
Sonntag, 22. November 2020
Kaleidra - Wer das Dunkel ruft

Freitag, 20. November 2020
Kurzrezension: Legal Love - Nie wieder ohne dich
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Der Inhalt:
Shannon Cramer lebt für ihren Job. Den Männern hat die junge Anwältin abgeschworen, nachdem sie einige äußerst schlechte Erfahrungen mit ihrem Exmann gemacht hat. Doch ausgerechnet er ist der Grund, warum sie einen neuen Job bei der jungen Kanzlei "Padget, Knight, Woods & Collins" anfängt. Dort erwartet sie mit ihrem ersten Mandat eine große Herausforderung: Shannon soll Seite an Seite mit dem australischen Partner Steven Knight zusammenarbeiten. So weit so gut - wäre er nicht der Prince Charming der Kanzlei, dessen Annäherungsversuchen sie kaum widerstehen kann ...
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Die Eindrücke:
Handlung: Der dritte Teil der "Lawyers of London"-Reihe widmet sich ganz Kanzleipartner Steven Knight und der neuen Anwältin Shannon, die wie schon in den ersten beiden Bänden von einem Arbeits- in ein Liebesverhältnis schlittern. Wie die Rahmenhandlung und die Liebesgeschichte ausgehen wird, kann man schon nach wenigen Seiten recht treffsicher vorhersagen, dennoch schafft es J. T. Sheridan auch hier wieder, durch Nebenhandlungen und ein flottes Erzähltempo die Spannung bis zum Ende aufrechtzuerhalten. Aufgepeppt wird das recht unspektakuläre Annähern von Steven und Shannon unter anderen durch eine tolle Reise nach Nordengland inklusive romantischem Strand-Picknick, einer Sightseeing-Tour durch London, einer tragischen Hintergrundgeschichte der Protagonisten und einem spannenden Verfilmung-Schriftsteller-Fall, der aber leider nur kurz angerissen wird.
Charaktere: Shannon reiht sich ohne große Ausreißer in die Reihe an emanzipierten, zielstrebigen und intelligenten Anwältinnen ein, die auch schon in den ersten beiden Bänden im Fokus standen. Sie präsentiert sich durch ihren beruflichen Neustart und ihre vermurkste erste Ehe jedoch ein wenig verletzlicher, als die beiden Power-Frauen Mel und Nora und erhält auch durch ihre Mitbewohnerin, ihren Kater und einen Einblick in ihre Herkunft aus Irland mehr Profil. Dafür ist aber ihr Gegenstück Spence ein recht farbloser und viel zu perfekter Love Interest, um wirklich interessant zu sein. Auch die Chemie zwischen den beiden ist leider kaum der Rede wert.
Schreibstil: J. T. Sheridan sorgt wieder mit einem lockerer Schreibstil und tollem, subtilen Humor dafür, dass die 254 Seiten wie im Flug vergehen. Wirklich tiefgründige Themen anzusprechen ist auch hier wieder nicht der Anspruch des Genres, dafür wird das Setting in London hier ein bisschen mehr genutzt, als in den Vorgängern. Auch die Protagonisten der zwei ersten Bände treten kurz auf und auch der übrig gebliebene Namenspartner Jerry für einen potentiellen weiteren Folgeband rückt kurz in den Fokus, ansonsten ist "Legal Love - Nie wieder ohne dich" jedoch unabhängig von der Reihe lesbar. Schade ist, dass die Geschichte recht abrupt endet und einen Epilog vermissen lässt, da vieles offen bleibt. Alles in allem ist "Legal Love" aber wirklich nett und unterhaltsam zu lesen.
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"Dein Mr. Knight ist ein echter Glücksgriff. Er vereint alle Charaktereigenschaften sämtlicher Disney-Prinzen inklusive des coolen Typs aus Rapunzel. Wenn du ihn dir nicht schnappst, nehme ich ihn."
"Die Ängste sind immer noch da. Sie lauern in Schatten... verbergen sich hinter der Ecke, warten nur darauf, dass ich meine Deckung fallen lasse, um mich anzuspringen. Aber ich bin stärker geworden. Und mit jedem Tag, der vergeht, weiß ich besser mit ihnen umzugehen." Die Wärme, die mein Herz erfüllte, wandelte sich in ein Glühen. Sie wirkte manchmal so zart, so zerbrechlich und war doch viel stärker als ich selbst."
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Das Urteil:
Eine unspektakuläre aber sehr unterhaltsame Fortsetzung der "Lawyers of London"-Reihe, die zwar wieder nicht mit unvorhergesehenen Wendungen, Tiefgründigkeit und außergewöhnlicher Chemie aufwarten kann, aber mit einem humorvollen Schreibstil, einem flotten Erzähltempo und einer tragischen Hintergrundgeschichte der Protagonistin die Spannung bis zum Ende aufrechterhält.
So gibt es auch für diesen dritten Teil solide 3 Sterne von mir.
Montag, 16. November 2020
Montagsfrage #185 - 16.11.2020
Hallöchen,
eine weitere Woche voll mit Vorlesungen, Seminaren, Hausarbeiten und Zoom-Meetings liegt nun hinter mir und ich komme immer besser im neuen Alltag an. Doch heute will ich gar nicht so viel über mich schreiben, denn es gibt ein Montagsfragen-Jubiläum zu feiern! Antonia von Lauter-und-Leise hat nämlich heute ihre 100. Montagsfrage nach ihrer (gar nicht so feindlichen) Übernahme von Buchfresserchen hochgestellt. Es ist also Zeit, danke zu sagen, zurückzublicken und zu gratulieren: Liebe Antonia, danke, dass du das jede Woche machst und Respekt, dass dir noch nicht längst Zeit, Lust und die Fragen ausgegangen sind! Wie schwer es ist, jede Woche eine passende Frage zu finden, wurde mir bei der heutigen Montagsfrage einmal mehr klar. Antonia will heute nämlich wissen:
Welche Frage würdet ihr in Zukunft gern gestellt sehen?
Mich würden viele verschiedene Themen interessieren, wobei ich mir bei den einzelnen Fragen aber nicht ganz sicher bin, ob sie nicht schonmal - wenn nicht bei Antonia, dann bei Svenja - gestellt wurden.
Was ich mich zurzeit immer öfter frage ist: Haben Blogs eine Zukunft, oder werden sie bald von Social Media Kanälen wie Booktube oder Bookstagram abgelöst? Hier würde mich mal die Meinung der Community interessieren. Vielleicht gibt es ja auch die ein oder andere Idee, wie man den Rückzug der Webblogs verhindern kann...
Außerdem frage ich mich immer wieder ob andere Blogger Html und Java Script wirklich draufhaben (und wo sie das bitteschön gelernt haben falls ja) oder ob die Design-Kenntnisse mehr aus Herumprobieren, Abschauen und aus Vorlagen-Zusammenbasteln bestehen, so wie bei mir. Vielleicht können wir uns ja so über ein paar Tipps austauschen. Hätte ich dringend notwendig, by the way... 😂
Ein weiterer Punkt, der mir schon immer unter den Nägeln brennt ist wie andere Blogger mit Rezensionsanfragen umgehen, die uninteressant sind. Sagt ihr immer die Wahrheit und gebt zu, dass ihr kein Interesse habt? Wie bringt ihr den Autoren schlechte Rezensionen schonend bei? Und wie lange kann man eurer Meinung nach ein Rezi-Exemplar auf die Warteliste setzen und den Autor mit der Rezension vertrösten bis es unfreundlich wird?
Samstag, 14. November 2020
Scythe - Das Vermächtnis der Ältesten










