Montag, 11. Februar 2019

Montagsfrage #107 - 11.02.19

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Hallöchen zusammen,
 
als ich heute morgen zögerlich den Fuß aus meinem Bett gesetzt habe (natürlich der rechte ;-)) bin ich in eine furchtbar stressige Woche gestartet. Mit der theoretischen Führerscheinprüfung habe ich mittlerweile schon den ersten großen Punkt auf meiner Liste abgehakt (zum Glück ohne Probleme bestanden), jetzt stehen mir nur noch eine Mathe Klausur über alle abiturrelevante Themen und eine Deutsch-Langzeitklausur bevor, bevor ich mich dann ganz auf die nächste Woche anstehenden Kommunikationsprüfungen konzentrieren kann. Puh... ich bin wirklich froh, wenn ich die nächsten beiden Wochen erfolgreich hinter mich gebracht habe. Doch nun erstmal zur Montagsfrage:
 
 

Was ist für dich die Art von (Haupt-)Charakter, die es öfter in Büchern geben sollte?

 
Das ist mal wieder eine sehr spannende Frage! Ich denke, die Hauptcharaktere sind ein ganz wesentlicher Punkt mit dem eine Geschichte steht oder fällt. Sie ermöglichen durch ihre Perspektive, ihr Erleben und ihr Handeln erstmals den Einblick in eine andere Welt und müssen deshalb unbedingt glaubwürdig sein. Ein Protagonist wäre für mich einzig und allein misslungen, wenn er für mich nicht wie eine Person wirkt, die auch in der Realität anzutreffen wäre – das kann sein, dass er zu perfekt dargestellt ist, keine Emotionen in einem selbst weckt, ständig widersprüchliche Dinge tut oder überzogene Gedanken hegt. Dabei ist es egal, ob diese Person in einem Fantasy-Szenario spielt oder nicht – um einen Charakter verstehen und fühlen zu können, muss er an einen realen Menschen und seine Eigenschaften angelehnt sind.
 
Das ist der Grund weshalb ich mit total überzogenen Dramen, Problemen und Geheimnissen, die in NA/YA-Geschichten oft auftauchen, nicht so viel anfangen kann, genauso wenig wie mit perfekten Vorzeigehelden. Manchmal kann ich da nur die Stirn runzeln und mir einen ganz normalen Protagonisten wünschen, der nicht mit 5 Jahren Vollwaise geworden ist, 10 Jahren auf der Straße gelebt hat, misshandelt worden ist und der nun die Liebe seines Lebens trifft, die ganz zufällig ähnliche Schicksalsschläge hinter sich hat. Glaubwürdigkeit ist hier das Stichwort!
 
Neben "ganz normalen" Protagonisten ist es auch sehr spannend, wenn die Protagonisten antagonistisch angelegt sind, sich viel weiterentwickeln und ihren Weg finden müssen. Ein wenig widersprüchlich, kompliziert und einzigartig konzipiert - warum denn nicht, denn eine wirkliche Person ist ja auch nie einfach gestrickt. Ecken und Kanten, verrückte Träume, Ängste, falsche Entscheidungen - das ist meiner Meinung nach ein weiterer Dreh- und Angelpunkt mit dem der Protagonist steht oder fällt: Mehrdimensionalität. Dabei ist mir jedoch wichtig: ein Charakter kann widersprüchlich und unsympathisch sein, man sollte als Leser aber bemerken, dass es die Absicht des Autors war, ihn so darzustellen und trotzdem ein Stück weit nachvollziehen können, warum er so handelt. Die innere Entwicklung der Hauptfigur geht mit der äußeren Entwicklung der Geschichte Hand in Hand, der Autor kann also eigentlich alles mit einer Person anstellen, sie leiden lassen, unsympathisch oder emotionslos gestalten,… - so lange das in einen Gesamtzusammenhang eingeordnet und mir als Leser emotional nahegebracht wird. Zur Zeit lese ich auch sehr gerne Bücher mit Hauptpersonen aus anderen Kulturen, Religion, Erdkreisen und Altersschichten - einfach weil ich dadurch beiläufig meinen Horizont erweitern kann.
 
 Also bitte, liebe Autoren da draußen: meint nicht, ihr müsstet den Protagonisten immer ein total schlimmes Schicksal, eine furchtbare Vergangenheit oder eine Störung geben, nur damit er nicht "zu perfekt" wirkt. Ein kleiner Hauch Andersartigkeit genügt und wenn ihr etwas wirklich Außergewöhnliches machen wollt, lasst doch gleich eine Person erzählen, von der man es nicht erwartet hätte: zum Beispiel der Antagonist.
 
 
Wie seht ihr das? Habt ihr bestimmte Vorlieben was Protagonisten angeht?
 
Liebe Grüße
Sophia

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"Die Tochter der Hexe" von Paula Brackston - eine fantastische Reise ins England des 17. Jahrhunderts

 
 
 
Eine weitere interessante Neuerscheinung dieses Monats ist "Die Tochter der Hexe" von Paula Brackston, welches heute am 11. Februar 2019 im Heyne Verlag erscheint. Der Fantasy-Roman hat 512 Seiten und kostet als Kindle-Edition 13,99€ und als broschierte Ausgabe 16,99€.
 
 
Broschiert: 512 Seiten
ISBN-10: 3453319753
ISBN-13: 978-3453319752
Originaltitel: The Witch's Daughter
 
 
Inhalt:
 
Bathcomb, England, im Jahr 1628. Fassungslos muss die junge Bess Hawksmith mit ansehen, wie ihre Mutter als Hexe hingerichtet wird. Doch damit nicht genug, die Hexenjäger sind auch hinter ihr selbst her. Verzweifelt vertraut sich Bess dem geheimnisvollen Gideon Masters an, von dem man hinter vorgehaltener Hand munkelt, er sei ein Schwarzmagier. Und tatsächlich zwingt Gideon Bess zu einem dunklen Pakt ... Dorset im Jahr 2007: Bess hat sich in der ruhigen Ortschaft Matravers ein neues Leben aufgebaut. Dank ihrer Kräutermischungen und homöopathischen Heilkünste ist sie bei den Einheimischen hoch angesehen. Keiner ahnt, dass die freundliche, attraktive Frau in Wahrheit eine unsterbliche Hexe ist. Bis Bess eines Tages von den finsteren Mächten ihrer Vergangenheit eingeholt wird.
 
Über die Autorin:
 
Paula Brackston ist Absolventin des MA-Kurses Creative Writing an der Lancaster University und ist Dozentin an der University of Wales, Newport. Ihre »Witch’s Daughter«-Romane landeten auf der New York Times-Bestsellerliste. Paula Brackston lebt mit ihrer Familie in Wales.  

(Quelle- Information und Coverbild: Amazon.de. Die Bilder und Cover, sowie die Inhaltsbeschreibungen und Klappentexte sind Eigentum des jeweiligen Verlages bzw. Schriftstellers oder anderweitigen Rechteinhabers.) 

Samstag, 9. Februar 2019

Über Lügen, Wahrheit und die große Liebe: "The Lie She Never Told"


Nach etlichen erfolgreichen Fantasy-Büchern wagte sich Laura Labas mit dem Thriller "The Lie She Never Told" in ein neues Genre. Am 4. Februar 2019 erschien das Taschenbuch im Drachenmond Verlag.
 

Seitenzahl: 306 Seiten
ISBN-10: 3959916809
ISBN-13: 978-3959916806
Preis: 12,90€ (Taschenbuch)
3,99€ (Kindle-Edition)
 
 
Inhalt:
 
"Mein Name ist Faith Rochester und ich habe meine beste Freundin getötet.
Fast drei Jahre später kehre ich in meine Heimatstadt zurück, in dem Wissen, dass mich niemand ansehen, geschweige denn mit mir reden wird. Niemand – bis auf eine Ausnahme. Liam Bridges hat sehr viel über mich und den Tod seiner Schwester zu sagen und nichts davon ist besonders nett."

Nachdem Faith ihre beste Freundin Emma auf einem Foto, das nach ihrem vermeintlichen Tod aufgenommen wurde, entdeckt, reist sie nach Grayne Village. Zurück an den Ort, an dem alles seinen Anfang nahm. Dort erkennt sie schon bald, dass das Mysterium um Emmas Verschwinden weiter und tiefer reicht, als sie geahnt hat. Ist Emma wirklich tot oder gibt es noch Hoffnung? Wie tief muss Faith graben, um die Wahrheit endlich aufzudecken und sich von den Lügen einer ganzen Stadt zu befreien?
 
 
Über die Autorin:
 
Laura Labas verlor sich schon früh im geschriebenen Wort und entwickelte eigene, fantastische Geschichten, die sie mit ihren Freunden teilte. Es dauerte aber noch ein paar Jahre, ehe sie mit vierzehn ihren ersten Roman beendete. Spätestens da wusste sie genau, was sie für den Rest ihres Lebens machen wollte: neue Welten kreieren.
Heute schreibt sie immer noch mit der größten Begeisterung und Liebe und vergräbt sich in Fantasy, Drama und Romance.

 (Quelle - Information und Coverbild: Amazon.de. Die Bilder und Cover, sowie die Inhaltsbeschreibungen und Klappentexte sind Eigentum des jeweiligen Verlages bzw. Schriftstellers oder anderweitigen Rechteinhabers.)

Freitag, 8. Februar 2019

Ein neuer Fantasy-Roman von Charlotte Richter: "Die Muschelsammlerin"



Am 4. Februar 2019 erschient mit "Die Muschelsammlerin - Deine Bestimmung wartet" ein neuer Fantasy-Roman von Charlotte Richter. Das Buch, das im Arena Verlag das Licht der Welt erblickt hat, kostet als Kindle-Edition 13,99€ und als gebundene Ausgabe 18€. Zu der Geschichte gibt es noch zwei Prequels über die Protagonisten Mariel und Tora.
 
Seitenzahl: 432 Seiten
ISBN-10: 340160435X
ISBN-13: 978-3401604350
 
Inhalt:
 
Mariel hat immer darauf vertraut, dass sie in Amlon glücklich wird. Inmitten der perlweißen Strände und des türkisblauen Meeres sollte es ihr an nichts fehlen. Aber tief im Herzen spürt Mariel, dass sie nicht dazugehört. Als der Tag der Verbindung bevorsteht, an dem jeder Jugendliche seinem perfekten Partner begegnet, wird Mariels größte Angst wahr: Sie ist eine Sonderbare, eine von denen, für die es keine Liebesgeschichte gibt. Zusammen mit Sander, Tora und Tammo muss Mariel Amlon verlassen. Nur in Nurnen, dem Reich der Träume, können sie ihren Seelenpartner noch finden. Doch auf der Reise flammen in Mariel plötzlich Gefühle für einen anderen auf. Und diese Gefühle bedeuten in Nurnen den sicheren Tod …
 
Über die Autorin:
 
Charlotte Richter begann noch während des Studiums zu schreiben und verfasste ihre ersten Texte für den Hörfunk. Seitdem hat sie mehrere Romane für Jugendliche und Erwachsene veröffentlicht. Sie erhielt diverse Literaturstipendien und unter anderem den Förderpreis für Literatur der Stadt Hamburg. Seit vielen Jahren ist sie Mitglied im Hamburger Writers’ Room, einer Arbeits- und Bürogemeinschaft für Schriftsteller, auch wenn sie Hamburg inzwischen verlassen hat. Heute lebt und schreibt sie in Kattendorf in Schleswig-Holstein.

 (Quelle - Information und Coverbild: Amazon.de. Die Bilder und Cover, sowie die Inhaltsbeschreibungen und Klappentexte sind Eigentum des jeweiligen Verlages bzw. Schriftstellers oder anderweitigen Rechteinhabers.)

Donnerstag, 7. Februar 2019

Die Känguru-Apokryphen

  

Allgemeines:
 
Titel: Die Känguru-Apokryphen
Autor: Marc-Uwe Kling
Genre: Satire
Verlag: Ullstein Taschenbuch (12. Oktober 2018)
Preis:9€ (Taschenbuch)
7,99€ (Kindle-Edition)
9,29€ (Hörbuch, live und ungekürzt)
Spieldauer: 260 Minuten bzw. 208 Seiten
ISBN-10: 9783548291956
ISBN-13: 978-3548291956
ASIN: 3548291953
Weitere Bände: Die Känguru - Chroniken
Das Känguru - Manifest
Die Känguru - Offenbarung
 
 
Inhalt:
 
Sensation, Sensation: Archäologen haben in einem Geheimfach in Marc-Uwes Schreibtisch neue Geschichten vom Känguru und seinem Kleinkünstler gefunden! Dies ist nicht die Fortsetzung der Fortsetzung der Fortsetzung der Känguru-Chroniken. Triologie bleibt Triologie. Aber ein anständiger Kleinkünstler hat natürlich eine Zugabe vorbereitet.
»Die Känguru-Apokryphen« versammeln zum ersten Mal alle weniger bekannten Eskapaden des dynamischen Duos: Episoden, die zwar nicht im allgemein gültigen Hochkanon der »Känguru-Trilogie« vertreten, aber ebenso witzig sind. Geschichten aus Anthologien, Live-Programmen ... und aus besagtem Geheimfach.
 
 
Bewertung:
 
Sie haben mein Leben verändert - "Die Känguru - Werke" von Kleinkünstler Marc-Dieter Kling. Wie ihr schon in meinem Einleitungssatz sehen könnt, wurde ich nachhaltig mit Insiderwitzen infiziert und bin so abhängig von dieser Reihe geworden wie das Känguru von Schnapspralinen. Kein Wunder also, dass für mich nach den "Känguru - Chroniken", dem "Känguru - Manifest" und der "Känguru - Offenbarung" noch nicht Schluss sein konnte und ich mir auch die "Känguru-Apokryphen" zulegen musste. Für mich ist diese Zugabe jedoch nur ein nettes Nachwerk und keine wirkliche Fortsetzung, sodass mein Urteil wohl nach Marc-Uwes verhasstestem Satz ausfallen muss: "Viel Schönes dabei".