Hallöchen,
Meine kurze Pfingst-Verschnaufpause ist leider schon wieder rum und in einem Reigen aus Schönem-Wetter-Genießen (wie schön, dass der Sommer sich endlich zu uns gesellt), Uni-Vorarbeiten (mehr oder weniger erfolgreich) und Impfung-Überleben (sehr erfolgreich - mein Arm schmerzt noch etwas, ich bin nun aber ein sehr glücklicher Besitzer eines Mikrochips😂) an mir vorbeigezogen. Jetzt geht´s wieder weiter mit diesem endlos erscheinenden Semester, an dessen Ende nicht nur Prüfungen, sondern auch ein Sommerpraktikum locken... Yeyyyy.
Die heutige Montagsfrage kommt von Ariane von
Nerd mit Nadel und ist mal wieder gar nicht so leicht zu beantworten. Ich spiele schon länger mit dem Gedanken, meine immer umfangreicher werdende Buchsammlung (bei der letzten Zählung waren es etwa 800, aber das ist schon etwas her, lach), auszusortieren. Das gestaltet sich jedoch als sehr mühselig, da mir alle meine Bücherschätze sehr am Herz liegen und da wären wir auch schon beim Problem der heutigen Montagsfrage: wäre es zu leicht, einfach "ähm... alle" zu antworten? Vermutlich schon. Also konzentriere ich mich auf die Bücher, die ich nicht nur "niemals aussortieren", sondern auch "niemals in zweite Reihe" oder "niemals in den Keller räumen" könnte. In diese Kategorien fallen unter anderem Kinderbücher, mit denen ich wertvolle Erinnerungen verbinde, oder vererbte Schmuckausgeben meiner Eltern und sogar Großeltern. Ich habe für eine Montagsfrage im Februar des letzten Jahres erforscht, was das älteste Buch ist, das ich besitze und bin darauf gestoßen, dass ich ohne es zu wissen den ein oder anderen Schatz in meinem Regal stehen habe. Neben einigen Erstausgaben und überraschend alten illustrierten Ausgaben von beispielsweise F. Coopers "Der letzte Mohikaner" von 1964 oder "Tom Sawyer" von Mark Twain aus dem Jahr 1065, habe ich damals eine ebenfalls illustrierte Mädchensammlung der Gebrüder Grimm aus dem Jahre 1902 gefunden. Diesem Büchlein fehlt komplett der Einband und ist deshalb nachträglich in Leder gebunden worden, aber sonst sieht man ihm die fast 116 Jahre nicht an. Seit diesem Überraschungsfund hat das Buch einen besonderen Platz in meinem Regal.
Ebenfalls sehr am Herzen liegen mir Bücher mit Widmungen von Freunden oder Verwandten und meine vielen signierten Ausgaben meiner Lieblingsautoren. Von letzterem habe ich über die Zeit immer mehr angesammelt und beherberge Bücher mit Signatur von AutorInnen wie Leigh Bardugo, Brittainy C Cherry, Sebastian Fitzek, Cornelia Funke und natürlich einer Menge Selfpublisher (die hoffentlich auch bald ihren großen Durchbruch haben - wer weiß, vielleicht kann ich die Bücher dann mit mehr als nostalgischen Wert an meine Urenkel weitervererben....).
Und dann wären natürlich noch die Geschichten, die aus inhaltlichen Gründen wahre
Herzensbücher geworden sind (eine kurze Zusammenstellung findet Ihr, wenn Ihr dem Link folgt). Denn egal, was für eine Geschichte mich mit dem ein oder anderen Buch verbindet, wie alt und wertvoll es vielleicht sein mag, es geht doch nichts über die Wirkung, wenn man es aufschlägt und sich schon das Lesen der ersten Seite wie Nachhause kommen anfühlt, oder?
Was ist Euer größter Buchschatz?
Liebe Grüße
Sophia
Zur Montagsfragen-Übersicht