Die Fakten
Titel: Daughter of the Siren Queen
Autor: Tricia Levenseller
Verlag: Square Fish (26. Februar 2019)
Genre: Piraten-Romance
Seitenzahl: 368 Seiten
Weitere Bände: Daughter of the Pirate Queen
(Band 1)
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Der Inhalt
Nachdem die 17jährige Tochter des Piratenkönigs auch den dritten Teil der uralten Schatzkarte errungen hat, mit der man zur Insel der Sirenen zu gelangen, wo der größte Schatz der Menschheitsgeschichte verborgen liegt, kehrt sie siegessicher zu ihrem Vater zurück. Doch dann verrät ihr das gefangene Oberhaupt einer feindlichen Piratenfamilie ein Geheimnis, das ihr Vater all die Jahre vor ihr verborgen hat und statt mit offenen Armen aufgenommen zu werden findet sie und ihre Crew sich in einem tödlichen Rennen mit der Flotte des Piratenkönigs wieder. Ein Schiff gegen Hunderte - die Chancen stehen nicht gut für Alosa, doch sie weigert sich, aufzugeben und ist sich sicher: zusammen mit ihren Freunden und dem gutaussehenden Riden an ihrer Seite können sie allen Herausforderungen zum Trotz die Insel und die Schätze zuerst erreichen, denn nicht umsonst ist sie die Tochter der Sirenenkönigin...
Die Eindrücke
Handlung: Nachdem uns "Daughter of the Pirate King" so gut gefallen hat, haben Sofia (@SofiasworldofBooks) und ich unseren Buddyread gleich um den zweiten Teil verlängert. Auch die Fortsetzung von Alosas spannendem Abenteuer in einer männerdominierten, gefährlichen Wasserwelt hat mir sehr gut gefallen, alles in allem bleibt die Geschichte aber aus mehreren Gründen hinter Band 1 zurück. Zwar hat sich Tricia Levenseller auch hier wieder einiges überlegt, um Alosa und uns LeserInnen auf Trab zu halten - Sirenen, Ungeheuer, unbekannte Inseln, Verfolgungsjagden und unermessliche Schätze säumen den Weg unserer Protagonisten und machen den Plot abwechslungsreicher als der des ersten Teils -, sodass man sich nur zu gerne auf ein weiteres Abenteuer mit ihr einlässt. Leider ist die Auflösung am Ende aber nicht so rund wie erhofft, es tauchen einige Plotholes auf und Alosas Konflikte mit dem Piratenkönig und der Sirenenkönigin blieben alles in allem recht blass. Am meisten enttäuscht hat mich aber, dass die Liebesgeschichte stark in die Länge gezogen wurde und das augenzwinkernde Prickeln aus Band 1 vermissen ließ. Während zuvor das Hin und Her zwischen Alosa und Riden die Geschichte zusätzlich angeheizt hatte, ist hier vor allem auffällig, dass die beiden in ihrer Beziehung nicht vorankommen und die Handlung dadurch stark ausgebremst wird.