Mittwoch, 12. September 2018

Montagsfrage 10.09.18

Scan (verschoben)

 
Hallöchen,
 
kaum zu glauben: am Montag ging die Schule wieder los und ich bin schon wieder so im Stress mit Abi, Vortrag, Kurswahl, Hausarbeit, Lektorat etc dass ich die Montagsfrage schlicht und ergreifend vergessen habe ;-) Naja, Mittwoch ist noch nicht zu spät, also hole ich sie schnell nach:
 
 

Ist Hörbuch-Hören für dich mit ’klassischem’ Lesen gleichzusetzen? Oder ist beides für dich grundverschieden?

 
Ich bin grundsätzlich noch nie ein großer Fan von Hörbüchern gewesen, weshalb ich diese Frage ganz schnell mit einem klaren "Nein" beantworten möchte. Für mich ist das Lesen etwas Persönliches, Stilles, fast schon Intimes, das zerstört wird, wenn eine weitere Person hinzukommt, die mir das vorliest. Ich kann nicht erklären, warum mich das stört, aber ich bemerke immer sehr schnell, dass die Geschichte auf mich nicht denselben Effekt hat, wie wenn ich sie selber lesen würde. Ich finde es nach spätestens einer halben Stunde sehr schwer, zuzuhören, mit meinen Gedanken nicht abzuschweifen und mich wirklich auf die Geschichte zu konzentrieren. Darüber hinaus habe rein organisatorisch nie die Zeit, ein Hörbuch zu hören, da es nicht ganz so leicht ist, sie wie Bücher einfach überall mit hinzunehmen. Denn was Hörbücher angeht bin ich immer noch eher der CD-Typ und kann mit Downloads nicht viel anfangen. Sobald ein Vorleser zwischen mich und die Geschichte geschalten ist, macht das schon etwas, verändert kleine Nuancen, denn das Vorlesen ist ja im Grunde schon eine erste Interpretation - der Ton, mit dem die verschiedenen Charaktere gesprochen werden, kleine Pausen zwischen den Sätzen, das Erzähltempo etc. Da lob ich mir doch eine ganz "klassische" Geschichte in Buchform, die erst in meinem Kopf lebendig wird ;-)
 
Wie geht es euch da? Hört ihr gerne Hörbücher und wenn ja, hat es für euch denselben Stellenwert wie das Lesen? 
 
Liebe Grüße
Sophia
 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen