Donnerstag, 9. Juni 2016

Göttlich - verloren



Allgemeines:
 
Titel: Göttlich - verloren
Autor: Josephine Angelini
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3791526263
Preis:19,95€ (gebundene Ausgabe)
Weitere Bände: Göttlich - verdammt;
Göttlich - verliebt


Inhalt:
 

Helen muss die Hölle gleich zweifach durchstehen: Nachts schlägt sie sich durch die Unterwelt, aber noch schlimmer quält sie tagsüber, dass Lucas und sie sich unmöglich lieben dürfen. In der Unterwelt trifft Helen auf Orion. Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto näher kommen sie sich. Und dann geschieht etwas völlig Unerwartetes, das ausgerechnet Orion und Lucas zum Zusammenhalten zwingt: Die vier Häuser Scion werden vereint, und ein neuer Trojanischer Krieg scheint unausweichlich!

Bewertung:
 
Das Cover gefällt mir von den Farben her und auch mit der goldenen Schrift sehr gut aber mich stört das leicht seltsam schauende Mädchengesicht wieder etwas, doch das ist Geschmackssache.
Was ich unbedingt als erstes erwähnen muss, ist das Verzeichnis hinten im Buch. Denn während man liest springen einem oft Namen entgegen, mit denen man eventuell nicht sofort was anzufangen weiß, dann blättert man einfach zum Buchende und liest nach wer zum Beispiel "Hades" ist. Ganz klasse gemacht, ich finde so etwas gibt es in viel zu wenig Büchern!
Alles in allem ist der Band deutlich düsterer als der Vorgänger. Die Gefühle von Helen sind oft verzweifelt und sie weiß nicht wohin mit ihrer Liebe zu Lucas. Dazu kommt die extreme Belastung durch die Unterwelt und die schwierige Mission.
Josephine Angelini schafft es, dass ich mich gut in Helens Gefühle hineinversetzen konnte und permanent mit ihr mitgefiebert habe.

Dazu gefällt es mir sehr gut, dass einige Götter in dem Band vorkommen. Die griechische Mythologie ist in den Bänden sowieso gut getroffen und macht die Bücher so lesenswert.
Insgesamt hat mir der Band noch etwas besser gefallen, als der Vorgänger, da beim Vorgänger doch zu viele Parallelen zu anderen Büchern sichtbar sind.
Die Protagonisten sind allesamt sehr gut ausgearbeitet und bleiben trotz der übermäßigen Fähigkeiten sympathisch. Man merkt als Leser, dass die meisten Protagonisten eher unter ihrem Schicksal leiden und es nicht so toll ist, ein Halbgott zu sein.
Helen hat sich zu Band 1 deutlich entwickelt und weißt eine gewisse Stärke auf, die vorher nicht da war. Das hat mir sehr gut gefallen. Die menschlichen Protagonisten wie zum Beispiel Helens beste Freundin Claire sind mir immer noch am sympathischsten.
Der Schreibstil besticht vor allem durch spritzigen Humor und einer liebevoll ausgearbeiteten Geschichte. Ich liebe den Mix aus griechischer Mythologie und normalem Alltag, wie Schule und ähnliches. Dazu ist der Schreibstil spannend und einfach gehalten, so dass die Seiten nur so an mir vorbei geflogen sind.
Begriffe sind sehr gut erklärt, es nimmt aber nicht Überhand. Liebesszenen sind vorhanden, aber nicht übertrieben dargestellt.
Also alles in allem eine gute Mischung.


Fazit:

Dieser Band ist eine gelungene Fortsetzung und besticht durch eine gute Mischung aus griechischer Mythologie und Alltag, mit tollen Protagonisten und einer interessanten Geschichte.

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