Jahr in Worten
2025 war für mich persönlich wieder ein tolles Jahr, in dem viele schöne Dinge passiert sind, ich viel erreichen konnte, aber auch zur Ruhe kommen konnte. Nachdem sich mit dem Studienende und vielen Meilensteinen in den letzten Jahren immer wahnsinnig viel verändert hat, habe ich es sehr genossen, dass sich ein Jahr lang mal gar nicht so viel getan hat. Naja, ein bisschen was war da natürlich schon - ich habe im Herbst mit meiner Promotion begonnen :) Aber sonst arbeite ich nun schon seit eineinhalb Jahren in meinem Job als psychologische Forscherin und bin auch in Freiburg richtig gut angekommen. Meine 3-Tage-Woche lässt mir außerdem genug Zeit, für andere Projekte - zum Beispiel den Blog.
Jahr in Grafiken
Mit 153 Büchern habe ich wieder sehr viel lesen können und mein 100-Bücher-Leseziel wieder locker übertroffen. Trotz monatlicher Schwankungen mit mal lesereicheren und leseärmeren Zeiten, konnte ich mir das ganze Jahr den Spaß am Lesen aufrechterhalten und hatte keine einzige Leseflaute. An dieser Stelle erwähnen möchte ich noch den seltsamen Rhythmus aus abwechselnd 13 und 14 gelesenen Büchern, der sich bis zum November gehalten hat. Gegen Ende des Lesejahres ist bei mir meistens etwas die Luft heraus, aber so ein lustiges, zufälliges Muster wie dieses Jahr über so einen langen Zeitraum hatte ich noch nie. Mit einem Bewertungsdurchschnitt von 3,96 Sternen bin ich wieder etwas kritischer unterwegs gewesen als im Vorjahr, insgesamt aber auf einem sehr hohen Niveau.
Genau wie in den vergangenen Jahren habe ich auch dieses Jahr mehr Bücher von Autorinnen als von Autoren gelesen. Der Anteil weiblicher SchriftstellerInnen schwankte in den letzten Jahren (2022: über 90%; 2023: 80%; 2024: 70%) immer wieder, die Übermacht der Autorinnen ist aber fest zementiert gewesen. Auch in 2025 liegt der Wert nun wieder bei 81%, womit ich sehr zufrieden bin.
Jahr in Zahlen
Jahr in Kategorien
Da ich mich jedes Jahr kaum auf meine 10 Top-Highlights festlegen kann und mein Lesejahr auch noch in anderen Dimensionen Revue passieren lassen möchte, folgen jetzt noch 10 Kategorien:
- Atmosphere von Taylor Jenkins Reid
- Only Margo von Rufi Thorpe
- Die Tribute von Panem L - Der Tag bricht an von Suzanne Collins
- Heir von Sabaa Tahir
- Das Ministerium der Zeit von Kaliane Bradley
- Die Spurenfinder und das Drachenzepter von Marc-Uwe Kling
- Vom Mond aus betrachtet, spielt das alles keine Rolle von Anne Freytag
- Make Democracy Great Again von Sarah Bosetti
- Klima-Bullshit-Bingo von Jan Hegenberg
- One Last Stop von Casey McQuiston
Die größte Überraschung waren dieses Jahr für mich "Das Ministerium der Zeit" und "Only Margo". Beide Bücher habe ich ohne jegliche Erwartung begonnen und wurde geradezu überrollt von einem klugen, berührenden Highlight.
Hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben sind hingegen "22 Bahnen" und "First" von Ali Hazelwood. Ich hatte zwar noch andere Flops (wenn auch zum Glück sehr wenige), aber bei beiden Titeln hatte ich mir deutlich mehr erhofft.
Den Titel der spannendsten Geschichte bekommt "Five Survive" von Holly Jackson verliehen, welches ich im Sommerurlaub an einem Tag inhaliert habe, weil ich es kaum aus der Hand legen konnte. Das Podium für die gemütlichste Wohlfühlgeschichte müssen sich "The Spellshop" von Sarah Beth Durst und "Legends & Lattes" von Travis Baldree teilen.
In der Kategorie der überzeugendsten (Fantasy-)Welten, kann ich "Das Weltendreieck" von Melli Rebel, "Qwert" von Walter Moers, "The Prison Healer" von Lynette Noni, "Yumi & the Nightmare Painter" von Brandon Sanderson und "Die Spiegelreisende" von Christelle Dabos nicht unerwähnt lassen. Alle fünf Titel, beziehungsweise Reihen haben außergewöhnliche Schauplätze, die mich sehr beeindruckt haben. Ein intensiver, origineller Spielort abseits einer Fantasywelt kann hingegen "Blaues Wunder" von Anne Freytag aufweisen. In diesem hochspannenden Roman mit Thriller-Anklängen spielt die gesamte Handlung auf einer Luxusyacht auf den Philippinen.
Meine liebsten Geschichten mit einem Protagonist of Color waren "Katabasis" von R.F. Kunag, "Tochter der Tiefe" von Rick Riordan und "Broken Prince" von Anya Omah.
Im Sektor der queeren Geschichten konnten mich "Camp Rainbow"-Reihe von Alicia Zett, "One Last Stop" von Casey McQuiston, "Vom Mond aus betrachtet, spielt das alles keine Rolle" von Anne Freytag, und "Atmosphere" von Taylor Jenkins Reid am meisten überzeugen. Dieses Jahr war die Konkurrenz hier aber generell sehr hart, da ich sehr viele queere Geschichten gelesen habe.
Zwischen meinem längsten und kürzesten Buch liegen dieses Jahr 711 Seiten. Das kürzeste Buch war "Der Taucher" von Friedrich Schiller mit 29 Seiten, als längstes Buch kommt "We Free the Stars" von Hafsah Faizal auf 740 Seiten.
Am häufigsten in meinem Lesejahr aufgetaucht ist dieses Jahr mit Abstand Rick Riordan mit 10 Büchern. Besonders die "Helden des Olymp"-Reihe hat mir viele tolle Lesestunden beschert.
Als neuentdeckte Autorinnen dieses Jahres würde ich gerne hervorheben: Anne Freytag, Marie Luise Ritter, Christelle Dabos und Julia Dippel.
Auch dieses Jahr konnte ich mich nicht für einen einzigen liebsten Helden entscheiden. Unbedingt erwähnen muss ich Emily Wilde aus der gleichnamigen Reihe von Heather Fawcett, Haymitch Abernathy aus "Die Tribute von Panem L" von Suzanne Collins und Joan Goodwin aus "Atmosphere" von Taylor Jenkins Reid. Alle drei Figuren haben mich nachhaltig beeindruckt.
Meine liebsten Paare des Jahres 2025 waren: Nico und Will von Rick Riordans "Nico und Will - Reise ins Dunkel", Jane und August aus "One Last Stop", Sarai und Kadra aus "This Monster of Mine" und Serena und Koen aus "Mate" von Ali Hazelwood.
Die überzeugendsten 3 Sachbücher, die ich dieses Jahr gelesen habe sind neben meinem Jahreshighlight "Klima-Bullshit-Bingo", "Unlearn Patriarchy", "Von der Kunst, das Leben leicht zu nehmen" und "Was wäre, wenn wir mutig sind?" von Luisa Neubauer. Insgesamt kann ich nochmal hervorheben, dass ich sehr viele Bücher zum Thema Feminismus gelesen habe und auch hier einige sehr überzeugende Lektüren dabei waren. Hierzu werde ich im kommenden Jahr aber nochmal einen extra Post schreiben.
Meine liebster Klassiker dieses Jahr war "Das Gespenst von Canterville" von Oscar Wilde, welches ich an Halloween gelesen habe.
Bücher-Übersicht
Serien & Filme
Musik
2025 war auch musikalisch ein großartiges Jahr - besonders da es überraschend Nachschub meiner absoluten Lieblingsband Twenty One Pilots gab. Wenig überraschend stammen all meine Top-Songs des Jahres auch aus eben diesem neuen Album, "Breach". Besonders gefreut hat mich, dass ich das Duo aus Ohio im April zum ersten Mal live erleben durfte. Das Konzert in München gehört definitiv zu meinen absoluten Lieblingsmomenten in 2025 und ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich daran zurückdenke!
Neben Twenty One Pilots gehörten 2025 auch Imagine Dragons, Our Last Night, AURORA und Glass Animals zu meinen Top-Artists. Damit komme ich auf die Top-Genres: Pop Rock, Alternative Metal und Emo. Dem Spotify-Jahresrückblick sei Dank kann ich Euch auch sonst genau sagen, welche Songs bei mir rauf und runter liefen:
| 🎜The Contract - Twenty One Pilots | 🎜Vignette - Twenty One Pilots |
| 🎜Drum Show - Twenty One Pilots | 🎜Eat Your Young - Hozier |
| 🎜Rawfear - Twenty One Pilots | 🎜A Tear in Space (Airlock) - Glass Animals |
| 🎜Garbage - Twenty One Pilots | 🎜Golden - HUNTR/X |
| 🎜Tally - Twenty One Pilots | 🎜Shots - Imagine Dragons |
Nun bin ich sehr gespannt, welche Bücher Ihr so gelesen, welche Filme oder Serien Ihr geschaut und welche Musik Ihr in 2025 gehört habt! Lasst mir auch gerne Links zu Euren Jahresrückblicken da, wenn Ihr selbst welche geschrieben habt, dann statte ich natürlich einen Gegenbesuch ab!

























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