Freitag, 3. Februar 2017

Das Juwel - Die Gabe



Allgemeines:

Titel: Das Juwel - Die Gabe
Autorin: Amy Ewing
Verlag: FISCHER FJB (20. August 2015)
Genre: Dystopie/Fantasy
ISBN: 978-3-8414-2104-3
Seitenzahl: 488 Seiten
Preis: 16,99€ (gebundene Ausgabe)
Weitere Bände: Das Juwel  - Die weiße Rose
                                                                            - Der schwarze Schlüssel (ab 24.05.17)



Inhalt:

Violet lebt in Armut, aber sie hat
eine besondere Gabe.
Eine Gabe, die ihre Chance und ihr Fluch zugleich ist …

Violet Lasting ist etwas Besonderes. Sie kann durch bloße Vorstellungskraft Dinge verändern und wachsen lassen. Deshalb wird sie auserwählt, ein Leben im Juwel zu führen. Sie entkommt bitterer Armut und wird auf einer großen Auktion an die Herzogin vom See verkauft, um bei ihr zu wohnen. Eine faszinierende, prunkvolle Welt erwartet sie. Doch das neue Leben fordert ein großes Opfer von ihr: gegen ihren Willen und unter Einsatz all ihrer Kraft soll sie der Herzogin ein Kind schenken.
Wie soll Violet in dieser Welt voller Gefahren und Palastintrigen bestehen?
Als sie sich verliebt, setzt sie nicht nur ihre eigene Freiheit aufs Spiel.

 

Meine Meinung:

Die einzige Stadt:
Vor hunderten von Jahren gegründet, als die Tochter einer Herzogin den Sohn einer Gräfin heiratete und so die zwei verfeindeten Städte auf der Insel zu einer einzigen vereinigt wurden. Die Stadt ist in fünf Kreise aufgeteilt, die jeweils durch Mauern voneinander getrennt sind. In ihrer Mitte: Das Juwel.

Violet hat ihre Familie seit 5 Jahren nicht mehr gesehen. Nicht seit klar war, dass sie besondere Fähigkeiten hat. Sie beherrscht die drei Auspizien.
Mithilfe derer kann sie Dinge verändern, das bedeutet sie kann ihre Farbe und Form ändern und sie kann sie wachsen lassen. Nun lebt sie seit 5 Jahren in einer Anstalt, wo sie lernt, die Auspizien anzuwenden, denn sie soll das Kind einer Adeligen austragen, welche selbst keine Kinder bekommen können. Dazu wird sie, als sogenanntes Surrogat, ins Juwel ziehen, das Herzstück der Einzigen Stadt, in dem der Adel residiert. Doch Violet muss sehr schnell feststellen, dass hinter den glänzenden Fassaden Machtspiele, Manipulation, Gewalt und Tod herrschen.

Zu aller erst einmal etwas zum wunderschönen Cover dieses Buches. Ich finde, dass es super zur Handlung passt, da das Mädchen darauf sich etwas hilflos auf den Boden kauert, dabei aber sehr schön angezogen ist. Das lila Kleid, welches sie trägt, passt einerseits gut zum Namen der Protagonistin und fällt außerdem so, dass es nach außen hin aussieht, wie ein Juwel.

Die Protagonistin hat mir sehr gut gefallen. Violet Lasting ist sehr selbstsicher und großherzig. Sie stellt sich selbst mühelos hintenan und steht zu den Menschen, die sie liebt. Sie lässt sich trotz allem, was sie ertragen muss niemals unterkriegen und kämpft mit aller Macht um das, was gut und recht ist.

Dieses Buch war wieder einmal eins aus der Kategorie "Schwer aus der Hand zu legen". Nicht nur durch Amy Ewings durchgehend flüssigen Schreibstil sondern auch durch verschiedenste Ereignisse in der Handlung fiel es mir sehr schwer mich von dieser Geschichte loszureißen. Man bekommt Einblick in eine moralisch komplett fehlgeleitete Welt, in der Menschen aufs Übelste ausgenutzt und belogen werden. Wie in einer typischen Dystopie wird das Land hier natürlich von den Reichen regiert, denen das restliche Volk natürlich komplett egal ist, weshalb diese in starker Armut leben müssen. So kommt es auch, dass Violet immer mehr rebellische Gedanken umtreiben, mit denen sie auch schon sehr bald auf Unterstützung stößt. Diese Welt mit ihren ganzen ekelhaften Herzoginnen und deren Machtspielchen ist so zum Kotzen, dass ich mir als Leser nicht selten gewünscht habe, den ganzen Adel einfach abmurksen zu können!

Alles in allem hat mir die Story sehr gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt, was Teil zwei so mit sich bringen wird!


Fazit:
 
Das Buch überzeugt mit tollen Protagonisten, ekelhaften Antagonisten, einer menge Spannung und etwas Romantik. Auch die gesunde Portion Rebellion hat in dieser Dystopie nicht gefehlt.

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