Montag, 27. Juli 2026

Montagsfrage #222 - Längster Buchtitel?


Hallöchen,



Was ist das Buch mit dem längsten Titel in Eurem Fundus?

Um diese Frage zu beantworten habe ich fast eine halbe Stunde durch mein Regal und meine Rezensionsliste gestöbert. Meine allererste Idee für einen sehr langen Titel war "Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch" von Michael Ende. Nach kurzem Zählen habe ich aber festgestellt, dass dieser "nur" aus 45 Buchstaben besteht und ich einige Buchtitel habe, die deutlich mehr auf die Waage bringen. Um die Liste nicht zu umfangreich zu gestalten, zeige ich Euch jetzt Bücher, die die 50-Buchstaben-Marke (ohne Leerzeichen) toppen:

Samstag, 25. Juli 2026

Spotlight Sachbuch: WIR - Weil nicht egal sein darf, was morgen ist


Die Fakten

Titel: WIR: Weil nicht egal sein darf, was morgen ist
Autorin: Louisa Dellert
Verlag: Komplett-Media Verlag (14. September 2021)
Genre: Sachbuch
Seitenzahl: 224 Seiten
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Meine Eindrücke

Nachdem mir "Unshame" von Louisa Dellert so gut gefallen hat, habe ich beschlossen, auch ihre anderen Sachbücher zu lesen. Zuerst habe ich mich "WIR" gewidmet, welches 2021 während der Corona-Pandemie entstanden ist und sich den großen Herausforderungen dieses Jahrzehnts widmet: Feminismus, Klimakrise, Chancen(un)gleichheit in Deutschland, Migration und Flucht, (Alltags-)Rassismus in Deutschland und digitale Gewalt. 

Freitag, 24. Juli 2026

Zeit nach Mitternacht


Allgemeines

Titel: Zeit nach Mitternacht
Autorin: Naomi Novik
Verlag: cbt (12. August 2026)
Genre: Kurzgeschichten Sammlung
Seitenzahl: 617 Seiten
Originaltitel: Buried Deep (übersetzt von Marianne Schmidt)
Link: Hier klicken!







Inhalt

Was wäre, wenn Elizabeth Bennet und Mr Darcy Drachenreiter wären, im alten Rom auf einmal Dracheneier ausgebrütet würden und eine Pilzhexe auf der Scholomance-Akademie lernen müsste, dass der schlimmste Feind manchmal der eigene Mitbewohner ist?
13 fantastische Kurzgeschichten entführen in bekannte und in brandneue Welten, von den düsteren, magischen Hallen der Scholomance-Akademie, über das kalte Reich des Silbers und hoch hinaus in die Lüfte, auf dem Rücken eines Drachens. Die Geschichten lassen liebgewonnene Charaktere auferstehen, erschaffen neue, spannende Figuren und geben sogar einen ersten, exklusiven Einblick in Naomi Noviks kommende Fantasy-Reihe.



Meine Meinung


Nachdem mich Naomi Novik mit Romanen wie „Das kalte Reich des Silbers“ und „Das dunkle Herz des Waldes“ begeistert hat, war ich sehr gespannt auf ihre Kurzgeschichtensammlung „Zeit nach Mitternacht“. Und obwohl Kurzgeschichten für mich oft das Problem haben, dass gute Ideen zu schnell wieder vorbei sind, hat diese Anthologie genau das bestätigt: Die Geschichten sind so originell und atmosphärisch, dass ich sie am liebsten alle als vollständige Romane gelesen hätte.

Donnerstag, 23. Juli 2026

Eine ganz dumme Idee


Allgemeines

Titel: Eine ganz dumme Idee
Autor: Fredrik Backman
Verlag: Goldmann Verlag (20. September 2021)
Genre: Roman
Seitenzahl: 464 Seiten
Originaltitel: Folk med angest (übersetzt von Neil Smith)
Link: Hier klicken!





Inhalt

Eine Kleinstadt in Schweden kurz vor dem Jahreswechsel: An einem grauen Tag findet sich eine Gruppe von Fremden zu einer Wohnungsbesichtigung zusammen. Sie alle stehen an einem Wendepunkt, sie alle wollen einen Neuanfang wagen. Doch dieser Neuanfang verläuft turbulenter als gedacht. Denn wegen der ziemlich dummen Idee eines stümperhaften Bankräubers werden auf einmal alle Beteiligten zu Geiseln. Auch wenn davon niemand überraschter ist als der Geiselnehmer selbst. Es folgt ein Tag voller verrückter Wendungen und ungeahnter Ereignisse, der die Pläne aller auf den Kopf stellt – und ihnen zeigt, was wirklich wichtig im Leben ist …


Bewertung

"Eine ganz dumme Idee" wurde mir von meiner Kollegin empfohlen und ausgeliehen. Als mein erstes Buch von Fredrik Backman (sein bekanntestes, "Ein Mann names Ove" kenne ich nur als Film), wusste ich ehrlich gesagt nicht so recht, was mich erwarten würde. Ich hatte mit einer unterhaltsamen Geschichte gerechnet – vielleicht etwas skurril, vielleicht ein wenig philosophisch –, aber nicht mit einem Roman, der mich gleichermaßen zum Lachen, Mitfiebern und Nachdenken bringt.

Montag, 20. Juli 2026

Montagsfrage #221 - Bücher im Regenwald?


Hallöchen,

vor ein paar Monaten habe ich mal nach Buchempfehlungen gefragt, die in einer Wüste spielen (Montagsfrage #184). Da kamen einige sehr interessante Titel heraus, weshalb ich gerne angelehnt daran eine weitere Frage stellen würde. Und zwar zu einem anderen in meinen Augen für Bücher sehr attraktiven Schauplatz: dem Regenwald.


Welche Bücher, die im Regenwald spielen, kennt Ihr?

Der Regenwald hat eine ganz eigene, dichte Atmosphäre – er kann magisch, wunderschön, aber auch unheimlich und gefährlich sein. Interessanterweise sind mir neben den beiden Kinderbuchklassiker "Das Dschungelbuch" von Rudyard Kipling und „Maia oder Als Miss Minton ihr Korsett in den Amazonas warf“ von Eva Ibbotson vor allem Bücher aus dem Fantasy oder Horrorgenre eingefallen, in denen der Wald als bedrückend, bedrohlich, wild wuchernd oder abartig dargestellt wird. Vielleicht fallen Euch ja noch ein paar schönere, herzerwärmendere Dschungel-Bücher ein...