Die Entstehungsgeschichten von Büchern haben immer etwas Magisches an sich, finde ich. Wie "Siramir und der Onyxdrache" entstanden ist, welches ich in der letzten Woche vorgestellt hatte (zur Rezension geht´s HIERLANG), ist aber eine besonders erzählenswerte Geschichte, die ich euch aus vielerlei Gründen unbedingt erzählen muss.
Die Geschichte beginnt am 1. Februar 2017, als mich auf dem 50. Geburtstag meines Onkels eine Frau ansprach, die gehört hatte, dass ich Bloggerin bin. Ob ich mir mal ihre Geschichte anschauen möchte und ihr rückmelden kann, ob sie Potential hat, fragte sie mich. Mein damals 15jähriges Ich fühlte sich natürlich geschmeichelt, dass jemand Wert auf meine Einschätzung legt und mich um Rat fragt. Klar, habe ich gesagt, die Geschichte mitgenommen, gelesen und mich sofort verliebt. Ich habe die damalig ausgedruckte Rohversion an einem Tag beendet, ein Kilo Notizzettel geschrieben und wurde sofort bezaubert von den originellen Ideen und der kindlichen Unschuld und Fantasie, die von Anfang an in der Geschichte steckten. Trotz dass ich nicht gerade der Zielgruppe des Kinderbuchs entspreche, wurde ich geradezu in die Welt von Siri, Drago, Sophie, Sam und all den anderen Figuren hineingezogen und konnte es bis zum Ende nicht mehr beiseite legen. Entsprechend begeistert fiel dann auch meine Rückmeldung per Email aus und so begann ein sehr inspirierender Austausch bestehend aus insgesamt 196 hin und her geschriebenen Mails, etlichen What´sApp-Nachrichten, stundenlangen Telefongespräche und mehreren persönlichen Treffen.












