
Hallöchen,
der September war ein toller Monat, der mir viele schöne Momente, einen Kurztrip und einige letzte Sonnenstunden beschert hat. Ich bin zwar wieder etwas weniger zum Lesen gekommen als im August und war eine Woche erkältet, insgesamt habe ich aber wirklich nichts zu Motzen und zeige Euch deshalb ohne große Umschweife, was sich in den letzten vier Wochen bei mir getan hat:
Bücher
Insgesamt habe ich im September 9 Bücher gelesen, was wohl mein Durchschnittswert 2026 werden wird. Mit 5 Hörbüchern, 3 Prints und einem Ebook komme ich auf 3208 gelesene Seiten. Überraschenderweise war der September außerdem der erste Monate seit zwei Jahren, in dem ich ausschließlich auf Deutsch gelesen habe.
Die Genreauswahl war dabei wieder sehr bunt: Dreimal Cozy Fantasy Krimis, ein Roman, ein Historischer Krimi, einmal Jugendfantasy, ein Kinderbuch und zwei Sachbücher. Mit "1999 Meter über dem Meer" hatte ich einen Flop und auch ein richtiges 5-Sterne-Highlight hat leider auf sich warten lassen. Deshalb lande ich bei moderaten 3,66 Sternen im Bewertungsdurchschnitt.
Filme und Serien
Bezüglich Filmen und Serien ist im September dann doch deutlich mehr passiert als an der Bücherfront. Zunächst habe ich neben "New Girl" gemeinsam mit meinem Freund auch meine Lieblingssitcom "Modern Family" neu begonnen und es direkt bis in die dritte Staffel geschafft. Meine ausführliche Meinung zu dieser Serie (kurz: ICH LIEBE SIE) könnt Ihr in meiner Serienempfehlung nachlesen, ich freue mich gerade einfach nur, die Figuren wiederzusehen.
In der letzten Augustwoche begonnen und Anfang September direkt beendet habe ich dann zudem die dritte Staffel "My Life With The Walter Boys". Während mich vor allem die Nebenhandlungen rund um George, Alex und die übrigen Walter Boys überzeugen konnten, hatte ich gleichzeitig immer stärker das Gefühl, dass die Geschichte unnötig in die Länge gezogen wird. Besonders das Liebesdreieck und die Beziehung zwischen Jackie und Cole drehen sich für meinen Geschmack inzwischen etwas zu oft im Kreis. Trotzdem bleibt die Serie das, was sie von Anfang an war: gemütliche Wohlfühlunterhaltung mit Farmleben, Familiendynamiken und sommerlichen Kleinstadt-Vibes – auch wenn die Handlung und die Liebesgeschichten weiterhin recht klischeehaft bleiben. Wer die ersten beiden Staffeln mochte, wird deshalb vermutlich auch mit Staffel 3 wieder seinen Spaß haben.
Neben den drei Serien habe ich auch tatsächlich wieder die Zeit für fünf Filme gefunden. Zunächst habe ich "Heartstopper: Forever" geschaut, nachdem ich endlich die fünfte und letzte Graphic Novel beendet habe. Mit diesem zweistündigen Film geht eine Serie zu Ende, die mir über die Jahre vor allem durch ihre Wärme, ihre sympathischen Figuren und ihre positive Darstellung queerer Jugend ans Herz gewachsen ist. Und auch wenn ich zunächst etwas irritiert war, dass es keine vierte Staffel, sondern eben diesen Film gibt, halte ich diese Entscheidung inzwischen für richtig. Denn die Geschichte selbst hätte aus meiner Sicht nicht unbedingt noch eine vollständige Staffel gebraucht. Ganz ohne Schwächen kommt „Heartstopper: Forever“ allerdings nicht davon: Durch den Fokus auf Nick und Charlie bekommen die Nebenfiguren deutlich weniger Raum, und manche Entwicklungen hätten für meinen Geschmack etwas mehr Zeit verdient. Gleichzeitig bleibt der Film seinem vertrauten Ton treu – mit viel Gefühl, kleinen liebevollen Details und einer Atmosphäre, die einfach Spaß macht. Habt Ihr den Film auch schon geschaut?
Ebenfalls länger auf meiner Watchliste stand "Hoppers", den ich mir zusammen mit meinem Bruder angesehen habe. Der Film hat nicht nur eine süße Grundidee, sondern auch tollen Visuals und war damit schon auf dem guten Weg, ein Highlight zu werden, hat mich dann aber mit einigen total überdrehten Wendungen im letzten Drittel leider verloren. So nett die Grundmessage und die Entwicklung der Figuren dargestellt waren, so überstimulierend und blödsinnig fand ich einige Handlungspunkte. Man kann den Film definitiv anschauen, ich glaube bei mir bleibt es aber bei dem einen Mal.
Auch "Regretting You" - die Buchverfilmung zu Colleen Hoovers "All das Ungesagte zwischen uns" - konnte mich nicht so ganz mitreißen. Zwar haben mir die sehr buchgetreue Umsetzung der Geschichte, das Casting und vor allem die Emotionen am Ende sehr gefallen, insgesamt fand ich ihn aber über weite Strecken zu langweilig erzählt, da er wirklich lange benötigt, um die Handlung aufzusetzen. So bleibt es ein guter, wenn auch recht mittelmäßiger Film für ein recht mittelmäßiges Buch. Deutlich gespannter erwarte ich die Verfilmung von "Verity" von der Autorin, welche ja ab Anfang Oktober im Kino laufen wird....
Etwas unerwartet begeistert hat mich die Klassiker-Komödien-Filmreihe "Die nackte Kanone". Ich hatte bis vor zwei Wochen noch nichts von der Slapstik Krimireihe aus 1988 gehört (ich kannte nur das neuere Äquivalent "Johnny English"), fand den überzeichneten Humor in den drei abwechslunsgreichen Filmen aber erfrischend und großartig. Als nächstes möchte ich deshalb noch die gleichnamige, neuere Fortsetzung von 2025 mit Liam Neeson schauen.
Und zuletzt noch kurz meine Meinung zu dem Film, auf den ich seit Monaten hingefiebert habe: "The Love Hypothesis" zum gleichnamigen Roman von Ali Hazelwood. Toll besetzt mit Lili Reinhart und Tom Bateman war das mal wieder eine romantische Komödie ganz nach meinem Geschmack! Auch wenn die Fallhöhe bei meinen Erwartungen natürlich hoch war und es durchaus ein paar Änderungen zum Buch gab, die man kritisch sehen kann, halte ich es für eine sehr gelungene Adaption, die Vibe, Atmosphäre, Figuren und Handlung der Geschichte wunderbar rüberbringen kann. Besonders zu Eurer Meinung zu diesem Film bin ich gespannt!
Wie war Euer Lesemonat September?
Liebe Grüße
Sophia

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