Dienstag, 4. Oktober 2016

Weil ich Will liebe

 



Allgemeines:

Titel: Weil ich Will liebe
Autor: Colleen Hoover
Genre: Roman
ISBN: 978-3423715843
Preis: 12,99 € (gebundene Ausgabe)
9,95 € (Taschenbuch)
7,99 € (Kindle-Edition)
! Kostenloser Hörspiel-Download!
10,99 € (Audio-CD)
Weitere Bände: Weil ich Layken liebe;
Weil wir uns lieben




Inhalt:


"Ich war lange wie betäubt und habe mehr funktioniert als gelebt. Eigentlich hat mein Leben erst am 22. September vor fast eineinhalb Jahren wieder begonnen:
den Tag, an dem ich Lake begegnet bin."

Es ist jetzt über ein Jahr her, dass Will Layken zum ersten Mal begegnet ist. Sie sind nun schon seit einiger Zeit zusammen und es könnte nicht besser laufen, abwechselnd kümmern sie sich um ihre Brüder Kel und Caulder und ermöglichen ihnen so ein schönes Familienleben. Auch ihre beiden Freunde Eddie und Gavin, die immer noch ein Paar sind, nehmen regen Anteil an ihrem Familienleben.   Alles könnte so schön sein, doch als Will im neuen Studienjahr auf seine Ex-Freundin Vaughn trifft, beschließt er, Layken nichts davon zu erzählen. Ein fataler Fehler, denn als Layken die beiden zufällig sieht, missversteht sie die Situation.
Will bemerkt zu spät was er mit seinem Verschweigen angerichtet hat und hat fortan das Problem zu Layken durchzukommen, denn sie schaltet komplett auf Durchzug. Völlig verzweifelt versucht nun Will, ihr zu beweisen dass es für ihn nur sie gibt......


Bewertung:

"Das Herz eines Mannes,
das nicht von der Liebe einer Frau
erfüllt wird, ist keins.
Das Herz einer Frau,
das nicht von der Liebe zu einem Mann
erfüllt wird, ist keins.
Aber ein Herz zu haben,
das liebt und geliebt wird,
kann schmerzhafter sein,
als keines zu haben,
denn wo nichts ist,
kann auch nichts brechen."


Mir gefällt die Covergestaltung mit jedem Band besser. Ein mattes, weißes Buch mit einem blaugrünen Farbklecks auf Glanzpapier in der Mitte des Buches und der Titel wieder auf Mattpapier - der abgehoben glänzende Effekt der dabei entsteht finde ich sehr gelungen. Der Name Will ist wie auf dem Vorband wieder in schwarz hervorgehoben.

Es ist sehr schlicht gehalten, sieht aber gleichzeitig sehr edel und modern aus. Manchmal ist weniger eben mehr.  Mir ist nur immer noch nicht ganz klar, warum der Titel "Weil ich Will liebe" lautet, wenn Will die Geschichte erzählt. Wie schöner beim ersten Teil finde ich den englischen Titel da schöner.

Das Buch geht zwar nicht gleich weiter, wo das letzte aufgehört hat aber man wird trotzdem sofort von der Geschichte eingenommen. Dieser Band ist aus Wills Sicht geschrieben ist, nachdem Layken den Anfang dieser Lovestory erzählte. Anfangs wird bloß mit Tagebucheinträgen die Geschichte erzählt, was mich etwas verwirrt hat doch dann beginnt der eigentliche Plot und die Tagebucheinträge zieren den Anfang jedes Kapitels, was mir wirklich sehr gut gefallen hat. Ich habe aber die Songtext Zitate der Avett-Brothers etwas vermisst. Der Perspektivwechsel gefällt mir, denn so erfährt man noch mehr über Will, seine Gefühle und Gedanken, seine Probleme bei der Erziehung der kleineren Geschwister und seine große Liebe Layken gegenüber.


Erneut spielt die Autorin mit Worten, nicht nur in Form von Slams - die auch dieses Mal wunderschön sind-, sondern auch in Form von kleinen Sprüchen. Die Idee, dass Laykens Mutter den beiden ein paar Weisheiten hinterlassen hat, hat mich wirklich sehr berührt. Colleen Hoover bleibt ihrem Stil treu und der Leser wird wieder mitgerissen, zumindest ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen. 

Ich empfand die Geschichte wirklich authentisch, weil einfach alles passte - Plot, Protagonisten, sowie alle anderen Figuren.

Natürlich spielen Will und Layken ganz klar die Hauptrollen in den Geschichten, doch all die anderen wichtigen Personen sind so vielschichtig und nahtlos integriert, dass auch diese einzeln als Hauptcharaktere dienen würden. Es wird beim Lesen das Gefühl geweckt, man gehöre zu dieser einzigartigen Familie, ist ein Teil von ihr.

Will ist als Ich-Erzähler wirklich sehr überzeugend, dafür büßt meiner Meinung nach Layken etwas an Glaubwürdigkeit ein. Sie reagiert für ich persönlich viel zu heftig auf den Stirnkuss, den Will seiner Ex gibt und verstrickt sich immer weiter in seltsamen Emotionen. Ich kann ihre Enttäuschung durchaus nachvollziehen, aber so auf stur zu schalten, halte ich für kindisch.

Zusehen wie Kel und Caulder langsam erwachsener werden fand ich sehr amüsant, ich möchte hier nichts vorwegnehmen, aber die beiden jungen Eltern haben alle Hände voll zu tun mit ihren pubertierenden Jünglingen. Eddie und Gavin sind so witzig und aufgeschlossen wie immer, kommen aber mit einer riesigen Überraschung an. Es gab natürlich auch Nebencharaktere die mir nicht gefallen haben, Vaughn und Reece zum Beispiel, warum müsst ihr schon selbst lesen. Das ist natürlich Absicht der Autorin. Aber auch Laykens Mutter war in diesem Band durchaus präsent, wenn auch auf eine andere Art und Weise.


Besonders gut aber hat mit Kiersten gefallen, ein junges Mädchen, das neu in der Nachbarschaft ist und auf das Wills Bruder Caulder ein Auge geworfen hat. Sie bringt mit ihrer Mutter Sherry ordentlich Witz in die ganze Story. Die beiden sind herrlich verrückt und durchgedreht, gehören jedoch sehr bald praktisch zur Familie.

Diese Offenheit und Herzlichkeit des ganzen Buches hat mich berührt, wenn zum Beispiel alle abends zusammensitzen und das berühmte Spiel "Zuckerstück und Säureband" spielen, bei welchen man den schönsten und den schlimmsten Augenblick des Tages nennt.

Die regelmäßigen Besuche bei den Poetry-Slams im "Club N9NE" waren auch in diesem Buch mein absoluter Höhepunkt. Es waren superschöne Texte dabei, vor allem hat mir der über das Schreiben an sich sehr gut gefallen, weil es der Autorin gelungen ist, alle Aspekte unterzubringen und gleichzeitig noch total motivierend zu wirken. Ich habe mir fest vorgenommen, mir irgendwann die englischen Originale zu kaufen, da die Übersetzungen leider nicht die ganze Magie vermitteln können.

Auch wenn man dachte, die beiden Hauptfiguren haben im ersten Teil schon so viel Drama gehabt, dass hier eigentlich nichts mehr geschehen kann, irrt man sich gewaltig. Denn auch hier scheint eine Katastrophe die nächste zu jagen. Das machte das Ganze so spannend, dass ich es nicht über mich brachte, das Buch aus der Hand zu legen! Wirklich toll.

 Natürlich hört sich das mal wieder alles sehr kitschig an, aber in diesem Buch geht es um viel mehr als es am Anfang erahnen lässt. Es zeigt nicht nur die guten und friedlichen Seiten auf sondern auch viele Zweifel, Depressionen, Folgen von Verantwortung, fatale Fehler und sinnlose Trotz-Aktionen, die einen zwar als Leser aufregen aber realistisch dargestellt sind.

Gegen Ende habe ich jedoch gedacht Colleen Hoover möchte ihre treuen Leser zu emotionalen Wracks zerschlagen und ich muss gestehen, dass ich schnell das Ende lesen musste, um überhaupt weiter lesen zu können. Was genau passiert, will ich nicht sagen aber es auf jeden Fall sehr mies und unglaublich gemein von der Autorin!
Das wirkliche Ende ist dann eigentlich sehr kitschig und richtig übertrieben, da man aber davor sehr um die beiden gebangt und jede Hoffnung auf ein glückliches Ende aufgegeben hat, fand ich es einfach nur schön.

Das noch der dritte Teil dieser Will & Layken-Trilogie "Weil wir uns lieben" ungelesen in meinem Schrank steht und darauf wartet gelesen zu werden, ist eindeutig mein Zuckerstück des Tages


 
Fazit:

Das Buch ist absolut genial! Es hat mich emotional getroffen, ich konnte sämtliche emotionalen Regungen der Charaktere nachempfinden, die Positiven genauso sehr wie die Negativen. Es lebt vor allem von den Charakteren aber auch von den wunderschönen Lyrikeinlagen zwischendurch. Es kommt nicht oft vor, dass der zweite Teil einer Reihe mich mehr von sich überzeugen kann als der Erste, aber Colleen Hoover ist dies mit "Weil ich Will liebe" eindeutig gelungen.

Wer bei "Weil ich Layken liebe" geweint hat, sollte sich bei diesem Buch auf Sturzbäche vorbereiten.

Montag, 3. Oktober 2016

Montagsfrage #1 - 03.10.2016


https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgQxFHYUbeo5ZzM0BUHycg-QvdNPbfsXr2R_eOJur_HY8B3IwLxUhkkWJvoVWb5z83f5TAVf5swX-XU494LOmiF68AfpK8mdAFrJrFOQF5I1wGbg06RSTJfEamG1cCwvSAqI1HhQ_HVZOjm/s1600/montagsfrage_banner.png
 
 Halli Hallo,
 
Hier meine Antwort zur allwöchentlichen Montagsfrage der lieben Buchfresserchen.
 

Bist du eher ein geduldiger Schnäppchen-/Mängelexemplarjäger oder Neu-Käufer?

 
 Also bei mir ist das unterschiedlich. Wenn ich ein spezifisches Buch will, dann bin ich eher ungeduldig und renne meistens in die Buchhandlung und kaufe es mir zum regulären Preis. Wenn es bei mir in der nähe aber einen Bücherflohmarkt gibt oder den alljährlichen Taschenbuch-Schnäppchenmarkt meiner Buchhandlung, dann gehe ich dort natürlich auf Schnäppchenjagt :)

 LG Magda

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Sonnenschwinge - Die Nacht der Elemente

 
 
 
Allgemeines:
 
Titel: Sonnenschwinge - Die Nacht der Elemente
Autor: Lia Haycraft
Genre: Fantasy
ISBN-13: 978-9963534388
Preis: 2,99€ (Kindle-Edition)
12,99€ (Broschiert)
"Sonnentochter - Die Nacht der Elemente"  (?)
 
 
 
Inhalt:
 
"Er drehte sich zu ihr und küsste sei auf den Kopf. "Ich wünschte, wir hätten uns woanders kennengelernt." Seine Worte waren leise.
"Das wünsche ich auch."
 
Gerade stand Ruben noch in der Tate Gallery in London, jetzt befindet er sich plötzlich in Axikon, der Welt der unendlichen Nacht. Neugierig lässt er sich auf diesen magischen Ort ein und begegnet der hübschen und geheimnisvollen Sotai, die aussieht wie ein Mensch, sich jedoch in den Wind verwandeln kann. Vom ersten Moment an ist Ruben von ihr fasziniert, obwohl auf der Erde seine Verlobte wartet. Ruben will sich auf das Abenteuer einlassen, doch kein Mensch darf in dieser Welt bleiben und so will Sotai ihn unentdeckt zur Erde zurückzubringen. Jedoch müssen beide bald feststellen, dass ihr Vorhaben weitaus gefährlicher ist, als es anfangs scheint ...
 Bewertung:
  
 "Die Monde Enxía und Serniwe spiegelten sich in dem schmalen Bachlauf zwischen Abertausenden von Sternfischen, die aufleuchteten, wenn sie vorbeischwammen."
 
Das ist der erste Satz des vorletzten Bandes der "Die Nacht der Elemente" - Reihe von Lia Haycraft. Nach  "Mondtochter" und dem zweiten Teil, "Mondschwinge" handelt dieses Buch auch wieder von anderen Charakteren, welche aber mit Sotai teilweise bekannt waren. Ich muss gleich zu Beginn sagen, dass mir diese Reihe immer besser gefällt und ich diesen vorletzten Teil wohl bis jetzt  am besten finde! Ich war eigentlich immer von einer Trilogie ausgegangen und bin nun freudig überrascht, dass es anscheinend noch einen weiteren Teil geben soll, der "Sonnentochter" heißt.
 
Das Cover ist mal wieder sehr hübsch geworden. Wieder ist ein Mädchen zu sehen, welches meinen Vorstellungen zu Sotai recht nahe kommt, mich aber trotzdem etwas verärgert hat, da ich Models auf Cover recht ablehnend gegenüberstehe, was ihr bestimmt so langsam wisst. Dieses Mal ganz in goldenen und schwarzen Tönen mit einigen roten und blauen Akzenten. Die Farben sind sehr passend gewählt, auch da Ruben zu Beginn einen Orakelkäfer mit diesen Farben erhält. Das Blau steht für Wind, Sotais Element, das das zusehende Mädchen schwungvoll umspielt. Das Rot im schön geschwungenen Titel steht für die Liebe und das Gold für die Sonnenschwinge. Was es damit auf sich hat? Lasst euch überraschen!
 
19 Jahre sind seid dem letzten Band vergangen, viel hat sich nicht verändert. Eigentlich will Sotai in Zukunft besser auf ihr Herz aufpassen und es nicht so leichtfertig verschenken wie bisher. Doch der gutaussehenden Ruben bringt ihre Pläne zum wanken. So viel verbindet die beiden, aber eine Liebe scheint unmöglich, gehören sie doch in verschiedene Welten. Er kann nicht in Axikon bleiben, denn es ist Menschen verboten und würden es die Ältesten mitbekommen, würden sie ihn auf die Erde schicken, aber seine Erinnerungen an ihre Welt einbehalten. Um das nicht zu riskieren, muss Sotai ihn unbemerkt zur Erde zurückbringen. Beide haben Angst vor dem unausweichlichen Abschied, denn auf der Erde lauert das gefährliche Sonnenlicht, welches Sotais Haut verbrennen würde. Noch während sie überlegt, wie viel sie bereit ist für Ruben aufzugeben, wird einer der Wächter Axikons, die Sonnenschwinge Miro, schwer verletzt und verliert seine Bestimmung. Während die beiden versuchen, Miro, welcher alles vergessen hat, ein neuen Leben auf der Erde zu ermöglichen, bemerkt Sotai, dass ihr Schicksal doch enger mit Rubens verbunden ist, als sie gedacht hat...
 
"Sie würde nicht altern, Ruben schon. Sie konnte nicht bei Tag raus, Ruben schlief vermutlich überwiegend in der Nacht, wenn sie wach war. Es war fast wie in diesen kitschigen Vampirliebesgeschichten, wovon Kani ein paar besaß. Am Ende biss der eine den anderen und beide blieben glückliche Vampire. (...)
Aber dies war kein Roman, sondern das wahre Leben."
  
Die Geschichte um Sotai und Ruben ist aber nur einer der Handlungsstränge in diesem Buch. Neben den beiden geht es, etwas im Hintergrund, auch noch um Mahin, das über fünfhundert Menschenjahre alte Ratsmitglied, welche wir schon aus "Mondschwinge" kennen. Sie trauert um den Erinnerungsverlust von Miro, in den sie heimlich verliebt war und macht sich auf die Suche nach der neuen Sonnenschwinge. Dabei trifft sie auch ihren lange vergessenen Zwillingsbruder, ein bekanntes Gesicht, wieder und findet eine neue Liebe...
 
Ein ganz nebensächlicher Handlungsstrang, den ich eigentlich schon fast als unnötig und unbedeutend abgetan hatte, tritt gegen Ende noch einmal kurz in den Vordergrund. Umbra Jones, die rachsüchtige Mutter von Raja und Hobby-Bösewicht, räumt ihren Platz im Spiegelrat für ihre Tochter und verschwindet auf die Erde mit undurchsichtigen Plänen. Hat sie etwa von ihren Racheplänen immer noch nicht Abstand genommen...? 
  
"Umbra drehte sich zur Seite, verwandelte sich in eine Wolke aus Eisblumen und flog mit dem Käfer über den See. Sie verschwand in der Dunkelheit. Augenblicklich wusste Mahin, dass Umbra etwas plante. (...)
Mahin flüsterte einen Namen und hoffte, dass sie unrecht hatte."
  
Dieser dritte Teil verwebt viele neue aber auch bekannte Gesichter kunstvoll zu einer einzigen Geschichte. Kasumi und ihr Geliebter Ivan nehmen einen nicht unbedeutenden Platz ein, auch Lucija, Sander und deren Sohn Aidan, das neue Element des Feuers, kommen vor. Altbekannte wie Sotais Eltern, Kasumis Großeltern, der Rabenmann Artus und die Wächterin der Grenze Elfrun dürfen wir ebenfalls wieder treffen. Was ich im zweiten Teil etwas vermisst hatte, die genauere Erläuterung von Mond- und Sonnenschwinge, wird endlich geklärt und auch noch einmal Axikon genauer beschrieben. Leider konnte man Miro, seine Geschichte als Sonnenschwinge und der doch etwas rätselhafte Epilog am Ende von Band Zwei nicht mehr näher kennenlernen. Allgemein geht es in diesem Band viel ruhiger zu, romantisch, beschaulich und trotzdem spannend. Sehr interessant ist es auch, Axikon noch einmal aus der Sicht eines Menschen zu erleben.
  
"Bäume, Häuser, seltsame Fabelwesen wie Einhörner und Drachen, Blumen, die zu brennen schienen, Regenbogen, Wolken, Schnee und Eisblumen, Herbstlaub, Wasserfontänen und rot leuchtenden Regen wie Feuerfunken."
 
Der Schreibstil ist locker-flockig, wie ich das auch schon gewohnt war, dieses Mal wieder mit vielen tollen Beschreibungen und in angenehmem Tempo.
Wie ich schon einige Male in vorherigen Rezensionen betont hatte, hat die Autorin die einmalige Gabe, mit ihren Worten ein Bild zu gestalten, dunkel, schillernd, glänzend und geheimnisvoll wie die Welt, die sie erschaffen hat. Mit dem malerischen Stil, der sehr beschreibend und treffend das Geschehende umschreibt, ist es sehr angenehm und einfach zu lesen und die Seiten rauschten wieder nur so vorbei. Der ständige Wechsel zwischen Erde und Axikon und die Reaktion der Charaktere darauf ist sehr interessant rüber gebracht. Sotai fühlt sich auf der Erde fremd und hilflos, während Ruben mit Axikon zuerst nicht sehr viel anfangen kann.
 
Die Idee mit den Elementen und auch der recht gewöhnliche und nicht gerade überraschende Verlauf des Plots ist zwar nicht wirklich etwas, was man noch nicht zuvor schon mal irgendwo gelesen hat, doch trotzdem erschien es mir ausreichend abwechslungsreich und faszinierend mystisch, dass es mich in seinen Bann gezogen hat. Axikon, der Spiegelrat und die beiden Schwingen sind jedoch etwas komplett Neues, was die Geschichte einzigartig macht. Auch die Nacht, der Mond und dessen Kraft konnte seine magische Anziehungskraft auf mich wieder ausüben und hat somit meine Faszination zu dem Buch verstärkt.
Oft hatte ich das Gefühl, leichte Dopplungen zum zweiten Teil zu lesen, doch das hat mir nicht wirklich etwas ausgemacht.
 
Sotai, welche man schon aus "Mondschwinge" kennt, ist von einem lebensfreudigen jungen Mädchen zu einer stürmischen und abenteuerlustigen Frau geworden. Ihr Element ist der Wind und genau so ist auch ihr Charakter. Mit ihrer aufgeweckten Art bringt sie viel Schwung in die Geschichte. Sofort war sie mir sympathisch, nachdem ich sie schon im Vorgängerband super fand. Was mir aufgefallen ist, ist das seltsamerweise alle Hauptcharaktere der drei Bände das Element des Windes tragen, Sander, Ivan und nun auch Sotai. Witziger Zufall ;-)
 
"Ist Grün deine Lieblingsfarbe?", fragte Ruben. (...) 
"Ja. Und deine?" (...)
"Meine auch", sagte er. "Bei uns ist Grün die Farbe der Hoffnung", flüsterte Ruben. Er war sich nicht sicher, ob sie es gehört hatte, und er war sich genauso wenig sicher, ob er wollte, dass sie es gehört hatte. Er wusste überhaupt nicht, was er hoffen sollte..."
 
Ruben jedoch blieb mir etwas zu blass. Leider konnte ich nicht wirklich eine Bindung zu ihm aufbauen. Was er auf der Erde so macht, was er mag, sein Leben, sein Charakter, alles erfährt man sehr spät und recht oberflächlich. Er hat eine Verlobte, stört sich aber nicht sonderlich daran, sonst weiß man am Ende nur, dass er in London wohnt und Lehrer ist. Vielleicht lag es daran, dass es so viele neue Charaktere gab, die im Schnelldurchlauf charakterisiert werden mussten, oder ich habe einfach das Wichtigste überlesen, doch er konnte einfach keine Tiefe entwickeln. Auch das Problem mit der Verlobten löst sich viel zu einfach auf und hinterlässt keinerlei Bedauern in ihm. Eigentlich schade.
 
Mahin ist recht traurig und unbeholfen in der Welt der Menschen, aber eine wirklich treue und liebenswürdige Seele. Wer ihr lange vermisster Bruder ist, will ich hier nicht verraten, es ist aber eine nette Überraschung.
Umbra bleibt in diesem Teil sehr im Hintergrund und verschwindet am Ende doch sehr trivial. Ich hätte mir da ein bisschen mehr erhofft, da sie eigentlich immer präsent war und mich mit ihrer Art doch fasziniert hatte.
 
"Umbra, die eisige Frau ohne Herz. Sotai schauderte und betete, dass sie dieser Frau nie wieder begegnen musste."
 
Eine ganze Reihe an Nebencharakter wird eingeführt, darunter die 4 neuen Elemente darunter Tian und Aidan, Amber und Lynnelle werden hingegen nur kurz angesprochen. Auch der Spiegelrat lernt man näher kennen und am Ende wird endlich alles gut.
Wirklich viele überraschende Wendungen gab es nicht und die Erkenntnisse, die es gab, waren für mich doch sehr voraussehbar. Auch das Ende ist nicht so spektakulär, wie es hätte sein können, doch umso interessanter ist es, das mich das Buch dennoch sehr in seinen Bann gezogen hat. Woran genau das lag, kann ich nicht sagen, doch die ganze Reihe umgibt eine wunderschön magische Atmosphäre, welche mich auch sehr auf den vierten Teil gespannt werden lässt.
 
 "Sotai hatte das Gefühl zu schweben, alles um sie herum war weich und leise. Es gab keine Farben und niemand störte sie, bis der Schmerz kam. Er füllte sie aus , verebbte aber jedes Mal sehr schnell. Sie hatte kaum Kraft übrig um sich Gedanken zu machen."
  
 
Fazit:
 
Wieder einmal gute 4 Sterne für einen etwas ruhigeren, romantischeren und vielseitigeren dritten Teil, welcher für mich der beste der Reihe um "Die Nacht der Elemente" darstellte.


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*unbezahlte WERBUNG* 
Vielen Dank an die Autorin und den Verlag für das Rezensionsexemplar, was meine ehrliche Meinung jedoch nicht beeinflusst hat. 
(Quelle- Information und Coverbild: Amazon.de. Die Bilder und Cover, sowie die Inhaltsbeschreibungen und Klappentexte sind Eigentum des jeweiligen Verlages bzw. Schriftstellers oder anderweitigen Rechteinhabers.)
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Sonntag, 2. Oktober 2016

Mondschwinge - Die Nacht der Elemente

 
 
 
Allgemeines:
 
Titel: Mondschwinge - Die Nacht der Elemente
Autor: Lia Haycraft
Genre: Fantasy
ISBN: 978-9963530502
Preis: 2,99€ (Kindle-Edition)
11,99€ (Broschiert)
Weitere Bände: Mondtochter;
Sonnenschwinge
 
 
 
Inhalt:
 
"Kasumi, ich brauche dich.
Ich werde dir jemanden schicken, der dich zu mir bringt.
Bald.
Deine Großmutter, Analyn"


Kasumis Großmutter verschwand vor gut vierzig Jahren, ohne eine Spur zu hinterlassen. Als sich der Tag ihres Verschwindens jährt, sucht Kasumi für ihren im Krankenhaus liegenden Großvater nach ihr. Sie lernt den charmanten Ivan kennen, ahnt jedoch nicht, dass er der Bote ist, von dem Analyn in ihrer rätselhaften Notiz sprach.
Ivans blaue Augen ziehen Kasumi sofort an, doch wie soll er ihr helfen, ihre Großmutter zu finden? Und warum kann angeblich nur sie Analyn retten?
Es beginnt die gefährlichste Zeit ihres Lebens, denn die Reise zu dem Ort Axikon, wo Analyn gefangen ist, birgt viele Hindernisse. Werden Ivan und Kasumi es schaffen, Analyn zu befreien?
 

 
Bewertung:
 
DISCLAIMER: Da dieses Buch der zweite Teil einer Trilogie ist, können mögliche Spoiler nicht vermieden werden!!!
 
Dieses Buch ist der zweite Teil der Fantasy Trilogie um die Geschichte der Arantai. Nach dem vorran gestellten Teil "Mondtochter" handelt "Mondschwinge" von anderen Hauptpersonen, lässt aber einige nette und weniger nette Überschneidungen zu. Sander hat eine kurze Rolle, leider treffen wir aber auch wieder auf die abscheuliche und rachsüchtige Umbra.
  
"Die Luft flirrte, das Wasser flog näher und Kasumi sah ihr Spiegelbild. Sie schrie, während sie darauf zufiel. (...) Unheimliche Augen starrten Kasumi aus dem Wasser an, sie waren tiefschwarz und hatten weder Pupillen noch einen Streifen weiß darum."
  
Das Cover wirkt wieder fantasievoll und verschnörkelt. Wenn nicht schon wieder ein Modelgesicht darauf zusehen wäre, würde ich sagen, es hätte mir sehr gut gefallen. In den selben dunklen Rottönen mit dunklem Grund und hellen Akzenten wird ein Mädchen gezeigt, dass auf dem Boden liegt und von etwas, das an schwarze Federn erinnert, bedeckt wird. Der Titel ziert das Ganze schwungvoll. Es wirkt mysteriös und schwungvoll dynamisch, wie auch der erste Band, was aber meiner Meinung nach atmosphärisch eher nicht so gut passt. Ich hätte eher etwas ruhigeres, klareres erwartet, das zu den Gemütern der Hauptpersonen passt. Trotzdem sehr hübsch anzusehen...
 
Die Geschichte beginnt 19 Jahre nach dem ersten Band.... in Axikon. Ivan, welchen wir schon aus dem ersten Band kennen, hat begriffen, dass Umbra ihn nur ausgenutzt hat und als er auch noch zu Unrecht von der Spiegelinsel verbannt wird, muss er sich nach einem neuen Ort zum Leben umsehen. Als er auf seiner Suche in dem kleinen Dorf Lennoxi auf Analyn trifft, deren Geschichte ihn seltsam rührt, beschließt er, ihr einen Gefallen zu tun und auf die Erde zu reisen. Dort soll er deren Enkelin, Kasumi, einweihen und mit nach Axikon zu ihrer Großmutter bringen, denn nur sie kann ihre Analyn retten. Natürlich hat er nicht damit gerechnet, das diese junge Frau vergessene Gefühle in ihm weckt...
  
  Erster Satz: "Kasumi drückte die Klinke hinunter und hielt die Luft an, bevor sie die Tür öffnete und um die Ecke spähte."
  
Sehr gemächlich startet das Buch in das Leben der zwanzigjährigen Musikstudentin Kasumi. Die aufgeweckte junge Frau verspricht ihrem Großvater Georg, der nach einem Herzinfarkt im Krankenhaus liegt, seine alljährliche Suche nach seiner lange verschollenen Frau aufzunehmen. Als sie dann eine Nachricht von eben dieser Frau erhält und einen rätselhaften Rabenmann Artus kennenlernt, der ihr kryptisch prophezeit, dass sie bald jemand abholen kommt, ist sie sofort Feuer und Flamme. Um ihrer Großmutter zu helfen und sie wieder mit ihrem Großvater zusammen sie alles tun. Als sie dann auf einer Party den gutaussehenden Ivan trifft, ahnt sie zunächst nicht, dass er der Bote ist, von dem der Rabe gesprochen hat. Die beiden kommen sich rasend schnell näher, was zunächst etwas unrealistisch wirkt, aber sehr romantisch und herzerweichend dargestellt ist. Vom Einstieg her ist das Buch fast wieder wie ein Neustart, da auch Kasumi und der Leser in eine neue Welt eingeführt werden müssen: Axikon. Nachdem ich anfangs Schwierigkeiten mit der Vorstellung dieser Welt hatte, bin ich recht schnell reingekommen und habe begonnen diesen Ort zu lieben. 
  
"Ivan setzte seinen Weg fort. Bald endeten die Dünen und Palmen und riesige Bäume umgaben ihn. Glühende Schmetterlinge flatterten zwischen den segelgroßen Blättern hindurch. Leuchtende Vögel mit bunten Federn stiegen in den dunklen Himmel empor und sahen beinahe aus wie ein Feuerwerk."
  
Am Anfang lernt man beide Charaktere in ihrem bisherigen Umfeld kennen, Kasumis normales leben auf der Erde und auf der anderen Seite Ivans Alltag in der Spiegelwelt, bevor sie sich dann schlussendlich treffen und die eigentliche Geschichte beginnt. Der ruhigere und informative Teil verlief relativ schnell und konnte mich gut informieren ohne langweilig zu wirken.
Ab dem Treffen der beiden wird es romantischer und gleichzeitig auch rasanter. Es ergeben sich einige brenzlige Situationen, welche nach und nach gemeistert werden müssen. Ab ihrem ersten Treffen wurde ich praktisch in das Buch hineingesogen und konnte nicht mehr so schnell aufhören zu lesen.
 
Kasumi ist ein Charakter, den man mit seinen liebenswürdigen Wesenszügen schnell ins Herz schließt. Sie ist ein lebendiger und offenherziger Charakter, voller Abenteuerlust und Vertrauen. Anders als die eher mysteriöse und nachtaktive Lucija, ist sie eher der offene und lebenslustige Typ, was mir sehr zugesagt hat. Trotzdem steckt in ihr viel Kraft, sie ist recht impulsiv, was mich doch manchmal etwas schmunzeln ließ. Ihre Liebe zu ihrer Familie und Ivan lässt kaum einen zweifelnden, hinterfragenden Gedanken zu und sie beschließt einfach sofort zu helfen. Das lässt sie zuerst etwas naiv erscheinen, zunächst völlig irritiert und überwältigt von den vielen Begegnungen und Erfahrungen. Im Laufe der Geschichte wandelt sich dies aber enorm. Sie wird stärker und besonnener, macht innerhalb des Romans also eine Entwicklung durch – auch physisch gesehen verändert sich für sie einiges...
 
 "Ich werde dich finden, Analyn. Hoffentlich haben wir dann genug Zeit, uns kennenzulernen. Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, wieder aufzutauchen. Opa geht es nicht gut", flüsterte sie, bevor sie die Wohnung verließ.

Ivan hat ja bereits im ersten Band eine Nebenrolle gespielt, doch wie viel wirklich in ihm steckt, kommt erst in diesem zweiten Band richtig zur Geltung. Nachdem er zuerst eine eher negative Mitläuferrolle eingenommen hat, überzeugt er hier mit seinem aufgeschlossenen und fast übermütigem Verhalten, welches vielen Situationen eine gewisse Leichtigkeit verleiht. Trotzdem wirkt er sehr erwachsen mit seinen eigentlich 38 Jahren und kümmert sich verantwortungsvoll um Raja, die vernachlässigte Tochter von Umbra und deren Mann Raoul. Ich mochte Sander zwar sehr, doch Ivan hat mir irgendwie viel besser gefallen.
 
 Wie schon erwähnt, ist Umbra Jones, eine Machthungrige und praktisch der Bösewicht der Geschichte, auch wieder präsent. Sie ist eine Arantai des Wassers und kann das Eis beherrschen. Durch ihre rachsüchtige und bösartige Art kommt man nicht umhin, die Frau mit der eiskalten Aura zu hassen. Anders als im ersten Teil, als sie Sanders vermeintlichen Mord an ihrer Zwillingsschwester rächen wollte, hat sie aber in diesem Teil kein wirkliches Motiv. Was genau sie wirklich will, habe ich zu keinem Zeitpunkt wirklich verstanden, was sie einerseits etwas unrealistisch, andererseits aber durchgedreht und dämonisch erscheinen lässt. In diesem Band hat sie eine Tochter, welche aber aufgrund ihrer Unfähigkeit zu lieben etwas auf der Strecke bleibt.
 
Raja ist ein kleiner Sonnenschein. Die neunzehnjährige sieht Ivan als eine Art Ersatzvater und hat eine Bindung zu ihm aufgebaut. Ihr Charakter ist sehr gewinnend, manchmal kam sie mir aber etwas zu kindlich vor. Immerhin ist sie mit ihren neunzehn Jahren bloß ein Jahr jünger als Kasumi, was auch diese etwas verstört. Dadurch, das alle Arantai körperlich ab 19 aufhören zu altern, sehen alle gleichalt aus, was bei Ivan und Raja etwas seltsam wirkt. Auch als Kasumis Großvater Analyn wieder trifft ist diese äußerlich noch 19. Ein Rätsel ist mir, wie die beiden den Altersunterschied einfach ignorieren können und immer wenn beschrieben wurde, dass sie sich küssen, hatte ich etwas seltsame Vorstellungen im Kopf.
  
"Über dem Ufer lag ein feiner Nebelschleier und waberte schwarz um eine dort kauernde Gestalt, deren Haare weiß durch die Dunkelheit leuchteten. Wie in Zeitlupe bewegte sie sich, je näher Ivan und Kasumi dem See kamen. Es war Raja..."
  
Auf der Reise durch Axikon lernt man viele verschiedene neue Charaktere kennen. Manche sind recht flach gehalten, aber andere verzaubern dafür umso mehr. Sehr schillernd und verschieden wirken sie dennoch alle samt herzlich und hilfsbereit. Aber etwas mehr Zeit zum vorstellen hätte auch ihnen nicht geschadet.

 Das größte Problem des Romans ist meiner Meinung nach die fehlende Zeit, die die Autorin sich und den Charakteren lässt. Anders als beim ersten Buch, als mir der Grundverlauf der Geschichte recht bekannt erschien, trumpft dieser Teil mit vielen neuen Facetten, Überraschungen und Ideen auf. Der Autorin gelingt es immer wieder überraschende Wendungen einzubauen, die das Adrenalin in die Höhe schellen lassen und die Emotionen freilegen. Die Fantasy Elemente die mit eingewoben werden, sind sehr glaubhaft dargestellt und faszinieren auf sehr eindringliche Art und Weise. Interessant, spannend und absolut mitreißend wird das Abenteuer unserer Protagonisten geschildert und man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen, ... aber! Vor allem die letzten 60 Seiten wirkten auf mich sehr gehetzt und viel zu schnell. Ich hatte Probleme alles nachzuvollziehen, so schnell veränderten sich die Personen, reisten von Axikon nach Köln, nach London, nach Axikon, auf verschiedene Inseln, auf die Spiegelinsel, wieder nach Köln, ... Wo blieb da die gestalterische und beschreibende Art der Autorin, die sich vor allem auf Gefühle und Atmosphäre konzentrierte? Wahrscheinlich war dieses Empfinden wohl der Tatsache geschuldet, dass ich zuvor ein sehr symbolreicher und tiefgreifender Fantasy-Epos gelesen habe, und so an langsame und detaillierte Entwicklungen gewohnt war. Natürlich hatte auch das rasende Tempo etwas für sich, doch ich hätte mir vielleicht 100 Seiten mehr gewünscht um die vielen Geschehnisse intensiver und näher erleben zu können.
 
"Ivan schloss die Augen. Das rauschen begann, Farben sausten an seinen geschlossenen lidern vorbei und kalte Luft raste über seine Haut. Die Zeit setzte aus. Alle Farben wurden zu einer. Es herrschte Rauschen, gefolgt von einer dröhnenden Stille."
 
Der Stil der Autorin bleibt sehr mitreißend, geballt und bildgewaltig, wobei ich letzteres vor allem gegen Ende hin etwas vermisst hatte. Sie schafft es auch durch die wechselnden Perspektiven ein umfassendes Bild zu gestalten und mit Fantasie zu füllen.
Was mir sehr gefallen hat, sind einzelne Überschneidungen mit dem ersten Teil. So erfährt man zum Beispiel, dass Lucija und Sander ihr erstes Kind erwarten und trifft den skandinavischen Heiler Are wieder.
 
 Das Ende hat mir in seiner temporeichen Art zwar recht gut gefallen, war aber etwas unübersichtlich. Auch der Epilog war für mich etwas verwirrend, doch es gibt ja noch einen weiteren Teil, der vielleicht einige Fragen zu den Mond- und Sonnenschwingen auflösen könnte, welche dieser Teil noch hinterlässt. Sehr gespannt werde ich an dieser Reihe dranbleiben und rate euch allen, dasselbe zu tun!
 
 
 
Fazit:
 
 
Lia Haycraft hat mit "Mondschwinge" eine fantastische und fesselnde Fortsetzung zu ihrer Paranormal Romance Reihe  geschaffen. Facettenreich, voll überraschender Wendungen und mit vielen faszinierenden neuen Ideen und Entwicklungen, hat mir das Buch besser als sein Vorgänger gefallen, hätte sich aber in der Erzählweise etwas mehr Zeit lassen können.
  

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*unbezahlte WERBUNG* 
Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar, was meine ehrliche Meinung jedoch nicht beeinflusst hat. 
(Quelle- Information und Coverbild: Amazon.de. Die Bilder und Cover, sowie die Inhaltsbeschreibungen und Klappentexte sind Eigentum des jeweiligen Verlages bzw. Schriftstellers oder anderweitigen Rechteinhabers.)
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Samstag, 1. Oktober 2016

"Winterlichter" - Lichtblick in Sicht

"Winterlichter" heißt der neue Science-Fiction Roman von Sarah Wilke, welcher am 09. Oktober 2016 herauskommen wird. Die Dystopie hat 174 Seiten und wird für 2,99€ als Kindle-Edition verkauft.

Dateigröße: 1447 KB
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
ASIN: B01LWLNLM3


Inhalt:
-Marielle De La Vert ist eine Perfektion.-

Sie ist Teil des Volkes Izera, das sich im unteren Teil der Insel San Chotic vor einigen Jahrhunderten angesiedelt hat und von einer wahnsinnigen Königin regiert wird, die ihre Untertanten regelmäßig Experimenten unterzieht.
Sie möchte die perfekten Menschen erschaffen, die niemals krank werden, nicht frieren und makellos schön und unbesiegbar sind. Doch als ihr nächstes Experiment schiefgeht und das injizierte Serum die Menschen aggressiv und wütend macht, steht nicht nur das Volk vor dem Untergang, sondern auch die anderen Menschen der Insel sind in Gefahr, wenn jetzt niemand etwas unternimmt...

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