Montag, 26. September 2016

Die Schattensurfer


 
 Allgemeines:

Titel: Die Schattensurfer
Autor: Hubert Wiest
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (2013)
Genre: Science-Fiction / Dystopie
ISBN: 978-1493556175
Seitenzahl: 460 Seiten
Preis: 13,99€ (Taschenbuch)
Link: Hier klicken! 



Inhalt: 

"RUHL ist gut. RUHL hilft dir. RUHL weiß, was du willst."

Sansibar kann es nicht erwarten, endlich im Netzwerk von RUHL aufgenommen zu werden. 
Sie paukt für die Prüfung und ist bereit alles zu geben. 
Nur ein Geheimnis will sie mit niemandem teilen.

Für Luan bricht die Welt zusammen, als ihm wegen eines Diebstahls jede Zukunft genommen wird. 
Denn Luan hat nur ein Ziel: Er möchte Programmierer werden. 
Da erhält er ein unglaubliches Angebot, das ihn direkt in die verbotene Schattenstadt führt. 


Meine Meinung:

DISCLAIMER:  Zu Aller erst einmal vielen lieben Dank an Hubert Wiest, der uns großzügigerweise ein Rezensionsexemplar dieses Buches zur Verfügung gestellt hat!

Eine futuristische Welt, ein Netzwerk, das alle Menschen kontrolliert, ein riesen Vergnügungspark und ein weltklasse Programmierer (Uuuund eine Ratte mit Irokesen-Schnitt!!!). All das und noch viel mehr gibt es in Hubert Wiest's Dystopie "Die Schattensurfer"
Die Zukunft. Die Menschen leben scheinbar glücklich in einer Gesellschaft, in der alle ihre Gedanken einem Netzwerk zur Verfügung stellen um das ganze Potenzial der Menschheit auszunutzen. Ein Netzwerk namens RUHL. Um ein vollständiges Mitglied dieser Gemeinschaft zu werden, muss jeder eine sogenannte Kristallprüfung ablegen. Nachdem er diese bestanden hat bekommt er einen anfangs durchsichtigen Kristall, der sich durch gute Taten für die Gesellschaft, immer einen farbton dunkler färbt.

Luan hat beide Eltern verloren und lebt bei "Häppy Kidz" einem Waisenhaus. Als dort etwas schiefläuft, wird ihm verboten seine Kristallprüfung abzulegen und er beschließt kurzerhand von diesem Ort zu fliehen und unterzutauchen. Als er durch zufall schließlich in der Schattenstadt bei den Schattensurfern landet, eine Gruppe von Programmierern die neue Attraktionen für den berühmten Lunapark entwerfen, beginnt ein Haarsträubendes Abendteuer, welches sein Leben komplett verändern wird.

Sansibar hingegen lebt glücklich, zusammen mit ihrem Vater, in Mallinport und bereitet sich voller Eifer auf ihre anstehende Kristallprüfung vor. Sie kann es kaum erwarten endlich ein vollständiges Mitglied von RUHL zu werden. Aber Sansibar hat ein Geheimnis, welches sie auf gar keinen Fall preisgeben will...

Wie ihr vielleicht schon wisst bin ich ein absoluter Dystopien-Junkie, weshalb "Die Schattensurfer" schonmal total in mein Beuteschema gefallen ist. Der Schreibstil ist locker und total flüssig, sodass ich überhaupt keine Probleme hatte voll und ganz in die Welt von Luan und Sansibar einzutauchen.
 Diese Beiden haben mir ebenfalls gut gefallen. Luan ist anfangs zwar etwas naiv und schnell beleidigt aber er reißt sich im Laufe des Buches zusammen und wird sogar richtig erwachsen. Abgesehen davon, dass er ein wahnsinns Talent hat was das Programmieren angeht, ist er auch so total clever und gerissen. Nur eine kleine Sache hat mich gestört und zwar, dass er irgendwie immer der kleine Held war. Er macht zwar auch Fehler aber manchmal war er einfach ein bisschen zu genial.
Sansibar war mir am Anfang allerdings etwas unsympathisch. Sie war extrem naiv und total überzeugt davon, dass RUHL ausschließlich Gutes bringt und dass ihr Leben nach der Kristallprüfung einfach perfekt wird. Allerdings macht auch sie im Laufe des Buches eine krasse Entwicklung durch und wird ebenfalls erwachsener. 
Auch wenn das Buch etwas langsamer anläuft, entwickelt sich dann im Laufe der Geschichte doch immer mehr Spannung, bis diese in einem großen Showdown endet.

Zu der Idee, die hinter der Geschichte steckt kann ich ebenfalls nur sagen, dass ich sie sehr cool finde. Die Story ist wirklich originell und etwas, meiner Meinung nach, total Neues. Besonders die Idee mit dem Lunapark hat mich total fasziniert und ich habe mir beim lesen nichts sehnlicher gewünscht, als selber in den Lunapark gehen zu können! 


Fazit:

Hubert Wiest's Dystopie "Die Schattensurfer" ist wirklich etwas für jedermann! Sie überzeugt mit einer sehr originellen Idee, viel Lesespaß und einer Menge Spannung.

(Bildquelle: Hier! )

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