Mittwoch, 27. Januar 2021

Concrete Rose



Allgemeines:

Titel: Concrete Rose
Autorin: Angie Thomas
Genre: Roman, Gesellschaftsdrama
Verlag: cbj (25. Januar 2021)
ISBN-10: 3570166058
ISBN-13: 978-3570166055
Originaltitel: Concrete Rose
Preis: 14,99€ (Kindle-Edition)
20€ (Gebundene Ausgabe)
Seitenzahl: 416 Seiten
Weitere Bände: The Hate U Give (Sequel)



Inhalt:

Der 17-jährige Maverick weiß aus bitterer Erfahrung: Man ist verantwortlich für die eigene Familie. Als Sohn eines Vaters, der im Knast sitzt, dealt er für die King Lords, damit er und seine Mutter über die Runden kommen. Das Leben ist zwar nicht perfekt, aber seine Freundin und sein Cousin Dre machen es erträglich. Doch als Mav erfährt, dass er Vater geworden ist, steht seine Welt Kopf. Sein Sohn Seven ist vollständig auf ihn angewiesen. Schnell begreift Mav, dass er nicht alles unter einen Hut bekommt: den Schulabschluss zu machen, sich um Seven zu kümmern und zu dealen. Der Ausweg: auszusteigen aus dem Gangleben. Doch die King Lords lassen keinen der ihren einfach so ziehen. Und als ein wichtiger Mensch in Mavericks Leben ermordet wird, steht er vor einer Zerreißprobe zwischen Verantwortung, Loyalität und Rache ...


Bewertung:

Nachdem Angie Thomas die ganze Welt mit ihrem Debütroman "The Hate U Give" in Aufruhr versetzt hat und es auch ihre zweite Geschichte "On The Come Up" auf die weltweiten Bestsellerlisten geschafft hat, war ich natürlich sehr gespannt auf ihren neuen Roman "Concrete Rose", der als Vorgeschichte zu "The Hate U Give" gelesen werden kann, da er die Elterngeneration der Figuren dort behandelt, aber auch unabhängig von Starrs Geschichte gelesen werden kann. Auch wenn mich "Concrete Rose" nicht ganz so sehr vom Hocker gehauen hat, wie "On The Come Up", hat Angie Thomas hier wieder eine erschreckende, authentische, berührende und wichtige Geschichte über die bittere Realität von Armut, Vorurteilen, Rassismus und Gewalt geschrieben, in der es neben schmerzhaft aufrichtiger Gesellschaftskritik jedoch auch Verantwortung, Erwachsenwerden und den Zusammenhalt zwischen Familie und Freunden geht. 

"Ich bin immer noch so ängstlich wie an dem Tag, als ich ihn das erste Mal im Arm hielt. Keine Ahnung, ob das Gefühl je verschwinden wird. Vergiss die Welt, er verdient die Sonne, den Mond und die Sterne. Und selbst das würde nicht genügen. Ich genüge definitiv nicht. Als Gangmitglied, ohne High-School-Abschluss und gerade mal siebzehn. Aber ihr könnt darauf wetten, das ich mein Bestes geben werde, um alles zu sein, was er braucht."

Dienstag, 26. Januar 2021

Free Like The Wind



Allgemeines:

Titel: Free Like The Wind
Autorin: Kira Mohn
Genre: New Adult
Verlag: Rowohlt, KYSS (26. Januar 2021)
ISBN-10: 3499004003
ISBN-13: 978-3499004001
Seitenzahl: 368 Seiten
Weitere Bände: Wild Like A River (Band 1, Rezi)
Preis: 9,99€ (Kindle-Edition)
12,99€ (Broschiert)


Inhalt:

Rae wirkt nach außen wie jede andere 20-Jährige, innerlich jedoch ist sie zerbrochen. An einem schrecklichen Tag vor vier Jahren hörte ihre Welt auf, sich zu drehen – und sie steht auch heute noch still. Rae ist erstarrt, gefangen in den Scherben ihres Lebens. Bis die Idee einer Freundin sich in ihr festsetzt: wandern gehen in einem von Kanadas Nationalparks. Weite Landschaften. Nur sie und die Natur. Genauer gesagt: nur sie, die Natur und Cayden. Ausgerechnet Cayden. Er ist ein Aufreißer, nimmt nichts ernst. Doch in seinen Augen liest Rae etwas, das sie schmerzhaft gut kennt …


Bewertung:

Achtung: Die Lektüre dieses Buches kann zu einem schwerwiegenden Anfall von Fernweh führen!

Diesen Warnhinweis hätte ich schon gerne dem ersten Band der Kanada-Dulogie, "Wild Like A River" vorangestellt gesehen. Denn die Setting-Magierin Kira Mohn entführt auch im zweiten Band ihrer Reihe in den Jasper-Nationalpark in Kanada, welcher mehr als einmal den Wunsch in mir geweckt hat, ich würde nicht in Deutschland festsitzen. Doch auch "Free Like The Wind", welches genau heute erscheint, hat viel mehr zu bieten, als bildreiche Naturbeschreibungen und lässt den Auftaktband mit reiferen Figuren, einer leidenschaftlicheren Liebesgeschichte und den intensiveren Gefühlen hinter sich zurück.

"Ich habe niemanden verloren. Höchstens mich selbst."

Montag, 25. Januar 2021

Montagsfrage #194 - 25.01.2021

Hallöchen,

auch heute gibt es natürlich wieder eine Montagsfrage. Denn auch wenn ich gerade in Uni-Dutys, Karteikarten und Zusammenfassungen versinke und gar nicht weiß, wie ich das alles bis zu den Prüfungen in zwei Wochen in meinen Kopf bekommen soll (ein bisschen Mimimi hilft immer 😂), muss das Leben ja weiter gehen. 


 Wann, bzw. auf welcher Grundlage entscheidest du, ein Buch nicht zu Ende zu lesen? Oder quälst du dich durch jedes Buch? 


Nein, ich quäle mich nicht per se durch jedes Buch, denn dafür gibt es einfach viel zu viele geniale, inspirierende Geschichten da draußen, die unbedingt von mir gelesen werden wollen. Das ist schonmal wichtig voranzustellen, denn auch wenn ich nicht grundsätzlich dagegen bin, Bücher abzubrechen, mache ich mir die Entscheidung doch schwer und vergebe gerne eine zweite und manchmal noch eine dritte Chance. Das kommt dadurch, dass ich schon die Erfahrung gemacht habe, dass mich Bücher trotz eines grottigen Beginns im letzten Drittel so angefixt haben, dass ich froh war, dran geblieben zu sein. Außerdem habe ich beobachtet, dass für manche Geschichten einfach die Zeit und die Stimmung passen müssen und es hilft, wenn ich bei einem Roman eine Pause einlege und es ein paar Wochen später nochmal versuche, wenn ich beispielsweise weniger Stress und mehr kognitive Kapazität habe. Gerade bei Sachbüchern oder Romanen mit schwierigem, vielleicht sogar triggerndem Inhalt ist das bei mir oft der Fall. 

Meine inoffizielle Faustregel ist, dass ich ein Buch beiseite lege, wenn es mich nach dem ersten Drittel nicht gecatcht hat. Das bedeutet also dass ich einer kürzeren Liebesgeschichte ca. die ersten 100 Seiten und bei längeren Romanen beispielsweise im Fantasybereich auch gut und gerne 200 Seiten Zeit gebe, mich zu überzeugen. Zu einem früheren Zeitpunkt kann man meiner Meinung nach einfach schlecht ein Urteil fällen, da gerade komplexere Geschichten erst aufgebaut werden wollen. Ich könnte hier eine ganze Palette an tollen Romanen oder Reihenauftakten nennen, in die ich schwer reingekommen bin, deren weiterer Verlauf die anfänglichen Mühen aber mehr als ausgezahlt haben. In vielen Fällen lohnt es sich also dran zu bleiben. Und selbst wenn nicht - man könnte ja was verpassen (sagt zumindest die Gewissensstimme in meinem Kopf...)🤭

 Kommt mir zu einem späteren Zeitpunkt die Idee, dass mich die Geschichte nervt (das kann nach einem Mittelteil mit enormer Überlänge auch gerne mal vorkommen), bin ich hingegen meistens schon so weit, dass sich das Aufgeben nicht mehr lohnen würde und ich lese den Roman dann aus Prinzip zu Ende. Wie sinnvoll diese Vorgehensweise ist, darüber kann man sich natürlich streiten - für mein Zeitmanagement ist dieses "Aus-Trotz-Zu-Ende-Lesen" jedenfalls grauenvoll -, dadurch ist aber meine Abbruchrate sehr gering. Abgesehen vom Trotz, es einfach durchziehen zu wollen und der Angst, etwas zu verpassen, kann es natürlich auch ein großer Spaß sein, ein Buch einfach aus purer Boshaftigkeit weiterzulesen - nämlich um sich genüsslich darüber aufregen zu können. Total verrückt - vielleicht kennen das ja aber auch die ein oder anderen von Euch (ich hoffe doch sehr, sonst fühle ich mich ein bisschen psycho)...

Ebenfalls trägt mein allgemeiner Lesestil, immer nur ein Buch zur selben Zeit zu lesen, zu der schicken Abbruchstatistik bei. Ich suche mir von meiner Leseliste meistens aus, worauf ich gerade Lust habe und ziehe die Lektüre dann auch mit der Motivation, dass ich erst ein neues, spannendes Buch anfangen darf, wenn dieses beendet wurde, durch potentielle Leseflauten durch. 

Was natürlich auch eine Rolle spielt ist, ob der Roman ein Rezensionsexemplar war oder nicht. Ich bin mittlerweile ziemlich selbstsicher im Umgang mit Rezensionsexemplaren, habe gelernt "Nein" zu sagen (es war ein langer, steiniger Weg😅) und kann mittlerweile auch mit negativen Rezensionen gut umgehen (zumindest behaupte ich das von mir😁) - dennoch haben Rezensionsexemplaren einen ganz klaren Bonus wenn es zu der Frage "Abbruch oder zweite Chance?" kommt, da ich Bücher, die ich nicht zuende gelesen habe, nicht rezensieren kann. Wenn mich aber ein Buch wirklich nervt, langweilt oder sich inhaltlich vieles in mir sträubt und keine Besserung in Sicht ist, breche ich es auch guten Gewissens ab - Rezensionexemplar hin oder her.


Wie sieht das bei Euch aus? Seid Ihr eher Typ "Eiserner Durchzieher" oder "Lesen nach Lust und Laune"?


Liebe Grüße
Sophia

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Sonntag, 24. Januar 2021

Neuzugänge #57 - 24.01.2021

Hallöchen,

letzte Woche kamen mal wieder drei neue Bücher an und haben meine Prüfungsvorbereitung ein bisschen aufgemischt. Denn so gut Buchpost auch für die Laune ist, so schlecht ist es für die Lernmotivation, wenn man einen Haufen spannender Bücher im Regal stehen hat, die man lieber lesen würde, als die Fachliteratur... 

Als erstes kam "Free Like The Wind" von Kira Mohn bei mir an. Schon der erste Teil ihrer Kanada-Dilogie "Wild Like A River" hat mir sehr gut gefallen, weshalb ich sehr gespannt auf die Fortsetzung war, die sich nun um Rae und Cayden gedreht hat. Vielen Dank also an den KYSS Verlag, dass ich auch den zweiten Teil wieder vorab lesen durfte! Glücklicherweise hatte ich diese Woche schon die Kapazität, das Buch gleich zu lesen und habe auch gestern schon meine Rezension geschrieben. Um mehr verraten zu können, muss ich natürlich auf den Erscheinungstermin am 26. Januar warten, nur schonmal soviel: auch "Free Like The Wind" hat wesentlich mehr zu bieten, als bildreiche Naturbeschreibungen und lässt den Auftaktband weit hinter sich zurück. Also plündert schonmal Euer Sparschwein und holt Euch dieses tolle Buch! 

Auch über den zweiten Neuzugang habe ich mich riesig gefreut. Nachdem Angie Thomas die ganze Welt mit ihrem Debütroman "The Hate U Give" in Aufruhr versetzt hat und es auch ihre zweite Geschichte "On The Come Up" auf die weltweiten Bestsellerlisten geschafft hat, schaut die Lesergemeinde nun gespannt auf ihren neuen Roman "Concrete Rose", der morgen, am 25. Januar bei cbj in der Verlagsgruppe Randomhouse erscheinen wird. Ich muss zum Glück nicht auf morgen warten, sondern lese schon seit vorgestern in dem neuen Roman, der als Vorgeschichte zu "The Hate U Give", aber auch als unabhängige Geschichte gelesen werden kann und bin ganz gefangen in der Geschichte. Vielen Dank also auch an das Bloggerportal der Verlagsgruppe Randomhouse! 

Ebenfalls aus der Verlagsgruppe Randomhouse, diesmal aber vom cbt Verlag, hat mich die Buchvorlage des gleichnamigen Films, "Chaos Walking" von Patrick Ness erreicht. Mit diesem spannenden Roman werde ich dann gleich beginnen, nachdem ich "Concrete Rose" beendet habe! Auch darauf bin ich natürlich sehr gespannt und freue mich auch auf den Film, der nach dem Lesen geschaut werden kann!


Was ist als letztes bei Euch eingezogen?

Liebe Grüße
Sophia


*unbezahlte WERBUNG*

Vielen Dank an die Verlage für die Rezensionsexemplare, was meine ehrliche Meinung jedoch nicht beeinflusst.
 

Donnerstag, 21. Januar 2021

Der neuste Streich von Angie Thomas: "Concrete Rose"

Nachdem Angie Thomas die ganze Welt mit ihrem Debütroman "The Hate U Give" in Aufruhr versetzt hat und es auch ihre zweite Geschichte "On The Come Up" auf die weltweiten Bestsellerlisten geschafft hat, schaut die Lesergemeinde nun gespannt auf ihren neuen Roman "Concrete Rose", der am 25. Januar 2021 bei cbj in der Verlagsgruppe Randomhouse erscheint. Auch ich bin natürlich total gespannt auf diesen neuen Roman, der als Vorgeschichte zu "The Hate U Give", aber auch als unabhängige Geschichte gelesen werden kann und habe mir schon ein Rezensionsexemplar vorgemerkt ;-)

Preis: 14,99€ (Kindle-Edition)
20€ (Gebundene Ausgabe)
Seitenzahl: 416 Seiten
ISBN-10: 3570166058
ISBN-13: 978-3570166055

Inhalt:

Der 17-jährige Maverick weiß aus bitterer Erfahrung: Man ist verantwortlich für die eigene Familie. Als Sohn eines Vaters, der im Knast sitzt, dealt er für die King Lords, damit er und seine Mutter über die Runden kommen. Das Leben ist zwar nicht perfekt, aber seine Freundin und sein Cousin Dre machen es erträglich. Doch als Mav erfährt, dass er Vater geworden ist, steht seine Welt Kopf. Sein Sohn Seven ist vollständig auf ihn angewiesen. Schnell begreift Mav, dass er nicht alles unter einen Hut bekommt: den Schulabschluss zu machen, sich um Seven zu kümmern und zu dealen. Der Ausweg: auszusteigen aus dem Gangleben. Doch die King Lords lassen keinen der ihren einfach so ziehen. Und als ein wichtiger Mensch in Mavericks Leben ermordet wird, steht er vor einer Zerreißprobe zwischen Verantwortung, Loyalität und Rache


Über die Autorin:

Angie Thomas ist in Jackson, Mississippi, aufgewachsen und lebt auch heute noch dort. Als Teenager tat sie sich als Rapperin hervor; ihr ganzer Stolz war ein Artikel im »Right-On! Magazine«. Thomas hat einen Bachelor-Abschluss im Fach Kreatives Schreiben an der Belhaven Universität. Ihr preisgekröntes Debüt »The Hate U Give« erntete ein überschwängliches Presse- und Leserecho und schaffte es auf Anhieb auf Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste. Der Roman wurde 2018 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet und mit der »Hunger-Games«-Darstellerin Amandla Stenberg in der Hauptrolle verfilmt.

(Quelle- Information und Coverbild: Amazon.de. Die Bilder und Cover, sowie die Inhaltsbeschreibungen und Klappentexte sind Eigentum des jeweiligen Verlages bzw. Schriftstellers oder anderweitigen Rechteinhabers.)