Dienstag, 21. November 2017

"Tyll" von Daniel Kehlmann - die Neuerfindung der legendären Figur

 
Nachdem mir dieser neue Roman des Erfolgsautors Daniel Kehlmann auf meiner Tour durch die Buchhandlungen Freiburgs immer wieder begegnet ist, habe ich mich kurzerhand entschieden, es als Neuerscheinung vorzustellen, auch wenn es schon am 9. Oktober 2017 im Rowohlt Verlag erschienen ist. Der Roman ist die Neuerfindung der legendären Figur Till Eulenspiegel: ein großer Roman über die Macht der Kunst und die Verwüstungen des Krieges, über eine aus den Fugen geratene Welt.
 
Die Bücherwelt ist begeistert von diesem neuen 480 Seiten langen Roman und auch ich, die als Kind mit Hingabe die Kinderfassungen der Geschichten um Baron Münchhausen und Till Eulenspiegel gelesen habe, schaue mit Spannung auf dieses Buch.
 
Neben "Tyll"veröffentlichte der Autor unter anderem die Klassiker "Die Vermessung der Welt", "Ruhm", "F" und "Du hättest gehen sollen". 
ISBN-10: 3498035673
ISBN-13: 978-3498035679 
ASIN: B0725978SG
Größe und/oder Gewicht: 13,1 x 3,9 x 21,2 cm
Preis: 22,95€ (Gebundene Ausgabe)
19,99€ (Kindle-Edition)
 
 
Inhalt:

Tyll Ulenspiegel – Vagant, Schausteller und Provokateur – wird zu Beginn des 17. Jahrhunderts als Müllerssohn in einem kleinen Dorf geboren. Sein Vater, ein Magier und Welterforscher, gerät schon bald mit der Kirche in Konflikt. Tyll muss fliehen, die Bäckerstochter Nele begleitet ihn. Auf seinen Wegen durch das von den Religionskriegen verheerte Land begegnen sie vielen kleinen Leuten und einigen der sogenannten Großen: dem jungen Gelehrten und Schriftsteller Martin von Wolkenstein, der für sein Leben gern den Krieg kennenlernen möchte, dem melancholischen Henker Tilman und Pirmin, dem Jongleur, dem sprechenden Esel Origenes, dem exilierten Königspaar Elisabeth und Friedrich von Böhmen, deren Ungeschick den Krieg einst ausgelöst hat, dem Arzt Paul Fleming, der den absonderlichen Plan verfolgt, Gedichte auf Deutsch zu schreiben, und nicht zuletzt dem fanatischen Jesuiten Tesimond und dem Weltweisen Athanasius Kircher, dessen größtes Geheimnis darin besteht, dass er seine aufsehenerregenden Versuchsergebnisse erschwindelt und erfunden hat. Ihre Schicksale verbinden sich zu einem Zeitgewebe, zum Epos vom Dreißigjährigen Krieg. Und um wen sollte es sich entfalten, wenn nicht um Tyll, jenen rätselhaften Gaukler, der eines Tages beschlossen hat, niemals zu sterben...
 
 
Pressestimmen:
 
"Ein Magier des Abgründigen, ein Grenzvermesser zwischen Spuk und Wahrheit und nicht zuletzt ein Reiseführer in die versteckten Windungen des menschlichen Unterbewusstseins."
 (Björn Hayer, Berliner Zeitung)

"Daniel Kehlmann ist der erste magische Realist deutscher Sprache seit Leo Perutz, ein Illusionskünstler, der schreibt, um in seinen Büchern die Wirklichkeit zu verschieben, und nicht, um sie abzubilden. Ein Phantast und Möglichkeitsprüfer. Ein Literat als Zauberer – oder als Hypnotiseur." (Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)
 
"Ein Meisterstück (…). Was ist das nur für ein unerschöpfliches Buch und was für ein grossartiger Stoff. (…) Es ist überdies der aussergewöhnlichste Europa-Roman seit vielen Jahren (…). Nicht zuletzt aber handelt es sich um ein phantastisches Geschichtenbuch, es ist grosses Theater, es ist Kino und Dichtung in einem. (…) wir sehen Daniel Kehlmann auf der Höhe der Kunst."
 (Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung)
 
 
Über den Autor:
 
Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, wurde für sein Werk unter anderem mit dem Candide-Preis, dem WELT-Literaturpreis, dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Kleist-Preis und dem Thomas-Mann-Preis ausgezeichnet. Sein Roman "Die Vermessung der Welt" ist zu einem der erfolgreichsten deutschen Romane der Nachkriegszeit geworden. Zurzeit unterrichtet er an der New York University und ist Fellow am Cullman Center for Writers and Scholars der New York Public Library. Zuletzt erschien seine Spuknovelle "Du hättest gehen sollen".
 
(Quelle: www.amazon.de)

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