame und berührende Geschichte über Familie, Einsamkeit, Liebe und Orientierungslosigkeit geschrieben, die jedoch nicht ihr volles Potential ausschöpft.

„Das Problem beim Verdrängen ist, wenn die Wahrheit hochkommt, bist du nicht darauf vorbereitet.“

Freitag, 30. April 2021

Das wirkliche Leben


Allgemeines

Titel: Das wirkliche Leben
Autor: Adeline Dieudonné
Verlag: dtv (24. April 2020)
Genre: Coming-of-Age-Drama
ISBN-10: 3423282134
ISBN-13: 978-3423282130
ASIN: B07ZRVL6SZ
Seitenzahl: 240 Seiten
Originaltitel: La Vraie Vie
Preis: 9,99 (Kindle-Edition)
18€ (gebundene Ausgabe)
11,95€ (Taschenbuch)
Link: Hier klicken!



Inhalt

Eine Reihenhaussiedlung am Waldrand, wie es viele gibt. Im hellsten der Häuser wohnt ein zehnjähriges Mädchen mit seiner Familie. Alles normal. Wären da nicht die Leidenschaften des Vaters, der neben TV und Whisky vor allem den Rausch der Jagd liebt.
In diesem Sommer erhellt nur das Lachen ihres kleinen Bruders Gilles das Leben des Mädchens. Bis eines Abends vor ihren Augen eine Tragödie passiert. Nichts ist mehr wie zuvor. Mit der Energie und der Intelligenz einer mutigen Kämpferin setzt das Mädchen alles daran, sich und ihren Bruder vor dem väterlichen Einfluss zu retten. Von Sommer zu Sommer spürt sie immer deutlicher, dass sie selbst die Zukunft in sich trägt, wird immer selbstbewusster – ihr Körper aber auch immer weiblicher, sodass sie zusehends ins Visier ihres Vaters gerät.


Bewertung

Schon bevor "Das wirkliche Leben" letztes Jahr auf deutsch bei dtv erschienen ist, hat Adeline Dieudonné in Frankreich damit eine große Fangemeinde versammelt. Mittlerweile hat ihr Romandebüt zahllose Preise gewonnen und in verschiedenen Ländern die Bestsellerlisten gestürmt. Auf dem Cover ist neben einem springenden pinken Hasen und gekritzeltem Titel vor allem eines abgebildet: Lobpreisungen. Neben dem vielversprechenden Titel "Die Sensation aus Frankreich" wecken vor allem die begeisterten Blurbs in den Leselaschen hohe Erwartungen. Normalerweise mache ich um Empfehlungen des Feuilletons eher einen großen Bogen, da mich selten Geschichten überzeugen, die Literaturprofessoren für hochwertig halten. Hier hat mich die Geschichte mit jeder Begegnung im Netz und in Buchhandlungen einfach nicht mehr losgelassen, sodass ich zum Erscheinungstermin des Taschenbuchs letzte Woche beschlossen habe, doch mal einen Blick hineinzuwerfen. Eine gute Entscheidung, wie es sich herausstellte...

"Geschichten sind dazu da, alles hineinzupacken, was uns Angst macht. Denn so könne wir uns sicher sein, dass es nicht im wirklichen Leben passiert."

Monatsrückblick #4 - April 2021



Hallöchen,

der April hat sich mal wieder rasend schnell von den Socken gemacht, was bedeutet, dass schon wieder Zeit für einen kurzen Monatsrückblick ist...

Bücher

Da die letzten zwei Wochen mein neues Semester wieder angefangen hat und meine ProfessorInnen und SeminarleiterInnen wohl immer noch nicht verstanden haben, dass Online-Lehre weitaus anstrengender und organisationsaufwändiger ist, als normaler Studienbetrieb, war ich diesen Monat ziemlich ausgelastet. Umso mehr freut es mich, dass ich trotzdem 10 Bücher geschafft habe. Witzigerweise scheint sich dieser Wert so langsam als festes Lesepensum einzupendeln - in 6 der letzten 8 Monate habe ich genau 10 Bücher gelesen.

Mein Bewertungsdurchschnitt hingegen ist nochmal ein kleines bisschen im Vergleich zum März angestiegen und liegt nun bei 3,77 von 5 Sternen. Das hängt damit zusammen, dass ich nur einen richtigen Flop hatte ("Mit dir bin ich unendlich" von Mila Summers, welches mich wie der erste YA-Roman der Autorin leider überhaupt nicht mitreißend konnte) und ansonsten nur überzeugende Romane gelesen habe. Vor allem "Das wirkliche Leben" von Adeline Dieudonné hat mich sehr beeindruckt und durfte in den Wordworld´schen 5-Sterne-Club einziehen. Doch auch Kira Lichts Fortsetzung der Kaleidra-Trilogie "Kaleidra - Wer die Seele berührt" (endlich mal ein erfolgreicher Buddyread 😂) und der Jugend-Apokalypse-Thriller "Dry" aus der Feder des Autorenduos Jarrod und Neal Shusterman waren mit 4,5 von 5 Sternen richtige Highlights! 

Mit "Beastly" habe ich diesen Monat mal wieder eine langjährige SuB-Leiche von ihrem Leid erlöst und war zwar gut unterhalten, bin aber nicht in Begeisterungsstürme ausgebrochen. Genauso ging es mir mit "So leise wie ein Sommerregen" von Leonie Lastella, "Und dann war es Liebe" von Lorraine Brown, welche ich beide gegen Ende des Monats in wenigen Tagen gelesen habe, langfristig aber wohl keine riesigen Eindrücke hinterlassen werden. Anders sieht es mit "Alles okay" von Nina LaCour, welches wegen kleinerer Mängel einen Sterneabzug erhielt, ansonsten aber ziemlich hervorsticht. Wirft man einen Blick auf die Übersicht bleiben nun noch zwei Bücher übrig. Das eine ist "It was always you" von Nikola Hotel aus, welches der einzige Reread des Monats war. Zum letzten Buch auf der Liste darf ich Euch noch nicht viel verraten (Spaaaaaannung), da ich es weit vorab lesen durfte (Top Secret und so). Ich werde Euch zu gegebenem Zeitpunkt aber noch seeehr viel mit begeisterten Informationen und Meinung überschwemmen, keine Angst!

Serien


So, das war jetzt mal mein buchiger Lesemonat April. Auch an der Serienfront sah es ziemlich turbulent aus. Im April habe ich insgesamt drei Serien beendet und zu zwei weiteren endlich eine Empfehlung verfasst. "Outlander" und "Suits" habe ich zwar schon im letzten Jahr geschaut, einen Beitrag aber immer vor mir hergeschoben. Kurz vor dem Ende meiner Semesterferien habe ich mich deshalb nochmal zusammengerauft und zu beiden Herzensserien eine Empfehlung geschrieben. Wenn es Euch interessiert, schaut gerne mal bei den Beiträgen vorbei... Seit letztem Oktober begleitet hat mich "The Vampire Diarys". Hier habe ich nicht die Serienempfehlung, sondern die letzten Folgen ewig vor mir hergeschoben, da ich einfach nicht wollte, dass die Geschichte endet.
Ganz neu angefangen habe ich "Tiny Pretty Things" und "Shadow and Bone". Ersteres habe ich eher zufällig beim Stöbern entdeckt und in wenigen Tagen geschaut, auf die filmische Umsetzung des Grisha-Verse von Leigh Bardugo hingegen habe ich mich schon seit Monaten heftigst gefreut. Wenn Euch mein Urteil zu den beiden Serien interessiert, klickt doch auch mal durch. 

Wie war Euer Lesemonat April?

Liebe Grüße
Sophia

Und dann war es Liebe


Allgemeines

Titel: Und dann war es Liebe
Autor: Lorraine Brown
Verlag: Lübbe (30. April 2021)
Genre: Liebesgeschichte
ISBN-10: 3785727402
ISBN-13: 978-3785727409
ASIN: B08WLXNNCW
Seitenzahl: 332 Seiten
Originaltitel: Uncoupling
Preis: 9,99€ (Kindle-Edition)
14,90€ (Broschiert)
Link: Hier klicken!


Inhalt

Muss man sich manchmal verlaufen, um die Liebe zu finden?

Nach einem wunderschönen Urlaub mit ihrem Verlobten setzt sich Hannah im Nachtzug aus Versehen in den falschen Waggon und wacht am Morgen nicht wie geplant in Amsterdam, sondern in Paris auf. Der nächste Zug nach Amsterdam geht erst am Nachmittag. Wohl oder übel muss Hannah den Tag in Paris bleiben, aber was soll sie mit der Zeit anfangen, ganz allein? Léo ist das gleiche Missgeschick passiert. Auch er ist aus Versehen im falschen Waggon gelandet, auch er muss am gleichen Abend geschäftlich in Amsterdam sein. Aber anders als Hannah kennt Léo Paris wie seine Westentasche. Die beiden treffen sich am Ticketschalter und beschließen, den Tag zusammen zu verbringen ...

Bewertung

In einer der letzten Montagsfragen ging es um unsere liebsten Eskapismus-Bücher, die uns auch in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen und Reiseverboten an Traumorte entführen können. Letzte Woche durfte dank des Vorabexemplars der Bastei Lübbe auch "Und dann war es Liebe" von Lorraine Brown, welches genau heute Buchgeburtstag feiert, dem Corona-Fernweg-Club beitreten. Dieser zuckersüße Liebesroman über den Selbstfindungsprozess einer Frau, die in einer der schönsten Großstädte der Welt strandet und zwischen Montmartre und dem Gare du Nord einen neuen Lebensweg einschlägt, entführt nicht nur in ein traumhaftes Setting, sondern ist auch so spritzig geschrieben, dass man ihn in einem Rutsch weglesen kann. 

Donnerstag, 29. April 2021

So leise wie ein Sommerregen


Allgemeines

Titel: So leise wie ein Sommerregen
Autor: Leonie Lastella
Verlag: dtv (23. April 2021)
Genre: New Adult
ISBN-10: 3423740698
ISBN-13: 978-3423740692
ASIN: B08MB9BCZN
Seitenzahl: 368 Seiten
Preis: 4,99€ (Kindle-Edition)
12,95€ (Broschiert)
Link: Hier klicken!


Inhalt

Als Hope Cooper kennenlernt, ist sie wütend. Wütend auf ihre Mutter, die ihren Vater hintergangen hat, wütend auf die Welt, die ihr einen geliebten Menschen genommen hat. Doch Cooper gelingt es mit seiner unvergleichlichen Art, Hope zumindest für ein paar Stunden ihre Sorgen vergessen zu lassen. Auch Cooper genießt die gemeinsame Zeit und wünscht sich am Ende des Tages, Hope wiederzusehen. Denn nach allem, was er erlebt hat, waren die Stunden mit ihr die glücklichsten seit Langem. Doch dann erfährt Cooper, dass ihre Liebe womöglich keine Chance hat. Er behält es für sich – wohl wissend, dass dieses Geheimnis seine Beziehung zu Hope zerstören könnte …


Bewertung

"So leise wie ein Sommerregen" ist nun mein drittes Buch von Leonie Lastella. In den letzten Jahren habe ich schon "Das Licht von tausend Sternen" und "Wenn Liebe eine Farbe hätte" von ihr lesen dürfen und war jedes Mal total begeistert. Auch diese Geschichte ist wieder zuckersüß, authentisch und atmosphärisch, blieb aus einem unerfindlichen Grund für mich aber ein bisschen hinter den beiden Vorgängern zurück.

Hope: "Ich liebe Sommerregen. Er ist selten. So verdammt selten. Fast immer ist Regen kalt und grau. Er verwässert die Gerüche und Farben. Ein Sommerregen hingegen ist leise, weich und warm. Er intensiviert die Armon und Farbtöne. So wie dieser. Hier. Und jetzt."

Mittwoch, 28. April 2021

Serienempfehlung: The Vampire Diarys




Über ein halbes Jahr begleitet hat mich die US-amerikanische Romantasy-Serie The Vampire Diarys des Fernsehsenders The CW auf der Basis der gleichnamigen Buchserie von L. J. Smith.  Dementsprechend schwer fiel mir der Abschied, als ich vorgestern die letzte Folge der insgesamt 8 Staffeln geschaut habe. Nach 171 Folgen voller Höhen und Tiefen, Drama, Liebe, Freundschaft, Verrat und Tod kommt jetzt meine abschließende Meinung zur Serie.

Worum geht´s?

Die Highschool-Schülerin Elena Gilbert (Nina Dobrev), die ihre Eltern bei einem Autounfall verloren hat und seitdem mit ihrem Bruder Jeremy (Steven R. McQueen) bei ihrer Tante lebt, ahnt nicht, wie sehr ein neuer Mitschüler ihr Leben verändern wird. Denn der interessante Stefan Salvatore (Paul Wesley) verbirgt genau wie sein Bruder Damon Salvatore (Ian Somerhalder) nicht nur blutiges, übernatürliches Geheimnis, er bringt auch unabsichtlich eine Menge Bedrohungen ins beschauliche Mystic Falls. Fortan muss Elena zusammen mit ihren Freundinnen Caroline (Candice King) und Bonnie (Katerina Graham), ihrer Familie und Mitschülern Matt Donovan (Zach Roerig), Tyler Lockwood (Michael Trevino) um ihr Überleben kämpfen und findet sich zerrissen zwischen der Liebe zweier Vampire...

Warum sollte ich mir die Serie unbedingt anschauen?

"The Vampire Diarys"? Ist das nicht eine trashige Teenieserie voller Klischees? Das habe ich mir auch gedacht, als ich die Serie aus einer Laune heraus begonnen habe. 8 Staffeln später bin ich immer noch überrascht, dass ich von der Geschichte so begeistert und emotional involviert wurde, dass ich bis zum Ende dabei geblieben bin. Doch was Kevin Williamson und Julie Plec hier aus der Basis von von L. J. Smiths Buchsaga gemacht haben, ist absolut süchtig machend. Jaaa, es gibt Wiederholungen, Übertreibungen und Logiklücken, aber darüber täuschen der atmosphärisch-düstere Look, der sarkastische und oftmals auch selbstironische Humor der Figuren (vor allem Damons) und die Leidenschaft der Liebesgeschichten gut hinweg. Und rückblickend muss ich ganz klar sagen, dass die Serie deutlich weniger kitschig und oberflächlich als befürchtet und dafür actionreicher und dynamischer als erwartet ist.

Neuzugänge #64 - 28.04.2021

Hallöchen,

der April und der September sind buchtechnisch immer total verrückt: es erscheinen so viele tolle neue Bücher, dass ich fast täglich ein Päckchen erhalte und jede Woche stolz Neuzugänge präsentieren kann.

Diese Woche haben mich bislang vier Bücher erreicht und wer weiß, vielleicht gibt es ja noch mehr Überraschungspost... Der erste Neuzugang ist "So leise wie ein Sommerregen" von Leonie Lastella, worauf ich schon seit Wochen sehr gespannt bin, da mich ihre beiden anderen bei dtv erschienenen Werke "Das Licht von tausend Sternen" und "Wenn Liebe eine Farbe hätte" total überzeugen konnten! Die Geschichte kam pünktlich zum Erscheinungstermin am 23. April bei mir an (inklusive signierter Postkarte - vielen vielen Dank, dtv Verlag!) und ich habe sofort angefangen zu lesen. Mittlerweile bin ich fast am Ende und werde Euch in den nächsten Tagen also schon meine Meinung präsentieren können.

Mein zweiter Neuzugang steht schon eine ganze Weile auf meiner Wunschliste - genaugenommen seit ich im März 2019 "Das kalte Reich des Silbers" von Naomi Novik gelesen habe und feststand, dass ich noch weiteres von der Autorin lesen will. Als mir Medimops dann einen Gutschein ausgestellt hat, da meine letzte Bestellung in einem miserablen Zustand bei mir eingetroffen ist (das ist eine andere Geschichte, davon will ich hier gar nicht anfangen), habe ich nicht lange gefackelt und mir mit "Das dunkle Herz des Waldes" einen Wunsch erfüllt. Leider ist meine Leseliste im Moment ziemlich lang, weshalb ich die Geschichte erstmal hinten anstellen muss, aber ich freue mich auf jeden Fall sehr darauf, sie bald zu lesen.

Ebenfalls durch einen kuriosen Zufall bei mir gelandet ist "Between Your Words" von Emma Scott. Als ich eine Mail in meinem Postfach gefunden hatte, die besagte, ich hätte an einem Preisausschreiben gewonnen, war ich schon kurz davor, die Nachricht in den Spamordner zu verschieben, da fiel mir auf, dass der Absender eine Abteilung meines Uniinstituts war. Beim genaueren Nachlesen hat sich dann herausgestellt, dass ich bei einer der vielen Studien, bei denen ich mitmachen kann, um Versuchspersonenstunden für meinen Bachelor zu sammeln, einen Thalia Gutschein gewonnen habe. Das hat mich dann so gefreut, dass ich kurzerhand meinen Kaufstop ausgesetzt und den Gutschein für diese Geschichte eingelöst habe. Wer meinen Blog aufmerksam verfolgt wird wissen, dass ich ein großer Fan von Emma Scott bin und mir ihren neusten Streich deshalb auf keinen Fall entgehen lassen kann!

Das vierte Buch kam erst heute früh an und ist die neue, erweiterte Ausgabe des Schreibratgebers von Susanne Gavénis, welchen ich vor zwei Jahren schon mal unter dem Titel "Aller Anfang ist gar nicht schwer" vorgestellt hatte. "Wirkungsorientiertes Schreiben" ist am 4. April mit neuem Titel, neuem Cover und gut 400 Seiten mehr erschienen und wartet nun ebenfalls darauf, von mir gelesen zu werden. Der Ratgeber wird nicht mein erstes Buch der Autorin werden - von Susanne Gavénis habe ich schon eine ganze Reihe Geschichten aus den Genres Fantasy und Science-Fiction gelesen. Ich bin nun sehr gespannt auf diese neue Seite der Autorin und hoffe, dass ich einiges für zukünftige Projekte und natürlich auch für meine Rolle als Rezensentin mitnehmen kann.


Was ist bei Euch als letztes eingezogen?

Liebe Grüße
Sophia

*unbezahlte WERBUNG*

Vielen Dank an den dtv Verlag für das Rezensionsexemplar und die Autorin für die signierte Karte, was meine ehrliche Meinung jedoch nicht beeinflusst hat. Vielen Dank auch an Susanne Gavénis für das Rezensionsexemplar. Die anderen Bücher sind selbstgekauft/gewonnen.

Dienstag, 27. April 2021

Serienempfehlung: Shadow and Bone



Nachdem ich wochenlang gespannt auf den Erscheinungstermin gewartet hatte, ist letzte Woche endlich die neue Netflix-Serie rund um Leigh Bardugos Grisha-Verse erschienen. "Shadow and Bones - Legenden der Grischa" heißt die neue Fantasy-Serie, die die Grischa-Trilogie rund um Alina Starkow ("Grisha - Goldene Flammen", "Grisha - Eisige Wellen", "Grisha - Lodernde Schwingen") und die Abenteuer der Dregs in der Krähen-Dilogie verfilmt. Als großer Fan der Bücher war ich natürlich sehr gespannt auf die Umsetzung von Eric Heisserer und 21 Laps Entertainment und habe die 8 Folgen der ersten Staffel in wenigen Tagen weggebinged. 

Darum geht´s:

Alina Starkow ist eine einfache Kartografin in der Ersten Armee und dient zusammen mit ihrem Kindheitsfreund Malyen dem Zaren von Ravka. Doch als Alina bei der Überquerung der dunklen Schattenflur, die das Land trennt und tödliche Bestien beheimatet, ihrem Freund auf unerklärliche Weise das Leben rettet, ändert sich alles. Als Grischa, mit der Macht Sonnenlicht zu kontrollieren, könnte sie die Rettung für ganz Ravka bedeuten und das Land endlich von der Schattenflur befreien. Während die eine Hälfte des Landes sie als Heilige und lebendig gewordene Legende feiert, weckt sie das Interesse verschiedener Parteien auf der ganzen Welt. Sie wird bald nicht nur von den Hexenjägern aus dem hohen Norden, sondern auch von einem begabten Diebestrio aus Ketterdam gejagt. Um sie vor Anschlägen der mörderischen Fjerdan zu schützen, wird sie ins Trainingslager der Grisha in den kleinen Palast versetzt und von der magischen und militärischen Elite Ravkas trainiert. Dort findet sie einen ganz besonderen Mentor: Den ältesten und mächtigsten der Grisha, der nur der "Dunkle" genannt wird und der schon bald ganz eigene Pläne mit Alina verfolgt... 


Deshalb solltest Du Dir die Serie unbedingt anschauen:

Wie bei jeder Buchverfilmung stellt sich natürlich als erstes die Frage nach der Umsetzung. Auch hier hatte ich große Angst, enttäuscht zu werden, was bei einer so komplexen Welt nicht verwunderlich gewesen wäre. Doch nichts da: "Shadow and Bone - Die Legenden der Grischa" setzt nicht nur die Handlung der Bücher wunderbar um, sondern glänzt auch mit einer hochwertigen Machart von Setting, Musik, Kostüme und passender Besetzung. 

Montag, 26. April 2021

Montagfrage 26.04.2021


Hallöchen,

meine Antwort auf die heutige Montagsfrage kommt mal wieder dank guter Auslastung mit Unikram etwas später und fällt auch kürzer aus:

Hast du schon mal eine fremde Person angesprochen, weil sie ein Buch las, das du schon gelesen hast?

Da alle Versuche, hier ein klares "nein" weiter zu strecken, angesichts des enormen Literaturpensums, welches ich noch für mein Seminar morgen lesen muss, sinnlos sind, beantworte ich die heutige Frage, die von Elli vom Wortmagieblog kommt, in wenigen Sätzen. Nein, ich habe tatsächlich noch nie eine fremde Person angesprochen, weil sie ein Buch las, das ich kannte. Erstens liegt das daran, dass ich zwar nicht grundsätzlich unkommunikativ (weil Psychologiestudentin und so) bin, es aber trotzdem nicht zu meinen leichtesten Übungen gehört, wahllos fremde Leute anzusprechen. Und zweitens komme ich leider nicht so häufig in Situationen, in denen das überhaupt möglich wäre. Klar, ich fahre (im coronafreien Normalzustand) viel Zug, aber dort nutze ich meine Zeit häufig für Unikram und weiche Unterhaltungen eher aus (und wenn ich schon nicht will, dass Menschen mich ansprechen, während ich offensichtlich mit Lesen beschäftigt bin, mache ich das im Gegenzug konsequenterweise auch nicht). Und in anderen Kontexten trifft man eher selten Personen mit Büchern in der Hand (traurig aber leider sind die Buchleser gegenüber den Handyglotzern stark in der Minderheit). 

Wie sieht das bei Euch aus? Habt Ihr schonmal jemanden wegen eines Buches angequatscht, oder wurdet Ihr selbst schon deswegen angesprochen?


Ich bin gespannt auf Eure Antworten

Liebe Grüße
Sophia

Sonntag, 25. April 2021

Kaleidra - Wer die Seele berührt


Allgemeines

Titel: Kaleidra - Wer die Seele berührt
Autor: Kira Licht
Verlag: ONE (26. März 2021)
Genre: NA-Fantasy
ISBN-10: 3846601160
ISBN-13: 978-3846601167
ASIN: B087RGMRCK
Seitenzahl: 480 Seiten
Weitere Bände: Kaleidra - Wer das Dunkel ruft
(Band 1, Rezension)
Kaleidra - Wer die Liebe entfesselt
(Band 3, ET: Oktober 2021)
Preis: 6,99€ (Kindle-Edition)
17€ (gebundene Ausgabe)
Link: Hier klicken!



Inhalt

Emilia und Ben wurden entführt. In den Fängen des Quecksilberordens sollen sie den Tria-Bund schließen und das Voynich-Manuskript entschlüsseln. Dabei kommt es jedoch zu einem Zwischenfall, und auf einmal scheint alles, was die Orden zu wissen geglaubt haben, hinfällig. Doch die Quecks geben nicht auf und lassen Emilia keine Wahl: Gemeinsam mit Ben muss sie nach Kaleidra reisen - zum Ursprung aller Alchemisten -, wohlwissend, dass sie sich dadurch in große Gefahr begeben. Aber die Zeit arbeitet gegen sie, und die beiden stoßen mehr und mehr an ihre Grenzen. Denn Herz und Verstand sind nun mal nicht immer einer Meinung ...


Bewertung

Ich habe von Kira Licht jetzt schon vier Bücher gelesen - ihren YA-Erstling "Sunset Beach", ihre Götter-Dilogie und den Auftakt zur neuen Kaleidra-Reihe - und mit jedem Band wurde ich zu einem größeren Fan ihrer witzigen, einfallsreichen und mitreißenden Geschichten. Die Fortsetzung zu "Kaleidra - Wer das Dunkel ruft" haben Tomke von Throughsioux_Books und ich deshalb als sichere Bank für einen neuen Buddyread-Versuch eingeschätzt (zuvor hatten wir zwei spektakuläre Flops in Folge). Und richtig: "Kaleidra - Wer die Seele berührt" hat uns gezeigt, dass es nicht an uns liegt, sondern einfach unsere Auswahl bislang nicht glücklich war. Überraschend turbulent und originell entführt uns Kira Licht abermals in eine spannende Welt voller Geheimlogen, verschlüsselten Dokumente, gefährlichen Missionen, uralte Feindschaften und Allianzen und verbindet Mystery, Abenteuer, ein atmosphärisches Setting und eine zarte Liebesgeschichte.

"Sag mir etwas Wahres", wisperte ich. "Sag mir etwas Wahres in dieser Welt voller Täuschungen und Lügen."

Dienstag, 20. April 2021

Neuzugänge #63 - 20.04.2021

Hallöchen,

heute morgen kam mal wieder eine Büchersendung vom dtv Verlag an, die mir gleich zwei tolle Taschenbuch-Neuerscheinungen aus dem aktuellen Programm beschert hat. Als erstes habe ich "Das wirkliche Leben" von Adeline Dieudonné erhalten. Diese Geschichte will ich schon über ein Jahr lesen und bekomme jetzt zum Taschenbuchgeburtstag am 23.04. die Möglichkeit dazu. Ich habe schon von einigen gehört, dass die Geschichte ganz schön hart sein soll, deshalb werde ich vermutlich auf besseres Wetter warten, bis ich mich an die Geschichte mache. Ihr werdet vielleicht lachen, aber wenn draußen die Sonne scheint, bin ich emotional viel stabiler und kann mich eher mit schwierigen Themen auseinandersetzen 😅🌞...

Als zweites durfte "Alles Okay" von Nina LaCour bei mir einziehen, welches ebenfalls am 23.04 in einer neuen Ausgabe in der Reihe Hanser erscheint. Genau wie "Das wirkliche Leben" ist auch "Alles Okay" international gefeiert worden und auch nicht gerade ein fröhliches Wohlfühlbuch. Dennoch: Nina LaCour hat hier einen Roman über Einsamkeit, Verlust und Trauer geschrieben, auf den ich sehr gespannt bin!

Was ist zuletzt bei Euch eingezogen?

Liebe Grüße
Sophia

*unbezahlte WERBUNG*

Vielen Dank an den dtv Verlag für die Rezensionsexemplare, was meine ehrliche Meinung jedoch nicht beeinflussen wird. 

Montag, 19. April 2021

Montagsfrage 19.04.2021



Hallöchen,

puh, jetzt hatte ich in meinen zwei Monaten vorlesungsfreie Zeit doch glatt vergessen, wie anstrengend es ist, mehrere Onlinevorlesungen hintereinander zu haben. Das Semester ist zwar erst heute morgen offiziell gestartet, ich bin aber schon wieder total fertig und reif fürs Bett. Doch ich will nicht jammern und meine Pause vor der nächsten Veranstaltung dazu nutzen, die heutige Montagsfrage zu beantworten, die heute von "Nerd mit Nadel" stammt: 


Wie sieht euer Leseverhalten aus? (Musik oder Hintergrundgeräusche? Mehr morgens oder abends? Leseplatz?) (Nerd mit Nadel)

Ich gehöre ja eindeutig zum Team "beim Lesen dürfen im Hintergrund höchstens die Vöglein zwitschern, auf alles Lautere werden Bücher geworfen", die Frage nach der Musik im Hintergrund beantworte ich also mit einem lauten und deutlichen: AUF KEINEN FALL! Ich war schon als Kind von Hintergrundgeräuschen leicht ablenkbar und habe zum Lesen, Lernen und eigentlich allem, was Konzentration fordert, am liebsten leise Raumgeräusche. Dröhnende Stille finde ich auch sehr anstrengend, die Hintergrundgeräusche dürfen aber nicht zu laut sein, um mich abzulenken. Schwierige Angelegenheit also, vor allem wenn man mit einer vierköpfigen Familie unter einem Dach lebt... Aber mit den Jahren haben alle gelernt, dass es sicherer ist, mich beim Lesen nicht zu stören (und wenn es doch unbedingt notwendig ist, dann das man am besten einen Tee oder Kekse mitbringen sollte, um das Tier in mir wieder zu besänftigen... Ich bin also auch definitiv Team "futtern beim Lesen")🤣😈.

Mein Lieblingsleseplatz ist mit Abstand mein Bett. Klar, ich hätte einen Schaukelstuhl mit Leselampe direkt vor meinen Bücherregalen, welcher weitaus freundlicher zu meinem Rücken und meinen Augen wäre, aber im Bett ist es nun eben doch am gemütlichsten... Bitte sagt mir, dass ich nicht die einzige bin, die in dieser Hinsicht so paradox ist. Im Frühling und Sommer schnappe ich mir ab und zu auch gerne mal ein Buch und chille mich in eine Hängematte im Garten. Dafür muss dann aber schon das Licht nicht zu blendend, die Luft annähernd pollenfrei, das Wetter nicht zu heiß und das Insektenaufkommen nicht zu nervend sein...

Gelesen wird bei mir eigentlich immer wenn es die Zeit erlaubt. Im utopischen Ferienzustand habe ich also keine Tageszeit-Präferenz. Da ich jedoch nur in geringen Anteilen des Jahres tatsächlich frei habe, beschränkt sich meine Lesezeit vor allem auf den typischen "Abends vor dem Ins-Bett-Gehen"-Time-Slot. Während meiner Online-Semester habe ich mir außerdem angewöhnt, morgens gemütlich zu frühstücken, bevor es zum ersten mal an den Schreibtisch geht. Habe ich gerade nicht wichtige Karteikarten, die gelernt, Gespräche die geführt, oder Nachrichten, die geschrieben werden wollen, ist das auch ein Zeitpunkt, zu dem ich oft ein Buch zur Hand nehme. 


Wie sieht das bei Euch aus? Habt Ihr spezielle Leseangewohnheiten?

Liebe Grüße
Sophia