Mittwoch, 14. Februar 2018

Montagsfrage 12.02.18

 
Hallöchen,
 
da sind wir wieder ^^. Nach einem kurzen Urlaub im Schnee geht jetzt mein Alltag wieder ganz normal weiter, was natürlich auch bedeutet, dass ich die allwöchentliche Montagsfrage nachholen muss. Passend zum Valentinstag heute die Frage:
 


Wenn du Romantik in Büchern magst, was sind für dich absolute No-Gos bei einer Liebesgeschichte?

 
Ohja, ich bin ein Fan von etwas Romantik in Büchern, so lange sie in Genre abseits von Young Adult oder Romantasy nicht über die anderen Handlungselemente dominiert. Wenn ich beispielsweise ein Science-Fiction Buch lese und vor lauter Herzchenaugen und Gefühlsexplosionen gar nichts anderes mehr in die Luft fliegt und die Handlung praktisch auf der Stelle tritt, ist das für mich ein absolutes No-Go. Mein erstes Kriterium ist also: der Fokus sollte nicht ununterbrochen auf der Liebesbeziehung bzw. deren Entwicklung liegen, so lange das Genre oder das Thema das nicht eindeutig vorgibt.
 
Mein zweites No-Go stört mich meistens noch mehr als das erste: Kitsch. Ein wenig Knistern in der Luft, malerische Beschreibungen und schöne Atmosphäre halte ich ja in Ehren, wenn aber nach wenig Zeit die Englein singen, Amor massenweise Pfeile verschießt und nichts anderes mehr außer der großen Liebe existiert, muss ich passen. Auch die Liebe auf den ersten Blick ist häufig sehr unglaubwürdig dargestellt. Allgemein ist Authentizität der wohl wichtigste Punkt bei einer Prise Romantik. Schafft es ein Autor nicht, die Liebesgeschichte logisch und stimmig in die Handlung einzubetten, sollte er seine Protagonisten lieber nur eine Freundschaft zugestehen als durch haarsträubendes Hin-und-Her zwanghaft ein Paar aus ihnen zu machen. Es ist wie im echten Leben - manchmal passt es einfach nicht.
 
Dann gibt es da noch die allseits geliebten/verhassten Dreiecksbeziehungen, die meist nichts als Leid, Eifersucht und Drama bringen und die gesamte Leserschaft in zwei Teams aufspalten. Ich will diese Art von Geschichten nicht verteufeln, sie können auch ihren Reiz haben, sind aber häufig einfach nur ausgelutscht. Vor allem wenn mehr als nur zwei Love Interests auftauchen und sogar noch eine dritte oder vierte Person ins Spiel kommt, wird es meistens einfach nur überladen und viele Augenroll-Momente bahnen sich an. Gerade wenn einer oder mehrerer der Love Interests vor Klischees nur noch strotzt, wäre es mir manchmal lieber, er oder sie würde einfach herausgestrichen werden. Wer braucht schon in jedem Buch ein Bad Boy?
 
Wie geht es euch damit? Lest ihr gerne Liebesgeschichten und wenn ja, was könnt ihr dabei so gar nicht ausstehen?
 

Liebe Grüße
Sophia

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