Hallöchen,
jetzt ist es genau eine Woche her, seit mein Wintersemester angefangen hat und ich bin schon total im Stress. Ich hatte mich wirklich darauf gefreut, dass es wieder losgeht, dutzende Zoom Meetings, wöchentliche Online-Abgaben und gefühlt hunderttausend verschiedene Webordner später geht meine Motivation jetzt aber der 0 entgegen. Was sagt man dazu? 🙄🤔
Wie nützlich findet ihr die Buchpreisbindung?
Für mich persönlich: sehr nützlich, denn sie erspart es mir, lange nach Schnäppchen zu suchen und Preise zu vergleichen. Außerdem erleichtert es mir meine Entscheidung, Buchhandlungen zu unterstützen, wenn die Bücher überall dasselbe kosten und im Internet nicht billiger verramscht werden. Wenn mir ein Buch entschieden zu teuer ist, kann ich mich immer noch nach gebrauchten Büchern oder Mängelexemplaren umsehen und diese für weniger Geld ersteigern.
Für den Buchhandel: Ohne der Buchpreisbindung hätten kleinere Buchläden in Zeiten von Amazon, Thalia und Co keine Überlebenschance mehr, da Großhändler sie durch Dumpingpreise vom Markt verdrängen würden. Schon jetzt machen die großen Ketten und Onlinehändler es den Verlagen aber auch den kleineren Konkurrenten dadurch schwer, dass größere Rabatte beim Einkaufswert herausgeschlagen werden als üblich. Man will sich gar nicht vorstellen, was passieren würde, wenn Mengenrabatte oder Honorarabrechnungen der Autoren in die Preisgestaltung einfließen - billige Bestseller und teure Randliteratur? Verlage, die nur noch auf einen großen Absatz setzen und sich auf keine Experimente mit Newcomern einlassen? Ich bin kein Marktforscher und kenne mich auch mit den internen Strukturen im Verlagswesen nur flüchtig aus, kann also nicht mit Sicherheit einschätzen, was Buchhändler und Autoren dazu sagen, für mich als Verbraucher klingt die Auflösung der Buchpreisbindung und der damit kommende Wettbewerb jedoch nicht besonders verlockend.







