Posts für Suchanfrage Khaled werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen
Posts für Suchanfrage Khaled werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 31. Mai 2018

Tausend strahlende Sonnen




Allgemeines:
Titel: Tausend strahlende Sonnen
Autor: Khaled Hosseini
Verlag: FISCHER (3. Februar 2014)
Genre: Historiendrama
ISBN-10: 3596030935
ISBN-13: 978-3596030934
ASIN: B00HWMVMRE
Seitenzahl: 400 Seiten
Originaltitel: A Thousand Splendid Suns
Preis: 9,99€ (Kindle-Edition)
10,90€ (Taschenbuch)
12€ (Gebundene Ausgabe)

Inhalt:
Mariam ist fünfzehn, als sie aus der Provinz nach Kabul geschickt und mit dem dreißig Jahre älteren Schuhmacher Raschid verheiratet wird. Jahre später erlebt Laila, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, ein ähnliches Schicksal. Als ihre Familie bei einem Bombenangriff ums Leben kommt, wird sie Raschids Zweitfrau. Nach anfänglichem Misstrauen werden Mariam und Laila zu engen Freundinnen. Gemeinsam wehren sie sich gegen Raschids Brutalität. Während der Taliban-Herrschaft überstehen sie die Bombardierungen, Hunger und physische Gewalt - und ihre Stärke wächst ins schier Unermessliche...


Bewertung:

Schon seit ich "Traumsammler" von ihm gelesen habe, gehört Khaled Hosseini für mich zu den Größen der Gegenwartsliteratur. Doch mit diesem ergreifenden Roman über das Schicksal zweier Frauen in Afghanistan lässt er den Vorgängerroman weit hinter sich zurück und geht mit der grausamen Intensität der rücksichtslosen Unterdrückung und Verachtung der Gesellschaft gegenüber Frauen unter die Haut und trifft mit der hoffnungsvollen Liebe der beiden Frauen, die ihnen die Stärke zum Überdauern verlieht, direkt ins Herz!

Erster Satz: "Mariam war fünf, als sie zum ersten Mal das Wort "harami" hörte."

Sonntag, 18. Februar 2018

Traumsammler

 
Allgemeines:
 
Titel: Traumsammler
Autor: Khaled Hosseini
Genre: Drama
Verlag: FISCHER (25. September 2014)
ISBN-10: 3596198208
ISBN-13: 978-3596198207
ASIN: B00COWO1FW
Seitenzahl: 448 Seiten
Originaltitel: And the Mountains Echoed
Preis: 9,99€ (Kindle-Edition)
12€ (Gebundene Ausgabe)
10,95€ (Taschenbuch)
 
 
Inhalt:

"Ich weiß eine kleine, traurige Fee,
Die wurde vom Wind davongeweht."
 
In ›Traumsammler‹ erzählt Khaled Hosseini die bewegende Geschichte zweier Geschwister aus einem kleinen afghanischen Dorf. Pari ist drei Jahre alt, ihr Bruder Abdullah zehn, als der Vater sie auf einem Fußmarsch quer durch die Wüste nach Kabul bringt. Doch am Ende der Reise wartet nicht das Paradies, sondern die herzzerreißende Trennung der beiden Geschwister, die ihr Leben für immer verändern wird.
Ein großer Roman, der uns einmal um die ganze Welt führt und in seiner emotionalen Intensität und Erzählkunst neue Maßstäbe setzt. Fesselnder, reicher, persönlicher als je zuvor.
 
 
Bewertung:
 
 "Das Seil, das vor dem Ertrinken rettet, kann zu einer Schlinge werden, die einen zu erdrosseln droht."
 
Das ist mein erstes Buch von Khaled Hosseini und nach diesem werde ich unbedingt alle vorhergegangen und zukünftigen Lesen! Ich habe es noch nie erlebt, wie ein Autor auf so sensible und einfühlsame Art und Weise ein solch komplexes Konstrukt aus Handlungssträngen unter Kontrolle halten kann. Ich bin zutiefst beeindruckt und berührt von der Intensität mit der Lebenssinnsuche, Familiengeschichte und afghanischer Realität hier rübergebracht werden.
 
"Jenseits unserer Vorstellungen
Von guten und schlechten Taten
Erstreckt sich ein Feld.
Dort werde ich dich treffen."

-Dschalaluddin Rumi, 13. Jahrhundert -
 

Montag, 7. Mai 2018

Montagsfrage #78 - 07.05.18

 
Hallöchen,
 
nach einem hyperstressigen Wochenende und angesichts einer harten Woche voller Klausuren und Abgabetermine halte ich mich heute kurz. Da kommt es mir natürlich gerade recht, dass Svenja von Buchfresserchen heute nach unseren nächsten Bücher auf dem SuB fragt. 
 
 

Welche Bücher sind aktuell die Top 5 auf eurer Leseliste?

 
Ich habe gerade frisch gezählt - insgesamt liegen 47 Bücher auf meinem SuB und somit auf meiner Leseliste. Für meine Verhältnisse ist das relativ wenig, aber dennoch viel zu viel, weshalb ich schon das ganze Jahr versuche, eine gute Mischung aus SuB-Abbau und Neuerscheinungen zu lesen. Um mich selbst dabei zu disziplinieren und mich auch zu motivieren, ein Buch fertig zu lesen, überlege ich mir sehr oft, was ich als nächstes und in welcher Reihenfolge lesen werde. ;-)
 
 1. "Girl on the Train" von Paula Hawkins
 
2. "Das Böse in deinen Augen" von Jenny Blackhurst
 
3. "Tausend strahlende Sonnen" von Khaled Hosseini
 
4. "Ein Schatz aus Papier und Magie" von Traci Chee
 
5. "Der Schwarm" von Frank Schätzing
 
Ja, diese 5 Bücher werde ich wohl in genau dieser Reihenfolge als nächstes lesen. "Girl on the Train" liegt schon viel zu lange auf meinem SuB, genau wie "Der Schwarm", welches ich endlich auch mal austesten will. Nachdem mich Khaled Hosseini mit "Traumsammler" wirklich begeistert hat, will ich auch auf jeden Fall sein bekanntestes Werk "Tausend strahlende Sonnen" zeitnah lesen, genau wie die beiden Neuerscheinungen "Das Böse in deinen Augen" und "Ein Schatz aus Papier und Magie", welches Band 2 der Reihe ist, die ich eben angefangen habe.
 
Was wollt ihr denn als nächstes lesen und überlegt ihr euch das schon im Voraus?
 
Liebe Grüße
Sophia
 
PS: Zu einem anderen Roman von Jenny Blackhurst veranstalte ich gerade ein Gewinnspiel anlässlich unseres zweiten Bloggeburtstages, schaut doch mal vorbei: Hier klicken!
 

Zur Montagsfragen-Übersicht

Dienstag, 1. Januar 2019

Jahresrückblick #2 - 2018


Hallöchen ihr Lieben,

 ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gestartet! Natürlich will ich auch dieses Jahr ein wenig auf das letzte buchige Jahr zurückblicken:

Es beeindruckt und überrascht immer wieder, wie viele verschiedenen Eindrücke, Abenteuer und Welten ein Jahr bringen kann. Da meine Mitbloggerin mich dieses Jahr leider verlassen hat (schnüff 😢) und ich relativ viel zu tun hatte, war insgesamt weniger los als letztes Jahr. Das hat sich vor allem in den letzten Monaten stark in meiner Postzahl niedergeschlagen. Da ich jedoch wirklich kaum Zeit habe und alleine im Endeffekt auf fast so viele Meldungen gekommen bin wie letztes Jahr zu zweit, bin ich aber doch ganz zufrieden mit mir. Allgemein bin ich sehr glücklich mit diesem spannenden und vielseitigen Lesejahr, während dessen ich wieder viele neue Leute kennenlernen, neue Geschichten entdecken, neue Erfahrungen machen konnte und viele wundervolle Rückmeldungen bekommen habe!

Es hat total viel Spaß gemacht, nochmal zurückzublicken und als ich mir so die Zahlen angeschaut habe, wurde ich plötzlich sehr dankbar. Vielen Dank an alle, die diesen Blog möglich machen: meine Eltern, die mir meine ruhige Zeit gönnen und mein Internet bezahlen, die Verlage, die mir Bücher zuschicken, die Autoren, die mit mir Kontakt auf nehmen, die vielen anderen Blogger, die immer einen netten Tipp bereit haben und ihr Leser, die fleißig Kommentare schreiben und mich somit bekräftigen wenn ich das Gefühl habe, dass alles was ich schreibe in den Weiten des Internets verschwindet.

Montag, 13. Mai 2019

Montagsfrage #118 - 13.05.19

Scan (verschoben)
 
Hallöchen,
 
ich habe jetzt endlich meine Prüfungen hinter mir und nun ganz viel Zeit, mich meinem SuB und offenen Projekten zu widmen.
Passend zum gestrigen Muttertag will Antonia heute wissen:
 
 

Tolle Bücher, starke Mütter: Welche Mutter in einem Buch ist dir besonders im Gedächtnis geblieben?

 
Das ist eine ziemlich schwierige Frage, auf die mir ganz spontan keine einzige Figur eingefallen ist. Ziemlich schade, aber ich habe das Gefühl, dass Vater-Sohn-Beziehungen viel häufiger thematisiert werden als dass die Mütter im Vordergrund stehen. In Jugendbüchern spielen Eltern häufig nur eine nebensächliche Rolle (falls sie überhaupt noch leben und nicht abgehauen, getötet, krank etc sind) genau wie in High-Fantasy und wenn sie mal vorkommen, wird häufig die fehlende Unterstützung oder eine angespannte Beziehung thematisiert. In anderen Beiträgen habe ich ganz häufig Molly Weasley, Narzissa Malfoy und Lilly Potter gelesen, was ich auch gut nachvollziehen kann. Nach langem Überlegen habe ich jedoch auch sechs weitere wundervolle Mütter in ebenso wundervollen Geschichten gefunden, die man vielleicht nicht so auf dem Schirm hat...
 
Ein wundervoller, herzergreifender Roman, in dem es um eine besondere Mutter-Tochter-Beziehung geht ist "Tausend strahlende Sonnen" von Khaled Hosseini. Darin geht es um die verbitterte Mariam und die junge Laila, die als die zwei Ehefrauen des Schuhmachers Raschid zusammenleben müssen. Beide sind in unterschiedlichen Verhältnissen aufgewachsen, könnten vom Alter her Mutter und Tochter sein und müssen jeden Tag aufs neue ihren Kampf ums Überleben alleine ausfechten. Zusehen, wie die beiden Frauen von Fremden, zu Rivalinnen, zu Geduldeten, zu Verbündeten werden und wie sich langsam eine Verbindung zwischen den beiden aufbaut, die auf tiefem Verständnis, Verbundenheit und Liebe fußt, ist wirklich wunderschön. Dabei wird Mariam immer mehr zu der Mutter, die Laila verloren hat und wie die beiden für ihre Kinder alles geben und ihr Leben für ihr Wohl opfern, ist wirklich stark.
 
Eine weitere starke Mutterfigur, der ich im März in Angie Thomas´ Gesellschaftsdrama "On The Come Up" begegnet bin, ist Jay. Als ehemalige Drogenabhängige hat sie sich nach dem Mord an ihrem Mann wieder zurück ins Leben gekämpft, um für ihre Kinder da sein zu können und auch als sie ihren Job verliert, ist Aufgeben für sie keine Option. Zuhause wartet ein leerer Kühlschrank auf sie, im Briefkasten stapeln sich unbezahlte Rechnungen, ständig wird Strom oder Gas abgestellt und es droht der Rausschmiss aus der Wohnung. In Garden Heights, einem Ghetto-ähnlichen Stadtteil, der durch Gang-Gewalt und Drogenhandel ebenso bestimmt wird wie durch die florierende Hiphop-Szene, keine Seltenheit. Gepaart mit der Farbe ihrer Haut (schwarz) und ihrem Drogenhintergrund ist sie damit für die Gesellschaft abgeschrieben. Wie sehr sie leidet, was sie alles tut, um ihren Kindern eine bessere Zukunft und ein unbeschwertes Leben zu ermöglichen, hat mich wirklich berührt.
 
In "Die kleinen Wunder von Mayfair" von Robert Dinsdale verfolgen wir, wie die 16-jährigen Cathy, auf der Suche nach einer Bleibe für sie und ihr ungeborenes Kind durch eine Zeitungsannonce auf einen wundersamen Spielzeugladen in London stößt. Von ihrer Familie verstoßen, ist "Papa Jacks Emporium" ihre letzte Hoffnung und sie tritt in eine Welt ein, in der alles möglich scheint: treue Patchworkhunde, revolutionierende Spielzeugsoldaten, fliegende Schlösser, unendliche Kisten, papierne Fertigbäume, Pfeifenreinigervögel und... die große Liebe. Ihre Stärke und Zielstrebigkeit, ihre Liebe und Sensibilität und ihr Mut, mit dem sie sich ihrer Situation als junge Mutter stellt, haben mich sehr beeindruckt. Die zauberhafte Kindheit, die sie ihrer Tochter Martha ermöglicht, obwohl sie unter den denkbar schlechtesten Bedingungen zur Welt gekommen ist, zeigt, dass eine Menge Liebe, Fantasie und Vertrauen manchmal genug sein kann.
 
Eine weitere Geschichte, die wahrscheinlich nur die allerwenigstens kennen ist die zweiteilige "Die Gwailor Chronik" von Susanne Gavénis. Darin geht es um Dayin, den Sohn des Königs von Tarell, dem bei seiner Geburt eine schreckliche Prophezeiung gemacht wird: Sein eigener Vater soll durch seine Hand den Tod finden, heimtückisch ermordet, um den Thron des Landes an sich zu reißen. Doch wie kann es geschehen, dass aus einem zarten, mitfühlenden Kind ein kaltblütiger Mörder wird? Denn entgegen aller Erwartungen von außerhalb entwickelt er sich zu einem, zwar schüchternen, körperlich schwachen, aber auf jeden Fall ehrlichen und liebenswürdigen Jungen, der unter den Vorurteilen und der Ablehnung seines Umfeldes sehr zu leiden hat. Umso wichtiger für ihn ist, dass seine Mutter Vailia, die liebevolle, bewundernswert starke Königin, immer an ihn glaubt und er sich an ihrer Liebe wie an einen Rettungsring festklammern kann. Auch die zweite Hauptperson, Lilell, hat ein Problem mit ihrem Vater, der sich eigentlich einen Sohn gewünscht hätte. Allein ihrer verständnisvollen, sanftmütigen Mutter Fiéla hat Lilell es zu verdanken, dass sie in Frieden leben kann.
 
 
Kennt ihr eine der vorgestellten Müttern? Und fallen euch noch andere stake Mutterfiguren ein?
 
Liebe Grüße
Sophia

Zur Montagsfragen-Übersicht

Dienstag, 9. Februar 2021

Montagsfrage #196 - 09.02.2021


Hallöchen,

da ich gestern Mittag meine erste Prüfung der diesjährigen Klausurenphase hatte (fragt nicht, die war komisch...😬), habe ich es nicht geschafft, die Montagsfrage zu beantworten. Da Antonia aber gestern eine sehr spannende Frage von Aequitas et Veritas gestellt hat, muss ich die gleich noch in meiner wohlverdienten Lernpause nachholen:


Liest du auch Bücher, die in einem anderen Kulturkreis spielen als deinem eigenen (Fantasy & SciFi nicht mitgezählt)?


Ja klar tue ich das, sehr gerne sogar. Leider ist die Verfügbarkeit, durch Angebot, Werbung und Sichtbarkeit doch stark zugunsten deutscher/europäischer und amerikanischer Autoren ausgelegt, sodass Geschichten aus einem ganz anderen Kulturkreis deutlich seltener in mein Regal wandern, als Geschichten von Autoren aus westlichen Industrieländern. Natürlich stellt sich noch die Frage, was man als den "eigenen Kulturkreis" definiert - geht man davon aus, dass damit alles außerhalb der eigenen Nation gemeint ist, lese ich in erster Linie Bücher aus einem anderen Kulturkreis als meinen eigenen. Denn nach einem kurzen Blick auf mein Bücherregal muss ich feststellen, dass der größte Anteil der Bücher, die ich besitze, von AutorInnen aus englischsprachigen Ländern geschrieben wurden - vor allem aus den USA, aber auch einige aus England, Schottland, Irland, Kanada und aus Australien. Erst nach den vielen Übersetzungen folgt eine große Anzahl von Büchern deutscher AutorInnen aller Genres. An dritter Stelle stehen Ausflüge in verschiedene Länder Europas, vor allem in die skandinavischen Länder (vor allem Krimis, aber auch Klassiker wie zum Beispiel "Sofies Welt" von Jostein Gaarder oder die Astrid Lindgren-Bücher) aber auch Frankreich (alles mögliche zwischen Jules Verne oder Morgane Moncomble), Italien (zum Beispiel "Die zwei Monde" von Luca Tarenzi) oder Polen (zum Beispiel "365 Tage" von Blanka Lipińska). 

Da ich jedoch denke, dass westliche, reiche Industrieländer guten Gewissens zu einem Kulturkreis gezählt werden können (wenn nicht, klärt mich auf, ich bin kein Soziologe😅), beziehe mich bei der Beantwortung der Frage auf Länder außerhalb von Europa und den englischsprachigen Gebieten. Aus diesen Teilen der Welt ist meine Buchauswahl noch geringer - leider, denn ich würde sehr gerne für mehr Vielfalt in meinem Leseprogramm sorgen. Ein paar Vertreter aus ganz anderen Teilen der Welt habe ich jedoch schon gefunden. In den letzten Jahrzehnten wurde es immer populärer, dass sich AutorInnen bei der Settingauswahl ihrer Bücher ins exotische Ausland wenden, ich habe mich bei meiner Auswahl aber auf diese AutorInnen beschränkt, die entweder selbst in dem Kulturkreis leben, in der ihre Geschichte spielt, oder die zwar in einem anderen Land leben, aber über ihr ursprüngliches Herkunftsland schreiben, oder über die Ethnie, der sie sich zugehörig fühlen. Das erste Beispiel, das mir eingefallen ist, ist der amerikanische Autor Khaled Hosseini, der in seinen zahlreichen Romanen wie zum Beispiel "Traumsammler" oder "Tausend strahlende Sonnen" mit sehr bildhaften und eingängigen Worten über sein Geburtsland Afghanistan schreibt. Mit Haruki Murakami ist auch ein Autor aus Japan bei mir vertreten und Rudyard Kipling, der zwar selbst aus England kommt, aber lange Zeit seines Lebens in Indien gelebt hat, erzählt in seinen Klassikern wie "Kim" oder "Das Dschungelbuch" von seiner Wahlheimat. Um bei den Klassikern zu bleiben kommen noch Gabriel García-Márquez aus Kolumbien ("Die Liebe in Zeiten der Cholera") und Tschingis Aitmatow ("Dshamilja" oder Leo Tolstoi ("Anna Karenina" aus Russland hinzu. 

Wenn man Fantasy und Science-Fiction noch in die Frage miteinbeziehen würde, könnte ich der Liste noch eine ganze Menge weitere Geschichten hinzufügen, deren fantastisches Setting von ganz anderen Kulturen inspiriert ist, als von der europäischen Mythologie oder dem typische Mittelalter. Nenneswert sind dabei beispielsweise Tomi Adeyemis "Children of Blood and Bone"-Reihe, welche frei nach den Mythen und der Kultur Westafrikas erzählt ist, oder Naomi Noviks ("Das kalte Reich des Silbers") Geschichten, die sich vor allem an russischen Legenden orientiert. 

Ihr seht also, die heutige Frage war gar nicht so schwer zu beantworten und hat mir wiedereinmal gezeigt, dass sich mein Leseverhalten angesichts der großen Masse, vielfältiger Geschichten, viel zu sehr an wenigen, ausgewählten Kriterien orientiert. Vielleicht kann ich das ja dieses Jahr noch ändern... Es ist ja nie zu spät für gute Vorsätze...


Wie sieht es bei Euch aus? Aus welchen Ländern/Kulturkreisen stammen die meisten Eurer Bücher? Und welche internationale Werke könnt Ihr empfehlen?

Liebe Grüße
Sophia

Zur Montagsfragen-Übersicht

Montag, 9. April 2018

Montagsfrage #74 - 09.04.18

 
Hallöchen,
 
passend zum äußerst unliebsamen Ende meiner Osterferien, das aber auch gleichzeitig den Start in ein neues Quartal ankündigt, blicken wir in der heutigen Montagsfrage von Buchfresserchen auf die vergangenen drei Buchmonate zurück.
 
 

Ein Quartal des Jahres ist schon vorüber, Zeit für einen Zwischenstand. Hast du schon ein oder mehrere Highlights gelesen?

 
 
Das Lesejahr 2018 hat für mich mit "Wo das Dunkel schläft" von Maggie Stiefvater, meinem Weihnachtsgeschenk, sehr spannend gestartet und war auch in den folgenden drei Monaten sehr vielseitig und interessant. Bisher habe ich schon 35 Bücher gelesen, worunter auch einige ganz spannende Geschichten dabei waren.
Neben eben genanntem Finale der Raven-Boys-Reihe, welche vor allem durch ihre schrägen Charaktere, das abwechslungsreiche und magische Setting und die spannende Geschichte voller Fantasie, Magie, Liebe, Freundschaft und düsteren Geheimnissen verzaubert und eine abartige Faszination zurücklässt, würde ich auf jeden Fall noch "The Shape of Water" zu meinen bisherigen Favoriten zählen.
 
Das bildgewaltiges Epos von Guillermo del Toro und Daniel Kraus ist Grundlage für den gleichnamigen und Oscar prämierten Kinofilm und weiß
 gleichermaßen mit herzergreifenden Bildern wie auch grauenhaft realen Details zu bestechen. Die beiden Autoren setzen uns hier eine gewiefte Charakterstudie vor, die ein Haufen vom Leben enttäuschter und von der Öffentlichkeit ausgestoßener Menschen porträtiert, die durch den wunderschönen Kiemengott neuen Antrieb finden, ist aber vor allem Porträt einer unmöglichen Beziehung zwischen zwei gequälten und komplett unterschiedlichen Liebenden.
 
Auch "Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter" von der "Queen-of-Fantasy", Sarah J. Maas, passt in mein aktuelles Lieblingsgenre Fantasy und ist das Finale einer atemberaubenden, epischen und tief berührenden Saga, die ich wirklich von Herzen an alle weiter empfehlen kann: Lebt, bangt, kämpft und liebt mit Feyre, Rhysand und ihrer Familie, so wie ich es getan habe und diese Geschichte wird immer ein Teil von euch sein!
 
Im krassen Gegensatz zu diesen epischen Fantasy Romanen steht der viel ruhigere und realere "Traumsammler" von Khaled Hosseini. Auch wenn sie nicht meinem anvisierten Genre entspringt, berührte mich diese intensive, emotionale, mitreißende Geschichte über Afghanistan und eine Familie voller verlorener Gestalten mit eindringlichen Schicksalen auf ihre ungeschönte aber doch sensible Art sehr.
Ich könnte natürlich noch eine Menge anderer interessanter Geschichten anführen, denke aber, dass diese 4 Bücher meine bisherigen Favoriten sind und mich am meisten beeindruckt, berührt und verzückt haben.
 
Wie sieht´s da bei euch aus? Habt ihr dieses Jahr schon Geschichten gelesen, die ihr zu euren Favoriten küren würdet?
 
Liebe Grüße
Sophia

Zur Montagsfragen-Übersicht

Montag, 25. Mai 2020

Montagsfrage #167 - 25.05.2020


Hallöchen,

nach zwei Wochen Online-Uni, was in meinem Fall mit einem Fernstudium gleichzusetzen ist, kehrt so langsam etwas Routine bei mir ein. Zwar habe ich immer noch massive Probleme mit dem Internet (und im Zuge dessen auch mit meiner Geduld) und muss mich von Tag zu Tag neu motivieren, bin aber mittlerweile zuversichtlich, dass ich dieses besondere Semester gut durchstehen werde. Jetzt freue ich mich auf die neue Woche und bin neben den vielen unbekannten Inhalten auch sehr gespannt auf das Testlese-Manuskript von Armin Weber, das ich in den nächsten Tagen endlich anfangen werde. Ihr seht, bei mir läuft jetzt endlich was ;-) So, jetzt muss ich mich aber mit der Montagsfrage ranhalten, sonst verpasse ich noch meine erste Vorlesung des Tages (Statistik, seufz)...


Welches Buch, in dem Geschwister eine zentrale Rolle spielen, kennt ihr eigentlich?


Antonia ist diese Woche aufgefallen, dass viele Protagonisten Einzelkinder sind, was mir bislang eher nicht so vorgekommen ist. Es stimmt schon: In Fantasy-Romanen sind die Protagonisten oft Einzelgänger, haben keine Familie wer oder wissen generell nicht, wo sie dazugehören (Eragon, Harry Potter, etc) und in vielen Geschichten mit Erwachsenen Charakteren kommen vorhandene Geschwister ab und zu mal als Randnotiz vor. Dennoch sind mir auf Anhieb Geschichten in allen möglichen Genres eingefallen, in denen Geschwister entweder eine wichtige Rolle in der Storyline spielen oder selbst das zentrale Thema sind. 

Gerade im Fantasy-Bereich gibt es neben den Einzelgänger-Protagonisten doch mindestens ebenso viele, die für ihre Familie kämpfen, sich für eine Schwester oder ein Bruder aufopfern oder all ihre Handlungsmotivation aus ihnen beziehen. Man erinnere sich an "Das Reich der sieben Höfe", in dem sich Feyre für ihre Schwester den High-Fae stellt, an "Wintersong", in dem Elisabeth für ihre Schwester Käthe in die Unterwelt geht. Man findet solche Geschichten aber auch in Science-Fiction-Romanen oder Dystopien wie in "Coldworth City", in dem sich Raven ein komplett neues Leben wagt, um ihren Bruder Knox zu schützen, in "Catwoman, in dem Selina für die Rettung ihrer Schwester ganz Gotham City auf den Kopf stellt, oder im Klassiker "Die Tribute von Panem", in dem Katniss den Platz ihrer Schwester Prim bei den Hungerspielen einnimmt und auch in New Adult Romanen spielen oft Geschwister eine wichtige Rolle für das Verhalten der Protas. Um nur zwei aufzuzählen, die mir spontan einfallen: "Das Licht von tausend Sternen", in dem Harper ihr gesamtes Leben an ihrem autistischen Bruder ausrichtet, "Weil ich Layken liebe", in dem sich sowohl Will als auch Layken um einen kleinen Bruder kümmern müssen. 

Und dann gibt es ja noch die Romane, die sich komplett um eine Geschwister-Beziehung drehen. In Jandy Nelsons "Ich gebe dir die Sonne" zum Beispiel dreht sich alles um die Zwillinge Noah und Jude, die sich gleichzeitig näher sind als alle anderen Menschen der Welt, sich dadurch aber immer wieder von sich stoßen und tiefer verletzen, als alle anderen es könnten. Der immensen Konkurrenzkampf der Zwillinge, rasende Eifersucht, düstere Geheimnisse, kleine, nicht böse gemeinte Bemerkungen, große Verluste, böse Streiche, Nicht-Ehrlich-Sein-Können und Schmerz stehen ihrer einzigartigen Verbindung und ihrer Liebe zueinander gegenüber. Wer eine wirklich spannende Geschichte über künstlerische Leidenschaft, über den ekstatischen Impuls und Dualseelen, lesen will, ist hier an der richtigen Adresse. 

Auch in "Love letters to the dead" geht es im Kern um die Beziehung von Laurel zu ihrer verstorbenen großen Schwester May. Als May starb ist Laurels Welt in tausend Scherben zersrpungen, war sie doch ihr Vorbild, Fixstern und ihre beste Freundin. In diesem berührenden Roman dürfen wir ihr dabei zusehen, wie sie sich ihren Dämonen stellt, May langsam Stück für Stück loszulassen beginnt und dadurch auch langsam zu sich selbst zurück findet.

"Traumsammler" von Khaled Hosseini erzählt die bewegende Geschichte zweier Geschwister, die sich in einem kleinen afghanischen Dorf aus den Augen verlieren und Jahre brauchen, um sich wiederzufinden. 


Wie ist Euer Eindruck? Kommen Geschwister in Romanen zukurz? Und welche Geschichten kennt ihr, in denen Geschwisterbeziehungen eine zentrale Rolle spielen?

Liebe Grüße
Sophia

Zur Montagsfragen-Übersicht

Montag, 10. Januar 2022

Montagsfrage #6 - ÜbersetzerInnen?

Hallöchen,

Falls jemandem aufgefallen ist, dass ich letzte Woche erst sehr spät in der Woche die Kommentare zur Montagsfrage beantwortet und die Linkliste erstellt habe - ich war über Silvester ganz spontan im Skiurlaub in Österreich. Es war lange Zeit unklar, ob wie gehen können und wollen (Corona-Einreisebestimmungen, Hochrisikogebiete, Quarantäneregelungen, Schneeverhältnisse, Wetter - man muss mittlerweile immer mehr Variablen im Blick behalten), weshalb ich mich riesig gefreut habe, als wir dann schlussendlich doch auf der Piste standen. Da es in dem Haus, in dem wir gewohnt haben, kein WLAN gab, hatte ich die Posts zwischen den Tagen wie der Monatsrückblick Dezember, den Jahresrückblick, die Neujahrsbotschaft und eben auch die Montagsfrage schon vorproduziert und geplant, wodurch ich fünf Tage lang nichts anderes machen musste als essen, schlafen, skifahren und lesen. HIMMLISCH!!!

Zum Rest der Woche und am Wochenende riefen dann leider wieder die Uni Duties und ich musste für den heute startenden Semesterendspurt einiges vorarbeiten. Zum Glück (oder zum Pech, da bin ich mir gar nicht so sicher) sind es jetzt nur noch vier Wochen zu meinen Prüfungen und dann beginnt die spannende Phase der Bachelorarbeit...

Doch das ist nun wirklich weit vorgegriffen. Jetzt geht´s erstmal um die heutige Montagsfrage:


Achtet Ihr auf die Namen von Übersetzer*innen? Falls ja, könnt Ihr auch jemanden nennen, der Eurer Meinung nach besonders gute Arbeit leistet? 


Noch vor ein paar Jahren habe ich eigentlich nie besonders darauf geachtet, wer nun das Buch übersetzt hat, das ich gerade las. Oftmals habe ich mir gar nicht aktiv bewusst gemacht, dass es sich überhaupt um eine Übersetzung aus einer anderen Sprache handelte, geschweige denn, dass ich die Namen der ÜbersetzerInnen kannte. Begonnen, auch die ÜbersetzerInnen mehr im Blick zu behalten, habe ich als ich feststellte, dass viele von mir geliebte Einzelbände und Reihen ganz verschiedener AutorInnen und verschiedener Genres eine Sache gemein haben: der Übersetzer/die Übersetzerin. 

Montag, 3. Oktober 2022

Montagsfrage #40 - Found Family Trope?

Hallöchen,

ich kann es kaum glauben, aber mit dieser Montagsfrage bricht bereits meine letzte Ferienwoche an. Wo sind denn meine zweieinhalb Monate hin? Ich habe die freie Zeit zwischen Bachelorabschluss und Masterbeginn diesen Sommer mit diversen Urlauben, Ausflügen, Treffen und Projekten wirklich ausgiebig genutzt und genossen. Doch auch wenn ich mich sehr auf die Einführungswoche nächste Woche und den damit einhergehenden Start meines Masters freue, hätte ich gegen ein, zwei Wochen mehr Ferien nun auch nichts einzuwenden. Aber jetzt genießen wir doch erstmal dem Feiertag...
In der heutigen Montagsfrage soll es als Liebeserklärung an die Familie und familiäre Konstellationen um einen meiner aktuell absoluten Lieblingstropes gehen:


Found Family Trope - Welche Bücher, in denen Figuren in eine neue Famile/einen Familienersatz finden, kennt Ihr?


Was mich 15 Jahre intensives Lesen gelehrt haben? Romanfiguren haben häufig wirklich Pech mit ihren biologischen Familien. Egal in welchem Genre - die Familien unserer Hauptfiguren sind sehr häufig tot, verstritten, unbekannt, verloren gegangen, toxisch oder zumindest stark angeknackst. Ausnahmen bestätigen dabei die Regel. Damit unsere Heldinnen und Helden auf ihrem Weg trotzdem nicht allein sind, finden sie nach und nach sehr häufig in ungewöhnlichen Konstellationen Familienanschluss bei einer fremden Familie (beispielsweise die Weasleys in "Harry Potter") oder einen Familienersatz aus sehr guten Freunden allen Alters, die sie bedingungslos und loyal unterstützen. Darf ich vorstellen? Der Found-Family-Trope (manchmal auch Family of Choice/Wahlfamilien-Trope genannt).

Montag, 24. Januar 2022

Montagsfrage #8 - Geschlechterverhältnis bei AutorInnen?

Hallöchen,

ab dieser Woche geht es mit sehr großen Schritten auf meine Prüfungen Anfang Februar zu und auch die Vergabe der Bachelorarbeitsthemen steht nun bald an. Auch wenn ich weiß, dass es angebracht wäre, angesichts dessen ein wenig Stress zu verspüren, sind die ganzen Themen aufgrund der räumlichen Distanz zur Uni durch die Onlinelehre irgendwie noch so weit weg, dass ich aktuell ganz entspannt vor mich hin lerne. Auch wenn ich dadurch nicht ganz so produktiv bin, wie ich vielleicht sein könnte, ist es eine tolle Erfahrung, sich mal ohne Stress auf die Prüfungen vorzubereiten!

Heute gibt es eine Frage, bei der ich seeehr auf Eure Antworten gespannt bin. Als Psychologie-Studentin hat mich natürlich gleich der Auswertungswahn gepackt, Ihr müsst zur Beantwortung aber natürlich keine Statistiken erstellen. Ich denke, dass ein kurzer Blick ins Bücherregal oder auf die gelesenen Bücher des vergangenen Jahres ausreicht, um eine Tendenz im persönlichen Leseverhalten festzustellen (falls Ihr denn eine habt). So, jetzt aber genug der Vorrede und los geht´s:


Wie sieht es bei Euch mit dem Geschlechterverhältnis unter den gelesenen AutorInnen aus? 


Auf diese Frage bin ich gekommen, als ich beim Durchsehen der Jahresrückblicke auf mehreren Blogs die Aufschlüsselung des Geschlechtervehältnisses unter den AutorInnen der gelesenen Büchern gesehen habe. Mit dieser Frage hatte ich mich davor noch nie beschäftigt, aus dem Bauch hinaus hätte ich aber gemutmaßt, dass ich etwas mehr von Autorinnen lese als von Autoren. Um dem genauer auf den Grund zu gehen, habe ich aus Interesse in den letzten Tagen bei allen Büchern, die in in den letzten sechs Jahren gelesen habe, aufgeschlüsselt, ob sie von einer Frau, einem Mann oder einer diversen Person geschrieben wurden und wurde total überrascht von dem drastischen Ergebnis:

Mittwoch, 1. Januar 2020

Jahresrückblick #3 - 2019


Hallöchen ihr Lieben,

ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gestartet! Natürlich will ich auch dieses Jahr ein wenig auf das letzte buchige Jahr zurückblicken:

2019 ist privat bei mir unglaublich viel passiert. Ich habe mein Abitur hinter mich gebracht, meinen Führerschein gemacht, bin 18 geworden, habe ein Stipendium ergattern können und mein Studium begonnen. Trotz dass ich zum Beginn des Jahres ziemlich Angst vor allem hatte und mit Bauchschmerzen all den Veränderungen entgegengesehen habe, bin ich total zufrieden, wie sich alles entwickelt hat. Rückblickend hätte ich wohl einfach darauf vertrauen sollen, dass sich alles fügt und sich immer wieder neue Möglichkeiten eröffnen, denn im Endeffekt hat sich alles besser entwickelt, als ich es mir jemals vorgestellt hätte. Das ist also eines meiner großen Vorsätze für 2020: offener und zuversichtlicher an Veränderungen und neue Herausforderungen herangehen.

Auch mein Lesejahr wurde trotz des Schulstresses im ersten Drittel, den Reisen und Projekten im zweiten Drittel und dem stressigen Semesterbeginn im letzten Drittel ergiebiger, als ich im letzten Jahresrückblick angenommen hatte. Mein 100-Bücher-Leseziel habe ich locker geschafft und außerdem konnte ich auch das Ziel, meine Klassiker Challenge weiterzuführen, allgemein mehr Bildungsromane statt Lückenfüller aus dem New Adult Bereich zu lesen und meinen SuB abzubauen, erfüllen. So konnte ich im Endeffekt mehr Bücher lesen und mehr Beiträge veröffentlichen als im deutlich weniger turbulenten 2018.

In einem Jahresrückblick darf man ja auch einen vorsichtigen Blick nach vorne werfen. Ich habe auf jeden Fall vor, auch nächstes Jahr zum Jubiläum wieder eine Verlosung zu veranstalten und habe mir fest vorgenommen, mindestens 10 Posts im Monat zu schreiben und auch Filme und Musik nicht zu vernachlässigen. Außerdem habe ich das Ziel, auf 100 gelesene Bücher zu kommen. Warum setze ich mir ein Leseziel? Ganz einfach: diese Zahl vor Augen inspiriert mich immer wieder statt zur Fernbedienung abends doch lieber zum Buch zu greifen und jedes Mal wenn ich ein weiteres gelesene Buch meiner Liste hinzufüge, überkommt mich ein Gefühl von Stolz. Nennt es falschen Ehrgeiz, ich nenne es Motivationshilfe ;-) Auf die Zahl hundert habe ich mich wieder festgelegt, weil ich es bis jetzt jedes Jahr geschafft habe und einhundert eine wirklich schöne Zahl ist, bei der man am Ende des Jahres stolz auf sich sein kann.

Insgesamt freue ich mich schon total auf all die tollen Bücher, die 2020 erscheinen werden, all die Menschen, denen ich auf Messen begegnen werde und all die wundersamen Kontakte, die man im Internet knüpfen kann.

Mittwoch, 27. Juli 2016

Die perfekte Sommerlektüre


Jetzt passend zum Ferienbeginn will ich ein mir nur allzu bekanntes Phänomen aufzeigen.
Denn...

Die perfekte Sommerlektüre zu finden, ist nicht einfach!

 
Bücher für den Sommerurlaub am Strand
Für viele Menschen bedeutet Urlaub immer auch eins: ganz viel Zeit zum Lesen. Neben dem üblichen Kofferpacken muss deshalb auch eine sorgfältige Auswahl an Büchern für den Sommerurlaub getroffen werden.
Das Problem: Meistens ist der Koffer gar nicht groß genug, Bücher für alle Eventualitäten einzupacken oder man muss sich Sorgen wegen des Gewichts machen. Jedes potentielle Sommer-Buch wird in der Hand gewogen, durchgeblättert und angelesen, Internet-Rezensionen werden studiert und Freunde befragt – doch die eine große Frage bleibt für Leseratten bestehen: Was, wenn ich das falsche Buch für den Sommerurlaub eingepackt habe oder wenn mir auf halbem Wege der Lesestoff ausgeht?
Es bedarf also einer ordentlichen Vorbereitung. Für alle, die noch auf der Suche nach der passenden Strandlektüre sind oder die sich noch mit Lesestoff für unterwegs eindecken wollen, habe ich hier die meiner Meinung nach passendsten Bücher für den Sommerurlaub zusammengestellt, jeweils mit meinem Favoriten versehen:
 
  
 
 
________________________________________

1.

Oberste Regel für das perfekte Buch für den Sommerurlaub: Im Urlaub liest man nur das, was wirklich gefällt.
Anspruchsvolle, aber leider unverständliche Weltliteratur steht da meistens ganz unten auf der Hitliste. Es sind stattdessen die Bücher, die uns zum Lachen bringen, die wir mit in den Urlaub nehmen und es sind die Bücher, die unser Herz berühren, die wir am Strand nicht mehr aus der Hand legen können. Auch ich lese gerne über lockere und lustige Themenbereiche wenn ich verreist bin. 
 
Deshalb schlage ich für die Kategorie "Lustige Bücher" folgende Bücher vor:
 
Ach, wäre ich nur zu Hause geblieben

 
Mein Favorit: Mieses Karma:
 
 Wiedergeburt gefällig?

Nichts hat sich Moderatorin Kim Lange mehr gewünscht als den deutschen Fernsehpreis. Nun hält sie ihn triumphierend in den Händen. Schade eigentlich, dass sie noch am selben Abend von den Trümmern einer russischen Raumstation erschlagen wird.

Im Jenseits erfährt Kim, dass sie in ihrem Leben sehr viel mieses Karma gesammelt hat. Die Rechnung folgt prompt. Kim findet sich in einem Erdloch wieder, mit sechs Beinen, Fühlern und einem wirklich dicken Po: Sie ist eine Ameise! Aber Kim hat wenig Lust, fortan Kuchenkrümel durch die Gegend zu schleppen. Außerdem kann sie nicht zulassen, dass ihr Mann sich mit einer Neuen tröstet. Was tun? Es gibt nur einen Ausweg: Gutes Karma muss her, damit es auf der Reinkarnationsleiter wieder aufwärts geht!
 
 
 
  _______________________________________________

2.

Wer es sommerlich leicht liebt und am Strand oder in den Bergen auch in Büchern klare Sommerstimmung erleben will, kann auf "lockere Realityromane" zurückgreifen. Da wäre unter anderem:
 
Bittersweet
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
Fünf Viertelstunden bis zum Meer
Mein Favorit: Weil ich Layken liebe:
 
Nach dem Unfalltod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. Und dass diese Liebe mit derselben Intensität erwidert wird. Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück - drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg…
 
 

 _______________________________________________

3.

Auch Abenteuer- Bücher sind voll im Trend, wenn es um die perfekte Strandlektüre geht.
 
Bildergebnis für kim rudyard kiplingTom Sawyer und Huckleberry Finn

Tschick

Zwei Jahre Ferien

Die Pederwicks

Lauren vermisst

Der Duft des Meeres

Das Herz von Libertalia


 
 
Mein Favorit: Kim:
 
 Kim ist ein Waisenjunge aus Lahore, ein Herumtreiber voller Charme und Witz, der auf der Suche nach seinem Namen mit einem tibetanischen Lama den Subkontinent durchstreift - ein Land voller Farben, Menschen und Gerüche.
 
 
 
  _______________________________________________

5.

 
Bildergebnis für control daniel suarezWem das Entspannen zu langweilig ist, kann sich auch in Krimis oder Thriller vertiefen. Meine Tipps dazu sind:
 
Das Kartell


 Mein Favorit: Control:
 
 
1969 eroberte der Mensch den Mond. Und was ist die größte Errungenschaft unseres Jahrhunderts? Facebook? Was wurde aus den Visionen der Vergangenheit? Warum gibt es keine großen Erfindungen mehr?

Als dem Physiker Jon Grady die Aufhebung der Schwerkraft gelingt, hofft er auf den Nobelpreis. Doch statt Gratulanten kommen Terroristen, Grady stirbt. Das melden zumindest die Medien. Tatsächlich erwacht der Wissenschaftler in Gefangenschaft: Das hochgeheime «Bureau of Technology Control» entführt seit Jahrzehnten die brillantesten Wissenschaftler. Zum Schutz der Menschheit, angeblich, denn für Kernfusion und andere Erfindungen sei der Homo Sapiens noch nicht weit genug. Für die Gefangenen gibt es nur eine Wahl: Entweder Kooperation - oder eine türlose Zelle im Fels, tief unter der Erde. Doch die neuen Herren der Welt haben die Rechnung ohne Grady gemacht.
 
 
  _______________________________________________

6.

Ich persönlich vertiefe mich am liebsten in einer vollkommen anderen Welt, wenn ich in Urlaub bin. Und wie geht das denn besser als mit einem guten Fantasy-Roman?
Was all diese Bücher so anziehend macht, ist die Gelegenheit, dem Alltag und seinen Herausforderungen vollends zu entkommen:
 
 
 
  Der Ewige
Die Musik der Stille
Nachtzirkus
Nach dem Sommer
Selection
Silber – Das erste Buch der Träume
Eragon
Die Tribute von Panem
Rubinrot
Die Chroniken der Unterwelt

 
Mein Favorit: Black Blade:
 
 Manchen Leuten fehlt einfach jeder Ehrgeiz. Devon Sinclair beispielsweise ist davon überzeugt, dass Lila das »Turnier der Klingen« für sich entscheiden kann – dabei sollte er als ihr Kontrahent lieber daran arbeiten, sie zu besiegen. Doch was der eine nicht hat, hat der andere zu viel: Mysteriöse »Unfälle« sorgen dafür, dass ein Teilnehmer nach dem anderen aus dem Wettkampf scheidet. Irgendjemand möchte gewinnen, um jeden Preis! Als wäre das nicht schon Grund genug zur Sorge, hat Schurke Victor Draconi bereits einen finsteren Plan geschmiedet, um Devon und Lilas Freunden zu schaden. Und dann ist da noch ein Mörder in der Stadt, der es auf die Monster von Cloudburst Falls abgesehen hat. Eins sei damit ein für alle Mal bewiesen: Manchmal sind Menschen die eigentlichen Monster …


 _______________________________________________ 

7.

 
Und dann gibt es da noch die anspruchsvolleren Bücher, die ich lieber im Winter lese -hups, etwas John Green lastig geworden. Hier trotzdem eine kleine Auswahl, denn die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden:
 
 
Mein Favorit: Traumsammler:
 
In ›Traumsammler‹ erzählt Khaled Hosseini die bewegende Geschichte zweier Geschwister aus einem kleinen afghanischen Dorf. Pari ist drei Jahre alt, ihr Bruder Abdullah zehn, als der Vater sie auf einem Fußmarsch quer durch die Wüste nach Kabul bringt. Doch am Ende der Reise wartet nicht das Paradies, sondern die herzzerreißende Trennung der beiden Geschwister, die ihr Leben für immer verändern wird.
 
 
 
 
 _______________________________________________
 
Ich hoffe ich konnte euch etwas inspirieren. Wenn nicht habe ich eine tolle Seite gefunden, die euch eure perfekte Urlaubslektüre zusammenstellt.
 
Bildergebnis für Sommerlektüre 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Auch wenn ihr in den Ferien zuhause bleibt oder sogar arbeiten müsst:
 
Geniest die Sonne, entspannt euch gut und
 
SCHÖNE SOMMERFERIEN!  
 
 
Liebe Grüße
Sophia
 
 
  (Linkquellen: literaturtipps.de)