Hallöchen,
die heutige Frage wurde (schon vor einiger Zeit) von Kira (Kiras kleine Leseecke) vorgeschlagen. Vielen Dank, für deine Idee, ich bin schon gespannt auf Eure Antworten!
Welches Buch würdest du jemanden empfehlen, der (außerhalb der Schule) noch nie im Leben ein Buch gelesen hat?
Ich hatte die Frage lange Zeit auf meiner Ideenliste stehen und nicht gestellt, da ich selbst keine Ahnung hatte, wie ich sie beantworten soll. Jemanden mit einem einzigen Buch vom Lesen überzeugen, das ist eine ziemlich große und verantwortungsvolle Aufgabe. Die "universelle Buchempfehlung" zu finden, die für alle passt - einfach unmöglich, da die Geschmäcker so unterschiedlich sind, die Genres so divers und die Möglichkeiten endlos. Was antwortet man also auf eine solche Frage? Nimmt man einen spannenden Epos, einen leicht zugänglichen Roman, einen zeitlosen Klassiker, ein herzliches Kinderbuch oder eine anspruchslose Komödie?
Da ich mir nicht weiterzuhelfen wusste, habe ich mich für ein Buch entschieden, das meiner Meinung nach ein bisschen von all dem in sich hat: "Der Spurenfinder" von Marc-Uwe Kling. Der Autor erzählt hier eine mitreißende und originelle Abenteuergeschichte, die sich rund um einen Kriminalfall mit magischen Elementen entspannt. Das Buch ist mit ganz viel Humor für Groß und Klein erzählt und damit sowohl Komödie als auch Kinderbuch, hat Klassiker-Potenzial, ganz viel Herz und Spannung obendrein. Ob das einen wahren Lesemuffel wirklich überzeugen könnte (das Buch hat immerhin noch 336 Seiten), ist natürlich die Frage, aber für mich wäre es ein aussichtsreicher Kandidat.
Was fällt Euch dazu ein?
Liebe GrüßeSophia
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Nächste Woche bei der Montagsfrage:
Welche Bücher, die im Regenwald spielen, kennt Ihr?
Huhu Sophia :)
AntwortenLöschenDas ist eine echt schwere Frage! Ich bin ganz bei dir, die absolut universelle Buchempfehlung gibt es nicht - die Geschmäcker und Wünsche sind da einfach viel zu verschieden, als dass man mit nur einem Buch immer treffen könnte.
Ich würde wohl als erstes herausfinden wollen, warum der/diejenige (außerhalb der Schule) bisher nicht gelesen hat. Manchmal ist ja lediglich das Medium Buch, da wären mit Ebook und Hörbuch ja schon geholfen. Manchmal sind es die falschen Genre, auch dafür würde sich sicher eine Lösung und ein passendes Buch finden lassen (aber eben auch auf bestimmte Genre bezogen und nicht universell). Wenn man aber einfach überhaupt nicht lesen mag, dann würde ich wohl gar nichts empfehlen - zwingen möchte ich ja auch niemanden und wenn das eben nicht das richtige Hobby ist, dann ist das so.
Tatsächlich wüsste ich spontan wirklich nicht, welches Buch ich hier nennen sollte. Ich könnte es jetzt nach Genren aufteilen, aber das will ja die heutige Frage eigentlich nicht^^ und am Ende ist es ja eh eine subjektive Entscheidung.
Lieben Gruß
Andrea
Huhu Andrea,
Löschenja, eine super schwere Frage! Da gibt es sicherlich keine zu 100% passende Antwort darauf... Deine Überlegungen finde ich total hilfreich, manchmal kann es echt einfach am abschreckenden Medium liegen und Ebooks oder vor allem Hörbücher können weiterhelfen. Ansonsten hast du natürlich recht, man kann niemanden bekehren oder zwingen, der das nicht möchte, aber Empfehlungen aussprechen kann man ja immer :)
Liebe Grüße
Sophia
Guten Morgen in die Runde,
AntwortenLöschenich stand vor der gleichen Herausforderung wie Du, Sophia und habe mich für einen strukturierten Weg entschieden und bin auf einen anderen Autor gekommen, wobei der Spurenfinder auch in Ordnung ist, auch wenn ich bei dem kein Potential für einen Klassiker entdeckt habe :)
Hier gehts zu meiner Buchempfehlung.
Viele Grüße
Frank
Hey Frank,
Löschenda haben wir wohl ähnliche Überlegungen angestellt heute. Nicht zu lang, nicht zu altersspezifisch, möglichst verschiedene Genres und universelle Themen... Deine zusätzlichen Gedanken zur Ortsspezifität und vor allem die Idee, ein illustriertes Buch zu nehmen, finde ich ein richtig guter Ansatz. Deshalb denke ich, du hast mit “Der Ozean am Ende der Straße” eine großartige Wahl getroffen!
"Der Spurenfinder" ist sogar auch illustriert, fällt mir da gerade ein :)
Liebe Grüße
Sophia
Hallo Sophia,
AntwortenLöscheneine nicht ganz einfache Antwort......denn jeder Mensch ist anderster/hat andere Vorlieben und somit gibt es keine optimale Buchempfehlung für egal welches Buch auf der Welt....
Ich würde da eher in Richtung Tipp gehen....was gefällt dem möglichen, zukünftigen oder was gefällt ihm überhaupt nicht Leser..Alter/Geschlecht.....und aus diesen Bacis kann man vielleicht ein Tipp/Rat abgeben
.........vielleicht nicht ganz unwichtig zum Einstieg vielleicht nicht unbedingt ein 400 Seiten Roman wählen, denn O.K. ich gehe da mal von mir aus....augenzwickern...
könnte man leicht die Lust verlieren...
Motto ..in der Kürze liegt die Würze...
LG..Karin...
Hallo Karin,
Löschenja das sehe ich auch so - eine universelle Leseempfehlung kann man wohl nicht finden. Ich denke, man könnte wie du vorschlägst, eine Auswahl an kürzeren Geschichten geben, die in verschiedene Richtungen gehen und die Person könnte dann auswählen...
Liebe Grüße
Sophia
Lang, lang ist es her. Aber heute habe ich versucht, die Frage auch endlich mal wieder zu beantworten. Und ich habe eine Lektüre gewählt, die es schon sehr lange gibt und die heute doch irgendwie allgegenwärtig ist. Leider.
AntwortenLöschenhttps://sakuyasblog.blogspot.com/2026/07/bloggeraktion-montagsfrage.html
Huhu Melanie,
Löschenwie schön, dass du mal wieder bei der Montagsfrage dabei bist! Wenn bekannte Gesichter zurückkommen, freue ich mich immer besonders!
Das ist eine gute und wichtige Buchauswahl. Wenn die Menschen in Deutschland nur ein Buch lesen sollten, dann bitte auch aus meiner Sicht eines, das verhindert, dass sich die Vergangenheit wiederholt!
Liebe Grüße
Sophia
Liebe Sophia, das ist eine sehr interessante frage - allerdings für mich ein wenig im Reich der Fiktion angesiedelt. Ich würde bei einer Buchempfehlung zuerst immer auf die Person schauen, ihren Charakter , ihre Persönlichkeit beachten, wobei das natürlich auch nie objektiv sein kann. Der eigene Eindruck über jemanden liegt ja immer im eigenen Welt- und Menschenbild begründet.
AntwortenLöschenIch könnte mir vorstellen *Momo* von Michael Ende zu empfehlen. Es ist ein Märchen , eine schöne Parabel für Jugendliche und Erwachsene Menschen, aus der man sehr viel Tiefe, aber auch Fröhlichkeit und Lebenslust entnehmen kann.
Herzliche Grüsse
Angela vom Literaturgarten.
P:S: ich freu mich sehr DEINEN Blog nun gefunden zu haben und werde gerne hier stöbern.
Liebe Angela,
Löschenda hast du natürlich recht - die Frage ist auch mehr im Hypothetischen angesiedelt, als wirklich ernst gemeint. "Momo" finde ich trotzdem eine tolle Empfehlung von dir, die aus meiner Sicht wirklich sehr universell ist. Genau wie "Die unendliche Geschichte" gibt einem die Geschichte sehr viel, sie ist von allen Altersgruppen lesbar und wunderbar zeitlos.
Liebe Grüße
Sophia