Freitag, 6. März 2026

Kurzrezension: Two Can Play


Die Fakten

Titel: Two Can Play
Autorin: Ali Hazelwood
Verlag: Berkley (10. Februar 2026) 
Genre: Romance
Seitenzahl: 208 Seiten
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Der Inhalt


Es ist die Chance ihres Lebens. Viola Bowen darf ein Videospiel zu jener Buchreihe entwickeln, die sie liebt wie keine andere. Der Ihr Projektpartner ist ausgerechnet Jesse Andrews. Jesse, der diese merkwürdige Anziehungskraft auf sie ausübt. Und der ihr auf unverzeihliche Art klargemacht hat, dass er nichts mit ihr zu tun haben will. Viola hat nicht den geringsten Schimmer, warum. Dann werden die beiden von ihren Chefs zwecks Teambuilding zu einem gemeinsamen Ski-Ausflug geschickt. Frierend in einer abgelegenen Berghütte hocken – mit Jesse nebenan? Schönen Dank auch. Doch als der Schnee immer dichter fällt, merkt Viola, dass hinter seiner Zurückweisung mehr steckt als gedacht – und dass es womöglich gar nicht so kalt ist in den Bergen ...  


Meine Eindrücke

Handlung: Da alles, was von Ali Hazelwood erscheint, mittlerweile ohne zu zögern auf die Wunschliste wandert, habe ich schon lange vor Erscheinungstermin gespannt auf ihren neuen Kurzroman "Two Can Play" gewartet. Die Geschichte war letztes Jahr bereits als Audio-Only erschienen und hatte für Furore unter den Fans gesorgt, Anfang Februar kam nun endlich die Print-Version dazu auf den Markt. Dieses Mal steigt die Autorin ins Gaming-Universum ein, um eine Liebesgeschichte zwischen den Spieldesignern zweier konkurrierender Videostudios zu erzählen. Die eigentliche Handlung ist dabei schnell erzählt, der Hauptkonflikt basiert auch eigentlich nicht auf mehr als einem Missverständnis, das rasch beigelegt werden kann, bevor die Geschichte Richtung Happy End steuert. Für eine Novelle ist der geradlinige Plot ohne große Überraschungen genau richtig, viel mehr als 200 Seiten hätte die Autorin hier aber auch nicht herausschlagen können. Trotz oder gerade aufgrund der einfachen Handlung verfliegen die Seiten also wieder im Nu.

Schreibstil: Der Großteil der Handlung spielt in einem Chalet in den Bergen, was dem herrlich nerdigen Buch zusätzlich einen gemütlichen Anstrich verleiht. Zwischen heißer Schokolade, frisch gefallenem Schnee,  einem dampfenden Whirlpool, stichelnden Teammitgliedern und natürlich Videospielen fliegen hier aber trotz gemütlicher Atmosphäre ganz schön die Funken... Wie gewohnt gelingt es der Autorin auch auf wenigen Seiten Humor, Atmosphäre und prickelnde Anziehung zu verbinden. 

Figuren: Viola und Jesse sind lebendige, liebeswerte Figuren, die trotz der eingeschränkten Seitenanzahl ausreichend Ecken und Kanten sowie eine Hintergrundgeschichte erhalten, um mit ihnen mitfiebern zu können. Auch hier gilt: Für eine Novelle sind beide in genau richtigem Umfang ausgestaltet, sie haben meiner Meinung nach aber auch nicht unbedingt das Potenzial, einen Roman in voller Länge zu tragen. 

"And yet he adds, lower, as if not meant for anyone's ears, "It's an ode to the enduring power of love, to wanting and to the way the feeling can survive for the longest of time, even without having.

Fazit

"Two Can Play" ist eine typische Ali Hazelwood Novelle, die mit leichtem Humor, gemütlicher Atmosphäre und prickelnder Anziehung überzeugen und unterhalten kann. Für einen längeren Roman wären mir Figuren und Handlungsaufbau zu flach gewesen, als Novelle ist beides allerdings genau richtig.

*keine WERBUNG,  selbstgekauft*

Quelle Informationen: Goodreads.de. Klapptexte und Zitate sind Eigentum des Verlags oder jeweiligen Rechtinhabers.

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