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Mittwoch, 14. Juni 2017

Der neue Lord Bromley Thriller: Tödliche Sequenz


Am 6. Mai 2017 erschien "Tödliche Sequenz", ein rasanter, intelligenter Thriller von Alex Bensson. Wie auch der erste Teil der Lord Bromley Thriller Reihe "Viren schlafen nicht" entführt dieser Roman in die Welt der top-aktuellen naturwissenschaftlichen Entwicklungen. Was vor Jahren noch unmöglich schien, ist auf einmal Realität. Damit eröffnen sich riesige Chancen – gleichzeitig aber auch unkalkulierbare Risiken und katastrophale Abgründe, wie Tödliche Sequenz fesselnd illustriert. Das Taschenbuch hat 300 Seiten und ist für 9,99€ zu haben, die Kindle Edition kostet 2,99€.
Ich war vom ersten Teil dieser Reihe, die man auch unabhängig lesen kann, total begeistert und bin so sehr gespannt, wie mir dieses Buch gefallen wird!
 
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN-10: 1546471464
ISBN-13: 978-1546471462
ASIN: B071L168BD
Größe und/oder Gewicht: 14 x 1,9 x 21,6 cm
 
 
Inhalt:
 
Radioaktives Polonium verschwindet – eine mysteriöse Leiche taucht auf. Der britische Geheimdienst beauftragt den jungen Lord Lucius Bromley, den rätselhaften Ereignissen nachzugehen. Doch Lucius kann nicht verhindern, dass nach und nach alle Zeugen ermordet werden. Als auch noch falsche Verdächtigungen aufkommen, wird er über Nacht vom Jäger zum Gejagten. Mit dem Geheimdienst und einem aggressiven Unbekannten im Nacken bleibt ihm keine andere Wahl, als auf eigene Faust weiter zu ermitteln. Unterstützt von seinem Team und der Ärztin und Biologin Claire Hansen folgt er der Spur des äußerst giftigen, strahlenden Metalls. Schnell stellt sich heraus, dass das Polonium nur der Anfang ist und dahinter die wirkliche Katastrophe lauert. Aber die Zeit wird knapp, denn die Schlinge um Lucius zieht sich rasend schnell zu. Und ein harmloser Auftrag verwandelt sich so in einen tödlichen Kampf mit einem genialen, übermächtigen Gegner.

Zur Leseprobe...

 
 
         Über den Autor:
 
Alex Bensson ist Naturwissenschaftler und Arzt. In seinen Thrillern entführt er seine Leser in die Welt der Molekularbiologie und Medizin. Er wagt Gedankenspiele vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Realität. So wird aus der Kombination von Phantasie und Insiderwissen ein packender, fesselnder Cocktail.
Mit Lord Bromley hat er zudem den perfekten Agenten unserer Zeit geschaffen: intelligent, charmant, vernetzt, charismatisch. Verfolgt Lord Bromleys Abenteuer und taucht ein in eine Welt aus Geheimnissen, Macht, Intrigen, Geld und brillanten Schachzügen.

Wenn ihr mehr über die Reihe oder den Autor herausfinden wollt, besucht Alex doch einfach mal unter www.alexbensson.de

(Quelle - Information und Coverbild: Amazon.de. Die Bilder und Cover, sowie die Inhaltsbeschreibungen und Klappentexte sind Eigentum des jeweiligen Verlages bzw. Schriftstellers oder anderweitigen Rechteinhabers.)

Dienstag, 22. August 2017

Tödliche Sequenz

 

Allgemeines:
 
Titel: Tödliche Sequenz
Autor: Alex Bensson
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (6. Mai 2017)
Genre: Thriller
ISBN-10: 1546471464
ISBN-13: 978-1546471462
ASIN: B071L168BD
Seitenzahl: 300 Seiten
Preis: 2,99€ (Kindle-Edition)
9,99€ (Taschenbuch)
Weitere Bände: Viren schlafen nicht
 
 
 
Inhalt:
 
Radioaktives Polonium verschwindet – eine mysteriöse Leiche taucht auf. Der britische Geheimdienst beauftragt den jungen Lord Lucius Bromley, den rätselhaften Ereignissen nachzugehen. Doch Lucius kann nicht verhindern, dass nach und nach alle Zeugen ermordet werden. Als auch noch falsche Verdächtigungen aufkommen, wird er über Nacht vom Jäger zum Gejagten. Mit dem Geheimdienst und einem aggressiven Unbekannten im Nacken bleibt ihm keine andere Wahl, als auf eigene Faust weiter zu ermitteln. Unterstützt von seinem Team und der Ärztin und Biologin Claire Hansen folgt er der Spur des äußerst giftigen, strahlenden Metalls. Schnell stellt sich heraus, dass das Polonium nur der Anfang ist und dahinter die wirkliche Katastrophe lauert. Aber die Zeit wird knapp, denn die Schlinge um Lucius zieht sich rasend schnell zu. Und ein harmloser Auftrag verwandelt sich so in einen tödlichen Kampf mit einem genialen, übermächtigen Gegner.
 
 

Bewertung:
  
Nachdem Lord Lucius Bromley und sein Team im ersten Band die Welt vor einem mysteriösen, bisher unbekannten Virus gerettet und Milliarden vor dem Tod bewahrt haben, müssen sie jetzt wieder ran, als eine geheimnisvolle Organisation gezielte Morde durch biologische Waffen vornimmt. Ihr zweiter Auftrag beginnt ganz überschaubar, wächst sich jedoch schon bald zu einer großen Bedrohung aus. Als die Innenarchitektin Melinda Shelby tot in ihrer Wohnung aufgefunden wird, steht die Polizei vor einem Rätsel, denn unweit von ihr bemerken sie ein fluoreszierendes Metallstück in einer Blutlache. Ihnen bleibt jedoch keine Zeit zu ermitteln, denn unerwarteter Weise entsteht ein Brandt, der nicht nur sämtliche Beweise vernichtet, sondern auch Zeugen. Kurz darauf geschehen weitere Morde, eine große Menge radioaktiven Poloniums wird gestohlen und Jane Stoneheart, die Leiterin einer Abteilung des MI6, gerät unter den Verdacht des Mordes und illegal mit Polonium zu handeln. Lucius Bromley und sein Team beginnen inoffiziell zu ermitteln und gelangen alsbald selbst in Verdacht. Ihre Probleme häufen sich, als ihnen nicht nur der britische Geheimdienst, sondern auch eine unbekannte und skrupellose Organisation dicht auf den Fersen ist. Als sie jedoch herausfinden, dass die Fäden in Frankreich zusammenlaufen, scheint es beinahe zu spät zu sein…
 
Erster Satz: "Der Konvoi fuhr langsam die nächtliche Straße entlang."

Montag, 25. Juli 2016

Viren schlafen nicht

 
 
Allgemeines:
 
Titel: Viren schlafen nicht
Autor: Alex Bensson
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (28. April 2016)
Genre: Thriller, Krimi
ISBN: 978-1532824111
Seitenzahl: 300 Seiten
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)
2,99€ (E-Book)
 
 
Inhalt:
 
 
"Das Leben ist süß, der Tod ist es nicht. Mache dir das Leben so süß es geht, damit Du dem Tod widerstehst!"
 
Plötzlich taucht es aus dem Nichts auf: ein mysteriöses, bisher unbekanntes Virus. Der alte Wissenschaftler Professor Löwenstein hat es in seinem Labor entdeckt, zugeschickt von einem unbekannten Absender. Der englische Geheimdienst MI6 beauftragt den jungen Lord Lucius Bromley, der Spur des gefährlichen Virus zu folgen. Doch alle, die mit dem hochansteckenden Virus in Berührung kommen, sterben unaufhaltsam. Und aus jeder brauchbaren Fährte wird eine Falle.
Unterstützt von seinem Team und Claire Hansen, einer deutschen Ärztin und Biologin, jagt Lord Bromley das tödliche Virus quer durch Europa. Wohin sie sich auch wenden, überall stoßen sie auf unüberwindliche Hindernisse, während sich das gefährliche neue Virus rasant ausbreitet. Aus einem gewöhnlichen Auftrag wird innerhalb kürzester Zeit ein Kampf auf Leben und Tod. Das Geheimnis des Virus zu entschlüsseln ist die einzige Chance zu überleben. Lord Bromley muss sofort handeln – die Zeit verrinnt.
Denn die Viren schlafen nicht...
 
 
 
Bewertung:
 
"Langsam, fast behutsam strich er über das Gesicht der Frau.
"Keine Angst", sagte er. "Es tut nicht weh. Das andere war viel schlimmer."
Ihre Augenlieder flackerten im Schlaf.
"Ruhe sanft!"
 
Ich habe das Buch als E-Book ohne Farbe gelesen und war deshalb von den Farben überrascht als ich es das erste Mal sah. Das grelle Gelb auf dem Schwarz wirkt wie eine Art Warnung und erzeugt gleich einen gefährlichen Eindruck, was wirklich sehr passend ist. Eine der stachelballartigen Viren wie sie auch auf dem Cover zusehen sind, ziert immer den Anfang eines neuen Abschnittes. Denn das Buch ist nicht in Kapitel eingeteilt, sondern in Tage, während denen immer wieder die Schauplätze und Uhrzeiten wechseln. Das Design des Buches ist also sehr ansprechend und vor allem passend gestaltet.
 
Wie ich eben schon sagte, wechseln die Schauplätze im Schnitt etwa über fünfzehn Mal in einem Kapitel. Rechts oben steht immer der Ort, Tag und Ortszeit angegeben um dem Leser etwas Orientierung zu ermöglichen. Die einzelnen Abschnitte sind dabei unglaublich kurz, sodass man praktisch in Höchsttempo durch die ganze Welt zu den verschiedensten Personen in den unterschiedlichsten Situationen gejagt wird. Alex Bensson schafft es dabei, die allgemeine Situation aus den abgefahrensten Sichtweisen zu erzählen, sodass ein allübergreifenden Überblick geschaffen wird und man gleichzeitig trotzdem nicht schlauer wird. Geradezu meisterhaft versteht der Autor es, die vielen verschiedenen Namen und Charakter sofort in den ersten Sätzen mit einer Situation, Eigenschaften, Gefühlen oder Zielen so geschickt zu verknüpfen, dass man sie alle als eigenständige Charakter in Erinnerung hat und nicht durcheinanderbringt. Es ist wirklich unglaublich, wie es der Autor schafft in wenigen Sätzen oder Seiten einen komplexen Charakter zu schaffen mit einer Geschichte, Gefühlen, Ängsten, Hoffnungen, Vergangenheit, Familie, Freunden und andere kleinen Details, die sie einzigartig machen. Allein "Ellen" und "Elke" waren mir in der Flut aus Namen doch etwas zu ähnlich, sodass ich erstmal etwas verwirrt war.

"Seine Augen lagen in tiefen dunkelvioletten Höhlen, aus seinem rechten Augenwinkel rann ein dünnes Rinnsal Blut. Seine Arme und Hände, die au der Bettdecke lagen, waren von Handteller großen blauen Flecken übersät.
"Ted!", schrie Monika.
Doch er zuckte nur kurz, schlug aber die Augen nicht auf..."

Zu Beginn war es etwas gewöhnungsbedürftig, so von einem zum nächsten zu springen und ich konnte keine wirkliche Verbindung zwischen den einzelnen Personen
erkennen, doch am Ende werden wie bei einem Teppich alle Handlungsstränge kunstvoll ineinander gewoben, sodass plötzlich alles Sinn ergab. Der sonstige Schreibstil war auf jeden Fall angenehm zu lesen, ohne viele komplizierte und verschachtelten Sätzen. Ich muss zugeben, dass ich mich gar nicht genauer dazu äußern kann, da ich mich viel mehr auf die Handlung konzentriert hatte und ganz im Plot versunken war. Zusammen mit den Ermittlern geht man auf die abenteuerliche Reise auf der Suche nach der Wahrheit. Trotz dass man viele zusätzliche Informationen erhält, die sie nicht wissen, geht einem immer in genau den richtigen Momenten ein Lichtlein auf. Wenn das Buch also eines nicht ist, dann durchsichtig!
Die vielen kleinen "Aha-Momente", in denen mein Atem kurz stockte und ich nicht glauben konnte, was mir gerade eingefallen war, haben das Buch für mich zu etwas ganz besonderem gemacht.

"Als er die Intensivstation verließ betete er stumm, ohne die Lippen zu bewegen:
...und vergib und unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern..."
 
Und ein zusätzlicher Vorteil hat das Buch ebenfalls: Man lernt eine Menge über Viren, Ärzte, Wunden und Gene im Allgemeinen! Man merkt, dass der Verfasser absolut vom Fach ist, denn die vielen Informationen, mit denen das Buch gespickt ist, sind nachvollziehbar, auf hohem Niveau und korrekt -soweit ich das sagen kann. Doch bevor sich jetzt jemand davon abschrecken lässt: Da die Ermittler selbst keine Ahnung von Molekularbiologie haben erklärt Claire es ihnen ganz langsam und absolut gut zu verstehen. Man sollte aber dennoch etwas an Grundwissen und auch Interesse mitbringen. Man muss kein besonderes Wissen haben um es verstehen zu können, aber was genau eine Zelle oder das Immunsystem ist, sollte man schon verstanden haben. Und wer jetzt immer noch skeptisch ist: ICH habe es verstanden, das sagt ja wohl alles aus ;) .

"Die Viren schlafen also in der Wirtszelle?"
"Ich würde es eher ruhen nennen. Viren schlafen nicht!"

Über die Spannung muss ich glaube ich gar nicht viel sagen. Durch die schnellen Wechsel der Perspektiven und die vielen Berichte aus der Sicht der Erkrankten entsteht eine gehetzte Stimmung und die katastrophale Wirkung des Virus entgleist langsam wie die Spannung auch. Gerade weil das Gedankenspiel, ein gefährlicher neuer Virus könnte die Weltbevölkerung auslöschen, alles andere als weit hergeholt ist, kann man das Ende kaum erwarten. Man bangt mit dem Ermittlerteam und hofft, auf die schlussendliche Rettung der Welt. Innerhalb von einem Tag hatte ich die 300 Seiten durch. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Und so kann ich mir gutem Gewissen sagen, das es dieser Thriller locker mit Illuminati, 007 oder anderen Hochkarätern aufnehmen kann.

"Sie war so müde, so schwer. Zu schwer.
Auf einmal wollte sie auch nicht mehr. Es war ihr egal, dass sie in ihrem dünnen Nachthemd auf dem kalten Boden lag. Sie spürte auch keine Schmerzen. Nur eine unendliche, bleierne Müdigkeit."

Die Charakter sind nicht leicht aufzuzählen, weil eigentlich alle nennenswert sind. Mein Lieblingscharakter ist die junge Gynäkologin Claire Hansen aus Deutschland. Die hübsche Frau mit den roten Haaren ist eine ehemalige Schülerin von Professor Löwenstein, welcher das Virus untersuchte, dann aber plötzlich verstirbt. Sie wird vom MI6 angeheuert um dem bunten Ermittlerteam mit Fachkenntnissen und Informationen über ihren toten Lehrer zur Seite zu stehen.

"Sie spürte Panik in sich aufsteigen. Sie würde hier nicht herauskommen.
Zumindest nicht lebend!"
 
Dann ist da natürlich Lucius (Lucius Arthur Brandon Nevis-Mayfield, Lord Bromley). Er ist eigentlich der perfekte Agent: intelligent, gutaussehend, aufmerksam, charismatisch, reich und mit vielen guten Beziehungen in die ganze Welt. Ob dieser rein äußerliche Eindruck auch wirklich auf seinen Charakter zutrifft, lässt sich nicht genau sagen, da neben der Handlung und den vielen weiteren Persönlichkeiten nicht sooo genau auf ihn eingegangen wird. Doch wie das Cover und auch das Ende hoffen lassen, wird es vielleicht weitere Teile mit Lord Bromley geben...
 
Mit in dem Team sind dann noch Alexej, der verlässliche Computerspezialist, der sich überall hineinhacken kann aber schon beim geringsten Tropfen Blut kollabiert und allgemeingesagt leicht freakig wirkt; die wunderschöne aber vollkommen uneitele Uriela, die eine erfolgreiche Karriere als Kunstdiebin hinter sich hat; der etwas barsche aber immer topfitte Superagent Michael; sein sympathischer Bruder Raphael und zuletzt -der älteste im Team- Gabriel, der eigentlich alles kann, von Hubschrauber fliegen, über Taschendiebstal bis zu dem Einsatz von Trojanern.
Wie alle anderen auch werden diese fünf im Schnelldurchlauf charakterisiert, bleiben aber eindeutig hängen. Sie sind alle etwas speziell aber absolut liebenswert!

"Wir tun alle, was wir können", sagte Alexej.
"Ich weiß", sagte Lucius.
"Ich hoffe, das reicht", dachte er im Stillen.
Er hatte die Besten der Besten um sich versammelt und jetzt mussten sie eben beweisen, was sie konnten."

Natürlich ist da noch DER Böse! Ich hatte bis zu den letzten Seiten keine Ahnung, wer hinter all dem stecken sollte, doch als es dann herauskam war es als wäre das letzte Puzzleteil an seinen Platz gerückt worden und mir wurde plötzlich alles klar. Diese Identität ist es, was alle Handlungsstränge miteinander verbindet und als ich es plötzlich wusste, wäre ich fast durchgedreht. Sehr schön finde ich aber, dass auch kurz in das Leben des "Bösen" ein geblickt wird und man seine Sicht durchaus nachvollziehen kann. Deshalb habe ich auch das "Böse" in Anführungszeichen gesetzt, denn wie auch in anderen guten Büchern verschwimmt die Grenze zwischen gut und böse leicht. Es wird das Phänomen der "Mitläufer" aufgezeigt, das der Rebellen, die sich wehren und für ihren Widerstand büßen müssen und einfache leicht beschränkte Marionetten, die einfach kopflos Befehle ausführen.

"Genieß die letzten Stunden, die Dir noch bleiben. Wir werden uns nicht mehr sehen.
Aber sei gewiss, ich genieße meinen Triumph. (...)
Er ließ den Hörer fallen. Das Grauen breitete sich auf seinem Gesicht aus."
 
Ja und wenn man dann alles einigermaßen verstanden hat, dann kommt nach einem epischen und spannendem Finale das Ende!
Schonungslos und geradezu grausam offen wird es gelassen und lässt mich auf einen baldigen weiteren Teil hoffen. Die Handlung und das "Virenproblem" ist zwar komplett in sich abgeschlossen, doch was genau mit den Hauptpersonen passiert, bliebt komplett unklar!
 

 
Fazit:
 
Von diesem Buch kann ich getrost sagen, es ist einer der besten Thriller, den ich jemals gelesen habe!!!
Die Art der Erzählung mit den wechselnden Perspektiven hat mich komplett überzeugt, die Charakter begeistert, das Wissen belehrt und die Spannung wuchs immer weiter ins Unermessliche!
Als ich zu Ende gelesen hatte, dachte ich einfach nur: WOW!
Und das ist es, was ein Buch wirklich ausmacht, oder nicht?


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*unbezahlte WERBUNG* 
Vielen Dank an den Autor für das Rezensionsexemplar, was meine ehrliche Meinung jedoch nicht beeinflusst hat. 
(Quelle- Information und Coverbild: Amazon.de. Die Bilder und Cover, sowie die Inhaltsbeschreibungen und Klappentexte sind Eigentum des jeweiligen Verlages bzw. Schriftstellers oder anderweitigen Rechteinhabers. 
Bildquelle: alexbensson.de)
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Montag, 11. Juli 2022

Montagsfrage #30 - Pandemie-Bücher?

Hallöchen,

diese Woche melde ich mich leider aus der Corona-Quarantäne bei Euch. Nach zweieinhalb Jahren weltweiter Pandemie habe ich mich letzte Woche nun doch auch angesteckt und bin doch heftiger erkrankt, als ich das angesichts meines jungen Alters, meines guten gesundheitlichen Zustands und meiner drei Impfungen erwartet hätte. Nach einigen mühseligen Tagen mit Fieber, Husten und fiesen Halsschmerzen bin ich nun schon auf dem Weg der Besserung, werde es aber noch den Rest der Woche langsam angehen. Zum Glück trennen mich sowohl von meiner letzten Prüfung als auch von meinem anschließenden Urlaub noch gute zwei Wochen, weshalb ich guter Dinge bin, bis dorthin wieder auf den Beinen zu sein. 

Passend zum dem meine Woche überschattenden Thema will ich heute gerne eine Frage stellen, die ich schon länger in petto habe und nur auf einen Anlass gewartet habe:


   Pandemie-Bücher: Welche Bücher, die Seuchen, Pandemien und deren Auswirkungen zum Thema haben, könnt Ihr empfehlen?

Schon weit vor der Pandemie waren Seuchen und Epidemien ein sehr beliebtes Thema - insbesondere in Thrillern, Dystopien, Fantasy- und historischen Romanen. Genau wie Angriffe von außerirdischen Mächten scheinen weltweite Bedrohungen durch klitzekleine Erreger ein interessantes Motiv für Geschichten über das Leiden und die Heldentaten von Einzelnen sowie die einende Wirkung auf die Menschheit zu sein. Tatsächlich ist mir auf Anhieb gleich eine ganze Liste von Büchern eingefallen, die sich mit diesem Thema auf die ein oder andere Weise auseinandersetzen und die mir sehr gut gefallen haben.

Sonntag, 18. August 2019

Montagsfrage #129 - 12.08.19


Scan (verschoben)



 
Hallöchen,
 
da bin ich wieder - frisch vom Zeltlager zurück und schon wieder voll im Stress da zwei meiner Uni-Bewerbungen wohl durch Probleme bei der Post nicht angekommen sind (grrr). Jetzt bin ich echt mal gespannt wohin es mich im nächsten Jahr verschlagen wird. Für alle die von meinem Timing verwirrt sind: Bevor die nächste Montagsfrage kommt, beantworte ich noch schnell die vom letzten Montag, da ich die sehr spannend fand. Wie ihr an der langen Antwort sehen könnt, liegt mir das Thema sehr am Herzen. Ich habe zur Untermalung ein paar Bilder von selbstverlegten Büchern angehängt, die mich beeindruckt haben und die ich euch nur ans Herz legen kann. Schaut doch einfach mal bei der dazugehörigen Rezi vorbei und gebt der Geschichte eine Chance!
 
 
Was sind eure Erfahrungen mit self-publishing Autoren?
 
"Der Raum zwischen den Worten" von Uwe Hermann
 Einer meiner Träume war schon immer selbst Bücher zu schreiben oder bei einem Verlag als Lektorin zu arbeiten. Zum ersten Mal mit dem Selfpublishing bin ich aber erst als Bloggerin in Kontakt gekommen. Gerade ganz junge Blogs bekommen am Anfang ja eher Anfragen von sehr unbekannten Autoren und können so in die Community finden und sich ein Netzwerk aufbauen. Zu Beginn war auch ich nicht besonders wählerisch und habe "genommen was ich kriegen konnte". So habe ich natürlich erstmal gemischte Erfahrungen mit SP-Autoren gemacht und unter vielen wundervollen Geschichten waren einige Vollnieten.


Zum ersten Mal aktiv in den Schaffungsprozess eines Buches bin ich vor etwa zwei Jahren eingetreten, als mich eine Bekannte angesprochen hat, ob ich ihr denn nicht beim Überarbeiten und Verlegen ihres Kinderbuches helfen kann. Natürlich habe ich mich daraufhin sofort enthusiastisch ans Testlesen und Recherchieren gemacht, doch schon sehr bald musste ich feststellen, dass es viel mehr Dinge zu beachten gibt, als man als Leser oder Blogger auf den ersten Blick sieht. Mir war zum Beispiel nicht bewusst, wie viel Geld freie Lektoren verlangen, wie hoch die Anforderungen der großen Verlage sind und einen wie hohen Prozentsatz Buch-Agenturen vom späteren Gewinn abzwacken.
 
"Hinter dem Wasserfall" von Oliver Jungjohann
Von dem her kann ich alle Selfpublisher, die es auf eigene Faust probieren und von Verlag und Lektorat absehen, immer mehr verstehen. Seitdem habe ich einen ganz anderen Blickwinkel auf SP-Autoren erhalten und habe größten Respekt vor den Leistungen, die diese Autoren erbringen. Neben ihrem Schriftstellertum müssen sie das Design, das Marketing, die Organisation und die Finanzierung ihrer Veröffentlichung selbst in die Hand nehmen und das bedeutet einen riesigen Batzen Arbeit.
 
"Knock-Out" von Armin Weber
 Weshalb erzähle ich euch das? Weil ich finde, dass gerade Buchblogger beginnen, in der Buchbranche eine ganz neue Rolle einzunehmen und durch die ganzen Selfpublisher immer mehr an Macht und Einfluss gewinnen. Kann beispielsweise eine unbekannte Geschichte eines Selfpublishers einen Blogger überzeugen, sodass dieser Werbung in seiner Sache macht, so ist das für das Buch ein riesiger Schritt ins öffentliche Rampenlicht, den man nicht unterschätzen darf.
 
Wenn wir uns also ab und zu die Zeit nehmen, auch unbekannte Geschichten zu lesen, finden wir nicht nur immer wieder kleine, originelle Schätze, die definitiv mehr Aufmerksamkeit verdienen - wir können auch eine ganz andere Perspektive auf das Lesen bekommen und unseren Follower einen wirklich interessanten Beitrag bieten. Etwas zu Büchern zu schreiben, die in aller Munde sind, kann jeder, auf unscheinbare, übersehene Geschichten hinzuweisen, die abseits der großen Hypes auf eine Leserschaft warten, ist dagegen eine viel größere und wichtigere Kunst.
"Die schwarze Quelle" von Susanne Gavénis

Um ein wenig mit Vorurteilen aufzuräumen: generell kann man auf keinen Fall sagen, dass man einen definitiven Unterschied in der Qualität der Buchelemente von Verlagsautoren und Selfpublishern erkennen kann. Es gibt SP die es verdammt gut beherrschen, eine glaubwürdige Geschichte aufzustellen, ich wurde aber auch schon wirklich enttäuscht, was genau so auch für Verlagsautoren gilt. Leser sollten nicht alle SP über einen Kamm scheren und für schlechtere Schriftsteller erklären, nur weil es Autoren aus diesem Bereich gibt, die manchmal wirklich keinen grammatikalisch geraden Satz aufs Papier bringen können. 
 
"Trümmerwelt" von Maike Ruppelt
Gerade bei Selfpublishern, die ihr erstes Werk veröffentlichen, fällt leider oft auf, dass sie sich nicht genug Zeit nehmen, ihre beendete Geschichte nochmal auf Fehler zu überprüfen. Es gibt nichts Ärgerlicheres als eine gute Geschichte, die vorschnell veröffentlicht scheint und sich noch reichlich unausgegoren liest. Das ist eine wirkliche Verschwendung der guten Ideen und der vielen Zeit, die investiert wurden. Auch auf der Ebene der Geschichte fällt oft auf, dass ein wenig mehr Zeit nicht geschadet hätte. Zu wenige Details, eine zu schnell voranschreitende Handlung und damit einhergehende Verständnislöcher sind häufige Fehler, die einfach nicht sein müssen. So verlieren eigentlich ganz wunderbare Geschichten durch viele sprachlichen Mängel, Tippfehler oder Formatierungsmängel an Seriosität.
 
Das gilt aber natürlich nicht für alle SP-Autoren. Meistens trifft man bei selbstverlegten Büchern sogar auf kreativere, unkonventionellere Geschichten, da gerade Selfpublisher oft mutiger und freier sind, aus gesetzten Schemata auszubrechen und etwas ganz anders zu machen. Neben den ungewöhnlichen, neuen Ideen schätze ich aber auch vor allem den persönlichen Kontakt zu Autoren sehr, der beim Kauf in Buchhandlungen oder bei Verlagen einfach nicht so leicht und so intensiv hergestellt werden kann. Tipps, Anregungen, Lob, Kritik und Fragen gleich per Mail an den jeweiligen Autor weiterleiten, exklusive Infos über Folgebände erhalten und spannende Diskussionen führen zu können ist ein Blogger-Privileg, das ich nicht mehr abgeben will. In den allermeisten Fällen ist der Austausch sehr nett, aufgeschlossen, interessant und basiert auf gegenseitigem Respekt, wodurch beide Parteien profitieren.

Wenn man also offen auf Anfragen reagiert, die Copy-und-Paste Mails mit etlichen Rechtschreibfehlern aussortiert und sich interessant klingende Geschichten von ehrlich um Hilfe bittenden Autoren herauspickt, stößt man sehr oft auf wahre Schätze, deren Verbreitung bald zum persönlichen Anliegen wird.
 
Meine Message: gebt SP-Autoren eine Chance!!! Es lohnt sich!!!
 
 
Liebe Grüße
Sophia
 
PS: Was habt ihr für Erfahrungen mit SP-Autoren gemacht?
Ich würde mich über eine paar Kommentare zu dem Thema sehr freuen

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