Samstag, 1. April 2017

SKRIPZZ - Der Laufsteg für Manuskripte

Hallöchen,
 
die Welt der Buchveröffentlichungen wird immer komplizierter. Wir Leser können uns oft gar nicht so wirklich vorstellen, wie viele Wege ein Manuskript geht, bevor es in den Buchhandlungen ausliegt und wie viele tolle Werke irgendwo auf der Strecke liegen geblieben sind und wir somit nie zu dem Genuss kommen, sie lesen zu können.
 
Als ich einer Freundin bei der Verlagssuche etwas unter die Arme greifen wollte, bin ich auf sooo viele Probleme gestoßen, von denen ich nie geahnt hatte.
Das Suchen von einer geeigneten Agentur, das Einreichen bei Verlagen, die vielen Absagen - das ganzen Durcheinander und die Enttäuschungen, die oft unnötig entstehen.
 
Um genau diese unnötigen Zurückweisungen jungen Autoren ersparen zu können, ist Patrick Zschocher nach "Bücherfairkaufen" und "Kleinfairlage.de", nun mit der Website "SKRIPZZ" das dritte Projekt angegangen. Der Name ist etwas ungewöhnlich, genau wie die Idee.
Ich finde das aus oben genannten Gründen eine super Sache und möchte sie euch deshalb ein bisschen näher vorstellen.


 
Neu, gelb, auffällig und voller Möglichkeiten...
 
... so ist das Erscheinungsbild der neuen Plattform, die sich selbst "Laufsteg für Manuskripte" nennt. Der Grundgedanke ist, dass Verleger und Verlegerinnen ab und zu mal durch die Seiten stöbern, wenn sie zu einem bestimmten Thema oder in einem gewissen Genre etwas suchen und dann gezielt mit den Autoren und Autorinnen Kontakt aufnehmen. Das wäre ein großer Vorteil für die Verlage, die sich nicht mehr durch für sie uninteressante Manuskripte kämpfen und dann absagen müssten (was bestimmt auch keinen Spaß macht), sondern sich gezielt das richtige Manuskript suchen könnten.

http://skripzz.de/„Die normale Sichtung von Manuskripten, die Verlage ja in großer Zahl zugeschickt bekommen, nimmt oft so viel Zeit in Anspruch“, sagt Patrick Zschocher vom Einbuch Verlag, „dass, wenn man die ernsthaft und konstant betreiben wollte, kaum noch Zeit für unsere eigentliche Arbeit bleibt. Für mich kann ich sagen, dass, wenn mein Verlagsprogramm steht, ich mir nicht mehr die Zeit nehmen kann, mir vorgestellte Manuskripte anzuschauen. Leider, wie sagen muss, denn so gehen mir bestimmt einige gute Texte verloren.“
 
Autoren und Autorinnen bekommen hier ein persönliches Profil mit Leseprobe und Exposé, das dem passenden Genre zugeordnet wird. Dort können nun Verleger und Lektoren gezielt suchen und hoffentlich auch fündig werden. So kann dann dem Autor ohne viel Aufwand ein Angebot gemacht werden, dass auch wirklich passt. Die Verlagssuche würde somit deutlich erleichtert und Enttäuschungen vermieden werden.
 
Klingt doch gut, oder? Also wenn ihr selbst am Schreiben/Verlag-Suchen seid, oder jemand kennt, der sich auf diesem Weg befindet, empfehlt das doch gerne weiter oder klickt auch so einfach mal vorbei. (www.skripzz.de)
 
Liebe Grüße
Sophia

(Bildrechte: www.skripzz.de)


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