Jack S.´ Meinung zu "Unhinged":
Okay… so… ich habe eine Wetter verloren. Just so you know. Dann let´s go mit der besten Review eines Buches, die ihr je gelesen habt. Wir reden heute über das glorreiche Buch „Unhinged“ von (hier Namen des Writers einfügen). (*Reads in Epic Voice*) In ca. 60 höchst emotionalen Seiten nimmt uns die Autorin auf eine Reise mit, die man so schnell nicht mehr vergessen wird. Von einer Tür, die Leute beobachtet bis hin zu einer Tür, die lebendig wird und Mörder überführt, ist alles dabei. Kurz gesagt: Jeder der Türen mag ist bei diesem Buch goldrichtig, für manche Türliebhaber wird sich hier vielleicht sogar ein Traum erfüllen!
Zur Quick Summary: Eine Tür, die auf mysteriöse Weise einen inneren Dialog hat und fühlen kann, befindet sich am Eingang der Wohnung einer jungen Dame namens Tana. Aus Story relevanten Gründen hat die Tür einen Crush auf Tana. Doch nicht alles ist so einfach, wie es zu Beginn zu scheinen vermag. Drunk McUnsympatisch (so nenne ich den einfach mal, da ich seinen Namen vergessen habe) ist der Tür schon vorher aufgefallen, da er mit einer kürzlich vermissten Person in den Wald gegangen ist, aber alleine wieder herauskam. Das stößt der Tür ungut auf. Vor allem da McUnsympatisch auch immer wieder bei Tana auftaucht. Eines Nachts kommt aber jemand anderes zur Tür. Dieser Unbekannte erzählt der TÜR, dass er einen Baum „besamt“ habe und durch seine göttliche Kraft das Holz denken kann oder so (dont ask me, das Buch war ein absoluter Fiebertraum). Naja, wie dem auch sei… Zudem sagt er, dass die Tür in dieser Nacht in den Traum von Tana kann, um so mit ihr reden zu können. Da die besagte Tür aus irgendwelchen Gründen einen Heldenkomplex zu haben scheint, will sie Tana unbedingt von der nahenden Gefahr von McUnsympathisch warnen. Es geht also in dem Traum, dort sagt die Mensch gewordene Tür Tana, nach einer komischen Schul-Szene bei der sie nackt ist (???), wie sehr sich Tana in Gefahr befindet. Diese denkt sich erst mal WTF, aber findet die Tür auch irgendwie hot?!?!? Naja, next day. Tana denkt: „Was ein komischer Traum“, aber abends zu Kerzenschein wagt sie es den „Prinzen“ in der Tür zu wecken, aber nicht mit einem traditionellen Kuss. Sondern einem Kuss mit einer anderen „Lippe“. Aber keine Details hier… Das sie das so machen soll, wurde irgendwie auch in dem Traum geteased, fragt aber nicht wie (Ich weiß es nicht mehr). Danach geht sie ins Bett. Am nächsten Tag chillt aber mir nichts, dir nichts ein mega hot dude bei ihr in der Wohnung und die Tür fehlt. Wer drauf kommt was passiert ist, bekommt ein Sternchen... Die Tür, die nach einer super emotionalen Szene näher zu Tara findet, heißt jetzt außerdem Dyks (*Die Tür heißt Drys* Anmerkung der Redaktion) oder so. Dyks sagt ihr: „Der andere Larry hat dir Gift in den Saft getan und er steckt hinter den Entführungen“, oder so ähnlich. Was sie auch so ziemlich direkt glaubt. Da ich langsam zum Ende dieses Teils meiner Rezension kommen sollte sag ich mal der Rest ist: Sexszene + Dramatische Kampfszene zwischen McUnsympatisch und Tür (Tür gewinnt) dann → Tür wird wieder zu einer Tür und Tara kann sie zum menschlichen Adonis machen mit nur einem Türklinkenschnacksl. Sonst wird die Tür immer beim Vollmond wieder zu einer Tür...
Meinung und Kritik: Zuerst mal möchte ich nochmals anmerken, dass ich das nicht freiwillig gelesen habe, plus es war mein erstes Smut Buch (Wenn man das so nennen kann). Alles in allem bekommt es von mir ein fettes „meh“. Die Figuren waren alle sehr oberflächlich, neben den fragwürdigen Wendungen (wie Tür wird durch einen Akt zum Mensch (sehr normal lol)) und der kaum ausgeführten Backstory (warum die Tür lebt, die wirkte auch eher wie in 2 min aus dem Allerwertesten gezogen), kaum benutzten „Murder Mystery“ Vibes (die leider auch nicht aufkamen, da von Anfang an klar war, wer der Mörder ist). Generell hat die Autorin nicht mal versucht, im Ansatz zu verschleiern, dass die Geschichte in so ca. 4 Stunden bei 20 Gläsern Wein entstanden ist. Die Persönlichkeit der Tür ist einfach nur „Muss Helfen“. Tara ist basically der einzige einigermaßen nachvollziehbare Character dieser Story. Wobei man dazu sagen muss, das sie sich aktiv an eine TÜR ran gemacht hat. Zeus der irgendwie als Vater der Tür fungiert, da er betrunken einen Baum ge***t, ist schon einen Zug mit dem Hut wert. Generell kam eigentlich in der Story jetzt nicht genug Inhalt vor, dass man daraus auf ein vollwertiges Buch tippen könnte. Daher gilt das wohl eher eine als Buch veröffentlichte Fanfiction über eine Tür.
Abschließend möchte ich sagen, dass ich nun doch mehr Smut gelesen habe als ich jemals erwartet hätte. Somit kann ich den Smutfaktor dieses Buches leider nicht krass hoch ansetzen. Ich sag mal: „is ok“. Weird Smut I guess – ist das ne Kategorie? Wenn nein, ist es jetzt eine… Falls ihr was wirklich Grenzwertiges lesen wollt ist „First“ von „Ali Hazelwood“ eine gute Anlaufstelle. Darin gibt es nicht nur generell grenzwertiges Omegaverse, sondern noch als Bonus einen Warcrime im vorletzten Kaptiel. Merkt man eigentlich dass ich das Ding hier irgendwie auf 800 Wörter bringen muss? Mal so… was mach ich hier eigentlich? Meine erste Review und dann direkt so was. Als ob ich nicht mit was normalen anfangen konnte. Ah und nur so… Die Bücher sind mir alle von WORDWORLD ausdrücklich empfohlen worden! (*in dem Versuch, das schlechteste Buch aller Zeiten zu finden* Anmerkung der Redaktion).
Damit zum Kurzfazit: "Unhingend" nimmt einen definitiv auf einen Wild Ride mit (vor allem wenn man Türen mag?). Leider kann ich durch den seichten Anteil von wirklicher Story leider keine Empfehlung geben. Schade eigentlich, die Prämisse ist ja super. (Nicht wirklich).

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