Freitag, 10. Juni 2016

Hardcover vs.Taschenbuch



Heute stelle ich mir den heiligen Buch - Gral aller Fragen: Lieber ein Taschenbuch oder ein Hardcover!?!
 
Viel Geld für gebundene Bücher ausgeben, die dann wunderschön das Regal schmücken, oder lieber die leichte, günstigere Variante für unterwegs wählen?


Immer mehr Bücher erscheinen gleich im praktischen Taschenbuchformat.
Diese sind ideal zum mitnehmen und handlich gestaltet, sodass einem Lesevergnügen in Bahn und Bus nichts mehr im Weg steht. Trotzdem ist es nicht von der Hand zu weisen, dass ebenfalls die Hardcover- Variante im Bücherregal sehr schön aussehen kann.
Das Lesevergnügen verpackt in einem stabilen Hardcover- Mantel ist zwar meist ein teurerer Spaß, dennoch lohnt es sich für einen Blickfang im eigenen Regal und das Buch ist geschützter, somit nicht so anfällig für Buchrillen und Knicke wie sein Kollege Taschenbuch. Beide Ausgaben haben häufig ein identisches Cover; also aus diesem Blickpunkt keine Vorteile oder Nachteile...

Was denn nun?  Praktisch oder stabil ?

...Ich finde, dass es immer auf die Situation ankommt. Im Urlaub am Strand habe ich lieber ein Taschenbuch im Gepäck um einfach und leicht Lesestoff dabei zu haben und ein paar schöne Stunden in der Sonne zu lesen. Ebenso in Verkehrsmitteln wie Bus, Bahn und Auto ist diese Variante komfortabler und praktischer. Taschenbücher sind kleiner und handlicher, man kann sie eigentlich überall mitnehmen und sie wiegen weniger. Außerdem kann man sie eigentlich immer mindestens 5 € günstiger erwerben als Hardcover.
 Taschenbücher zerknicken aber auch schnell in der Tasche und beim Lesen entstehen leicht Leserillen auf dem Buchrücken, was ja viele Leser gar nicht haben können.
 Hardcover dagegen sind stabiler als Taschenbücher. Sie lassen sich nicht so leicht zerknicken und es entstehen keine Leserillen.
Sie sind außerdem größer als Taschenbücher. Und ich muss gestehen, 
 dass ich, wenn es drauf ankommt, immer zu der gebundenen Alternative greife. Nicht nur, weil häufig erstmal das Hardcover erscheint und ich nicht auf die Taschenbuchausgabe warten kann (Vor allem nicht bei Fortsetzungen). Lieber gebe ich ein bisschen mehr aus, um aus meinem Bücherregal, meinem ein und alles, ein wahres Prachtstück mit  Hardcovern zu machen und versuche bestmögliches an die Lesevergnügen mit Schutzumschlag und festem Einband heranzukommen. Bei älteren Exemplaren ist der Preis im gebrauchtem Zustand meist nicht weit voneinander entfernt, somit spare ich dort ein bisschen. Mir machen Leserillen und Gebrauchsspuren zwar nicht so viel aus, ich liebe aber einfach das solide Gefühl eines Buches in der Hand und will nicht die ganze Zeit darauf achten müssen, mein neues Buch nicht aus Versehen zu beschädigen.
Somit gewinnt bei mir das Hardcover und das Taschenbuch zieht den Kürzeren. Aber wie gesagt, bevorzuge ich bei Reisen auch oft die leichte nicht gebundene Version, welche ja glücklicherweise auch selten teurer als 15 Euro ist. Was ich gar nicht leiden kann, ist wenn bei mir Teile einer Reihe gebunden sind und andere Taschenbücher, ich weiß nicht, wie es euch damit geht aber mich macht der Größenunterschied einfach wahnsinnig.



(Quelle: Börsenverein des deutschen Buchhandels)

Was mir auch sehr gut gefällt, ist die Zwischenvariante des Soft- Covers (oft auch broschiert genannt). Durch den biegsamen Einband, der aber trotzdem stabil ist und wunderschön aussieht, ist es ein Blickfang und ebenso ein netter Begleiter für unterwegs.
 

Jetzt möchte ich gerne von euch wissen: Was denkt Ihr darüber? Bevorzugt Ihr eher die Taschenbuch- oder die Hardcover-Version? Schreibt uns in die Kommentare oder sendet uns eine Mail, wir würden uns freuen!
 
Liebe Grüße
Sophia

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen