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Dienstag, 27. Oktober 2020

Das Kowalski-Protokoll - Todesfeature



Allgemeines:

Titel: Das Kowalski-Protokoll - Todesfeature
Autor: Armin Weber
Genre: Science-Fiction
Verlag: Selfpublished (21. Juli 2020)
Seitenzahl: 371 Seiten
ISBN-13: 979-8668092604
ASIN: B08BYWDSCB
Weitere Bände: in Arbeit
Preis: 2,99€ (Ebook)
10,99€ (Taschenbuch)

Inhalt:

Pitt Kowalski, Captain der Chariot, fliegt mit seiner Crew nach elf Monaten im Weltraum und einem folgenschweren Einsatz zurück zum Erdmond, seiner Heimatbasis. Unterwegs erreicht ihn von dort ein Missionsbefehl: Er soll sich mit einem Sonderteam zum Mars begeben. In Ares City, der Hauptkolonie, kommen Menschen offenbar gewaltsam ums Leben. Der Funkkontakt dorthin ist abgebrochen. Der Befehl lautet: Aufklären, das Sterben beenden und die noch lebenden Kolonisten retten.
Als Pitt dämmert, womit er es zu tun hat, ist es beinahe zu spät: Für die Kolonisten, ihn und Zelinda Moretti, eine Erdfrau, die Gefühle in ihm auslöst, die er bisher nicht kannte.
Für sie alle beginnt ein Kampf auf Leben und Tod. Wird es Pitt und dem Team gelingen, die Bewohner - und sich - zu retten?


Bewertung:

Wenn ihr aufmerksame Verfolger meines Blogs seid, wisst ihr, dass Armin Weber mich schon mit seiner unkonventionellen und spannenden "Exoplanet"-Trilogie überzeugt hat und ich beim Vorschlagen der Motive und dem Lektorat des dritten Teils nicht ganz unbeteiligt war. Umso mehr freut es mich, dass ich auch bei seiner neuen Science-Fiction-Reihe wieder meinen Senf als Testleserin dazugeben durfte. Und wieder einmal ist mein Urteil: Die Geschichte ist wieder ein wirrer Genremix voller origineller Ideen, überraschende Wendungen, fesselnder Action und schockierende Szenarien, die es sich trotz einiger Schwächen zu lesen lohnt!

Samstag, 22. August 2020

Neuzugänge #51 - 22.08.2020

 Hallöchen,

komischerweise komme ich im Moment sogar noch weniger zum Lesen und Bloggen als in meiner Prüfungsphase Ende Juli. Ich habe nun zwar theoretisch viel mehr freie Zeit, dafür aber etliche Projekte laufen, die sich als zeitraubender entpuppt haben, als gedacht. Mein Zimmer will renoviert, Geld durch Jobben erarbeitet, eine Website gestaltet, meine Bücherregale gestrichen und mein Manuskript überarbeitet werden. Deshalb komme ich auch erst jetzt dazu, Euch die Neuzugänge der letzten zwei Wochen zu zeigen. Jetzt wo das Sommerloch fast vorbei ist, erreichen mich wieder regelmäßig Buchpakete und über die letzten Tage hat sich zu meiner großen Freude einiges angesammelt, was mich jetzt in einen angenehmen Stresszustand versetzt. Übrigens: mein Postbote denkt glaube ich immer noch, ich wäre kaufsüchtig oder so. Ich muss mir, denke ich, wirklich ein Schild zulegen, auf dem steht "ich shoppe nicht exzessiv, ich blogge" 😉😂.

Insgesamt haben mich 9 Bücher von ganz unterschiedlichen Quellen erreicht, an die ich ein herzliches Dankeschön aussprechen will. Die Bloggerjury der Bastei Lübbe hat mir gleich drei tolle Neuerscheinungen aus dem Jugendbuch Imprint One zugesandt. Gerade lese ich "Very first Time" von Cameron Lund, noch auf meinem Wartestapel liegen "Celestial City" von Leia Stone und der vierte Band der Strange the Dreamer-Reihe von Laini Taylor "Muse of Nightmares - Das Erwachen der Träumerin". Sehr gefreut habe ich mich auch über die Post vom Fischer Verlag, der so nett war, mir im Zuge der Paperback Neuerscheinung von Neal Shustermans "Scythe - Der Zorn der Gerechten" ein Exemplar zukommen zu lassen. Der Carlsen Verlag hat mir außerdem ein Rezensionsexemplar von "In meinem Kopf klangs irgendwie besser" von Nina Kenwood inklusive einer tollen Lightbox zur Verfügung gestellt. Ebenfalls mit vielen tollen Goodies wie Lesezeichen, einem Notizbuch, einer Landkarte, Aufkleber, farbigen Steinen und Postkarten kam "Moonlight Touch" von Jennifer Alice Jager bei mir an. Nicht direkt von einem Verlag zugeschickt wurden mir "Das Kowalski Protokoll - Todesfeature" von Armin Weber und "Die Farben meiner Hoffnung" von Lisa Summer. Die beiden Bücher stammen von den Selfpublishern direkt, weshalb es mich besonders freut, dass die beiden eine Taschenbuchversion für mich erübrigen konnten. Nur "The Grace Year" von Kim Liggett habe ich mir selbst gekauft, nachdem ich schon lange mit der Geschichte liebäugelte. 

Alles in allem war das also mal wieder ein sehr kostengünstiger (zumindest für mich) Book Haul, der mich in die bittere Krise stürzt, was ich als erstes Lesen soll...! Könnt ihr mir die Entscheidung vielleicht abnehmen? Ich freue mich nämlich total auf alle Geschichten 😁

Liebe Grüße
Sophia

*unbezahlte WERBUNG*

Vielen Dank an die Verlage für die Rezensionsexemplare, was meine ehrliche Meinung jedoch nicht beeinflusst.
 

Montag, 27. Juli 2020

Montagsfrage #175 - 27.07.2020


Hallöchen,

sooo, die ersten zwei Prüfungen dieses Semesters sind geschafft (ob erfolgreich oder nicht, wird sich in den kommenden Wochen zeigen 😎) und jetzt liegen "nur noch" zwei vor mir, die ich vor meinen Semesterferien hinter mich bringen muss. Also drückt mir am besten weiterhin die Daumen (weil ihr das natürlich die ganze letzte Woche gemacht habt, versteht sich 😊😉😜)! 
Mittlerweile haben sich tatsächlich auch fünf (ja, FÜNF!!) ausgelesene Bücher angesammelt, die darauf warten, endlich rezensiert zu werden. Ich hoffe, ich kann mich nach meiner letzten Prüfung am Freitag noch daran erinnern, was ich zu den Geschichten sagen wollte und die kümmerlichen Reste meines in der Hitze zerflossenen Gehirns dafür zusammenkratzen, bevor ich erstmal gar nichts mache. 😂 Auch Antonia nimmt sich eine wohlverdiente Sommerpause, weshalb das jetzt erstmal die letzte Montagsfrage ist, bevor es im September wieder weitergeht. 


Welches Buch aus einem Genre, das du eigentlich nicht magst, magst du?


Grundsätzlich gibt es sehr wenige Genres, die ich nicht mag oder partout nicht lese. Nicht besonders oft bei mir landen Horror-Romane, Krimis, reine Erotik-Romane und Space Operas, was aber nicht heißt, dass ich nicht immer wieder welche lese und es auch durchaus welche gibt, die mich überzeugen konnten. Ebenso ist es mit Comics oder Graphic Novels und Nonfiction-Formaten wie Autobiografien, Ratgeber und Sachbücher, zu welchen ich meine Beziehung schon in anderen Montagsfragen ausführlich erklärt habe. Doch eigentlich soll es ja heute um Bücher gehen, die ich mochte, trotz dass ich das Genre, aus dem sie entstammen eigentlich nicht so sehr mag.

Für das Genre Horror muss ich da natürlich den King of Horror Stephen King nennen, von dem ich bislang "Es" und "Friedhof der Kuscheltiere" mit viel Freude (solange man bei diesem Genre von Freude sprechen kann) gelesen habe. Mir gefällt, dass er einen angenehmen Gruselfaktor mit einer geistreichen Idee mischt.

Dass ich Krimis wohl wirklich nicht besonders mag ist mir gerade gekommen, als mir tatsächlich kein einziger Vertreter eingefallen ist, der mir gefallen hätte. Zwar gibt es viele spannende Bücher, die einen Kriminalfall beinhalten, doch alle, die mich wirklich überzeugen konnten würde ich eher unter die Kategorie "Thriller" einordnenden. Bei Erotik-Romanen ist es dasselbe: sobald mir eine Geschichte einfällt, die mich überzeugt hat, muss ich mir eingestehen, dass sie wohl eher unter die Sparte New Adult oder Liebesgeschichte fällt...

Dafür sind mir fürs Genre Space Opera noch ein paar tolle Geschichten von drei starken Selfpublishern eingefallen. Einmal wäre da die vierteiligen Weltraum-Reihe um den "Gambler Zyklus" von Susanne Gavénis und die Cassie-Trilogie von Maike Ruppelt, die beide Science-Fiction Epen sind, die ich nur uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Die beiden Selfpublisher Autorinnen überraschen mit (gegenüber anderen Science-Fiction oder Space-Adventure Büchern) ordentlichem Anspruch, neuen Ideen und einer steile Entwicklung, die Spannung, Charaktere, Dimension und Stil mit einbezieht. Außerdem musste ich für die außergewöhnliche Exoplanet-Reihe von Armin Weber eine Ausnahme machen, die ebenfalls sehr spannende und vielseitige Ideen beinhaltet.

Was ist mit Euch? Habt Ihr Genres, die ihr nicht gerne lest? Und welches Buch hat euch trotzdem überrascht und überzeugt?

Liebe Grüße
Sophia

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Montag, 8. Juni 2020

Montagsfrage #169 - 08.06.2020


Hallöchen,

letzte Woche bin ich leider überhaupt nicht zum Bloggen gekommen, da ich mit einem (noch streng geheimen) Manuskript von Armin Weber beschäftigt war. Ich hoffe aber, ich kann diese Woche endlich mein Langzeit-Currently-Read "Never let me down" beenden und ein bisschen mit meiner Leseliste für den Juni weiterkommen. 

Jetzt noch ganz was anderes (eine elegantere Überleitung war mir leider nicht möglich): Vielleicht habt ihr euch schon gewundert, warum ich mich noch nicht zu der aktuellen #blacklivesmatter Bewegung geäußert habe. Ja, ich habe erstmal den Mund gehalten, beobachtet und mich informiert. Das ist nicht etwa der Fall, weil mir das Thema nicht nahegeht, mich nicht wütend oder nicht entsetzt macht, sondern weil ich lange darüber nachgedacht habe, ob die Buch-Community der richtige Ort für so eine Debatte ist und ob man hier überhaupt eine tiefere Auseinandersetzung erreichen kann, außer durch eine Black-Screen-Story Anteilnahme zu bekunden. Mir war es wichtig, dass ich nicht einfach auf einen Hashtag-Zug aufspringe, nur weil das gerade alle machen, dass ich nicht einen oberflächlichen Beitrag ohne Mehrwert verfasse, nur um etwas zum Thema gesagt zu haben und nachdem ich mein sozial verträgliches und gutaussehendes Maß an Empörung und Aktivismus gezeigt habe, wieder zum Alltag zurückkehre. Da mich dieser Umgang mit dem Thema genauso aufregt wie die aktuellen Scheindebatten über angeblich rassistische Fantasy-Bücher (nur weil keine Quoten-Diversität vorgesehen war) oder die Hetzjagden nach Tweets von Autoren, habe ich beschlossen, die Diskussion nicht als Bloggerin zu führen und hier nur die passende Montagsfrage von Antonia zu beantworten:


Welche Bücher, die gegen die Ignoranz und Unwissenheit bezüglich Rassismus  arbeiten, kennt ihr und könnt ihr weiterempfehlen?


Tatsächlich muss ich zugeben, dass ich noch äußerst wenige sachliche Auseinandersetzungen (außerhalb der Fachliteratur meines Studiums in Sozialpsychologie) mit dem Thema Rassismus gelesen habe und meine literarischen Berührungspunkte vor allem in Romanen liegen, die dieses Thema umsetzen. Die bekannteste und meines Erachtens nach beeindruckendste Auseinandersetzung mit dem Thema im Jugendbuchbereich hat meiner Meinung nach Angie Thomas mit ihren beiden Romanen "On The Come Up" und "The Hate U Give" geliefert. Zu THUG ist ja schon sehr viel geschrieben worden, da sie auch sehr gut auf die aktuelle Situation bezogen werden kann, deshalb will ich noch ein paar Worte zu ihrer eher unbekannteren Geschichte "On The Come Up" erzählen. Diese ist nämlich eine erschreckende, authentische, berührende und wichtige Geschichte über die bittere Realität von Armut, Vorurteilen, Rassismus und Gewalt in der es neben schmerzhaft aufrichtiger Gesellschaftskritik jedoch auch um Hiphop als Instrument um die Stimme zu erheben und den Zusammenhalt zwischen Familie und Freunden geht. Überquellende Emotionen, die direkt unter die Haut gehen, eine starke Identifikationsfigur und eine wundervolle Message machen die Geschichte in meinen Augen zu einem absoluten Must-Read.

Ein richtiger Klassiker, der zugleich Fallbeispiel, Entwicklungsroman, Rassismus-Debatte und Beschreibung Amerikas Süden in den 30ern ist, ist "Wer die Nachtigall stört" von Harper Lee. Auch zu dieser facettenreichen Geschichte mit Herz, Verstand und einer wichtigen Botschaft könnte man viel sagen, hier jedoch ein kurzer Satz, der den Kern des Romans meiner Meinung nach ganz gut zusammenfasst: "Nein, Jem, ich glaube, es gibt nur eine Art von Menschen. Einfach Menschen."

Ebenfalls zum Thema "Rassismus" eingefallen ist mir das Historien-Drama "Washington Black" von Esi Edugyan. Darin begleiten wir den Protagonisten George Washington Black von 1830 bis 1836 durch seine viergeteilte Lebensgeschichte, die in vielerlei Hinsicht von Sklaverei, Rassismus und Ablehnung geprägt ist.

Auf einer ganz anderen Ebene geht es in Tomi Adeyemis "Children of Blood and Bone"-Reihe um Rassismus. Das kommt einem Sachbuch natürlich nicht nahe, der Fantasy-Roman versetzt den Leser aber sehr eindrücklich in ein Szenario, in dem wir voll Leidenschaft, Wut und Entsetzen erfüllt all die Emotionen nachfühlen können, die weniger privilegierte Menschen in ihrem Alltag fühlen wenn sie aufgrund ihrer Hautfarbe oder kulturellen Identität Rassismus und Anfeindungen ausgesetzt sind. Selten hat mich ein Buch so schlucken und mitfühlen lassen - und das obwohl es sich nur um ein fiktionales Szenario handelt.

Natürlich gibt es noch viel mehr Romane, die ich gelesen habe, in denen Rassismus thematisiert und innerhalb der Geschichte verarbeitet wird. Oftmals geschieht das jedoch nur als Randthema und wird der komplexen Problematik nicht gerecht. Wenn ihr also noch andere Vorschläge für Romane oder auch für Sachbücher habt, würde ich mich freuen.

Liebe Grüße
Sophia


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Montag, 25. Mai 2020

Montagsfrage #167 - 25.05.2020


Hallöchen,

nach zwei Wochen Online-Uni, was in meinem Fall mit einem Fernstudium gleichzusetzen ist, kehrt so langsam etwas Routine bei mir ein. Zwar habe ich immer noch massive Probleme mit dem Internet (und im Zuge dessen auch mit meiner Geduld) und muss mich von Tag zu Tag neu motivieren, bin aber mittlerweile zuversichtlich, dass ich dieses besondere Semester gut durchstehen werde. Jetzt freue ich mich auf die neue Woche und bin neben den vielen unbekannten Inhalten auch sehr gespannt auf das Testlese-Manuskript von Armin Weber, das ich in den nächsten Tagen endlich anfangen werde. Ihr seht, bei mir läuft jetzt endlich was ;-) So, jetzt muss ich mich aber mit der Montagsfrage ranhalten, sonst verpasse ich noch meine erste Vorlesung des Tages (Statistik, seufz)...


Welches Buch, in dem Geschwister eine zentrale Rolle spielen, kennt ihr eigentlich?


Antonia ist diese Woche aufgefallen, dass viele Protagonisten Einzelkinder sind, was mir bislang eher nicht so vorgekommen ist. Es stimmt schon: In Fantasy-Romanen sind die Protagonisten oft Einzelgänger, haben keine Familie wer oder wissen generell nicht, wo sie dazugehören (Eragon, Harry Potter, etc) und in vielen Geschichten mit Erwachsenen Charakteren kommen vorhandene Geschwister ab und zu mal als Randnotiz vor. Dennoch sind mir auf Anhieb Geschichten in allen möglichen Genres eingefallen, in denen Geschwister entweder eine wichtige Rolle in der Storyline spielen oder selbst das zentrale Thema sind. 

Gerade im Fantasy-Bereich gibt es neben den Einzelgänger-Protagonisten doch mindestens ebenso viele, die für ihre Familie kämpfen, sich für eine Schwester oder ein Bruder aufopfern oder all ihre Handlungsmotivation aus ihnen beziehen. Man erinnere sich an "Das Reich der sieben Höfe", in dem sich Feyre für ihre Schwester den High-Fae stellt, an "Wintersong", in dem Elisabeth für ihre Schwester Käthe in die Unterwelt geht. Man findet solche Geschichten aber auch in Science-Fiction-Romanen oder Dystopien wie in "Coldworth City", in dem sich Raven ein komplett neues Leben wagt, um ihren Bruder Knox zu schützen, in "Catwoman, in dem Selina für die Rettung ihrer Schwester ganz Gotham City auf den Kopf stellt, oder im Klassiker "Die Tribute von Panem", in dem Katniss den Platz ihrer Schwester Prim bei den Hungerspielen einnimmt und auch in New Adult Romanen spielen oft Geschwister eine wichtige Rolle für das Verhalten der Protas. Um nur zwei aufzuzählen, die mir spontan einfallen: "Das Licht von tausend Sternen", in dem Harper ihr gesamtes Leben an ihrem autistischen Bruder ausrichtet, "Weil ich Layken liebe", in dem sich sowohl Will als auch Layken um einen kleinen Bruder kümmern müssen. 

Und dann gibt es ja noch die Romane, die sich komplett um eine Geschwister-Beziehung drehen. In Jandy Nelsons "Ich gebe dir die Sonne" zum Beispiel dreht sich alles um die Zwillinge Noah und Jude, die sich gleichzeitig näher sind als alle anderen Menschen der Welt, sich dadurch aber immer wieder von sich stoßen und tiefer verletzen, als alle anderen es könnten. Der immensen Konkurrenzkampf der Zwillinge, rasende Eifersucht, düstere Geheimnisse, kleine, nicht böse gemeinte Bemerkungen, große Verluste, böse Streiche, Nicht-Ehrlich-Sein-Können und Schmerz stehen ihrer einzigartigen Verbindung und ihrer Liebe zueinander gegenüber. Wer eine wirklich spannende Geschichte über künstlerische Leidenschaft, über den ekstatischen Impuls und Dualseelen, lesen will, ist hier an der richtigen Adresse. 

Auch in "Love letters to the dead" geht es im Kern um die Beziehung von Laurel zu ihrer verstorbenen großen Schwester May. Als May starb ist Laurels Welt in tausend Scherben zersrpungen, war sie doch ihr Vorbild, Fixstern und ihre beste Freundin. In diesem berührenden Roman dürfen wir ihr dabei zusehen, wie sie sich ihren Dämonen stellt, May langsam Stück für Stück loszulassen beginnt und dadurch auch langsam zu sich selbst zurück findet.

"Traumsammler" von Khaled Hosseini erzählt die bewegende Geschichte zweier Geschwister, die sich in einem kleinen afghanischen Dorf aus den Augen verlieren und Jahre brauchen, um sich wiederzufinden. 


Wie ist Euer Eindruck? Kommen Geschwister in Romanen zukurz? Und welche Geschichten kennt ihr, in denen Geschwisterbeziehungen eine zentrale Rolle spielen?

Liebe Grüße
Sophia

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Sonntag, 18. August 2019

Montagsfrage #129 - 12.08.19


Scan (verschoben)



 
Hallöchen,
 
da bin ich wieder - frisch vom Zeltlager zurück und schon wieder voll im Stress da zwei meiner Uni-Bewerbungen wohl durch Probleme bei der Post nicht angekommen sind (grrr). Jetzt bin ich echt mal gespannt wohin es mich im nächsten Jahr verschlagen wird. Für alle die von meinem Timing verwirrt sind: Bevor die nächste Montagsfrage kommt, beantworte ich noch schnell die vom letzten Montag, da ich die sehr spannend fand. Wie ihr an der langen Antwort sehen könnt, liegt mir das Thema sehr am Herzen. Ich habe zur Untermalung ein paar Bilder von selbstverlegten Büchern angehängt, die mich beeindruckt haben und die ich euch nur ans Herz legen kann. Schaut doch einfach mal bei der dazugehörigen Rezi vorbei und gebt der Geschichte eine Chance!
 
 
Was sind eure Erfahrungen mit self-publishing Autoren?
 
"Der Raum zwischen den Worten" von Uwe Hermann
 Einer meiner Träume war schon immer selbst Bücher zu schreiben oder bei einem Verlag als Lektorin zu arbeiten. Zum ersten Mal mit dem Selfpublishing bin ich aber erst als Bloggerin in Kontakt gekommen. Gerade ganz junge Blogs bekommen am Anfang ja eher Anfragen von sehr unbekannten Autoren und können so in die Community finden und sich ein Netzwerk aufbauen. Zu Beginn war auch ich nicht besonders wählerisch und habe "genommen was ich kriegen konnte". So habe ich natürlich erstmal gemischte Erfahrungen mit SP-Autoren gemacht und unter vielen wundervollen Geschichten waren einige Vollnieten.


Zum ersten Mal aktiv in den Schaffungsprozess eines Buches bin ich vor etwa zwei Jahren eingetreten, als mich eine Bekannte angesprochen hat, ob ich ihr denn nicht beim Überarbeiten und Verlegen ihres Kinderbuches helfen kann. Natürlich habe ich mich daraufhin sofort enthusiastisch ans Testlesen und Recherchieren gemacht, doch schon sehr bald musste ich feststellen, dass es viel mehr Dinge zu beachten gibt, als man als Leser oder Blogger auf den ersten Blick sieht. Mir war zum Beispiel nicht bewusst, wie viel Geld freie Lektoren verlangen, wie hoch die Anforderungen der großen Verlage sind und einen wie hohen Prozentsatz Buch-Agenturen vom späteren Gewinn abzwacken.
 
"Hinter dem Wasserfall" von Oliver Jungjohann
Von dem her kann ich alle Selfpublisher, die es auf eigene Faust probieren und von Verlag und Lektorat absehen, immer mehr verstehen. Seitdem habe ich einen ganz anderen Blickwinkel auf SP-Autoren erhalten und habe größten Respekt vor den Leistungen, die diese Autoren erbringen. Neben ihrem Schriftstellertum müssen sie das Design, das Marketing, die Organisation und die Finanzierung ihrer Veröffentlichung selbst in die Hand nehmen und das bedeutet einen riesigen Batzen Arbeit.
 
"Knock-Out" von Armin Weber
 Weshalb erzähle ich euch das? Weil ich finde, dass gerade Buchblogger beginnen, in der Buchbranche eine ganz neue Rolle einzunehmen und durch die ganzen Selfpublisher immer mehr an Macht und Einfluss gewinnen. Kann beispielsweise eine unbekannte Geschichte eines Selfpublishers einen Blogger überzeugen, sodass dieser Werbung in seiner Sache macht, so ist das für das Buch ein riesiger Schritt ins öffentliche Rampenlicht, den man nicht unterschätzen darf.
 
Wenn wir uns also ab und zu die Zeit nehmen, auch unbekannte Geschichten zu lesen, finden wir nicht nur immer wieder kleine, originelle Schätze, die definitiv mehr Aufmerksamkeit verdienen - wir können auch eine ganz andere Perspektive auf das Lesen bekommen und unseren Follower einen wirklich interessanten Beitrag bieten. Etwas zu Büchern zu schreiben, die in aller Munde sind, kann jeder, auf unscheinbare, übersehene Geschichten hinzuweisen, die abseits der großen Hypes auf eine Leserschaft warten, ist dagegen eine viel größere und wichtigere Kunst.
"Die schwarze Quelle" von Susanne Gavénis

Um ein wenig mit Vorurteilen aufzuräumen: generell kann man auf keinen Fall sagen, dass man einen definitiven Unterschied in der Qualität der Buchelemente von Verlagsautoren und Selfpublishern erkennen kann. Es gibt SP die es verdammt gut beherrschen, eine glaubwürdige Geschichte aufzustellen, ich wurde aber auch schon wirklich enttäuscht, was genau so auch für Verlagsautoren gilt. Leser sollten nicht alle SP über einen Kamm scheren und für schlechtere Schriftsteller erklären, nur weil es Autoren aus diesem Bereich gibt, die manchmal wirklich keinen grammatikalisch geraden Satz aufs Papier bringen können. 
 
"Trümmerwelt" von Maike Ruppelt
Gerade bei Selfpublishern, die ihr erstes Werk veröffentlichen, fällt leider oft auf, dass sie sich nicht genug Zeit nehmen, ihre beendete Geschichte nochmal auf Fehler zu überprüfen. Es gibt nichts Ärgerlicheres als eine gute Geschichte, die vorschnell veröffentlicht scheint und sich noch reichlich unausgegoren liest. Das ist eine wirkliche Verschwendung der guten Ideen und der vielen Zeit, die investiert wurden. Auch auf der Ebene der Geschichte fällt oft auf, dass ein wenig mehr Zeit nicht geschadet hätte. Zu wenige Details, eine zu schnell voranschreitende Handlung und damit einhergehende Verständnislöcher sind häufige Fehler, die einfach nicht sein müssen. So verlieren eigentlich ganz wunderbare Geschichten durch viele sprachlichen Mängel, Tippfehler oder Formatierungsmängel an Seriosität.
 
Das gilt aber natürlich nicht für alle SP-Autoren. Meistens trifft man bei selbstverlegten Büchern sogar auf kreativere, unkonventionellere Geschichten, da gerade Selfpublisher oft mutiger und freier sind, aus gesetzten Schemata auszubrechen und etwas ganz anders zu machen. Neben den ungewöhnlichen, neuen Ideen schätze ich aber auch vor allem den persönlichen Kontakt zu Autoren sehr, der beim Kauf in Buchhandlungen oder bei Verlagen einfach nicht so leicht und so intensiv hergestellt werden kann. Tipps, Anregungen, Lob, Kritik und Fragen gleich per Mail an den jeweiligen Autor weiterleiten, exklusive Infos über Folgebände erhalten und spannende Diskussionen führen zu können ist ein Blogger-Privileg, das ich nicht mehr abgeben will. In den allermeisten Fällen ist der Austausch sehr nett, aufgeschlossen, interessant und basiert auf gegenseitigem Respekt, wodurch beide Parteien profitieren.

Wenn man also offen auf Anfragen reagiert, die Copy-und-Paste Mails mit etlichen Rechtschreibfehlern aussortiert und sich interessant klingende Geschichten von ehrlich um Hilfe bittenden Autoren herauspickt, stößt man sehr oft auf wahre Schätze, deren Verbreitung bald zum persönlichen Anliegen wird.
 
Meine Message: gebt SP-Autoren eine Chance!!! Es lohnt sich!!!
 
 
Liebe Grüße
Sophia
 
PS: Was habt ihr für Erfahrungen mit SP-Autoren gemacht?
Ich würde mich über eine paar Kommentare zu dem Thema sehr freuen

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Sonntag, 6. Januar 2019

Knock - Out



Allgemeines:

Titel: Knock-Out
Autor: Armin Weber
Genre: Paranormal-Thriller
Verlag: Independently published (3. Dezember 2018)
ISBN-10: 1790684455
ISBN-13: 978-1790684458
ASIN: B07L36JC8W
Seitenzahl: 415 Seiten
Preis: 2,99€ (Kindle-Edition)
11,99€ (Taschenbuch)

 
Inhalt:
 
 Einfach nur den Kampf gewinnen - das will Profiboxer Nils Keller, als er den Ring in seinem Boxstudio betritt. Eine Niederlage gegen einen jüngeren Anfänger würde den drohenden Bankrott und seine angeschlagene Gesundheit besiegeln. Doch Nils ahnt nicht, dass ihm der wichtigste Kampf seines Lebens noch bevorsteht - außerhalb des Rings. Als er am Morgen nach dem Fight mit einem Filmriss erwacht, ist etwas Unmögliches eingetreten: Eine gigantische Pyramide verharrt auf ihrer Spitze über dem Berliner Alexanderplatz und wird für die Stadt zum Desaster.
Nils Keller tritt die Flucht an, gemeinsam mit einem hochrangigen EU-Politiker, einem neureichen Macho und einem rätselhaften Teenager-Paar. Während die Welt sich immer mehr verändert, Phänomene entgegen aller empirischen Gesetze erscheinen und der Zusammenhalt in der Gruppe allmählich bröckelt, spüren sie: Eine geheimnisvolle Macht greift immer weiter um sich. Nils muss sich der Frage stellen: Was ist noch real und was die Ausgeburt seines tiefsten Albtraums …
 


Bewertung:

"Da war etwas in der Dunkelheit. Und es war nicht allein..."

Wenn ihr aufmerksame Verfolger meines Blogs seid, wisst ihr, dass der Autor mich schon mit seiner unkonventionellen und spannenden "Exoplanet"-Trilogie überzeugt hat und ich beim Vorschlagen der Motive und dem Lektorat des dritten Teils nicht ganz unbeteiligt war. Umso mehr freut es mich, dass ich auch hier wieder bei der Gestaltung und beim Klapptext meinen Senf dazu geben durfte und spreche eine eindeutige Leseempfehlung für diese Geschichte aus. Auch wenn mich hier etwas komplett anderes erwartete, als ich angenommen hatte, konnte mich auch diese Geschichte auf ihre besondere Art und Weise mitreißen und überzeugen. Wir haben es hier mit einem Fantasy-Thriller zu tun, der an Mystik, Action und Thriller-Elementen nicht spart und uns tief in die Seele eines traumatisierten Menschen mitnimmt.

Das Cover gefällt mir sehr (oh Wunder, ich habe auch bei der Auswahl mitgewirkt ;-)) Mit der geballten Faust, die mit Wucht auf den Boxsack trifft haben wir im Vordergrund ein reales Motiv, das mit dem Profiboxer Nils Keller in Verbindung zu bringen ist. Im unteren Hintergrund ist mit einer endlosen Sandlandschaft, sich auftürmenden Wolken und einer rätselhaften Gestalt der zweite große Part des Buches präsent: die bedrohliche, anderweltliche Gefahr, die schon sehr bald die Handlung dominiert und Nils mit seinen schlimmsten Albträumen konfrontiert. Vor dem schwarzen Hintergrund kommt auch der passende Titel gut heraus und zusammen mit dem Hochglanzumschlag und den schön dicken Seiten ergibt sich eine wirklich stimmige und ansehnliche Gestaltung.

Erste Sätze: "Nacht.
Tiefschwarz und undurchdringlich für alle Sinne.
Wo war es? Was war es?"

Freitag, 28. Dezember 2018

Weihnachtsgeschenke 2018

 
Heyho zusammen,
 
ich hoffe ihr hattet ein wundervolles Weihnachtsfest und ein paar erholsame Tage zum Ausspannen, schön essen und die Ruhe genießen! Ich hatte auf jeden Fall ganz tolle Weihnachten mit einem (zumindest die meiste Zeit) harmonischen Fest, viel tollem Essen, besinnlicher Musik und... ganz tollen Geschenken. Wenn ihr meinen Blog aufmerksam verfolgt werdet ihr euch jetzt bestimmt fragen: hä, warum denn Geschenke, hatte sie denn nicht ausgemacht, nichts zu schenken und sich nichts zu wünschen? Tja, das hatte ich in der Tat. Meinen Geschenke-kauf-Boykott habe ich auch konsequent durchgezogen aber mein Umfeld wollte da nicht ganz mitspielen, also habe ich doch was bekommen ;-)
 
 Neben Geld, Nützlichem und Schokolade habe ich auch diesmal wieder einige buchigen Geschenke bekommen, die ich natürlich kurz stolz präsentieren will. Mein kleiner Bruder hat auf einem Schnäppchenmarkt zwei ganz spannende Thriller für mich ergattert. "Die Jesus Verschwörung" von Mathilde Asensi und "Nachtjäger" von Mirko Zilahy - beide aus dem Hause Lübbe. Da ich weiß wie gerne mein kleiner Bruder Thriller liest und sich ganz gerne nach dem Känguru-Prinzip "Mein, Dein, das sind doch bürgerliche Kategorien..." an meinem Bücherregal vergreift, war das natürlich ein geschickter Schachzug. Ich bin aber sehr gespannt auf die Geschichten!
 
Da wir uns im Moment nie einigen können, welche Filme wir anschauen wollen und wir große Fans von Elyas M´Barek sind, habe ich von meinen Eltern die Tragikomödie "Dieses bescheuerte Herz" und die dritte Fortsetzung der Erfolgskomödie "Fack yu Göthe" bekommen. Auf beide der Filme bin ich sehr gespannt und werde mich ihnen widmen, wenn mein abartiges Verlangen nach Märchenfilmen und romantischen, weihnachtlichen Komödien endlich abgeklungen ist ;-)
Meine Großeltern haben wohl von meinem riesigen Hype auf Marc-Uwe Klings Känguru-Werke mitbekommen und mir dann postwendend das brandneue Fortsetzungshörspiel "Die Känguru - Apokryphen" geschenkt. Ich habe schon ein kleines bisschen reingehört und mich natürlich nach wenigen Minuten schon schlappgelacht. Nach dem ich mit der "Offenbarung" fertig war bin ich erstmal in ein riesiges Känguru-Entzugs-Loch gefallen aber jetzt da ich wieder eine Prise trockener Humor, Situationskomik und Gesellschaftssatire griffbereit war, klingen meine Entzugserscheinungen wieder ab ;-) Und wenn ich damit fertig bin, kann ich mir ja immer noch "Qualityland" besorgen...
Außerdem kam pünktlich zum aufgestellten Christbaum ein Päckchen aus dem Norden Deutschlands an: Armin Weber hat mir die neuste Ausgabe seines brandneuen Paranormal-Thrillers "Knock-Out" zukommen lassen. Wenn ihr aufmerksame Verfolger meines Blogs seid, wisst ihr, dass der Autor mich schon mit seiner unkonventionellen und spannenden "Exoplanet"-Trilogie überzeugt hat und ich beim Vorschlagen der Motive und dem Lektorat des dritten Teils nicht ganz unbeteiligt war. Auch hier durfte ich wieder bei der Gestaltung und beim Klapptext meinen Senf dazu geben und war deshalb total gespannt, das Ergebnis in der Hand halten zu können.
 
Natürlich habe ich mich also sehr über die Geschenke gefreut - Boykott hin oder her. Also vielen Dank an alle, die mich so reich beschenkt haben!
 
Was habt ihr denn so an buchigen Weihnachtsgeschenken bekommen?
 
Liebe Grüße
Sophia


Samstag, 15. Dezember 2018

Ein brandneuen Paranormal-Thriller: Knock-Out


Es freut mich außerordentlich euch heute einen brandneuen Paranormal-Thriller vorstellen zu können, der schon mal unter einem anderen Namen, einem anderen Cover und einem anderen Titel veröffentlicht war und nun in neuer Form einen Weg zu begeisterungsfähigem Publikum sucht: "Knock-Out" von Armin Weber.
Wenn ihr aufmerksame Verfolger meines Blogs seid, wisst ihr, dass der Autor mich schon mit seiner unkonventionellen und spannenden "Exoplanet"-Trilogie überzeugt hat und ich beim Vorschlagen der Motive und dem Lektorat des dritten Teils nicht ganz unbeteiligt war. Umso mehr freut es mich, dass ich auch hier wieder bei der Gestaltung und beim Klapptext meinen Senf dazu geben durfte und spreche eine eindeutige Leseempfehlung für diese Geschichte aus.
 
Armin Weber setzt uns hier einen fesselnden paranormalen Thriller vor, der tief in die Seele eines traumatisierten Menschen mitnimmt und den Leser verstört zurücklässt. Die Geschichte wurde am 3. Dezember 2018 still und heimlich im Eigenverlag veröffentlicht und entführt in eine staubige, heiße Wüstenwelt - gerade richtig für die kalte Jahreszeit und bestimmt auch ein schönes Weihnachtsgeschenk für Fantasy-Leser, die mal auf der Suche nach etwas Neuem sind! 
 
ISBN-10: 1790684455
ISBN-13: 978-1790684458
ASIN: B07L36JC8W
Seitenzahl: 415 Seiten
Preis: 2,99€ (Kindle-Edition)
11,99€ (Taschenbuch)

 
Inhalt:
 
Einfach nur den Kampf gewinnen...

- das will Profiboxer Nils Keller, als er den Ring seines Boxstudios betritt. Eine Niederlage gegen einen jüngeren Anfänger würde seinen drohenden Bankrott und seine immer schlechter werdende Gesundheit besiegeln. Dass ihm sein größter Kampf noch bevorsteht, weiß er noch nicht - denn als er am nächsten Morgen mit einem Filmriss erwacht, ist das Unmögliche eingetreten, das alle seine Probleme in den Hintergrund rücken lässt: ein UFO in Form einer gigantischen Pyramide verharrt über dem Berliner Alexanderplatz. Zusammen mit einem hochrangigen EU-Politiker, einem neureichen Macho und einem seltsamen Teenager-Paar, tritt er die Flucht an. Doch während die Welt sich immer mehr verändert, Dinge entgegen aller empirischen Gesetze ablaufen, der Zusammenhalt in der Gruppe immer weiter bröckelt und alle spüren, dass etwas Großes greift immer weiter um sich greift, muss sich Nils Keller der Frage stellen, was eigentlich noch real ist und was Ausgeburt seines tiefsten Albtraums...


Über den Autor:

Armin Weber schreibt seit Jahren SF-Romane. In seinen Geschichten geht es um die Veränderungen des Menschen durch die Technik und ein Denken, das über die Grenzen des naturwissenschaftlich Faktischen hinausreicht. Hierzu gehören unter anderem all die Fantasien über die Begegnung mit außerirdischen Wesen. Aus der Sicht der astronomischen Forschung bleibt diese Vorstellung (wohl auf immer) reine Fantasy - in Büchern des SF-Genres jedoch darf und soll sie sich nicht nur entfalten, sondern kann ausgereizt werden bis an die Grenzen des nur Denkbaren.
Schaut doch mal auf seiner Website vorbei: www.armin-weber.net

(Quelle - Information und Coverbild: Amazon.de. Die Bilder und Cover, sowie die Inhaltsbeschreibungen und Klappentexte sind Eigentum des jeweiligen Verlages bzw. Schriftstellers oder anderweitigen Rechteinhabers.)

Sonntag, 15. Juli 2018

Exoplanet 3: Countdown



 
Allgemeines:
 
Titel: Exoplanet 3: Countdown
Autor: Armin Weber
Verlag: Independently published (14. Juli 2018)
Genre: Science-Fiction
ISBN-10: 1983180750
ISBN-13: 978-1983180750
 ASIN: B07FL3XVF6
Seitenzahl: 416 Seiten
Preis: 11,99€ (Taschenbuch)
Weitere Bände: "Exoplanet - Mission Kepler 438b"
"Exoplanet - Lichtsturm"
 
 
Inhalt:
 
 Nach Jahren voller Schmach und Unterdrückung, dem Aufstand gegen die Diktatur von Nummer 2 und dem entscheidenden Kampf gegen ihre Rückkehr sitzen John, William und Bence auf dem Kristallplaneten fest. Als sie endlich freikommen und zur Erde zurückkehren, wird schnell klar: Nummer 2 war noch das Geringste ihrer Probleme! Erdsatelliten melden, dass für 4 Minuten und 21 Sekunden die kosmische Hintergrundstrahlung erloschen war. In dieser kurzen Zeitspanne offenbart sich ein Geheimnis, das das Weltbild der Wissenschaftler für immer verändert. Unter anderem enttarnt sich eine außerirdische Intelligenz, die Jahrtausende lang raffiniert versteckt war und sich nun gegen die Erde wendet.
Dort ahnt niemand, dass die letzten Roboter von Nummer 2 im Wega-System eine Katastrophe bewirkt haben, die das Überleben der Menschheit in Frage und auf eine gefährliche Probe stellt...
 
 
Bewertung:
  
Nachdem ich immer wieder von der außergewöhnlichen Exoplanet-Reihe von Armin Weber überrascht und begeistert wurde, war es für mich keine Frage, dass ich auch den dritten und letzten Teil lesen will. Auch wenn mich hier etwas komplett anderes erwartete, als ich angenommen hatte, konnte mich auch diese Geschichte auf ihre besondere Art und Weise mitreißen und überzeugen.

Donnerstag, 12. Juli 2018

Science-Fiction-Reihe in neuem Format!

 
Es freut mich außerordentlich euch heute die Neuauflage der wohl außergewöhnlichsten Science-Fiction-Reihe ankündigen zu können, die ich jemals gelesen habe! Wenn ihr aufmerksame Verfolger meines Blogs seid, wisst ihr, dass mich die "Exoplanet"-Trilogie von Armin Weber mit ihrer unkonventionellen Handlung und den innovativen Themen schon vor einem Jahr überzeugt hat. Umso mehr freut es mich jetzt, dass sich der Autor dazu entschlossen hat, zur anstehenden Veröffentlichung des dritten Teiles seine beiden Romane neu einkleiden zu lassen. Und ich muss sagen: das neue, maßgeschneiderte Kleid sitzt wie angegossen! Wer sich also nicht von meiner eindeutigen Empfehlung oder vom vielversprechenden Klapptext zu einem Kauf verleiten lassen will, der nehme doch bitte die wunderschöne Gestaltung als Anlass!! ;-)
 
Ganz besonders stolz bin ich darauf, dass ich beim Vorschlagen den Motive nicht ganz unbeteiligt war und der bald erscheinende dritte Teil auch mitunter von mir lektoriert wurde!

Sonntag, 29. April 2018

Testlesen: Über die Macht und Verantwortung von Blogger

 
Hallöchen zusammen,
 
anlässlich des Manuskripts, mit dem ich mich die letzten zwei Wochen beschäftigt habe, möchte ich nun ein wenig über ein Thema schreiben, dass mich mehr und mehr interessiert: Testlesen.
 
Einer meiner Träume war schon immer selbst Bücher zu schreiben oder bei einem Verlag als Lektorin zu arbeiten. Zum ersten Mal mit dem Lektorieren/Testlesen in Kontakt gekommen bin ich vor etwa einem Jahr, als mich eine Bekannte angesprochen hat, ob ich ihr denn nicht beim Überarbeiten und Verlegen ihres Kinderbuches helfen kann. Natürlich habe ich mich daraufhin sofort enthusiastisch ans Testlesen gemacht, doch schon sehr bald musste ich feststellen, dass es viel mehr Dinge zu beachten gibt, als man als Leser oder Blogger auf den ersten Blick sieht. Mir war zum Beispiel nicht bewusst, wie viel Geld freie Lektoren verlangen, wie hoch die Anforderungen der großen Verlage sind und einen wie hohen Prozentsatz Buch-Agenturen vom späteren Gewinn abzwacken. Von dem her kann ich alle Selfpublisher, die es auf eigene Faust probieren und von Verlag und Lektorat absehen, immer mehr verstehen.

Leider ist dabei ein großes Problem, dass eigentlich ganz wunderbare Geschichten durch viele sprachlichen Mängel, Tippfehler oder Formatierungsmängel an Seriosität verlieren. Denn ohne eine geübte, neutrale Instanz, die nochmal mit kritischem Auge aus einem anderen Blickwinkel auf die Geschichte blickt und mögliche Logikfehler und Wiederholungen ausmerzt, kann ein Roman auf dem Markt nicht erfolgreich bestehen. Hier kommen wir Leser und Blogger ins Spiel, die relativ genau wissen, worauf es in der Buchbranche ankommt und mit objektiven Kriterien einen kritischen Blick auf eine Geschichte vor der Veröffentlichung werfen können.

Dienstag, 10. Oktober 2017

Exoplanet - Lichtsturm

 

Allgemeines:

Titel: Exoplanet - Lichtsturm
Autor: Armin Weber
Verlag: Independently published (23. Juli 2017)
Genre: Science-Fiction
ISBN-10: 1521892156
ISBN-13: 978-1521892152
ASIN: B07337B17Y
Seitenzahl: 364 Seiten
Preis: 10,99€ (Taschenbuch)
3,49€ (Kindle-Edition)
Weitere Bände: Exoplanet - Mission Kepler-438b
Link: Hier klicken!


Inhalt:

Saturnmond Titan, Forschungsstation Apache One, 31.03.2105.

Nachdem es John Satcher, William Leery und Bence Király mit Hilfe eines Mutanten geschafft haben, Nummer 2 auszuschalten, scheint einem Rückflug zur Erde nichts mehr entgegenzustehen. Doch als das Raumschiff der Ablösung eintrifft, erleben sie eine herbe Enttäuschung: Nummer 2 hat in Teilen auf einem ominösen Kristallplaneten im Wega-System überlebt und strebt wieder zur Macht. Um einer erneuten Diktatur vorzubeugen, müssen die Freunde den Weg in eine bizarre Welt antreten, wo unter anderem der Mörder Terry Bones und die Roboter Huntsman und Bohr auf Rache sinnen ...

Die spannende Science-Fiction-Saga geht in neuem Setting weiter!



Bewertung:

DISCLAIMER: Da dies die Rezension zum zweiten Teil einer Reihe ist, sind Spoiler zum Verlauf des ersten Teiles nicht ausgeschlossen. Lesen auf eigene Gefahr! ;-)

Schon der Auftakt der Reihe konnte mich durch unkonventionelle Handlung und innovativen Themen überzeugen, was ihn wohl zum außergewöhnlichsten Science-Fiction Roman gemacht hat, den ich je gelesen habe, und auch in der Fortsetzung trumpft Armin Weber mit einer Story Darstellung auf, die ich in solchem Format noch nie gelesen habe. In einigen Punkten sehe ich den ersten Teil klar besser und habe einiges zu kritisieren, insgesamt hat mich das spannende Abenteuer um Künstliche Intelligenz, Teleportation und Genforschung, dass dieses Mal auf einem rätselhaften fremden Planeten spielt, jedoch wieder überzeugen können.

"Versuchen Sie, Nummer 2 zu verstehen", sagte Eddie. "Sie hatte alles: Wissen, Weisheit, Klugheit, Reichtum, Macht, den Sieg über die Menschheit - und war bei alledem doch nicht in der Lage, Freude beim Anblick einer Blume zu empfinden, einem weinenden Kind ein Taschentuch zu reichen oder dem Sieger eines Marathonlaufs auf die Schulter zu klopfen..."

Samstag, 23. September 2017

Exoplanet - Mission Kepler-438b


Allgemeines:
 
Titel: Exoplanet - Mission Kepler-438b
Autor: Armin Weber
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (5. Mai 2016)
Genre: Science-Fiction
ISBN-10: 1530964822
ISBN-13: 978-1530964826
ASIN: B01D8M5KEC
Seitenzahl: 311 Seiten
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)
2,99€ (Kindle-Edition)
Weitere Bände: Exoplanet - Lichtsturm
 
 
 
Inhalt:
 
Saturnmond Titan, Forschungsstation Apache One, 2105:
 
Der Informatiker John Satcher und seine vierköpfige Crew sind auf dem Saturnmond Titan die einzigen lebendigen Wesen. Doch frei sind sie nicht: Starke und bösartig intelligente Roboter überwachen jeden ihrer Schritte - gesteuert von einer allübergreifenden künstlichen Intelligenz, die sich »Nummer 2« nennt und als Computerdiktatur auch über die Menschen herrscht. Mangelnde Freiheit und nie endende Unterdrückung treiben das menschliche Team dazu, sich gegen Nummer 2 aufzulehnen. Doch die Roboter haben die Menschen als Krone der Schöpfung abgelöst und so ist jeder Umbruchversuch zum Scheitern verurteilt. Das Blatt scheint sich erst zu wenden, als beim Teleportationsversuch eines Menschen nach Kepler-438b ungeahnte Nebenwirkungen auftreten: Aus einer Experimentalkammer tritt eine rätselhafte Kreatur in die Forschungsstation, die weder Mensch noch Maschine und beiden überlegen ist. Fragt sich nur: Auf welcher Seite steht sie?
 
Ein außergewöhnlicher Auftakt zu einer Science-Fiction-Reihe, die in eine beängstigende Zukunft entführt.
 
 
 
Bewertung:
   
Schon vorweg: das ist wohl einer der außergewöhnlichsten Science-Fiction Romanen, die ich je gelesen habe. Armin Weber trumpft hier mit einer Story Darstellung auf, die ich in solchem Format noch nie gelesen habe. Auch wenn ich bei einigen Stellen ein wenig skeptisch bin hat mich dieser Roman vor allem in einem Punkt überzeugt: Innovation. In diesem Roman geht es um Künstliche Intelligenz, Teleportation und Genforschung - spannend verpackt und auf dem aktuellen Stand der Forschung zu den einzelnen Themen.
 
"Die Teleportation ist misslungen. Ziel war ja, einen Menschen von A nach B zu bringen, der perfekt angepasst auf dem Planeten überleben soll. Doch offenbar haben wir gerade wegen der Anpassungen ein neues Wesen erschaffen. Denn das ist er: ein neues Wesen."