Die Fakten
Titel: Paladin´s Hope
Autorin: T. Kingfisher
Verlag:
Red Wombat (9. Oktober 2021)
Genre: Cosy Fantasy
Seitenzahl: 300 Seiten
Weitere Bände: Paladin´s Grace (Band 1); Paladin´s Strength (Band 2),
Paladin´s Faith (Band 4)
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Der Inhalt
Die Eindrücke
Handlung: "Paladin´s Hope" ist der dritte Band der Saint-of-Steel-Reihe von T. Kingfisher, die mir von einer Freundin empfohlen wurde. Nachdem mir der erste und zweite Band so gut gefallen haben, war ich natürlich direkt gespannt auf die Fortsetzungen, die sich jeweils um einen anderen Paladin des gefallenen Orden rund um den Saint of Steel drehen. Band 3 widmet sich Galen und Piper, die wir beide schon als Nebenfiguren aus Band 1 und 2 kennen, worauf ich sehr neugierig war. Ich war vorab schon überrascht, wie kurz der dritte Band im Vergleich zu den anderen ist. Als ich in die Geschichte eingestiegen bin, wusste ich auch bald wieso: T. Kingfisher entspinnt hier weder wie im ersten Band ein gemächlicher Cozy-Fantasy-Plot, noch ein Fantasy-Abenteuer mit komplexer, wochenlanger Quest wie in Band 2, sondern nimmt mit in ein kurzes, aber intensives Kammerspiel. Der größte Teil der Handlung spielt an einem einzigen Tag in einem prähistorischen Fallenlabyrinth. Aich wenn ich gerne noch etwas mehr zu den Hintergründen erfahren hätte und mir das Worldbuilding hier ein kleines bisschen zu dürftig war, hat die Autorin so die Möglichkeit, eine hochspanennde und trotzdem romantische Fantasy-Geschichte zu erzählen. Ich fand´s klasse!
Schreibstil: Auch im dritten Teil möchte ich T. Kingfishers warmen, humorvollen und angenehm unaufgeregten Schreibstil hervorheben. Noch häufiger als im ersten und zweiten Teil beweist sie hier jedoch auch, dass sie zusätzlich ebenfalls spannende Szenen und einen leichten Horror-Einschlag meistern kann. Besonders die trockenen, natürlichen Dialoge haben mir gut gefallen und mir ein ums andere Mal ein Lachen entlockt. Generell liest sich die Geschichte sehr originell und lebendig, auch wenn eigentlich gar nicht viel Außergewöhnliches passiert. Was ziehe ich daraus? Ich muss auch nach der Saints-of-Steel-Reihe definitiv mehr von der Autorin lesen!
Figuren: Das große Highlight der Geschichte waren für mich aber auch hier wieder die Figuren, die frischen Wind in die Welt der typischen Fantasyhelden bringen. Man merkte Galen und Piper zwar etwas die leicht verringerte Seitenanzahl des dritten Bandes an, dennoch sind sie sympathische und greifbare Figuren, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Ihre langsame Annäherung ist so süß, dass es in einem krassen Kontrast zu der sonst recht blutigen Handlung steht. Der heimliche Held der Geschichte ist allerdings nicht das Paar im Fokus, sondern der Gnole (eine Art Dachshalbling) Earstripe, der die beiden auf ihrem Abenteuer begleitet. Er verleiht der Geschichte mit seiner herzlichen Art und den Kommunikationsproblemen so viel Charme, dass ich hoffe, er wird im verbleibenden vierten Teil wieder vorkommen.
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