Donnerstag, 21. Dezember 2017

Asterix in Italien



Allgemeines:
 
Titel: Asterix in Italien
Autoren: Jean-Yves Ferri und Didier Conrad.
Verlag: Egmont Comic Collection (19. Oktober 2017)
Genre: Comic
Seitenzahl: 48 Seiten
ISBN-10: 3770440374
ISBN-13: 978-3770440375
Originaltitel: "Astérix et la Transitalique"
Weitere Bände: 37 weitere siehe www.egmont-shop.de
 
 
 
Inhalt:

Die italienische Halbinsel ist, zu Obelix Verwunderung, bei weitem nicht ganz von den Römern besetzt. Ähnlich wie in Gallien, gibt es auch in Italien zahlreiche Regionen, die ihre Unabhängigkeit wahren wollen. Da wird es allerhöchste Zeit, dass Asterix und Obelix ihren Brüdern im Geiste mal einen Besuch abstatten, um sich persönlich von den Zuständen vor Ort zu überzeugen. Cäsar träumt unterdessen von einem vereinten Italien unter der Herrschaft der Römer. Eine wahrlich brisante Situation! Es bleibt also abzuwarten, ob Asterix und Obelix die römischen Legionen im Zaum halten können, oder Cäsar diesmal tatsächlich triumphieren wird. Egal wie der Konflikt ausgeht, das lange Warten hat sich in jedem Fall gelohnt, denn es erwartet Sie ein turbulentes Abenteuer der Gallier im Italien der Antike!
 
 
Bewertung:
 
Eine wirkliche Rezension will ich eigentlich zu diesem Comic nicht verfassen, als bekennender "Asterix und Obelix"-Fan muss ich jedoch einige Worte zu der neuen Ausgabe loswerden, die ich nun endlich gelesen habe.


Nach 36 wunderbaren, witzigen und einfach nur hinreißenden Vorgängern kann der 37. Band der Kinderreihe, nun geschrieben von Jean-Yves Ferri und illustriert von Didier Conrad ja eigentlich nur verlieren. So meine Annahme und sie wurde bestätigt: Der Band ist noch lange keine Meisterleistung, wie man es von René Goscinny und Albert Uderzo in der Hochzeit ihres Schaffens gewohnt war, jedoch hat er mir alles in allem gut gefallen.
 
Die Straßen des Römischen Reiches sind in einem miserablen Zustand. Doch statt dies zuzugeben, entschließt sich Lactus Bifidus, seines Zeichens Leiter des römischen Verkehrswesens, ein Wagenrennen zu veranstalten, welches die ausgezeichneten römischen Verkehrswege der gesamten Welt präsentieren soll. Und so sind alle Völker eingeladen, mit ihren Vertretern an diesem Wagenrennen teilzunehmen. Natürlich lassen es sich auch Asterix und Obelix nicht nehmen diesem Spektakel beizuwohnen, nachdem Obelix von der Wahrsagerin Sybille die Weißsagung erhalten hat, dass er ein großer Aurige (Rennwagenfahrer) sein wird, dem die Frauen zu Füßen liegen. Also besorgt sich Asterix' stämmiger Freund kurzerhand einen Rennwagen bei Erlkönix dem Wagenhändler und 4 Pferde aus einem der umliegenden römischen Lager und auf geht es nach Italien, wo das Wagenrennen und der Ruhm auf ihn warten ...
 
Die Illustrationen sind einfach klasse, auch wenn mir die typische Einleitung über die römische Besatzung Galliens am Anfang des Heftes dieses Mal gefehlt hat, die Texte lassen sich super lesen und auch die Story ist in Ordnung. Natürlich gab es schon bessere Plots mit spannenderen Themen und witzigeren Handlungssträngen, aber auch bei den alten Heften schon deutlich schlechtere. Seltsam fand ich die vielen verschiedenen Schriften für die Sprachen unterschiedlicher Völker. Teilweise konnte man absichtlich umgedrehte Buchstaben oder aktdeutsch nur sehr schlecht entziffern, während mir die dominant aufdringlichen Großbuchstaben, die oft eingesetzt werden, fast ein wenig zu viel geworden sind.
 
Wunderbar aber wieder die ständigen Anspielungen auf gesellschaftliche, politische und kulturelle Aspekte der Neuzeit und Geschichte. Zahlreiche Wortspiele und die typischen Charaktere sorgen für Erheiterung, Italien wird auf kultureller Ebene mit Essen und Sehenswürdigkeiten ganz gut dargestellt.
 
 Mein Liebling ist und bleibt jedoch unangefochten "Asterix bei den Schweizern"
 
 
Fazit:
 
Eine nette Fortsetzung der Reihe mit einigen Schwächen und Stärken. Ein absolutes Muss für Fans!
 

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