Montag, 26. August 2019

Montagsfrage 26.08.19

 
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Hallöchen,
 
heute hat Antonia mal wieder eine leichte Frage für uns, nachdem sie letzte Woche einen Ausflug in die Literaturwissenschaften gewagt hat
 
 

Welche Beiträge verfasst ihr selbst am liebsten?

 
Rezensionen! Da muss ich gar nicht lange überlegen. Buchvorstellungen, Diskussionsrunden, Zitatesammlungen - das ist ja alles schön und gut aber hauptsächlich betreibe ich diesen Blog um der Welt meine Meinung über Bücher mitzuteilen, die ich gelesen habe. Das macht mir zum Einen sehr viel Spaß, da ich bei Büchern, die ich liebe von einem unbändigen Missionstrieb gequält werde, der mich dazu drängt, meine Begeisterung in die Welt hinauszuposaunen, zum Anderen aber auch weil es mich persönlich in meinem Leseerlebnis weiterbringt. Längst sind die Leser, die durch meine Rezensionen und die anderer Blogger in ihrer Kaufentscheidung beeinflusst werden, nicht mehr meine Hauptmotivation, Rezensionen zu schreiben. Ich rezensiere gelesene Bücher mittlerweile viel eher, um meine Gedanken und Gefühle zum Gelesenen nochmal reflektieren und ordnen zu können.
 
Nicht selten fallen mir während dem Schreiben der Rezension noch weitere Anknüpfungspunkte, Fragen oder Inhalte auf, die ich nochmal nachlese oder recherchiere und die meine Sichtweise auf die Geschichte nochmal auf den Kopf stellen. Auch durch die Zitate, die ich meinen Rezis immer beifüge kann ich die Geschichte nochmal revuepassieren lassen und besonders interessante Stellen nochmal auskosten. Am spannendsten ist jedoch, dass ich vor dem Schreiben der Rezension häufig nicht weiß, zu welchem Urteil sie mich führen wird. Ich neige grundsätzlich dazu, beim Lesen von jeder Geschichte begeistert zu sein und Mängel erst später zu identifizieren. Es passiert relativ häufig, dass ich mit dem Schreiben einer Rezension zu einem Buch, das mir eigentlich gefallen hat anfange und am Ende feststelle, dass doch einige Punkte hängen geblieben sind, die mich wirklich gestört haben. Oder andersrum dass ich ein Buch gelesen habe, das mich langweilte, das aber nachträglich noch ordentlich Pluspunkte sammeln kann. Der Leseprozess ist für mich mittlerweile erst nach dem Schreiben der Rezension vollständig abgeschlossen und erst wenn all meine Gedanken sortiert, gewichtet und niedergeschrieben sind, kann ich das Buch ruhigen Gewissens ins Regal stellen.
 
 Aus diesem Grund schreibe ich auch grundsätzlich zu jedem gelesenen Buch eine Rezension. So behalte ich einen besseren Überblick, kann mich an Details eher erinnern und kann mich nochmal intensiver mit angesprochenen Themen auseinandersetzen. Mir ist wichtig, dass ich trotz meines schnellen Lesetempos sicherstellen kann, Bücher nicht nur oberflächlich zu konsumieren, sondern mich gedanklich nochmal damit zu beschäftigen.
 
Schreibt ihr gerne Rezensionen? Und welcher Content ist euch am liebsten?
 
Liebe Grüße
Sophia

4 Kommentare:

  1. Ahoi!

    Ich hoffe mal, du verzeihst mir den kleinen Eigenwerbungsblock:
    Marys Bücherwelten sind nämlich umgezogen bzw. haben den Namen gewechselt. Ab sofort unter oceanlover zu finden - ich würde mich natürlich freuen, dich auch auf meiner neuen Seite wieder begrüßen zu dürfen! Die alten Links funktionieren damit nicht mehr. Außerdem ist endlich der Bericht von meiner sechsmonatigen Segelreise online; der Besuch lohnt sich also :)

    https://oceanlove--r.blogspot.com/2019/08/jubilaeum-und-ein-neuanfang.html

    Liebe Grüße
    Ronja (Mary)

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    1. Liebe Ronja,

      dann viel Erfolg bei deinem Neustart unter anderem Namen! Manchmal müssen Veränderungen einfach her, da kann ich dich total verstehen!

      Liebe Grüße
      Sophia

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  2. Liebe Sophia,

    deine Leidenschaft für Buchbesprechungen geht eindeutig hervor und ich kann nur nicken, dir zustimmen und damit bestätigen, dass es mir ebenso geht. Allerdings sind Rezensionen für mich immer eine Herausforderungen, verschlingen viel Zeit, lassen mein Hirn rauchen und ja, es ist auch anstrengend. Der Erfolg, diese dann aber fertig geschrieben zu sehen, erleichtert mich immer immens.

    Liebe Grüße
    Tina

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    1. Liebe Tina,

      ja Herausforderungen sind Rezensionen für mich definitiv auch. Egal wie viele ich schreibe (und mittlerweile habe ich ja wirklich schon einige geschrieben), immer wieder taucht ein Buch auf, angesichts dessen ich wirklich ratlos bin und bei dem ich einfach nicht weiß, was ich schreiben soll. Und selbst bei den Büchern die es einem leicht machen, ist es ein großes Stück Arbeit, seine Gedanken zu sortieren und geordnet zu Papier zu bringen. Da bin ich also voll bei dir.

      Liebe Grüße
      Sophia

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