Mittwoch, 24. August 2016

Bücherwürmer leben länger!!!

Dreißig Minuten pro Tag lesen...

 
 
... ist gesund!
Ob ihr es glaubt oder nicht, Wissenschaftler der US-amerikanischen Universität Yale haben herausgefunden, dass wer viel liest eine gute Chance hat, ein paar Jahre länger zu leben. Über 12 Jahre hinweg haben die Forscher 3635 Menschen im Alter über 50 bezüglich ihrer Lesegewohnheiten begleitet und ihre Studie dann im Fachmagazin "Social Science and Medicine" veröffentlicht.

 Auch wenn das jetzt verrückt klingt lebten laut dieser Studie Menschen, die pro Tag mehr als dreieinhalb Stunden lang Bücher lasen, im Schnitt 23 Monate länger als Nichtleser. Und das vollkommen unabhängig von Geschlecht, Einkommen und Bildungs- und Gesundheitszustand. Das Risiko eines frühen Todes wird um 20 % verringert, auch wenn man weniger als dreieinhalb Stunden pro Tag liest. Auch bei bis zu eineinhalb mit Buch verbrachten Stunden kann es noch zu einem risikoverringernden Vorteil von bis zu 17 Prozent kommen.

Dieser starke und unglaubliche Effekt tritt allerdings nur bei Romanen ein, bei Zeitschriften oder Zeitungen ist er ebenfalls vorhanden, konnte allerdings nicht in diesem Ausmaß beobachtet werden.
Vermutlich liegt das alles daran, dass das Lesen eines Buches mehr kognitive Fähigkeiten verlangt als das einer Zeitschrift. Man muss sich als Leser inhaltlich und emotional tief einlassen, sich alles vorstellen und sich hineinversetzen - das trainiert das Gehirn und hält fit.

Lesen kann also als "Gehirnjogging" angesehen werden, das außerdem extrem Spaß macht und vom Alltag ablenkt. Eine halbe Stunde entspanntes Lesen wirkt sich also zudem pro Tag deutlich stressreduzierend aus.

Demnach lohnt es sich auf jeden Fall des Öfteren nach einem Buch zu greifen, auch wenn man vermeintlich keine Zeit hat.
 Also an alle Leseratten da draußen: Lesen ist nicht nur bildend und zeitvertreibend sondern auch gesund! 

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