Dienstag, 16. August 2022

Kooperation PocketBook - Ein Zwischenbericht


Hallöchen,

Wie im Juni ja schon angekündigt, darf ich für ein Jahr einen E-Reader der Firma PocketBook testen. Zweieinhalb Monate habe ich das Gerät nun schon benutzt und bisher insgesamt acht Bücher darauf gelesen. Mein abschließendes Urteil mit einer ausführlichen Rezension werde ich nach dem vollständigen Jahr abgeben, wenn ich wirklich alle Funktionen ausprobiert habe. Dies wird jetzt aber schonmal ein erster Zwischenbericht mit positiven und negativen Eigenschaften, die mir bis jetzt aufgefallen sind. Vorab betonen möchte ich, dass es sich hierbei um eine unbezahlte Kooperation handelt. Das bedeutet, dass ich als Gegenwert für meine Berichterstattung das Produkt zugeschickt bekommen habe, ich aber ehrlich und ohne finanziellen Anreiz meine Erfahrungen mit dem Reader mit Euch teile. Bevor es um die von mir entdeckten Vor- und Nachteile geht, zunächst einige technische Daten zum Gerät:

Meine Nutzungserfahrungen:

Nach zweieinhalb Monaten des Testens überwiegen die positiven Eindrücke bei weitem. Das erste große Plus, welches auch ausschlaggebend für mich dafür war, mir das InkPad Color zu holen, ist, dass dieses insgesamt 16 Graustufen und 4096 Farben anzeigen kann. Somit kann ich endlich auch von Ebooks farbige Coverfotos machen und Illustrationen, Comics oder Bilder in Sachbüchern in Farbe genießen. Zu 100% ausgereift ist die Kaleido™ Plus Farbtechnologie in meinen Augen noch nicht, da die angezeigten Farben gerade wenn die Hintergrundbeleuchtung ausgeschaltet ist, einen leichten Grünstich haben und natürlich nicht so strahlend wirken wie an einem anderen elektronischen Gerät ohne die E-Ink ePaper Technologie, die ja das Lesen erleichtert und die Augen schützt. Für meine Zwecke bin ich aber sehr zufrieden damit.

Noch nicht aktiv genutzt, aber natürlich schonmal ausprobiert habe ich außerdem die Funktion, Hörbücher und Musik abzuspielen oder sich Bücher vorlesen zu lassen. Diese Funktionen hatte mein alter Sony-Reader natürlich nicht, weshalb ich mich an die Nutzung erstmal herantasten muss.

Ein großes Plus ist für mich auch, dass ich mit dem PocketBook eigentlich alle Dateiformate von Ebooks abspielen kann und deshalb beim Buchkauf herrlich uneingeschränkt bin. Durch den integrierten Shop und die Funktionen wie die PocketBook Cloud oder die Send-to-Pocket-Book-Funktion, bei der man Ebooks ganz einfach per Mail an sein Gerät schicken kann, ist der Abgleich der Dateien und das Aufspielen von Büchern und Co auch wunderbar einfach. Wer mit all der Technik nicht klar kommt, kann zudem natürlich immer noch das altbewährte USB-Kabel nutzen, um Bücher auf den Reader zu übertragen.

Gut gefällt mir auch, dass man hier im Querformat lesen kann und mit der dazu empfohlenen Schutzhülle mit Falttechnologie eine Art Aufsteller basteln kann. Da der Reader einige Gramm schwerer ist als mein alter Sony (aber vergleichsweise mit 225 g immer noch sehr leicht und handlich angesichts der enormen Displaygröße), finde ich das sehr angenehm beim Lesen.

Die Akkulaufzeit hat sich bei mir bei moderatem Gebrauch von im Schnitt einer halben Stunde am Tag auf weit über einen Monat belaufen, womit ich sehr zufrieden bin. 

Die Zusatzfunktionen wie die Bildergalerie, ein Taschenrechner oder Spiele wie Sudoku oder Schach brauche ich vermutlich nicht unbedingt, es schadet jedoch nichts, die Option dabei zu haben, wenn man mal auf einer längeren Zugfahrt oder im Wartezimmer etwas Zeit überbrücken muss. 

Fünf Kleinigkeiten sind mir in den letzten Monaten jedoch auch negativ aufgefallen. Zunächst lässt sich die Bildschirmhintergrundbeleuchtung leider nicht besonders weit herunterdimmen, weshalb ich sie wie ich es bei meinem vorherigen Reader gewohnt war, zumeist ausgeschaltet habe. Das ist natürlich überhaupt kein Problem, da das für meine Augen bei Tag und bei Nacht am angenehmsten wäre. Für die Zukunft wäre eine Weiterentwicklung mit Smartlight Modus jedoch attraktiv. Als zusätzliches Gadget wäre zudem ein wasserdichtes Format, wie es schon viele Kindles oder Tolino entwickelt haben, interessant. Da ich mich technisch nicht auskenne und keine Ahnung habe, ob dies bei diesem Modell umsetzbar ist, ist das natürlich auch kein ausschlaggebender Kritikpunkt. 

Etwas gravierender ist dann eher, dass der Bildschirm etwas schwergängiger beim Umblättern ist und die Ladezeiten beim Öffnen gerade von größeren Dateien geringfügig länger sind als erwartet. Der PocketBook Reader schlägt meinen alten, angeschlagenen Sony-Reader natürlich trotzdem noch um Längen, was die Wartezeiten angeht, unterm Strich hätte ich mir aber noch ein wenig mehr Schnelligkeit erhofft. 

Ebenfalls aufgefallen ist mir, dass sich das Betriebssystem bei Software-Updates gerne mal aufhängt, weshalb ich häufig im Flugmodus lese, damit das System schneller lädt und keine Störungen auftauchen. 

Und zuletzt ist mir beim Lesen von englischsprachigen Büchern aufgefallen, dass das integrierte Wörterbuch leider viele Wörter nicht kennt und ich diese extern nachschlagen musste, während das tatsächlich bei meinem alten Sony-Reader nie ein Problem war. 

Zwischenfazit:

Insgesamt bin ich also bisher sehr zufrieden mit dem Produkt und kann es aufgrund der Handlichkeit beim Lesen, der Umkomplizierten Nutzung und der Kompatibilität beim Kauf auf jeden Fall weiterempfehlen. Die Farbtechnologie wird sich in den nächsten Jahren bestimmt nochmal weiterentwickeln, als erstes Modell finde ich das PocketBook InkPad aber schonmal sehr überzeugend!

Liebe Grüße und bis zum nächsten Zwischenbericht
Sophia

*unbezahlte WERBUNG, Kooperation*

Vielen Dank an PocketBook.de für den Ereader, was meine ehrliche Meinung jedoch nicht beeinflussen wird. Quelle Informationen: Pocketbook.de

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