Die Fakten
Titel: Escaping From Houdini: Mord auf dem Atlantik
Autorin: Kerri Maniscalco
Verlag:
Piper (24. Oktober 2024)
Genre: Romantic Suspense
Seitenzahl: 544 Seiten
Originaltitel: Escaping From Houdini (übersetzt von Diana Bürgel)
Weitere Bände: Stalking Jack the Ripper (Band 1)
Hunting Prince Dracula (Band 2)
Capturing the Devil (Band 4)
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Der Inhalt
Audrey Rose und Thomas stecken nicht zum ersten Mal in einer Mordermittlung. Diesmal führt sie ihr Weg auf einem Ozeandampfer nach New York. Eine Truppe Zirkusartisten sorgt für Unterhaltung an Bord, doch das Vergnügen ist von kurzer Dauer. Bald erschüttert eine Reihe brutaler Morde die Passagiere. Jeder ist verdächtig, auch der undurchsichtige Entfesselungskünstler Harry Houdini. Der einzige Fluchtweg führt in den dunklen Abgrund der See. Es liegt an Audrey Rose und Thomas, den Mörder zu überführen, bevor sie die nächsten auf seiner Liste sind.
Die Eindrücke
Handlung: Nach einigen Jahren Abstand habe ich beschlossen, die "Stalking Jack the Ripper"-Reihe endlich weiterzuverfolgen und mich an den dritten Mordfall von Audrey Rose und Thomas zu wagen. Leider ist "Escaping from Houdini" für mich aber bisher der Tiefpunkt der viktorianischen Historienkrimi-Reihe. Der eigentliche Kriminalfall konnte mich diesmal deutlich weniger überzeugen als in Band 1 und 2. Die Hinweise und die Beweisführung wirken teilweise chaotisch, und die Identität des Täters ist vergleichsweise früh vorhersehbar. Leider gab es zusätzlich auch hier wieder ein paar Plotholes und Stellen, die zwar nicht fehlerhaft waren, sich für mich aber einfach nicht ganz rund angefühlt haben, da Audrey Rose und Thomas an vielen Stellen nicht wirklich aktive Ermittlungsarbeit betreiben, sondern trotz ihrer angeblichen Genialität nur offensichtlichen Hinweisen folgen und sich dabei in unnötig gefährliche Situationen begeben. Vor allem aber hat mich gestört, dass das romantische Drama zunehmend so viel Raum einnimmt, dass der Mordfall und gerade die Aspekte, die die ersten beiden Bände für mich so besonders gemacht haben, in den Hintergrund rücken.

"Das größte Kunststück ist es, grenzenlos träumen zu können."