Allgemeines:
Titel: Der Steppenwolf
Autor: Hermann Hesse
Verlag: Suhrkamp 30. April 1974 (1927 erstmals erschienen)
Genre: Roman
Inhalt:
Harry Haller, der Steppenwolf, leidet an seiner Zerrissenheit, empfindet halb als Mensch, halb als Wolf. Er sehnt sich nach Zugehörigkeit, nach Harmonie und Liebe, will aber auch unabhängig und frei sein und verabscheut alles Normale. Dieser Zwiespalt führt ihn immer tiefer in eine existenzielle Krise, in der er Selbstmord als einzigen Ausweg sieht. Doch Hermine, eine Prostituierte, und das Magische Theater helfen ihm, sich selbst zu erkennen und das Leben leichter zu nehmen.
Diskussion
Vorangestellt muss ich wohl sagen, dass dieser Klassiker eine meiner Deutsch-Abi-Lektüren ist, ich mich also im schulischen Rahmen damit beschäftigt habe. Im Gegensatz zu vielen anderen Werken, die ich in der Schule schon lesen musste, ist die Sprache Hesses sehr gut verständlich und mit seiner sehr treffenden und umschreibenden Art sich auszudrücken, konnte er sehr viele Gedanken und Gefühle an mich herantragen. Der Stil ist sehr expressionistisch, was eine unkonventionelle, anspielungsreiche Ausdrucksweise mit vielen Neologismen und einen komplizierten Satzbau beinhaltet. Letzteres schließt leider auch viele Schachtelsätze ein, die sich teilweise über fast eine Seite ziehen und die man bis zu drei Male lesen muss um ihren Inhalt gänzlich verstehen zu können. Innerhalb des Romans ändert sich die Sprache mit der jeweiligen Erzählperspektive ständig und ist auch situations- und stimmungsbedingten Veränderungen unterworfen.











