Donnerstag, 5. Mai 2016

Vollendet


 Allgemeines:
Titel: Vollendet
Autor: Neal Shusterman
Verlag: FISCHER (2014)
Genre: Science-Fiction
ISBN: 978-3-7335-0029-0
Originaltitel: Unwind
Seitenzahl: 432 Seiten
Weitere Bände: Vollendet - der Aufstand;
 Vollendet - die Rache 
Preis: 16,99 € (gebundene Ausgabe)



Inhalt:
"Aber wenn jeder Teil von dir am Leben ist", sagt Hayden, "nur eben in jemand anderem ... lebst du dann, oder bist du tot?"


Der 16-jährige Connor hat ständig Ärger und seine Eltern haben genug von ihm. Risa lebt in einem überfüllten Waisenhaus und wir entsorgt. Lev ist das wohlbehütete Kind strenggläubiger Eltern die ihn als Zehntopfer spenden wollen. So unterschiedlich die drei auch sind, eines haben sie gemeinsam: sind alles Jugendliche unter 18 und sind auf der Flucht vor der Umwandlung. Vor einem Staat, in dem Eltern ihre Kinder im Alter von 13 bis 18 Jahren umwandeln lassen können. So unterschiedlich die Jugendlichen sind, so unterschiedlich sind die Gründe ihrer Flucht. Sobald sie ihren ihnen vorgeschriebenen Weg zum Ernte Camp verlassen haben, sind sie in den Augen der Gesellschaft bloß Wandler, aufmüpfige Ware die beweist, dass es die richtige Entscheidung war sie loszuwerden.. Die einzige Hoffnung die alle Drei miteinander verbindet, ist der Wunsch das 18. Lebensjahr zu erreichen, denn dann dürfen die Jugendlichen nicht mehr rückwirkend abgetrieben werden und können fortan ohne Angst vor der Regierung leben. Auch wenn jene behauptet, dass man ja schließlich nicht wirklich tot ist, wenn man beinahe zu 100% der Organspende freigegeben wird.

Bewertung:

"Nach der Charta des Lebens ist das menschliche Leben von der Empfängnis bis zu dem Zeitpunkt, an dem ein Kind dreizehn Jahre alt wird, unantastbar.
Im Alter zwischen dreizehn und achtzehn Jahren können Eltern ein Kind rückwirkend "abtreiben"...

... unter der Bedingung, dass das Leben des Kindes "streng genommen" nicht endet.
Der Vorgang, mit dem das Leben eines Kindes abgeschlossen wird, das Kind aber dennoch am Leben bleibt, wird Umwandlung genannt.
Die Umwandlung ist inzwischen eine gängige Praxis in der Gesellschaft."


Na, habt ihr auch Gänsehaut? Als ich das Buch angefangen habe, hatte ich wirklich nicht damit gerechnet so eine schockierende, abstoßende und gleichzeitig wahnsinnig faszinierende Geschichte vor mir zu haben.
Am Anfang des Buches ist in Kurzform die "Charta des Lebens" dargestellt, also die Ist-Situation und wie es dazu kam. Es ist schon ein wenig fragwürdig, dass tatsächlich nur Abtreibungsgegner und Abtreibungsbefürworter einen solchen Konflikt heraufbeschworen haben sollen und dann zu diesem Ergebnis gekommen sind, doch das ist der einzige negative Punkt, den ich hier niederschreiben werden.


"Die Charta sollte die Unantastbarkeit des Lebens eigentlich schützen, doch stattdessen machte sie es wertlos."

Neal Shusterman hat mit „Vollendet“ einen wirklich sehr spannenden und berührenden dystopischen Roman geschrieben. Ich habe nach diesem Buch erstmal zwei Wochen nichts gelesen, um es wirklich verarbeiten zu können und es ist mir noch nie so schwer gefallen, ein Buch wegzulegen wie bei diesem Meisterwerk von Neal Shusterman.

Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Es glänzt matt grau und enthält viele künstliche Flecken und kunstvolle Kratzer. Auch einige roten Blutspritzer zieren das Cover. Warum das Buch "Vollendet" heißt, habe ich bis heute nicht begriffen, es hat aber wahrscheinlich etwas mit der Umwandlung zu tun. Das englische Original heißt "Unwind", was frei übersetzt so viel bedeutet wie "umgewandelt" oder "aufgelöst". Das passt doch viel besser zu diesem Buch. Das Cover hat mir sehr gut gefallen, mich aber nicht wirklich umgeworfen, ganz anders als sein Inhalt.


"Veränderung", schreit Risa auf. "Was meinen sie mit Veränderung? Sterben ist ein bisschen mehr als Veränderung!"


Erzählt wird die Geschichte immer abwechselnd aus der Sicht von den Hauptprotagonisten Connor, Lisa und Lev als personale Erzähler. Das fand ich etwas schade, da ich bei diesen tiefgreifenden Charakteren gerne ihre Geschichte aus der Innensicht zum Beispiel aus der Ich-Perspektive erlebt hätte. Besonders beeindruckt hat mich die Figur Connor, der zwar jung und teils so dynamisch ist, dass er über das Ziel hinausschießt, aber der dennoch nicht bereit ist, kampflos sein Leben aufzugeben, so wenig lebenswert es in den Augen seiner Eltern oder der Gesellschaft auch sein mag. Er steht für das ein, an das er glaubt und beweist unendlich viel Mut und Tapferkeit ohne zu heldenhaft zu wirken. Bei ihm bemerkt man eine unglaubliche Entwicklung, vom sturen Rebell zum nun ja... Helden. Anders kann man es gar nicht beschreiben. Natürlich macht er am laufenden Band Fehler und gibt manchmal Sachen von sich, die andere verletzten, doch genau das macht seine Persönlichkeit aus. Seine Stärke, der Sarkasmus und die Authentizität mit der er einer Sache entgegentritt.


"Zuerst hat sich Risa Sorgen gemacht, aber mittlerweile kennt sie Connor zu gut. Er tut nur das Falsche, wenn es das Richtige ist."


Auch Lev hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Es ist sehr interessant, wie er sich anfangs nicht davon abbringen lässt, sich als Zehntopfer umwandeln lassen zu wollen und seine Eltern zu verteidigen. Er erweist sich dann als ausgesprochen zäh und sein unerschütterlicher Glaube an Gott und Gerechtigkeit lässt das ganze Buch noch philosophischer wirken. Da er noch so jung ist und viel zerbrechlicher als die anderen wirkt, hat er in jedem Moment das absolute Mitgefühl des Lesers. Wenn Connor etwas vorschlägt, ist er immer die Stimme des Gewissens, die ihn zu bremsen versucht.


 "Wir sind keine Täter", sagt Connor." Wir sind abgehauen."
"Wir sind Schwerverbrecher", entgegnet Lev. "Was du tust, ich meine natürlich, was wir tun, ist nach den Bundesgesetzen ein Verbrechen."
"Was, Kleider stehlen?"
"Nein, uns selbst. Mit der Unterschrift unter den Umwandlungsverfügungen sind wir Eigentum des Staates geworden. Dass wir abgehauen sind, macht uns nach dem Bundesgesetz zu Verbrechern."



Nur Risa fand ich von Anfang an etwas gewöhnungsbedürftig. Sie öffnet sich nicht so wie die anderen und ich wusste nie so recht, was ich von ihr halten soll. Das hat natürlich mit ihrer Vergangenheit zu tun, sie ist als staatliches Mündel in einem Waisenhaus aufgewachsen und wegen eines kleinen Fehlers aussortiert worden. Wie sie die Musik beschreibt, ist sehr eindrücklich und etwa nach der Hälfte des Buches, wenn alle zusammengeschweißt wurden, nimmt sie ihren vorbestimmten Platz als gleichwertige Hauptperson an der Seite von Lev und Connor ein und steht ihnen in nichts mehr nach was die Sympathie angeht.


 "Risa würde am liebsten aufstehen und gehen. Noch jetzt, am Ende ihres Lebens, gibt es diese eine, unvermeidliche Frage: Was taugst du?"


Auch alle Nebencharaktere sind authentisch und hinterlassen einen bleibenden Eindruck auch wenn sie nur eine sehr kurze Rolle spielen. In diesem Buch tauchen so viele Leute auf, die alle nur in wenigen Sätzen charakterisiert werden, was aber vollkommen ausreicht. Jeder der irgendwie auftaucht, seine Rolle spielen darf und schließlich wieder verschwindet, scheint sich perfekt in das komplexe Gebilde von Neal Shusterman einzufügen. Roland zum Beispiel fand ich einen super Charakter, da er zwar klar als "Der Böse" hingestellt wurde, andererseits aber auch ein armes Opfer der Regierung war, die ihm genauso an den Kragen wollte wie auch Lev, Lisa und Connor.

"Wandler gingen nicht mit einem Knall, nicht einmal mit einem Winseln. Sie verloschen still wie eine Kerzenflamme, die zwischen zwei Fingern ausgedrückt wird."


Der Schreibstil ist sehr flüssig, meistens konnte ich einfach nicht aufhören zu lesen. Die Gesellschaft wird eindrücklich beschrieben, nicht zuletzt auch durch die unterschiedlichen Sichtweisen der Charaktere. Lev kommt aus einer sehr gutsituierten Familie, die der Umwandlung nicht negativ gegenübersteht, Risa ist mit dem absoluten Abschaum des Landes aufgewachsen und als solchen behandelt worden und auch Connor lebte in schwierigen Verhältnissen. Es ist extrem fesselnd und spannend, bis zum Schluss ohne jegliche Durststrecke, was ich fast noch nie erlebt habe. Man fiebert mit, während die drei Jugendlichen vor den JuPos fliehen, fast einem Terrorattentat zum Opfer fallen, jeden Menge verrückte Aktionen durchziehen wie zum Beispiel ein Baby zu stehlen, sich streiten, wieder versöhnen und dabei an aller Not und allem leid wachsen und zu sich finden. Auch einige wirklich berührende Szenen schmücken den Plot der sonst vor allem auf Action, Gewissensfragen und die starken Charaktere baut. Die Szene einer Umwandlung aus der Sicht des Wandlers geschrieben, hat mich besonders berührt und ich musste einen Moment innehalten bevor ich weiter lesen konnte.


"Die Chirurgen heben etwas heraus. Er will nicht hinsehen, aber er kann nicht anders. Es ist
kein Blut da, sondern nur die sauerstoffreiche Lösung in fluoreszierendem Grün, wie
Frostschutzmittel."



Und wie in einer jeden guten Dystopie schwingt auch immer ordentlich viel Gesellschaftskritik mit. Vor allem geht es um die Frage ob eine Abtreibung moralisch, rechtlich und gesellschaftlich richtig oder falsch ist. Wie man aus den Medien vernimmt, sind gerade in den USA die Fronten der Befürworter und der Gegner der Abtreibung sehr wohl sehr verhärtet. Demonstrationen religiöser Gruppen, finden immer wieder vor sogenannten Abtreibungskliniken ein, die das Recht auf unantastbares Leben ganz eigen auslegen. Neal Shusterman hat dieses eben zur Thematik seines Buches gemacht, wo es den Eltern und Erziehungsberechtigten erlaubt ist, unerwünschte und störende Jugendliche zwischen den 13. Und 18. Lebensjahr nachträglich abzutreiben. Außerdem geht es um die Legitimation des Gesetztes, um einen Unrechtsstaat wie in jeder Dystopie. Es ist immer der bestimmte Gewissenskonflikt unterschwellig da um in besonders emotionalen Momenten her vorzukochen. Ist es falsch, sich zu widersetzten auch wenn man es in dem Gedanken tut, etwas Gutes zu tun? Woher weiß man, dass nicht man selbst falsch liegt? Muss man sich an das Gesetzt halten auch wenn es falsch ist?


 "Nichts anderes ist das Gesetz: wohlbegründete Vermutungen darüber, was richtig und was falsch sein könnte"


Auch interessant ist der Aspekt der Zehntopfer, Kinder die sich freiwillig aus religiösen Gründen umwandeln lassen und die auf genau diese Spende an die Gesellschaft ihr ganzes Leben lang vorbereitet werden. Es wird dabei solch eine Gehirnwäsche betrieben, dass es ewig dauert um in Lev ein Überlebensinstikt hervorzurufen.


"In einer perfekten Welt wäre alles entweder weiß oder schwarz, richtig oder falsch, und jeder würde den Unterschied erkennen. Aber die Welt ist nicht perfekt. Das Problem sind die Menschen, die denken, sie wäre es."


Aber es bleibt nicht nur die Frage nach der Moral, sondern auch nach dem Sitz der Seele, wenn den eine existiert und mir nichts, dir nichts liest man zwischen den Zeilen auch einen sehr guten Ansatz über eine philosophische Fragen heraus. "Genießen sie das Mysterium des geteilten Zustandes", wirbt die Regierung für die Umwandlung. Die Wandler stellen sich schnell die Frage, ob sie -das was sie ausmacht- noch da sind, wenn sie umgewandelt werden, denn rein theoretisch sind sie ja dann noch am Leben.


"Ob der Mensch, sei er umgewandelt oder ungeboren, eine Seele hat, darüber lässt sich trefflich streiten, im Gegensatz zu der Frage, ob eine Umwandlungseinrichtung eine Seele hat. Sie hat keine."


Eine super Idee fand ich da auch Cyfi, ein Freund von Lev, den er auf seiner Flucht trifft. Der arme Junge hat ein Teil von einem Wandler - Gehirn gespendet bekommen und trägt jetzt zwei Charakter in sich und redet mit dem fremden Stück Fleisch in seinem Kopf. Es ist einfach nur traurig, wie darunter leiden muss und noch nicht einmal zu weit hergeholt. Auch heute schon kann es nach einer Transplantation zu Charakterveränderungen kommen.


"Ist sein Geist auf völlig unerklärliche Weise noch vollständig, obwohl sein Körper ausgeteilt worden ist wie ein Kartenspiel? Oder hat man ihn dermaßen zerrupft, dass von Bewusstsein keine Rede mehr sein kann, dass keinerlei Hoffnung besteht auf Himmel, Hölle oder sonst etwas, das ewig währt?"


Und genau das ist das Schlimme an diesem Buch: Der wahre Kern. Es ist nicht so abartig und brutal, wie man nach der Zusammenfassung glaubt, denn es könnte wirklich so kommen. Es gibt einen Schwarzmarkt, auf dem mit Organen gehandelt wird, wie die Teilepiraten in diesem Buch. Und es gibt einen Streit um die Abtreibung, die der Auslöser für einen heftigen Streit im Buch war. Und ja, es gibt Korruption und dunkle Seiten an der Organspende. Also ist das Buch noch so etwas wie eine Warnung an alle späteren Generationen. Und auch das im Buch angeführte "Storchen" ist nicht so unrealistisch. Bevor es möglich war abzutreiben, gab es ein sehr großes Problem mit ausgesetzten Kindern. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden in manchen europäischen Städten bis zu 30 % der geborenen Kinder in Findelhäusern abgegeben. Damals konnten sich manche Menschen keine Kinder leisten und haben sie abgegeben um das eigene Leben und vielleicht auch das Leben anderer Kinder zu gewährleisten. Die in der Dystopie geschilderte Situation ist nicht viel anders. Und auch, das der Abschaum der Bevölkerung als Organbank dienen soll ist nicht neu. In China dienten zum Tode Verurteilte als Organspender, ob sie wollten oder nicht. Mehr als die Hälfte aller gespendeten Organe stammten von ehemaligen Häftlingen. 2013 wurde diskutiert ob dies nun verboten werden soll. Und um noch einen Schritt weiterzugehen, Waisenkinder wurden von einer kriminellen Bande in Mosambik gekidnappt und Organe wie Augen, Leber und Herz entnommen. Wer mir das nicht glaub, kann es gerne hier selber nachlesen.


Vielleicht weicht unsere Welt gar nicht so weit ab von dieser Dystopie. Auch der medizinische Fortschritt in Transplantationen und Organspende scheint realistisch. Neal Shusterman selbst meinte in einem Interview, er wäre auf die Idee dieses Buches gekommen nachdem er einen Artikel eines Mediziners gelesen hatte, welcher meinte dass in Zukunft 100% des Menschen "wieder verwendbar" seien.


"Aus mir wäre ohnehin nicht viel geworden, jetzt habe ich statistisch gesehen eine Chance, dass wenigstens ein Teil von mir irgendwo in der Welt große Bedeutung erlangt. Ich wäre lieber teilweise bedeutend als vollkommen nutzlos"


Auch wenn das Buch an manchen Stellen sehr hart ist, hat es mich sehr berührt. Ich liebe Bücher, die mich zum Nachdenken anregen, egal in welchem Genre sie angesiedelt und dieses hat mich wirklich sehr dazu angeregt! Es ist so unendlich schön und bitter mitzuerleben, wie die drei sich zusammen durchkämpfen und alle Seiten der Not kennenlernen. Ich war mir lange zeit absolut sicher, dass es das beste Buch war, das ich jemals gelesen habe, da ich so viel darüber nachgedacht und davon gelernt habe.


"Vom Überleben auf der Straße hatte er keine Ahnung, aber Hunger macht jeden zum Überlebenskünstler."


In der Mitte des Buches merkt man, dass sich der Autor sehr wohl auch Gedanken über Gruppendynamik gemacht hat und diese sehr glaubwürdig dargestellt. Wie Lev, Risa und Connor nach kurzer Zeit schon zusammenhalten obwohl sie sich am Anfang gar nicht leiden konnten, ist erstaunlich und auch sehr glaubwürdig dargestellt. Die drei werden zu einem super Team, das zwar nur rein praktische Zwecke hat, aber dennoch feste Bande hat. Die drei reden über brisante Themen, machen um andere einen großen Bogen und akzeptieren sich obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Man selbst stellt sich auch immer diese eine Frage:


"Was ist euch lieber: Sterben oder umgewandelt zu werden?
 Jetzt weiß er es endlich. Vielleicht wollte er genau das. Vielleicht hat er Roland deshalb bis aufs Blut gereizt. Weil er lieber von wütender Hand umgebracht als mit kühler Gleichgültigkeit zerlegt werden will."



Außerdem ist es absolut kein "Depri-Buch", was mir mein Bruder vorgeworfen hat. Durch die vielen sarkastischen Streitereien und die coolen Sprüche von Connor, gibt es durchaus viele witzige Stellen und Dialoge.

Ich könnte hier noch viele Gründe mehr angeben, wieso mich dieses Buch so sehr fasziniert und so gefesselt hat, aber am besten du machst dir selbst ein Bild und liest diesen wirklich tollen Roman. Ich würde das Buch aber erst Lesern ab 16 oder 18 Jahren empfehlen. Alles andere ist meiner Ansicht nach viel zu früh um mit diesem doch sehr schwierigen Thema fertig zu werden oder es wirklich ganz zu verstehen. 13 Jahre, wie bei Amazon angegeben finde ich viel zu früh.


"Bitte...", sagt der Junge.
Bitte was? Bitte verstoßen Sie gegen das Gesetz? Bitte bringen Sie sich selbst und die Schule in Gefahr? Aber nein, das ist es nicht, ganz und gar nicht. Eigentlich sagt er: Bitte seien Sie ein Mensch. Das Leben ist so voller Regeln und Zwänge, dass man das leicht vergisst."


Fazit:

Ein erschütternd reales Zukunftsszenario das einen umwerfenden Auftakt zu der Dystopie des Jahres darstellt. Für Science-Fiction-Liebhaber und jeden anderen Leser und Nichtleser auf dieser Welt auf der Suche nach einer berührenden Message ein absolutes Muss!


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