Nachdem mich die erste Staffel von „A Good Girl’s Guide to Murder“ trotz kleinerer Schwächen als gelungene und atmosphärische Adaption von Holly Jacksons gleichnamigem Bestseller überzeugen konnte, war ich natürlich gespannt auf die Fortsetzung. Die BBC-ZDFneo-Netflix-Produktion nimmt sich diesmal den zweiten Band der Reihe, „Good Girl, Bad Blood“, vor und erzählt Pips Geschichte in sechs neuen Folgen weiter.
Nachdem Pip den Mord an Andie Bell aufgeklärt und mit ihrem Podcast einiges ins Rollen gebracht hat, möchte sie eigentlich einen Schlussstrich unter ihre Ermittlerkarriere ziehen. Doch als Jamie Reynolds, der Bruder ihres besten Freundes Connor, plötzlich verschwindet, kann Pip es natürlich nicht lassen und beginnt erneut nachzuforschen. Dabei wird schnell klar, dass dieser Fall nicht nur deutlich persönlicher, sondern auch gefährlicher werden wird ...
Auch die zweite Staffel bleibt der Buchvorlage erfreulich treu, schlägt dabei aber deutlich düsterere und ernstere Töne an als ihr Vorgänger. Pips Erfahrungen aus dem ersten Fall haben Spuren hinterlassen, und so rückt diesmal nicht nur der spannende Kriminalfall, sondern auch ihre persönliche Entwicklung stärker in den Mittelpunkt. Für mich eine gelungene Fortsetzung, die vor allem durch ihre Atmosphäre, das hohe Erzähltempo und eine erneut überzeugende Emma Myers punkten kann – auch wenn dadurch leider einige der liebgewonnenen Nebenfiguren etwas zu kurz kommen.
Wie hat Euch die zweite Staffel gefallen? Und welche der beiden Staffeln konnte Euch bisher mehr überzeugen? Erzählt es mir gerne hier oder unter meiner ausführlichen Serienempfehlung zu Staffel 1 und 2!


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